DFB Pokal Viertelfinale: FC BAYERN - 1. FC Heidenheim 5:4

  • klar, der pokal hat seine eigenen gesetze. deswegen hies das finale in den letzten jahren auch xmal fvb-bvb bzw. die beiden mannschaften kamen immer ziemlich weit.


    die beiden mannschaften haben im normalfall eine derartig höhere qualität als der vermeintliche außenseiter, da kann der im normalfall rennen wie er will; man setzt sich durch.

    Ist einfach eine komplett überholte Floskel.


    Heute sind die guten Mannschaften den anderen soweit einteilt, dass am Ende in 95% der Fälle eine Mannschaft gewinnt, die zu den Top 3 gehört, auch in den einzelnen Spielen, nicht nur im Finale. Wie du schon sagst.


    Diese Stammtischfloskel über den DFB Pokal würde ich auf das gestrige Spiel bezogen durchgehen lassen, wenn es wirklich eine Ausnahmeleistung (im Negativen) gewesen wäre und wir sonst in dieser Saison unserem Potenzial entsprechend gespielt hätten. So war es aber nicht. Am Ende ist die Bemühung dieser Floskel nur ein weiterer verzweifelter Versuch, Kovacs Nichtleistungen zu legitimieren. Habe ich heute auch in den sozialen Netzwerken häufiger gesehen.

  • Ist einfach eine komplett überholte Floskel.
    Heute sind die guten Mannschaften den anderen soweit einteilt, dass am Ende in 95% der Fälle eine Mannschaft gewinnt, die zu den Top 3 gehört, auch in den einzelnen Spielen, nicht nur im Finale. Wie du schon sagst.


    Diese Stammtischfloskel über den DFB Pokal würde ich auf das gestrige Spiel bezogen durchgehen lassen, wenn es wirklich eine Ausnahmeleistung (im Negativen) gewesen wäre und wir sonst in dieser Saison unserem Potenzial entsprechend gespielt hätten. So war es aber nicht. Am Ende ist die Bemühung dieser Floskel nur ein weiterer verzweifelter Versuch, Kovacs Nichtleistungen zu legitimieren. Habe ich heute auch in den sozialen Netzwerken häufiger gesehen.

    Das Schlimmste oder Lächerlichste ist doch, dass Kovac noch in dieser alten Zeit zu leben scheint, so wie er diesen Pokal für sich selbst hoch jazzt, als müßten wir gegen Amateure um unser Leben kämpfen, um den wichtigsten Titel des Universums zu gewinnen. Aber wir sind hier nicht in Frankfurt - und selbst die entwickeln sich in Rekordzeit zu neuen Ansprüchen nach Kovac.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Der Pokal hat keine eigenen Gesetze.


    Ein Spiel dauert nicht 90 Minuten.


    Der Ball ist nicht rund.


    Und die Wahrheit liegt überall, nur nicht auf dem Platz.

  • Das schlimmste ist das wir sogar gegen Heidenheim mit der vollen Kapelle ranmüssen und es auch noch knapp wird.
    Alleien das zeugt doch schon davon das der Trainer nix taugt.

  • Das schlimmste ist das wir sogar gegen Heidenheim mit der vollen Kapelle ranmüssen und es auch noch knapp wird.
    Alleien das zeugt doch schon davon das der Trainer nix taugt.

    Wieso wundert dich das, Drochtersen und Rödinghausen schon vergessen?

    #KovacOUT

  • klar, der pokal hat seine eigenen gesetze. deswegen hies das finale in den letzten jahren auch xmal fcb-bvb bzw. die beiden mannschaften kamen immer ziemlich weit.


    die beiden mannschaften haben im normalfall eine derartig höhere qualität als der vermeintliche außenseiter, da kann der rennen wie er will; man setzt sich durch.

    Da ist was dran. Und in den Jahren, wo sie nicht im Endspiel aufeinander trafen, kam es vorher schon dazu (12/13, 14/15, 16/17, 17/18)

    Man fasst es nicht!

  • :)


    Die Tellerrand-Fraktion in großer Form.


    "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze "ist das fußballerische Äquivalent zu "die Ausnahme bestätigt die Regel". Ändert aber nichts daran, dass die Ausnahme die Ausnahme und die Regel die Regel bleibt.

  • In Anbetracht von drei katastrophalen Auftritten im DFB-Pokal gegen unterklassige Gegner kann man auch nicht mehr von eigenen Gesetzen des Pokals sprechen. Die Ursache liegt dann ganz einfach wo anders.

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  • In Anbetracht von drei katastrophalen Auftritten im DFB-Pokal gegen unterklassige Gegner kann man auch nicht mehr von eigenen Gesetzen des Pokals sprechen. Die Ursache liegt dann ganz einfach wo anders.

    Richtig.


    Wäre es bei dem einen schwachen Spiel in der ersten Runde gegen Drochtersen geblieben, dann hätte man das mit dem Kommentar "kann mal passieren" abgehakt.


    Wir waren aber halt auch gegen Rödinghausen und Heidenheim extrem am wackeln. Das kann man nicht mehr als Ausrutscher abtun...

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  • Die Tellerrand-Fraktion in großer Form.


    "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze "ist das fußballerische Äquivalent zu "die Ausnahme bestätigt die Regel". Ändert aber nichts daran, dass die Ausnahme die Ausnahme und die Regel die Regel bleibt.

    Vor allen Dingen ist das Ganze ziemlich gedächtnislos. Der Nutzen eines 5:4 ist genau so groß, wie der eines 5:0 bei einem einzigen KO-Spiel ohne Rückspiel. Ich kann mich sowohl von Runde zu Runde weiter rumpeln wie dieses Jahr, oder auch alles niederwalzen wie in der ersten Pep-Saison oder in der vergangenen mit Jupp, im Finale fällt die Entscheidung dann trotzdem erst in der Verlängerung oder man verliert gar das Finale. Es ist jederzeit alles möglich, und die Prognose-Qualitäten aus den vergangenen Auftritten sind in etwa bei Null.

  • Der Nutzen eines 5:4 ist genau so groß, wie der eines 5:0 bei einem einzigen KO-Spiel ohne Rückspiel.

    Finanziell gesehen sicher, weil man mit beiden Resultaten die nächste Runde erreicht.


    Aber von der Reputation her ganz sicher nicht, ein vogelwildes 5:4, bei dem erneut alle unsere derzeitigen Schwächen schonungslos offengelegt worden sind, hat eine völlig andere Wirkung als ein souveränes 5:0.
    Und für das Selbstbewusstsein sind solch blamablen Resultate auch nicht von Vorteil, denn wir haben schließlich nicht Liverpool oder City in einem völlig vogelwilden Spiel hauchdünn bezwungen, sondern nur einen Zweitligisten.

  • Vor allen Dingen ist das Ganze ziemlich gedächtnislos. Der Nutzen eines 5:4 ist genau so groß, wie der eines 5:0 bei einem einzigen KO-Spiel ohne Rückspiel. Ich kann mich sowohl von Runde zu Runde weiter rumpeln wie dieses Jahr, oder auch alles niederwalzen wie in der ersten Pep-Saison oder in der vergangenen mit Jupp, im Finale fällt die Entscheidung dann trotzdem erst in der Verlängerung oder man verliert gar das Finale. Es ist jederzeit alles möglich, und die Prognose-Qualitäten aus den vergangenen Auftritten sind in etwa bei Null.

    Genau. Vergessen wir einfach das Geschehene auf dem Platz und reduzieren es einfach auf das Ergebnis. Wozu dann eigentlich noch Fußballspiele schauen, wenn der Videotext alle relevanten Infos liefert?


    Du reduzierst das Geschehene wieder nur auf ein Spiel. Und wieder mal lässt du die langfristige Betrachtung einfach außer Acht. In unserer jetzigen Situation bringt es nichts, einzelne Spiele isoliert zu betrachten. Das ist unsinnig.

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  • Finanziell gesehen sicher, weil man mit beiden Resultaten die nächste Runde erreicht.
    Aber von der Reputation her ganz sicher nicht, ein vogelwildes 5:4, bei dem erneut alle unsere derzeitigen Schwächen schonungslos offengelegt worden sind, hat eine völlig andere Wirkung als ein souveränes 5:0.
    Und für das Selbstbewusstsein sind solch blamablen Resultate auch nicht von Vorteil, denn wir haben schließlich nicht Liverpool oder City in einem völlig vogelwilden Spiel hauchdünn bezwungen, sondern nur einen Zweitligisten.

    Mensch, Ihr wart doch mal Kollegen. Du müsstest doch wissen, dass es ihm immer nur ums Ergebnis geht - und da ist ein hingerotzter Sieg eben identisch mit einem aus fussballerischer Brillanz.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Aber von der Reputation her ganz sicher nicht, ein vogelwildes 5:4, bei dem erneut alle unsere derzeitigen Schwächen schonungslos offengelegt worden sind, hat eine völlig andere Wirkung als ein souveränes 5:0.
    Und für das Selbstbewusstsein sind solch blamablen Resultate auch nicht von Vorteil, denn wir haben schließlich nicht Liverpool oder City in einem völlig vogelwilden Spiel hauchdünn bezwungen, sondern nur einen Zweitligisten.

    Man ist in der nächsten Runde, und das ist es, was zählt. Dass man selbst im Finale unterliegen kann, obwohl man zuvor alles weggeschossen hat, hat die letzte Saison gezeigt, und genau so kann man den Pott holen, obwohl man sich von einer Runde zur nächsten gerumpelt hat. Das Wie interessiert im Nachhinein nicht. 2010 haben wir uns gar ins CL-Finale gerumpelt und geduselt ohne Ende.

  • Genau. Vergessen wir einfach das Geschehene auf dem Platz und reduzieren es einfach auf das Ergebnis. Wozu dann eigentlich noch Fußballspiele schauen, wenn der Videotext alle relevanten Infos liefert?


    Du reduzierst das Geschehene wieder nur auf ein Spiel. Und wieder mal lässt du die langfristige Betrachtung einfach außer Acht. In unserer jetzigen Situation bringt es nichts, einzelne Spiele isoliert zu betrachten. Das ist unsinnig.

    Das kann man gerne in der Liga so machen, da ist es auch absolut angebracht, aber im Pokal, sowohl im nationalen, als auch in der CL, herrschen andere Gesetze, die man eben nicht mit einer langfristigen Betrachtung erklären kann.

  • Unsinn. Wieder auftretende Regelmäßigkeiten sprechen nicht für andere Gesetze, sondern für Unzulänglichkeiten.

    Welche Regelmäßigkeiten konnte man denn dann in der RoadToMadrid2010 erkennen? Oder im DFB-Pokal der letzten Saison?

  • Allein Hoeneß' Ansage sowie die Reaktionen der Spieler zeigen doch deutlich, dass es nicht nur auf Ergebnisse ankommt. Natürlich interessiert in zwei Jahren keinen mehr, wie man in ein Finale gekommen ist. Aber jetzt haben die Spieler einfach eine Unsicherheit und wieder die Bestätigung, dass sie total instabil sind.


    Himmel, dass man sowas überhaupt diskutieren muss!