Resterampe - Allgemeiner Thread

  • Holzhäuser ist genauso eine Pfeife wie Bruchhagen. Nur nicht ganz so auffällig, da er nicht so penetrant Quark erzählt, weil er seltener was sagt. Aber wenn er den Mund aufmacht, kommt da ähnlich wenig Sinnvolles raus.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • ja zu Holzhäuser kann man wirklich nur sagen Oh mei Oh mei...


    Bruchhagen finde ich aber noch viel schlimmer. Ein vom Neid zerfressener Dummschwätzer.

    Früher Tagano - dabei seit 23.08.2006 - ändere nie deine E-Mail Adresse im FC Bayern Forum!

  • Für KO-Spiele - ob man sie nun Playoffs nennt oder nicht - kann ich mich auch nicht erwärmen. Am Ende soll der Meister sein, der die meisten Punkte gesammelt hat! Außerdem lebt so eine Saison vom Kontrast der unterschiedlichen Wettbewerbe.


    Letztlich würde sich auch wenig ändern, außer dass den Klubs, die eh schon am Ende der Nahrungskette stehen, noch mehr Geld zufließt. Und das kann es ja nun wirklich nicht sein. Zwar würden wir ziemlich sicher nicht zehn Meisterschaften in Folge einfahren, womöglich sogar mal Vierter werden. Aber das wäre dann nicht das Ergebnis einer nachhaltigen Verbesserung, sondern lediglich Herumdoktern an Symptomen.


    Letztlich lässt auch diese Diskussion auf den Kardinalfehler zurückführen: Der sportliche Erfolg folgt dem wirtschaftlichen. Umgekehrt wäre es richtig!

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Leider beschreibt Barnett die bittere Wahrheit die aber die meisten ignorieren. Es gibt keinen anderen Weg als alle DFL Clubs für Investoren komplett zu öffnen.


    Die Premier-League-Klubs haben diesen Sommer mehr Geld ausgegeben (1,34 Mrd. Euro) als die Serie A, LaLiga und die Bundesliga zusammen. Gibt’s am englischen Markt eine verrückte Inflation oder sieht so die Zukunft aller Ligen an?

    Barnett: „Was ist daran verrückt? Die Premier League hat dieses Geld, weil dort die besten Teams spielen, was wiederum große TV-Gelder bringt. Wenn man keine Stars und somit auch nicht den besten Fußball aufm Platz hat, bekommt man solche Gelder eben nicht.“


    Viele Stars gingen erst nach England, als dort die großen Investoren mit viel Geld einstiegen…

    Barnett: „Und der Erfolg für die Investoren ist offensichtlich und bewiesen! Fußball ist der größte Sport der Welt, wird mehr geguckt als alles andere rund um den Globus. Die Fans wollen die Besten sehen und die Sponsoren wollen die Besten sponsern. Wer das bieten kann, kann das entsprechende Geld generieren. Das ist nur natürlich.“

    Denken Sie, die Bundesliga wird sich für Investoren öffnen müssen, um auf internationaler Ebene konkurrenzfähig zu bleiben?

    Barnett: „Natürlich! Ich denke, die Bundesliga sollte ihre 50+1-Regel aufheben. Sie sollten an einem wetteifernden Markt teilnehmen, um auf dem Feld konkurrenzfähig zu bleiben. Diese Regel ist alt und wirkt sich auf den Standard des deutschen Fußballs aus. Mit Bayern München hat die Bundesliga ein Team, das jedes Jahr aufs Neue die Meisterschaft holt. Glauben Sie, die Fans wollen so etwas sehen? Oder meinen Sie, sie würden gerne sehen, wie andere Teams Bayern herausfordern? Die Bundesliga würde so mehr Fans und Sponsoren und damit auch mehr TV-Gelder bekommen. Der Beweis: Wo auch immer man auf der Welt über Fußball spricht – es wird aktuell nur über die Premier League gesprochen. Dort haben sie sechs Teams, die möglicherweise in jedem anderen Land die Liga gewinnen würden.“

    Die Zukunft sieht für LaLiga und die Bundesliga also nicht rosig aus?

    Barnett: „Ich denke, LaLiga wird die Schwierigkeiten dieser Pandemie überwinden und wieder stark werden. Bei der Bundesliga bin ich mir da wegen ihrer Regeln nicht sicher. Das ist und wird für den deutschen Fußball ein Problem sein. Vor ein paar Jahren, insbesondere als die deutsche Nationalelf stark war, wollten viele Spieler in die Bundesliga. Heute dagegen wollen die meisten Deutschen in der Premier League spielen.“


    https://m.sportbild.bild.de/fu…77747540.sportMobile.html

  • Es gibt immer einen anderen Weg.


    Aber natürlich liegt er nicht falsch, wenn er sagt:

    Mit Bayern München hat die Bundesliga ein Team, das jedes Jahr aufs Neue die Meisterschaft holt. Glauben Sie, die Fans wollen so etwas sehen? Oder meinen Sie, sie würden gerne sehen, wie andere Teams Bayern herausfordern?

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Es gibt immer einen anderen Weg.


    Aber natürlich liegt er nicht falsch, wenn er sagt:

    in Deiner typischen zynischen Art mal wieder aus dem context zitiert. Es zeigt einmal mehr das Du viel über etwas redest wovon Du absolut nichts verstehst.


    Denn wenn Du diese Aussagen wirklich verstanden hättest, hättest Du den Kern des Problems zitiert und nicht die Auswirkungen.

  • Er hat natürlich Recht. 50+1 wird fallen müssen.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Was ist denn daran zynisch...?


    Muss man nicht verstehen.


    Und was den Kern des Problems anbelangt, den beschreibt er doch gar nicht. :)

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  • Natürlich macht er das. Aber wenn man simple wirtschaftliche Zusammenhänge nicht versteht oder verstehen will, dann kann man es natürlich nicht erkennen.

    Weißt Du eigentlich wie fertig der englische Fußball war, bevor man die EPL und mit sky den ersten großen Vertrag gemacht hatte.


    Davon konnte man zunächst nur alte ausrangierte Spieler der Serie A holen, wie Zola.

    Und so hat man über Jahre die Attraktivität verbessert. Und trotzdem wäre es lange Zeit ein closed Shop zwischen ManUnited und Arsenal gewesen wenn nicht Abramovich und AD massiv investiert hätten bon denen indirekt alle profitiert haben.



    „Die Premier League hat dieses Geld, weil dort die besten Teams spielen, was wiederum große TV-Gelder bringt. Wenn man keine Stars und somit auch nicht den besten Fußball aufm Platz hat, bekommt man solche Gelder eben nicht.“

    Viele Stars gingen erst nach England, als dort die großen Investoren mit viel Geld einstiegen…

    Barnett: „Und der Erfolg für die Investoren ist offensichtlich und bewiesen! Fußball ist der größte Sport der Welt, wird mehr geguckt als alles andere rund um den Globus“

  • Er hat natürlich Recht. 50+1 wird fallen müssen.

    Muss sie nicht und sollte sie nicht.

    Ich brauche keinen "Verein", der nur noch nach Rendite strebt.

    Das Beispiel mit dem FC Qatar St. Germain sollte doch Warnung genug sein.

    Oder dass man in England nur noch für 100 Euro ins Stadion kommt als Fan.

  • Wo streben denn diese Investoren nach Rendite? Weder Quatar AD noch Abramovich haben auch nur einen Cent herausgenommen- im Gegenteil, sie haben Schulden übernommen, Infrastrukturen modernisiert bzw. geschaffen und gigantisch in die Kader investiert, leider auch über das erlaubte maß hinaus, seitdem es eines gibt.

  • Keine Ahnung, warum du für dich in jedem Beitrag in Anspruch nimmst, die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben... Überzeuge doch lieber mit Inhalten, Konfuzius1900 !


    Zur Sache:


    Dass der Fall v. 50 +1 geeignet ist, mehr Geld zu generieren, bestreitet doch kaum jemand. Das KANN eine Lösung sein, die BL wieder zu einem Wettbewerb zu machen, der diesen Namen verdient. Es KANN aber auch alles verschlimmern.


    Ohne das jetzt unnötig zu verkomplizieren, sollte eigentlich jedem einleuchten, dass die Investoren auf der Insel ein großes Interesse daran haben, ihre Investitionen zu schützen. Das könnte auf ein Wettbieten hinauslaufen, das nicht nur unmoralisch ist, sondern womöglich für den einen oder anderen deutschen Klub ruinös. Nur ein Beispiel. Durchaus möglich, dass wir alleine deswegen die Liga in einigen Jahren nicht mehr wiedererkennen werden.


    Grundsätzlich bin ich aber gegen Denkverbote. Denn der Status quo ist unbefriedigend. Gleichzeitig wünschte ich mir mehr Kreativität darin, Wege zu finden, Geld aus dem System rauszunehmen. Denn wie ich seit Jahren schreibe: kickende Milliardäre braucht kein Mensch.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Wo streben denn diese Investoren nach Rendite? Weder Quatar AD noch Abramovich haben auch nur einen Cent herausgenommen- im Gegenteil, sie haben Schulden übernommen, Infrastrukturen modernisiert bzw. geschaffen und gigantisch in die Kader investiert, leider auch über das erlaubte maß hinaus, seitdem es eines gibt.

    Und den ganzen Bums bezahlt am Ende auch der Fan weil er für das tolle neue Stadion und die teuren Stars zur Kasse gebeten wird. Mir sind die Preise jetzt schon hoch genug, da brauche ich keinen Milliardär der das alles nochmal auf eine neue Ebene hebt.

  • Ich bin seit langem überzeugt davon, dass die 50+1-Regel fallen wird. Wurde bisher eigentlich jemals in der Sache entschieden, ob die 50+1-Regel überhaupt mit deutschem und europäischem Recht vereinbar ist? Ich glaube, alle Verfahren, die angestrebt worden, sind doch gar nicht zu einer sachlichen Entscheidung gekommen, oder?

  • Das stimmt natürlich, das die TV Einnahmen über den Verkauf der Abos refinanziert werden muss.

    Hier reden wir dann aber über Refinanzierung/ Rendite der tv Rechteinhaber und nicht der Investoren in den Clubs.


    Auch Real und Barca haben keine Renditebetrachtung in ihrer Philosophie.

    Leider ist der Club der mit am meisten Dividende/Rendite an Investoren abführt der FCB. Wenn man die über 10 Jahre zusammenrechnet kommen schon 80-100 Mio zusammen die fehlen. (ohne die Dividenden an den eV).


    Absolutes Negativbeispiel für Investoren die den Club Gelder entziehen sind die Eigentümer von ManUnited und Newcaste.

  • Letztlich lässt auch diese Diskussion auf den Kardinalfehler zurückführen: Der sportliche Erfolg folgt dem wirtschaftlichen. Umgekehrt wäre es richtig!

    Macht er doch.

    Viele Vereine sind doch genau deshalb abgestürzt, weil ein Missverhältnis zwischen sportlichen Ergebnissen und Kosten entstand. Wir dagegen haben immer seriös und vor Allem gut gewirtschaftet. Auch als der BvB mit OH die CL gewann, sind wir nicht durchgedreht, sondern haben weiter solide gearbeitet und gewirtschaftet. Deshalb stehen wir heute da und der BvB dort

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  • Da können wir auch stolz drauf sein. Und in gewisser Weise arbeiten wir ja noch immer solide.


    Aber eigentlich ist das Schnee von gestern. Heute kann ein einziger Transfer ein Gesamtvolumen von einer halben Milliarde Euro haben. Die AA hat um die 350 Millionen gekostet. Mal so als Vergleich... :)Das sind Summen, aufgerufen von Vereinen, denen man nicht unbedingt nachsagt, seriös zu wirtschaften. Wie auch niemand behaupten würde, dass es der sportliche Erfolg ist, der eben diese Vereine so finanzstark gemacht hat.

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