• Eigentlich sogar weniger als ok, weil ein Trainer verschlissen wurde.


    Die Bilanz seit Flick ist natürlich weit mehr als ok, die ist nicht weniger als sensationell.

    Hmm, kann man sicher so sehen. Auch für mich ist eine Saison ohne Trainer-Wechsel prinzipiell eine rundere Sache. Und eine planvolle und langfristige Zusammenarbeit mit einem kompetenten Trainer-Team ist sicherlich der Idealzustand. Da gehe ich d‘accord.


    Dennoch nehme ich den Wechsel von Kovac auf Flick nicht als Makel wahr, der die Saisonleistung in irgendeiner Weise trübt. Sicher, man hätte nicht mit Kovac in die Saison gehen oder - noch besser - ihn gar nicht erst als Trainer verpflichten sollen. Aber in der durchaus schwierigen Lage im Herbst hat man letztlich die richtigen Entscheidungen getroffen, zusammengehalten, keine Ausreden gelten lassen und letztlich eindrucksvoll die Kurve gekriegt. Dafür gebührt den Verantwortlichen Respekt, wie ich finde.


    Und so eine „Phönix aus der Asche“-Wendung ist doch auch irgendwie denkwürdiger als ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg in der ach so langweiligen Bundesliga... :thumbsup:

  • Man sollte vielleicht einmal aufhören die UEFA und die EU immer in einen Topf zu werfen. Das eine sind 55 Verbände und das andere 27 Staaten

    Die beiden besten Beispiele sind doch 50+1 und die Ausstiegsklausel.

    50+1 gibt es nur bei uns und eine Ausstiegsklausel ist in Spanien Pflicht, weil es der spanische Staat so gesetzlich festgelegt hat.

    Man kann sich doch über alle möglichen Regeln, Vereinbarungen etc. streiten - es ist doch völlig sinnlos.

    Da hat die UEFA gezetert, als der belgische Verband die Saison für beendet erklärt hat -" jeder Verband der das tut, wird von den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen."

    Und dann sagt die französische Regierung: "in Frankreich ist die Saison ab sofort beendet, Ende der Durchsage" - was schert die eine UEFA.

    Und was soll denn demnächst von wem beschlossen werden, was einen Boris Johnson beeindruckt, oder einen Putin oder einen Lukaschenko - siehe die weißrussische Liga! In ganz Europa wird.... und der Herr Staatspräsident sagt: "ist doch mir egal, hier wird weitergespielt und zwar mit Zuschauern!"

    Und wenn der Staat X feststellt, dass der Profifußballer ein Arbeitnehmer ist und für den die Gesetze des Staates gelten MÜSSEN, dann wird eine UEFA da relativ wenig gegen ausrichten können. Wenn dann ein Staat die Hand schützend über seine Vereine hält und entsprechende Regelungen gesetzlich als erlaubt festschreibt, kann die UEFA machen, was sie will.

    Das könnte dann z.B. in Sachen Gehaltsdeckelung wieder so laufen wie bei der Gründung der Bundesliga.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Man sollte jetzt aber auch nicht so tun, als ginge es um Abrüstungsfragen oder darum, ob auch US-Bürger vor ein internationales Kriegsvertrechertribunal gestellt werden können.


    Das ist richtig viel Arbeit. Aber machbar. Voraussetzung wäre sicherlich, dass sich die Verbände der großen Ligen einig werden, was die großen Klubs dieser Ligen einschließt. Der Rest ist Sportpolitik.


    Die Alternative wäre. alles weiterlaufen zu lassen wie bisher.

  • Man sollte jetzt aber auch nicht so tun, als ginge es um Abrüstungsfragen oder darum, ob auch US-Bürger vor ein internationales Kriegsvertrechertribunal gestellt werden können.


    Das ist richtig viel Arbeit. Aber machbar. Voraussetzung wäre sicherlich, dass sich die Verbände der großen Ligen einig werden, was die großen Klubs dieser Ligen einschließt. Der Rest ist Sportpolitik.


    Die Alternative wäre. alles weiterlaufen zu lassen wie bisher.

    Das ist es eben nicht alleine, weil ganz bestimmte Herrschaften seit Jahrzehnten ihr eigenes Süppchen kochen und über beste Kontakte innerhalb ihres Landes verfügen.

    Ob da Verbände sich einig werden oder nicht ist den Herrschaften völlig egal.

    Ob sich der italienische Verband mit der Uefa..., war doch einem Berlusconi als Besitzer vom AC Milan sowas von egal.

    Ein Perez bei Real macht sowieso, was er will. Barca müsste eigentlich längst pleite sein aber auch da gibt es schützende Hände.

    Ein georgischer Verein, der bei zig Vereinen schlappe 200 Mio Schulden hat, weil er nicht mal seine Transfers fristgerecht bezahlen kann, wird aber ratzfatz erst mal von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen - bei Barca interessiert das offenbar keinen.

    Und weil es genau so ist und die Agnellis, Perez auf der einen und die Johnsons und Putins auf der anderen Seite sowieso machen was sie wollen, wird auch alles so weiter laufen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Diese Saison war "nur ok"? Ok...

    Denkst du nicht, dass wir mehr können als 82 Punkte?

    Unter Flick war es überragend, sehr nahe an perfekt, unter Kovac war es schwach, sehr nahe an desolat.

    Unter dem Strich: ok.

    Machen wir durchgängig einen guten Job, sollten schon noch ein paar Punkte mehr und ein paar Gegentore weniger drin sein

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Mal pointiert gefragt:


    Was soll überhaupt das Geld-Thema?

    RB bspw. hat mehr Geld im Rücken, als ein FCB jemals wird verdienen können...

    Neben RedBull machen auch VW und Bayer machen mehr Geld, als es ein FCB jemals wird verdienen können. Das heisst ja nun noch nicht unbedingt, dass die betreffenden Clubs einfach über dieses Geld verfügen könnten... 🙃 Wäre dem so, würde sich dies vermutlich etwas deutlicher in den Personalkosten und der Kaderzusammensetzung spiegeln.


    Letztlich ist es ganz einfach. Eine unabdingbare Voraussetzung für längerfristigen Erfolg (Eintagsfliegen kann es immer mal geben) ist ein starker Kader und ein starkes Trainergespann. Dies kostet viel Geld. Hat man nicht viel Geld, wird man sich dies längerfristig nicht leisten und ergo keinen Erfolg haben.

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