Hans-Dieter "Hansi" Flick

  • Das wird auf jeden Fall einer der Punkte sein die es für nächstes Jahr zu verbessern gilt und die man vor der finalen Heiligsprechung Flicks noch abwarten sollte. Auch wenn der Punkteschnitt von 2,62 in der Liga fast auf dem Niveau der Triple-Saison (2,67) liegt, es waren schon einige Spiele dabei wo wir schon auch ein bisschen geduselt haben und die mit etwas Pech auch anders...

    Das hat man aber immer.

    IdR gleicht es sich in einer Saison einigermaßen aus und wenn man derart konsequent gegen Ende noch punktet, dann ist das auch einfach Qualität - sei es in der Fähigkeit des Trainers, taktisch zu reagieren oder einfach des Kaders, den Druck jederzeit noch zu erhöhen.

    Zur Heiligsprechung fehlt noch ne Menge, das stimmt. Aber bislang ist der Weg dahin durchaus bereitet.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Wenn der Oli dem Hasan aufgibt, weiterhin einen Blick nach Holland oder Frankreich zu werfen, dann kann irgendwann, wenn die Ära Flick beim FCB zu Ende geht, die stilbeibehaltende Entwicklung hoffentlich weiter gehen...

    Wenn die Ära Flick bei uns zu Ende geht, wird Hasan hoffentlich schon längst Geschichte sein!!!

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  • Wichtig ist das Flick sich bei der Kaderbreite durchsetzt.

    Sonst kann das in der kommenden Saison ein böses erwachen geben.

    Die Belastung wird ungleich höher sein durch einen komprimierten Spielplan.

  • Das wird auf jeden Fall einer der Punkte sein die es für nächstes Jahr zu verbessern gilt und die man vor der finalen Heiligsprechung Flicks noch abwarten sollte. Auch wenn der Punkteschnitt von 2,62 in der Liga fast auf dem Niveau der Triple-Saison (2,67) liegt, es waren schon einige Spiele dabei wo wir schon auch ein bisschen geduselt haben und die mit etwas Pech auch anders hätten ausgehen können.


    Soll keinerlei Vorwurf an Flick sein, er hat einen Trümmerhaufen in vielerlei Hinsicht übernommen und die Verletzungsmisere hat auch in dieser Spielzeit ihren Gutteil beigetragen, aber Teil der Wahrheit ist halt auch, dass das Pensum in einer regulären Rückrunde kaum geringer wäre als es gerade ist wenn wir in der CL relativ weit kommen. Wir hatten ja schon manchen April/Mai mit 7, 8 oder 10 Spielen in vier bis fünf Wochen, da gehen solche Halbzeiten wie in beiden Spielen gegen Frankfurt einfach nicht. Das sind wertvolle Körner mit denen man in dieser Saisonphase viel besser haushalten muss.


    Aber natürlich alles klagen auf hohem Niveau, der Kader wird sich verändern, hoffentlich auch ein bisserl in der Breite und nächste Saison wird man dann sehen ob Flick den bisher hervorragenden Eindruck bestätigen kann.

    Dass es in dieser Saison nach Kovac noch so grandios läuft, konnte man ja kaum erwarten, zumindest meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Klar ist aber auch, dass mit der langfristigen Entscheidung für Flick - die er sich natürlich absolut verdient hat - eigentlich erst ab nächster Saison das Kapitel Flick richtig beginnt. Jetzt plant er den Kader mit - offenbar mit deutlich mehr Einfluss als das zuletzt der Fall war - hat das Team in der Saisonvorbereitung und geht dann wirklich mit "seinem" Kader in eine neue Saison.


    Schon eine komische Situation mit dieser Corona-Saison. Eigentlich wäre jetzt längst Pause, aber durch Corona kann man im August vielleicht sogar noch das große Ding abräumen. Das zwar irgendwie nicht ganz Original, aber aufgrund der besonderen Situation sehe ich unsere Chancen weit größer als das "normal" der Fall gewesen wäre. Auch weil durch die nochmal eingeschobene Pause unser Mini-Kader vielleicht nicht so ins Gewicht fällt.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Wir wollen ja nich an anderen Trainern rummäkeln, aber jetzt so zu tun, als hätte es knappe oder glückliche Siege nur bei Flick gegeben, ist auch nicht richtig.

    Diese "Duselsiege" gab es auch unter einem Jupp Heynckes und unter einem Pep Guardiola.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wir wollen ja nich an anderen Trainern rummäkeln, aber jetzt so zu tun, als hätte es knappe oder glückliche Siege nur bei Flick gegeben, ist auch nicht richtig.

    Diese "Duselsiege" gab es auch unter einem Jupp Heynckes und unter einem Pep Guardiola.

    Duselsiege wird es auch immer geben, egal wer der Trainer ist. Das wird sich auch in 100 Jahren nicht mehr ändern.

    Mann muss das halt auch einfach akzeptieren dass das zum Fußball dazu gehört.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Duselsiege wird es auch immer geben, egal wer der Trainer ist. Das wird sich auch in 100 Jahren nicht mehr ändern.

    Mann muss das halt auch einfach akzeptieren dass das zum Fußball dazu gehört.

    Das ist ohne jede Frage richtig!

    Doch es gibt eben einen gewaltigen Unterschied: Denn wenn diese "Duselsiege", oder meinetwegen auch "Arbeitssiege" oder "dreckiges 1:0", mit einer Spielweise Marke "Rumpelfussball" erreicht werden, ist es anzunehmen, dass es absehbar weitere Rumpelsiege geben und enge Spiele, die nur all zu oft noch aus der Hand gegeben werden.

    Werden die "Duselsiege" aber auf der Grundlage eines spielerisch ausgereiften, von den Spielern verinnerlichten Offensiv-System erreicht, so kann davon ausgegangen werden, dass schnell wieder klare Siege erzielt werden. Insbesondere, wenn sich die Frage beantworten lässt, warum es in dem einen "Rumpelspiel" gerade mal nicht gelungen war, das System auf den Rasen zu bringen, und auf diese Weise sogar noch zu lernen.


    Mir ist wichtig, dass wir einen Trainer haben, der nicht auf Sicherheitsfussball und Grätschen setzt, sondern mutig spielen lässt und eine klare offensive Struktur schult. Das war bei Jupp so, erst recht bei Pep. Und auch bei Flick sieht die Entwicklung gut aus. Die Zahl von Duselsiegen und Rumpelspielen wird sich also in engen Grenzen halten, und so gibt es keinen Grund, anderen Trainern hinterher zu weinen, die ein, sagen wir mal, anderes Verständnis vom Fussball hatten, als die drei Genannten.

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  • Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, ob man bei einem Duselsieg kurz vor Schluss die 25. Chance zum 1:0 nutzt oder wie unter Kovac gegen irgendeinen Gegner aus dem Tabellenkeller als schlechtere Mannschaft glücklich gewinnt.

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • Ich sehe den Artikel eher kritisch. Das ist für mich eher ein typischer, passiv-aggressiver 11Freunde-Artikel, in dem halt wie immer ordentlich gegen den FCB gefeuert wird und man verpackt das in nette Worte für den Trainer.
    Aber da ist fast alles drin, was der intellektuelle Bayernhasser gegen uns auspackt. Wir werden zum - auf internationalen Level- kleinen Club voller Minderwertigkeitskomplexe reduziert. Die Fußballlehrer, die hier wirklich etwas bewirkt haben, werden schlecht dargestellt. Jupp, der damals von eben diesen Medien auch kritisiert wurde, wird als verkannter Heiland dargestellt. Interessant auch, dass der Medienliebling Kovac verschont bleibt, da seine Anstellung nicht in das Profil der Trainersuche passt, das der Autor zeichnen will. Dabei wäre es doch ziemlich hilfreich aufzuzeigen, was Flick anders macht und inwiefern er den FCB wieder in die Spur führte, die man eben verlassen hat, da vG und Pep dem FCB eben mehr gegeben haben als nur die persönliche Vita.

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  • Dieser unterschwellige "Anti-Bayern-Schreibstil" stört mich bei "11 Freunde" massiv. Ich finde das eigentlich ein tolles Magazin mit kritischen, aber oft lesenswerten Artikeln und vielen Kuriositäten, Anekdoten und Perspektiven, die man beispielsweise im "kicker" nicht findet. Aber wenn es gegen Bayern geht, sind sie leider immer dabei - mittlerweile selbst in ihrem eigentlich tollen Liveticker.


    Gehört hier nicht hin, wollte ich aber lange schonmal sagen. Sorry! :)

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, ob man bei einem Duselsieg kurz vor Schluss die 25. Chance zum 1:0 nutzt oder wie unter Kovac gegen irgendeinen Gegner aus dem Tabellenkeller als schlechtere Mannschaft glücklich gewinnt.

    "es waren schon einige Spiele dabei wo wir schon auch ein bisschen geduselt haben und die mit etwas Pech auch anders..." und genau darauf bezog sich die Replik, dass es eben Duselsiege immer gegeben hat und geben wird.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Der Unterschied zwischen Flick und Kovac besteht für mich unter anderem darin, dass ich bei Flick selbst bei einem 0:1 in Leverkusen nicht das Gefühl habe, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren könnten und bei Kovac selbst nach einer 2:0- und 3:1-Führung in Paderborn (bei allem Respekt vor diesem Gegner) der Sieg keinesfalls eingefahren war.


    Flick und Kovac trennen auf allen Ebenen Welten.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Der Unterschied zwischen Flick und Kovac besteht für mich unter anderem darin, dass ich bei Flick selbst bei einem 0:1 in Leverkusen nicht das Gefühl habe, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren könnten und bei Kovac selbst nach einer 2:0- und 3:1-Führung in Paderborn (bei allem Respekt vor diesem Gegner) der Sieg keinesfalls eingefahren war.


    Flick und Kovac trennen auf allen Ebenen Welten.

    Der Unterschied zwischen dem Welttrainer und Hansi?

    Das ist einfach ein ganz anderer Sport!

    Hat, glaube ich, schon jeder kapiert. ;)

  • Der Unterschied zwischen Flick und Kovac besteht für mich unter anderem darin, dass ich bei Flick selbst bei einem 0:1 in Leverkusen nicht das Gefühl habe, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren könnten und bei Kovac selbst nach einer 2:0- und 3:1-Führung in Paderborn (bei allem Respekt vor diesem Gegner) der Sieg keinesfalls eingefahren war.


    Flick und Kovac trennen auf allen Ebenen Welten.

    Das war ja schon zu Beginn des Jahres in der Arena nicht zu übersehen und zu überhören. Egal, wie der Gegner hieß, egal wie es zur Halbzeit stand - der Kommentar unisono - passt!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • https://www.spox.com/de/sport/…bremen-im-liveticker.html


    Dabei konstatierte Flick die mangelnde Breite im aktuellen Kader. "Es würde uns guttun, wenn sich der Kader nach der Pause wieder auffüllt." Die veränderte Spielweise seit der Übernahme von Niko Kovac könne man so nicht die ganze Saison durchziehen.

    Flick über die veränderte Spielweise über die Saison: "Die Art und Weise, wie wir spielen, dass wir den Gegner früh unter Druck setzen, ist ausschlaggebend. Wir pressen hoch und agieren mit der letzten Kette an der Mittellinie. Wir haben eine gute Höhe und Kompaktheit. Der Fokus ist natürlich auch, dass wir den Gegner früh unter Druck setzen. Dass kann man aber nicht die gesamte Saison so spielen. Da braucht man mehr Breite."



    Schön zu sehen, dass Flick den modernen Fußball verstanden hat. Dieses frühe Pressing war unter Kovac wenn überhaupt ja nur phasenweise zu sehen.

    Wie Flick auch bestätigt, ist diese Art des Fußballs mit unserem Minikader auch gar nicht über eine ganze Saison durchzuhalten.

    Hoffentlich verstehen das unsere Bosse auch.

  • Ich sehe den Artikel eher kritisch. Das ist für mich eher ein typischer, passiv-aggressiver 11Freunde-Artikel, in dem halt wie immer ordentlich gegen den FCB gefeuert wird und man verpackt das in nette Worte für den Trainer.
    Aber da ist fast alles drin, was der intellektuelle Bayernhasser gegen uns auspackt. Wir werden zum - auf internationalen Level- kleinen Club voller Minderwertigkeitskomplexe reduziert. Die Fußballlehrer, die hier wirklich etwas bewirkt haben, werden schlecht dargestellt. Jupp, der damals von eben diesen Medien auch kritisiert wurde, wird als verkannter Heiland dargestellt. Interessant auch, dass der Medienliebling Kovac verschont bleibt, da seine Anstellung nicht in das Profil der Trainersuche passt, das der Autor zeichnen will. Dabei wäre es doch ziemlich hilfreich aufzuzeigen, was Flick anders macht und inwiefern er den FCB wieder in die Spur führte, die man eben verlassen hat, da vG und Pep dem FCB eben mehr gegeben haben als nur die persönliche Vita.

    Ich bin oft Deiner Ansicht und ich mag die ausgewogenen Beiträge vom denkerundlenker , aber die Kritik am Beitrag kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Habe den Text nochmals gelesen. Und es geht da nur um die Perspektive Flick und die wird meines Erachtens sehr positiv dargestellt und zwar ohne Seitenhiebe gegen Bayern. Aber easy, ist auch halb so wild. :)

  • Ich lese die 11 Freunde schon lange nicht mehr. Irgendwann fand ich sie einfach nicht mehr wirklich besonders, wenn auch hin und wieder mal was Nettes dabei war. Die "Anti-Bayern-Schiene" nehme ich ihnen dabei gar nicht so übel. Das ist man als Bayern-Fan eh gewohnt und wenn es mit Pfiff rübergebracht wird, ist das kein Problem für mich.


    In dem vorliegenden Artikel kommt das aber er plump und vor allem inhaltlich völlig abwegig daher. Wir haben nun wirklich keinen Grund, international Minderwertigkeitskomplexe zu haben. Weder als Fan noch als Verantwortlicher.


    Da sollten die 11 Freunde Leute doch lieber mal schauen, wie komplexbeladen Watzke und Co. daher kommen, wenn sie ewig heulen, wie chancenlos sie doch eigentlich ob unseres Geldes sind - nur um dann doppelt hämisch zu tröten, sollten sie uns tatsächlich mal wieder packen.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."