Hans-Dieter "Hansi" Flick

  • Genau das spricht dafür, die finale Entscheidung nicht zu überstürzen, nur um einen ach so weitsichtigen Plan vorzugaukeln, von dem man sich im Falle eines nicht minder wahrscheinlichen Scheiterns auch nichts mehr kaufen kann.


    Mit jedem Tag den wir länger warten fügt sich das Puzzle etwas mehr zusammen. Wie läuft es mit Flick hier bei uns? Wie läuft es bei den unter Vertrag stehenden Kandidaten (Annahme: unser Wunschtrainer ist gerade nicht arbeitslos)?

    Die Rückrunde hat dafür noch so viele entscheidende Variablen und Antworten, dass sich warten auszahlen kann. So wie es sich auch rächen könnte, wenn man frühzeitig agiert.

    Wohlgemerkt jeweils kann.


    Das soll kein Fordern eines Däumchendrehens bis Ultimo sein. Irgendwann werden wir alles Geld auf eine Karte setzen müssen. Zum Glück sind alle dafür verantwortlich.

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  • Du kannst die Frage gerne stellen, nur ging es hier eben um den Grundsatz, dass der FC Bayern seine Trainerentscheidung nicht dauernd nur von zwölf bis Mittag treffen sollte, je nachdem wie die Ergebnisse passen, sondern eben die grundsätzliche Entscheidung zu treffen hat, für was der FC Bayern stehen soll.


    Wen man dann zu Flick käme, nun dann ist das eben so. Aber stattdessen schaut man halt wieder nur, wie die Ergebnisse sind und ist auf den Zugall angewiesen.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Die Situation um Pep war doch kein Grundsatz.


    Das war eine Anomalie. Der absolute Wunschtrainer war arbeitslos und wollte kommen.

    Selbst das würde ich so nicht unterschreiben. Pep war zu dem Zeitpunkt das heißeste Eisen auf dem Trainermarkt. Dass gerade diese Personalie Interesse an einem Engagement bei uns zeigte, hat natürlich auch die Egos gewisser Herren geschmeichelt. Der Vollzug eines Vertrages dann sowieso. Da war weder was geplant, noch sowas wie Wunsch vorhanden. Wir waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

  • Du kannst die Frage gerne stellen, nur ging es hier eben um den Grundsatz, dass der FC Bayern seine Trainerentscheidung nicht dauernd nur von zwölf bis Mittag treffen sollte, je nachdem wie die Ergebnisse passen, sondern eben die grundsätzliche Entscheidung zu treffen hat, für was der FC Bayern stehen soll.


    Wen man dann zu Flick käme, nun dann ist das eben so. Aber stattdessen schaut man halt wieder nur, wie die Ergebnisse sind und ist auf den Zugall angewiesen.

    So wie sich die Verantwortlichen Kahn, Brazzo und Kalle jüngst hinsichtlich der "Bayern-Spielweise" geäußert haben, entsprechen ja alle gehandelten Kandidaten schon mal einem ähnlichen spielphilosophischen Ansatz. Daher sind ein Ten Hag und ein Tuchel und ein Flick allesamt als relativ ähnliche Typen einzuordnen, alles Abzweigungen auf demselben Weg, also verglichen damit, dass wir von Carlo und Kovac kommen oder auch ein Mourinho vor nicht allzu langer Zeit noch verfügbar und gerüchtet war. Dahingehend erkenne ich also schon einen übergeordneten "wir wollen einen Ballbesitztrainer" Plan. Ob dann am Ende Name X oder Name Y als Ergebnis steht, nimmt sich nur noch marginal etwas. Diese Marginalitäten gilt es nun in Ruhe aber zügig auszuloten.


    Leider ist man im Fussball immer von Ergebnissen abhängig, die oft Zufall sind, ja. Holt ein Flick als erster Trainer seit Klinsmann keinen Titel ist er aber bereits massiv beschädigt. So ist es nunmal..

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  • Selbst das würde ich so nicht unterschreiben. Pep war zu dem Zeitpunkt das heißeste Eisen auf dem Trainermarkt. Dass gerade diese Personalie Interesse an einem Engagement bei uns zeigte, hat natürlich auch die Egos gewisser Herren geschmeichelt. Der Vollzug eines Vertrages dann sowieso. Da war weder was geplant, noch sowas wie Wunsch vorhanden. Wir waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

    Ich bezog mich mit der "Planung" darauf, dass wir ein halbes Jahr im Voraus eine Entscheidung der Trainerposition für die kommende Saison fällen konnten, einfach weil der Traumtrainer dann garantiert frei war. Man hat vorher natürlich nicht explizit auf Pep "hingeplant" oder damit rechnen können, bis er sich dem Uli in New York offenbarte.

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  • Aber auch, wenn du es nicht überstürzt, hast du keine Garantie, dss es funktioniert.

    Sieh dir doch die diversen Ligen und ihre Trainerwechsel an. Die Zahl der Fälle, wo es sich auszahlt, ist genauso überschaubear, wie die Zahl der Fälle, wo es voll in die Hose geht.

    Mal ganz abgesehen von den Vereinen, die ihre Trainer wie die Hemden wechseln und auch nichts auf die Reihe bekommen.

    Und das kann man auch bei denen sehen, wo weder die Vereine noch die Trainer zu den absoluten Größen gehören.

    Nimm dir das Beispiel Köln und Mainz. Wieso gewinnt ein Beierlorzer mit Köln keinen Blumentopf und holt mit Mainz plötzlich die Punkte, die ein Schwarz nicht geholt hat. Wieso gewinnt ein Gisdol mit Köln plötzlich Spiele mit der Mannschaft, die unter Beierlortzer nichts gerissen hat.

    Und andere versprechn sich vom Trainerwechsel den großen Durchbruch und stehen nch der Hinrunde auch nicht besser da, als mit dem Vorgänger.

    Gladbach steht mit Rose im Moment auch nicht besser da, als letztes Jahr nach der Hinrunde mit Hecking. Und Hecking steht mit dem HSV auch nicht besser da, als sein Vorgänger letzte Saison.


    Wo also ist jetzt das Patentrezept?


    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Es geht am Ende nur um Wahrscheinlichkeiten. Unter welchem Trainer ist es am wahrscheinlichsten, das Double zu holen und in der CL möglichst weit zu kommen? Wie viele gecoachte Spiele kann man von den jeweiligen Kandidaten zur Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten heranziehen? In dieser Hinsicht gibt es von Flick nur die neun Spiele, die er jetzt als Interimstrainer gecoacht hat. Die berechtigte Frage ist, ob es sich ein Verein wie der FCB leisten sollte, sozusagen einen Trainernovizen auf Grundlage weniger Spiele als Dauerlösung in Erwägung zu ziehen. Ich finde: nein, bei aller Sympathie für Flick.


    Am 18. März besteht Gewissheit darüber, ob wir in der CL das Viertelfinale erreicht haben werden. In der Bundesliga haben wir bis dahin gegen Hertha, Schalke, Mainz, Leipzig, Köln, Paderborn, Hoffenheim, Augsburg und Union gespielt, es wird der 26. Spieltag sein. Im Pokal werden bis dahin gegen Hoffenheim im Achtelfinale und gegebenenfalls das Viertelfinale gespielt haben. Allerspätestens bis dahin muss absolute Klarheit darüber herrschen, ob Flick über die Saison hinaus Cheftrainer bleibt. Es muss dann auch gewiss sein, wer es wird, wenn mit Flick nicht verlängert wird.


    Ich befürchte nur, dass es am 18. März zu spät sein könnte, eine wirklich starke Alternative zu verpflichten. Mit der Festlegung darauf, dass Flick im Erfolgsfall über den Sommer hinaus Trainer bleibt, gewinnen die Entscheidungsträger zwar Zeit, verkleinern im Gegenzug aber ihren Handlungsspielraum, weil sie auf Grundlage von neun gecoachten Spielen darauf hoffen, dass es mit Flick schon klappen wird.


    Gewagt.

  • Das ist Humbug und das weißt du.

    Wenn wir X oder Y haben wollen werden wir notfalls eine Ablöse zahlen und fertig.

    EtH will und darf kommen bei einem Angebot, da muß man jetzt nicht mit der Aussage von Overmars vor kurzem kommen. Da bringe ich dann seine früheren Aussagen dagegen.

    Und warum man nur hier nicht langfristig planen soll/kann ist dein Geheimnis.

    Es geht nur darum als Verein der Größenordnung FCB für eine der wichtigsten Entscheidungen hinsichtlich Ausrichtung in der Zukunft einen Plan zu haben und sich nicht wöchentlich nach Sieg oder Niederlage neu zu positionieren.

    #KovacOUT

  • Weiß man nicht. In airlion´s Fall hast du dich aber geschnitten. In ihrer Welt ist das so und dann muss das auch in unserer Welt so sein.

    was soll dein dummes provozieren, ich erwarte nicht , dass man meiner Meinung ist , deshalb hab ich ja auch geschrieben wir kommen nicht auf einen Nenner, aber ich lasse mir von dir nichts vorschreiben und ich darf und werde meine Meinung haben und vertreten ob es dir in deiner kleinen Welt passt oder nicht !

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  • Das ist Humbug und das weißt du.

    Wenn wir X oder Y haben wollen werden wir notfalls eine Ablöse zahlen und fertig.

    EtH will und darf kommen bei einem Angebot, da muß man jetzt nicht mit der Aussage von Overmars vor kurzem kommen. Da bringe ich dann seine früheren Aussagen dagegen.

    Und warum man nur hier nicht langfristig planen soll/kann ist dein Geheimnis.

    Es geht nur darum als Verein der Größenordnung FCB für eine der wichtigsten Entscheidungen hinsichtlich Ausrichtung in der Zukunft einen Plan zu haben und sich nicht wöchentlich nach Sieg oder Niederlage neu zu positionieren.

    Wenn das so ist, ok. Ich bin da kein Insider, daher halte ich die Option Ten Hag für noch nicht gesichert verfügbar. Wieso sollte man die Overmars Aussagen da also rauslassen?


    Sollten wir ihn wollen, und er garantiert zu haben sein, ja dann spräche wenig dagegen frühzeitig zu handeln. Wäre nicht mehr oder minder riskant als zu warten, also...go for it.

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  • Wenn das so ist, ok. Ich bin da kein Insider, daher halte ich die Option Ten Hag für noch nicht gesichert verfügbar. Wieso sollte man die Overmars Aussagen da also rauslassen?


    Sollten wir ihn wollen, und er garantiert zu haben sein, ja dann spräche wenig dagegen frühzeitig zu handeln. Wäre nicht mehr oder minder riskant als zu warten, also...go for it.

    Ich stimme dir ja sicher zu, daß es keine leichte Entscheidung ist.

    Unabhängig vom Namen des neuen Trainers erwarte ich lediglich von so einem Verein wie unserem ein durchdachtes Vorgehen mit einem Plan dahinter. Gerade nach dem Desaster Kovac. Das dürfte doch nicht zu viel verlangt sein.

    #KovacOUT

  • Wie ich es mir vorstelle, wie es ablaufen sollte: Anhand definierter Kriterien werden zuvor analysierte, potentielle Trainerkandidaten bewertet und entsprechend kategorisiert, um eine Rangfolge aufzustellen. Diese wird dann von oben nach unten abgearbeitet, wobei sich nicht stur auf Plan festgelegt wird.


    Wie es wirklich läuft: Es werden paar Namen genannt und bei dem Namen, bei dem alle das geringste Übel sehen, wird zugeschlagen.

  • Ich stimme dir ja sicher zu, daß es keine leichte Entscheidung ist.

    Unabhängig vom Namen des neuen Trainers erwarte ich lediglich von so einem Verein wie unserem ein durchdachtes Vorgehen mit einem Plan dahinter. Gerade nach dem Desaster Kovac. Das dürfte doch nicht zu viel verlangt sein.

    Der spielerische Plan scheint zu existieren. Das ist die Hauptsache. Alle gerüchteten Trainer gehen in die gleiche Richtung. Ob wir nun Flick, Ten Hag oder Tuchel nehmen, alles folgt einer Richtung. Kein Vergleich zu "Pep will weg, wir holen Carlo" oder "Jupp will nicht mehr, Tuchel ist weg, also Kovac machts".


    Ich wollte mir abgewöhnen Auto Vergleiche zu machen. Aber es passt einfach zu gut...während wir früher nicht wussten, ob wir aus dem Autohaus mit einem SUV, einem Coupe oder einem Kombi kommen, wissen wir heute schon mal, welche Klasse wir wollen. Jetzt ist nur noch die Frage ob der X5, die M Klasse oder doch der Q7 am besten passt. Eine falsche Antwort ist da nahezu ausgeschlossen.

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  • Ich sehe das Problem "Flick als Cheftrainer über den Sommer hinaus" als eine Frage von Wahrscheinlichkeiten und halte es in dieser Hinsicht mit @Rodeo, der das weiter oben schon anschaulich beschrieben hat.


    Denn wie viele Trainer haben in ihrer ersten Spielzeit ihre Mannschaft quasi die Sterne vom Himmel spielen lassen, um sich dann als "one-Hit-Wonder" zu erweisen und in der folgenden Spielzeit regelrecht einzubrechen? Viele, nicht zuletzt auch Kovac! (Wobei sich bei unserem Mittelmaß-Trainer vor Flick die Sterne an einer Hand abzählen lassen...)


    Genau das befürchte ich auch bei Flick: Egal, wie gut er die Mannschaft einstellt und spielen lässt, die Wahrscheinlichkeit, dass er in der nächsten Spielzeit an seine Grenzen kommt und wir erneut schwächeln, ist meiner Ansicht nach eben recht hoch. Weil er noch nicht das nötige Rüstzeug und die Erfahrung hat erwerben können, die es erfordert, um an den dann nötigen Stellschrauben zu drehen und solche Situationen zu überstehen. Er war bislang eben "nur" Co-Trainer! Das meine ich keineswegs abwertend, doch es ist eben etwas anderes, wenn man als Chef die volle Verantwortung trägt und die ganz sicher aufkommenden Krisensituationen meistern muss - meistern muss mit Hilfe der erworbenen Erfahrung und Kenntnisse aus früheren Zeiten als erster Mann, einschließlich der Misserfolge und des Scheiterns!


    Andersherum - meine ich jedenfalls, ohne es gerade statistisch belegen zu können - lassen sich vermutlich deutlich weniger Beispiele dafür finden, dass der Retter der Vorsaison auch in der zweiten Spielzeit sich weiterhin als "Glücksgriff" erwiesen hat. Und so sehe ich eben lieber einen erfahreneren Trainer wie Tuchel bei uns an der Seitenlinie, der in vielen Dingen einfach noch besser weiß, "wie der Hase läuft!" Und mit diesem Trainer sollten wir lieber früher als später alles klar machen, unabhängig davon, wie die Rückrunde läuft!


    Übrigens, da Flick fraglos seine Stärken hat, die ich vor allem im zwischenmenschlichen Bereich sehe, sollte er im Team gehalten werden! Man könnte ihm für gutes Geld die Aufgabe des Sportdirektors anbieten! Dafür wäre er nahezu perfekt geeignet! Er wäre dann auf jeden Fall kein "Co" mehr und würde weiter eng an der Mannschaft dran sein, weiter Einfluss nehmen und Entwicklungen voran treiben...ohne ganz vorne stehen zu müssen.

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  • Andersherum - meine ich jedenfalls, ohne es gerade statistisch belegen zu können - lassen sich vermutlich deutlich weniger Beispiele dafür finden, dass der Retter der Vorsaison auch in der zweiten Spielzeit sich weiterhin als "Glücksgriff" erwiesen hat.

    Das ist die eine Frage. Die andere ist: Wie viele Beispiele in Vereinsmannschaften gibt es, in denen ein Co-Trainer mit Mitte 50 zu einem erfolgreichen Cheftrainer geworden ist? Mir fällt außer Helmut Schön und Jupp Derwall niemand ein, aber das waren halt auch Nationaltrainer.

  • Übrigens, da Flick fraglos seine Stärken hat, die ich vor allem im zwischenmenschlichen Bereich sehe, sollte er im Team gehalten werden! Man könnte ihm für gutes Geld die Aufgabe des Sportdirektors anbieten! Dafür wäre er nahezu perfekt geeignet! Er wäre dann auf jeden Fall kein "Co" mehr und würde weiter eng an der Mannschaft dran sein, weiter Einfluss nehmen und Entwicklungen voran treiben...ohne ganz vorne stehen zu müssen.

    Da sehe ich wie gesagt finanzielle Probleme. Flick verdient als Cheftrainer einfach in einer Gehaltsklasse deutlich über Sportdirektoren oder gar Vorständen. Sollte er eine gute Rückrunde spielen oder gar ein Meistertrainer werden, oder ein CL Halbfinaltrainer, dann wird er Cheftrainerangebote bekommen und auch weiter so verdienen wollen. Es ist nicht unwahrscheinlich dass er jetzt in dieser Saison mehr verdient als in den letzten 10 Jahren zusammen.

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  • Andersherum - meine ich jedenfalls, ohne es gerade statistisch belegen zu können - lassen sich vermutlich deutlich weniger Beispiele dafür finden, dass der Retter der Vorsaison auch in der zweiten Spielzeit sich weiterhin als "Glücksgriff" erwiesen hat. Und so sehe ich eben lieber einen erfahreneren Trainer wie Tuchel bei uns an der Seitenlinie, der in vielen Dingen einfach noch besser weiß, "wie der Hase läuft!" Und mit diesem Trainer sollten wir lieber früher als später alles klar machen, unabhängig davon, wie die Rückrunde läuft!

    Und nun, oh weiser Mathanias, ekläre uns doch mal, wie das die Vereinsführung bei den beiden ja immer wieder gehandelten Herren Tuchel und/oder EtH angesichts der aktuellen Vertragssituation und den Aussagen der Vereine bzw der Betroffenen das frühzeitig klar machen sollen.

    Es kann natürlich sein, dass uns die diversen Vereinsverantwortlichen alle die Hucke volllügen.

    Wenn ein Overmars sagt - Freigabe findet nicht statt.

    Wenn bei PSG-Stand jetzt eine Demission von Tuchel überhaupt kein Thema ist.

    Wie macht man denn dann frühzeitig klar?

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • ABWARTEN kann ich nach der letzten katastrophalen Trainerfindung nicht mehr hören und nachvollziehen.

    Entweder ist man als FCB von einem Kandidaten absolut überzeugt und macht den klar ( nach den Vorgaben von KHR und Kahn, wie sie sich das Spiel des FCB vorstellen) oder man zeigt weiterhin, daß man absolut nichts aus den eigenen Fehlern gelernt hat und guckt dann mal im April/Mai was noch alles zu haben ist.

    Sehe ich auch so. Ich schätze Flick sehr, er hat die Mannschaft sicher erstmal stabilisiert, aber es wäre doch Wahnsinn, wenn man jetzt erstmal noch die Rückrunde und die Ergebnisse unter Flick abwartet. Was machen wir denn, wenn wir gegen Chelsea total enttäuschen und erneut im CL-Achtelfinale ausscheiden? Dann herrscht plötzlich wieder Panik und Zeitnot, wenn man vorher nur die Hände in den Schoß gelegt hat.


    Mir ist das alles viel zu riskant auf eine Entwicklung unter Flick zu hoffen. Ich möchte, dass man die Zeit in der Winterpause sinnvoll nutzt, die Trainerfrage schon abschließt bzw. klar ist, wen man holen will.

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  • Da sehe ich wie gesagt finanzielle Probleme. Flick verdient als Cheftrainer einfach in einer Gehaltsklasse deutlich über Sportdirektoren oder gar Vorständen. Sollte er eine gute Rückrunde spielen oder gar ein Meistertrainer werden, oder ein CL Halbfinaltrainer, dann wird er Cheftrainerangebote bekommen und auch weiter so verdienen wollen. Es ist nicht unwahrscheinlich dass er jetzt in dieser Saison mehr verdient als in den letzten 10 Jahren zusammen.

    Nun, ich kenne die Gehaltsschecks der Sportdirektoren nicht genau, würde aber mal davon ausgehen, dass bei uns ein SpoDi auch durchaus im 7-stelligen Euro-Bereich ausgezahlt bekommen dürfte. Sicherlich weniger, als der Cheftrainer und noch weniger, als Lewa und Co. Aber sicherlich kein "Kleingeld" mehr.

    Und auch seine Co-Trainerstelle wird er angetreten haben mit dem Wissen, ein gutes Sümmchen dafür einstreichen zu können als ehemaliger Angestellter des DFB.

    Viel entscheidender wäre aber die Frage, mit welchen Anstellungen denn Flick rechnen könnte, sollte er den FCB verlassen? Hochdotierte Millionenverträge wird er anderswo auch nicht unbedingt reihenweise angeboten bekommen, sodass er als SpoDi zwar eine gewisse Differenz hinnehmen müsste, die aber für ihn, der eh nie gern im Rampenlicht gestanden hat, tragbar sein könnte unter der nicht unwahrscheinlichen Annahme, als Sportdirektor des FCB noch viele Jahre vor sich haben zu können!

    Letztlich hängt es davon ab, wie sehr sich Flick jetzt mit der Vorstellung, Cheftrainer zu sein, anfreundet! Wenn es für ihn nichts anderes mehr gibt, dann hält ihn hier sicherlich nichts!

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  • Sehe ich auch so. Ich schätze Flick sehr, er hat die Mannschaft sicher erstmal stabilisiert, aber es wäre doch Wahnsinn, wenn man jetzt erstmal noch die Rückrunde und die Ergebnisse unter Flick abwartet. Was machen wir denn, wenn wir gegen Chelsea total enttäuschen und erneut im CL-Achtelfinale ausscheiden? Dann herrscht plötzlich wieder Panik und Zeitnot, wenn man vorher nur die Hände in den Schoß gelegt hat.


    Mir ist das alles viel zu riskant auf eine Entwicklung unter Flick zu hoffen. Ich möchte, dass man die Zeit in der Winterpause sinnvoll nutzt, die Trainerfrage schon abschließt bzw. klar ist, wen man holen will.

    Na dann gibt es ja nur eine einzige Lösung! Ein Tuchel ist zur Zeit genauso wenig zu bekommen, wie ein EtH, wenn die Aussagen der jeweiligen Vereinsverantwortlichen bei Ajax und PSG zutreffen.

    Bleibt also nur noch Poteccino übrig, der als einziger nicht vertraglich gebunden ist.

    Es sei denn, man hat ganz andere Ideen, wen man denn gerne holen will.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.