2. Spieltag: FC Schalke 04 - FC BAYERN 0:3

  • Letzte Woche hieß es noch, dass Umstellungen kein Grund seien, dass sich das Spielgeschehen verändert. Nun führst du Wechsel an. Ich könnte Zitate von dir heraussuchen, in der du es als Spinnereien abtust (nicht wörtlich...), dass die Umstellungen von Covic dazu führten, dass wir die Kontrolle verloren haben.


    Das ist jetzt ähnlich wirr wie gerade die Diskussion beim Dopa, wo sie die das handbedingt nicht gegebene Tor mit möglichen Handelfmetern vergleichen. obwohl in der einen Situation Absicht erforderlich ist und in der anderen nicht.


    Bleiben wir doch einfach beim Spiel gestern! Und da war's nun mal so, dass die Sturm- und Drangphase mit den drei Wechseln begann (2 x wir, 1 x Schalke).


    Wir haben dann fünf, sechs Minuten gebraucht, bis wir den Gegner wieder vom Strafraum fernhalten konnten. Das hat mir nicht gefallen., finde ich bei einem Auswärtsspiel jetzt auch nicht sooo schlimm. War halt das letze Aufbäumen, begünstigt davon, dass zwei Neue kamen. Muss man überstehen. Haben wir überstanden. So what?

  • Ein schöner Beitrag. Wäre auch lesenswert für alle, die ihn "aus Gründen" gar nicht lesen können ;)


    Danke! Bin da aber ganz bei Greta. Möchte niemanden bekehren. Schreibe, was ich denke. Und wen das nicht interessiert, soll es halt nicht lesen.


    Aber back to topic!

  • man hätte nur ein Handspiel als Vergehen pfeiffen können, das von Perisic in der Mauer während des Freistosses. das von Pavard war niemals eins, er steht ja mit dem Rücken zum Ball und ist gerade im Fallen.

    mehr Szenen gab es nicht.

    Würde mich ja schon interessieren, wie hier die Meinung wäre, würde einer unserer Gegenspieler den Ball so abwehren.


    Für mich war das klar Hand von Pavard. Welcher Teil der neuen Regel ist da eigentlich gemeint? Für mich wäre das auch letzte Saison schon Hand gewesen. Er will mit dem Kopf zum Ball kommt nicht ran, merkt das und macht dann mit dem Arm eine Bewegung, die den Ball abwehrt. Er sieht den zwar nicht, aber merkt, dass der Gegner zum Kopfball kommt.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
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  • Hass ist sicherlich das falsche Wort.

    Aber ich habe mit meinem Freundeskreis exhte Bayernhass r und es fällt schon auf, dass die Argumentation inzwischen sehr sehr ähnlich mit dem ist, was man hier liest.

    Mit Ausnahme der Liga leerkaufen Legende. Aber Schiriglück, Duselbayern etc gibt es doch hier in abgewandelter Form immer wieder zu lesen.

    Und darüber hinaus kenne ich keinen Verein, bei dem ich sämtliche wichtigen Protagonisten ablehnen würde.

    Hier jedoch ist doch Kovac, Uli, Brazzo raus absolut Standard und Kalle ist oft auch dabei.


    Wie gesagt, Hass ist vielleicht zu hart. Aber weit davon entfernt ist es nicht.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Für mich war das klar Hand von Pavard. Welcher Teil der neuen Regel ist da eigentlich gemeint? Für mich wäre das auch letzte Saison schon Hand gewesen. Er will mit dem Kopf zum Ball kommt nicht ran, merkt das und macht dann mit dem Arm eine Bewegung, die den Ball abwehrt. Er sieht den zwar nicht, aber merkt, dass der Gegner zum Kopfball kommt.

    Und jetzt das Ganze noch mal ohne doppelte Superzeitlupe!


    Ein Schuss. Ein Spieler, der gerade mit was anderem beschäftigt ist und weder Schützen noch Ball sieht. Und ein völlig unvermeidbarer Kontakt.


    Das Bild, das da eingestellt wurde, trifft es ja eigentlich sehr gut (auch wenn es natürlich anders gemeint ist): Unsere Spieler hätten sich schon die Arme abschneiden müssen, um diese Kontakte zu vermeiden.


    Deswegen mache ich aber doch niemandem mit ner Schalke-Brille einen Vorwurf, wenn er gerne einen Elfmeter gesehen hätte. Wäre ja ihre einzige Chance gewesen, gegen uns was zu reißen.

  • Da er den Ball nicht sieht, war es für mich - im Gegensatz zu Perisic - kein strafwürdiges Handspiel. Er springt hoch, dreht sich dabei noch leicht, daher schwingt der Arm mit, als er aus kurzer Distanz getroffen wird.


    Das Problem ist aber nach wie vor, dass es bei Hand immer noch so viel Interpretationsspielraum gibt. Der VAR hat hier schon zu viel Spielraum, daher stoßen die widersprüchlichen Entscheidungen an diesem Spieltag vielen auch zu Recht übel auf.


  • Die Zeitlupe wäre hier das Mittel gewesen, das man hätte anwenden sollen. Aber gut, meinetwegen war es eben keine klare Fehlentscheidung. Bei Handspiel scheint es die ja nicht zu geben, da jeder sehen kann, was er mag.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
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  • Unsere Handspiele gestern sind im Kern genauso irrelevant für die Spielanalyse wie der erste Billard-Glückstreffer der Hertha vergangene Woche. Wichtig ist, dass man auch gestern wieder gesehen hat, dass wir systemisch einen unterentwickelten Fußball spielen. Und das hat nicht nur "Luft nach oben", wie manche behaupten, das ist im Ansatz einfach total unnötig. Weil wir einen sehr guten Kader haben, aus dem man wesentlich mehr herausholen könnte, was Dominanz, Positionsspiel usw. betrifft, mit- und gegen den Ball.


    Und um das zu erkennen bzw. zuzugeben, dass wir gestern Glück hatten, nicht mindestens einen Handelfer gegen uns zu bekommen, gegen eine ansonsten nicht besondere Schalker Truppe, die man einfach anders beherrschen muss, dazu setze ich gerne auch mal die Fanbrille ab. Und zwar genau aus dem Grund, WEIL mir mein Verein besonders am Herzen liegt! Und genau deshalb will ich hier auch bald in der sportlichen leitung und auf dem Trainerstuhl leute sehen, die nicht nach jedem durchschnittlichen Spiel mit paar Toren von einem "sehr guten" Spiel schwafeln und sich die Fehler nicht anzusprechen trauen.

  • Da er den Ball nicht sieht, war es für mich - im Gegensatz zu Perisic - kein strafwürdiges Handspiel. Er springt hoch, dreht sich dabei noch leicht, daher schwingt der Arm mit, als er aus kurzer Distanz getroffen wird.


    Das Problem ist aber nach wie vor, dass es bei Hand immer noch so viel Interpretationsspielraum gibt. Der VAR hat hier schon zu viel Spielraum, daher stoßen die widersprüchlichen Entscheidungen an diesem Spieltag vielen auch zu Recht übel auf.

    Ich finde es halt schwierig. Die unterschiedliche Interpretation ist irgendwie doch kaum zu vermeiden. Deswegen finde ich ein klares Hand ist Hand noch am ehrlichsten, wie sie es jetzt eben bei erzielten Toren machen.


    Auch wenn es dabei natürlich zu so gefühlt absurden Situationen kommen kann, wie beim abgepfiffenen Tor von Werder.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
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  • Würde mich ja schon interessieren, wie hier die Meinung wäre, würde einer unserer Gegenspieler den Ball so abwehren.


    Für mich war das klar Hand von Pavard. Welcher Teil der neuen Regel ist da eigentlich gemeint? Für mich wäre das auch letzte Saison schon Hand gewesen. Er will mit dem Kopf zum Ball kommt nicht ran, merkt das und macht dann mit dem Arm eine Bewegung, die den Ball abwehrt. Er sieht den zwar nicht, aber merkt, dass der Gegner zum Kopfball kommt.

    1. whataboutism par excellence


    2. wenn er Augen im Hinterkopf hat dann sieht er womöglich in welche Richtung der Ball fliegt sonst wird es schwierig mit der Absicht. Er ist gerade in der Landebewegung und da ist es normal das die Arme sich nach Aussen bewegen bzw da schlägt das Trägheitsgesetz in voller Kraft zu.

    ein Teil der "neuen" Regel definiert ob sich der Arm über der Schulter befindet damit in solchen Fällen auf Foulspiel gepfiffen werden kann. und zig andere Erläuterungen. im Grunde wird diese neue Auslegung noch mehr Chaos verursachen als bisher.

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  • Lutz-Michael Fröhlich sieht übrigens auch vor allem die Perisic Szene als besonders fragwürdig an.

    Das war sicher auch das eindeutigste Handspiel. Das auch noch anders zu bewerten, dann gibt es kein Handspiel mehr.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
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  • Lutz-Michael Fröhlich sieht übrigens auch vor allem die Perisic Szene als besonders fragwürdig an.


    Kann ich ja sogar nachvollziehen.


    Nur reicht die Zeit zwischen Schuss und Treffer für einen Menschen eben nicht, um noch irgendwas zu koordinieren. Desto langsamer man das Bild ablaufen lässt, desto mehr Zeit hat der Spieler natürlich... Das macht das ganze so albern. Eigentlich sollte man die Zeitlupe für die VAR verbieten.

  • 1. whataboutism par excellence


    2. wenn er Augen im Hinterkopf hat dann sieht er womöglich in welche Richtung der Ball fliegt sonst wird es schwierig mit der Absicht. Er ist gerade in der Landebewegung und da ist es normal das die Arme sich nach Aussen bewegen bzw da schlägt das Trägheitsgesetz in voller Kraft zu.

    ein Teil der "neuen" Regel definiert ob sich der Arm über der Schulter befindet damit in solchen Fällen auf Foulspiel gepfiffen werden kann. und zig andere Erläuterungen. im Grunde wird diese neue Auslegung noch mehr Chaos verursachen als bisher.

    Keine Ahnung, was Du für schmerzen hast mit Deinem whataboutism. Ich habe erklärt, wie ich es sehe. Fertig.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
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  • Keine Ahnung, was Du für schmerzen hast mit Deinem whataboutism. Ich habe erklärt, wie ich es sehe. Fertig.

    das ist whataboutism...

    Quote

    Würde mich ja schon interessieren, wie hier die Meinung wäre, würde einer unserer Gegenspieler den Ball so abwehren.

    basta.

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  • was hab ich das alles vermisst.

    letzte woche als coman im vollsprint im strafraum weggecheckt wurde und der pfiff ausblieb, war der aufschrei innerhalb deutschlands nicht so groß. jetzt nach den 2 szenen gestern wird mal wieder von bayernbonus und betrug geschwafelt.:thumbsup:

    ONE LIFE - ONE CLUB - ONE LOVE - FCBM <3

  • Ich versteh's ja auch nicht wirklich. Mal unabhängig von dem Spiel gestern: Es kam vor der Saison die klare Ansage, dass solche Handspiele (Absicht irrelevant) in Zukunft gepfiffen werden. Warum machen sie das dann nicht? Am zweiten Spieltag kannst du die komplette Regelauslegung schon wieder in die Tonne treten.


    ...und dann maulen sie in Deutschland rum weil der VB nicht gut funktioniert... ja wie soll denn der auch funktionieren wenn die Schiris zu blöd sind ihr eigenes Regelwerk umzusetzen? Das Problem der völligen Willkür lässt sich logischerweise auch mit technischen Hilfsmitteln nicht lösen...

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  • Der FC Bayern hat einen klassischen Fehlstart verhindert. Auf Schalke setzen sich die Münchner mit 3:0 durch. Robert Lewandowski war mit drei Toren Spieler des Spiels.



    DINGE, DIE AUFFIELEN


    1. No Thiago – No Party

    Ein 4-3-3 ohne Thiago ist im jetzigen Kader des FC Bayern eigentlich nicht denkbar. Gegen Schalke 04 musste es dennoch klappen, da der Spanier unpässlich war. Kimmich rückte als Kaltstarter auf die Sechser-Position und zeigte eine ordentliche Partie. Trotz der großen Abstände der Offensivspieler behielt er in vielen Szenen die Übersicht.

    Die Einbindung der Bayern-Achter Müller und Tolisso gelang ihm aber nicht, weil er selbst oft zu lang den Ball behielt. Dadurch wurde das Spiel ausrechenbar und verlagerte sich zu früh auf die Flügel. Was für das Schalker 4-4-2 leicht zu verteidigen war.


    2. Hernández überzeugt

    80 Millionen Euro ließen sich die Münchner die Dienste des Franzosen kosten. Mit Abstand der Rekord in Sachen Ablöse, und das für einen Verteidiger. Weshalb er so wertvoll sein kann, hat er zumindest angedeutet. Hernández spielte aufmerksam, bügelte durch aktives Verteidigen die Fehler im Pressing aus. Schalke hatte somit keinen Abschluss innerhalb des Strafraums in den ersten 60 Minuten. In der 75. Minute war Schluss. Ein gelungenes Debüt.


    3. Neuzugänge brauchen noch Zeit

    Trainer Niko Kovač wollte Coutinho und Perišić Spiel- und Eingewöhnungszeit geben. Das wird nötig sein. Beide bemühten sich Einfluss auf das Spiel der Bayern zu nehmen. Ihre Qualitäten, die sie zukünftig einbringen können, wurden deutlich. Gerade die Ballbehandlung von Coutinho stich heraus. Besonders auf engem Raum könnte er Lösungen kreieren. Die letzte Feinabstimmung fehlte. Die Ansätze sind da. Für mehr wird es Zeit brauchen.



    https://miasanrot.de/schalke-bayern-2019-analyse/

    rot und weiß bis in den Tod