• Es ist aber ein großer Unterschied ob die Sponsor sind (zähneknirschend) oder ob die als Shareholder im AR sitzen und unsere Strategie und Innereien kennen.


    Das sind Konkurrenten!!!!


    Deshalb NIE- auch nicht für 1 Mrd


    Jez

  • an die FG schon ..

    Wurde ja oben schon erklärt, dass das nix besser macht.

    Wenn der FCB das macht, bin ich ein für allemal raus aus dem Club. Wird ihm wurscht sein, schon klar.

    Aber den großartigen Deal kann man ja dann demnächst feiern, wenn man gemeinsam mit der Taliban-Elite in einem Flugzeug sitzt.:)

  • Da wäre ich mir gar nicht so sicher, ob das nicht sogar irgendwo verankert ist.


    Wegen mir können die restlichen 5% gern verkauft werden. Aber dann bitte nicht nach Katar. Das wäre kein gutes Zeichen. Wo der Staat wieder Anteile von Lufthansa verkauft hat, wäre das doch was...? Oder Telekom?

    Ja, Telekom würde ich tatsächlich auch als ersten Ansprechpartner vermuten. Die machen inzwischen so viel im Ausland, vor allem auch in den USA, dass das für die Sinn machen könnte.


    Aus dem übrigen Partner-Pool kämen wohl nur noch HypoVereinsbank, SAP, Siemens oder halt Qatar in Frage. Wobei ich mir Qatar nicht wirklich vorstellen kann. Das hätte derart viel negativen Fahrtwind intern wie medial, das wird man nur in Betracht ziehen wenn die einen exorbitanten Preis weit über Wert bezahlen.

  • Telekom würde mir nicht gut gefallen. Das Trikotsponsoring würde damit ja ziemlich aus dem Wettbewerb fallen?

    Wäre sehr analog zu den AAA-Deals. Langjähriger Partner, DAX-Unternehmen, usw, aber man würde nach dem Ausrüster, Stadion Naming Right und Mobility Partner auch den Trikotsponsor "für alle Zeiten" festsetzen. Genau das was Konfuzius1900 ja schon länger kritisiert.

  • Wenn überhaupt dann würde ich die Hunt Familie in Betracht ziehen

    Erstens haben wir mit denen eine Kooperation

    Zweitens haben die mit ihren andern Sportinvestment ein gewiesenes Verständnis (NFL,NBA).
    Drittens wären wir nicht an einen weiteren Sponsor geknebelt was überhaupt keinen Sinn macht wenn der Sponsor unseren Konkurrenten mehr zahlt als uns.

  • Wäre sehr analog zu den AAA-Deals. Langjähriger Partner, DAX-Unternehmen, usw, aber man würde nach dem Ausrüster, Stadion Naming Right und Mobility Partner auch den Trikotsponsor "für alle Zeiten" festsetzen. Genau das was Konfuzius1900 ja schon länger kritisiert.

    Auch deshalb wäre ein Verkauf der Anteile langfristig nachteilig für uns.


    Man wird sagen, dass ein langjähriger Sponsor der richtige Partner sei, weil man sich schon gut kennt. Und dann nimmt man jeden Sponsoringwettbewerb in der Branche weg.

  • Aus dem übrigen Partner-Pool kämen wohl nur noch HypoVereinsbank, SAP, Siemens oder halt Qatar in Frage.


    Wie schaut's aus mit Paulaner?


    Immerhin eine Münchner Traditionsmarke mit finanzkräftigem Konzern im Rücken.


    Am liebsten aber bitte gar kein Tafelsilber mehr verkaufen!

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Bei Adidas war es ja 2001 noch irgendwie nachvollziehbar.

    Sponsor seit den 60er Jahren, wollte den frischgebackenen CL Sieger weiter langfristig binden zu einem Zeitpunkt wo Nike im Fußball aufdrehte. Langfristige Bindung des FCB bei gleichzeitigem Einstieg mit 10% zu 75 Mio, die das EK stärken um die Stadionneubaufinanzierung zu erleichtern.


    2005 hat dann aber schon Allianz/Dresdner den größten Teil mit über 300 Mio langfristigen Darlehen finanziert, im Gegenzug die Namensrechte für die AA erhalten.


    Audi, die ja schon Sponsoren waren, haben 2010 nach eigenen Angaben investiert um BMW abzuwehren und Sponsor zu bleiben. Die 90 Mio wurden für die frühzeitige Schuldentilgung verwendet. Dieser Schritt war mMn schon unnötig. Das Stadion war langfristig zu niedrigen Zinsen finanziert, Audi war schon Sponsor und BMW klopfte als Konkurrent Sponsor an die Tür. Man hätte die Sponsorenzahlungen erhöhen können ohne das man den Sponsor als shareholder bindet.


    Noch zweifelhafter dann der Verkauf von Anteilen an Allianz. Die waren schon Sponsor, hatten die Namensrechte und eine langfristige Finanzierung. Alles was man gemacht hat war mit der EK Finanzierung der Allianz das FK der Allianz frühzeitig zu tilgen, also eine Umfinanzierung mit dem gleichen Partner, die vorzeitige Tilgung war unnötig, und man hat die Namensrechte vorzeitig bis 2040 an Allianz vergeben.

    Wie kompliziert es ist aus dieser Investor/Sponsor Bindung herauszukommen, hat ja die 2016 gescheiterte Ablösung von Audi durch BMW gezeigt.


    Natürlich sind Allianz und Audi gute loyale Partner, aber das wären sie auch wenn sie nur Investor oder Sponsor wären.


    Alle wollten primär aber kein Investor sein sondern sich über das Investment ihre langfristigen Interessen als Sponsoren sichern. Auch dagegen spricht nichts wenn man die Sponsorenzahlungen zumindest auf das Level wie die Konkurrenten bringt.


    Denke das es das ist was Kahn umtreibt, denn beim TV können wir nicht aufholen, bei den Stadioneinnahmen wollen wir nicht mehr durch höhere ticketpreise rausholen.


    Merchandising ist weltweit am Limit .


    Bleiben Sponsoreneinnahmen. Man geht immer weitere kleinere Deals ein wie zuletzt Einhell,und das ist gut. Aber an die großen Deals Ausrüster, Mobilität und Stadionnamensrechte kann man so gut wie nicht zum Konkurrenten wechseln, weil der Sponsor gleichzeitig Eigentümer ist und eine Kopplung fixiert ist.

    Bleibt die Trikotwerbung wo man mit der DT sicherlich aufbessern kann. Qatar wird schon Spitze zahlen.


    Kahn weiß das es sehr schwer sein wird aus der Knebelung herauszukommen ohne langfristige Partner zu verprellen. Dennoch sollte man zumindest bei Audi und Allianz die Beteiligungen von Sponsoring trennen. Deshalb wohl auch die Überlegung mit der Veräußerung der weiteren 5%. Wie gesagt es wäre gut ein sportaffinen Investor zu finden der langfristig seriös am FCB interessiert ist ohne einen Sponsoringdeal zu verlangen.

    Aber auch im Technologie Sponsoring sind wir bei SAP leider nicht in der ersten Reihe. Real hat da mit Microsoft den dicksten Fisch.

  • Die Perspektive auf der Einnahmen-Seite mag schon rosiger ausgesehen haben.


    Die gute Nachricht: Auf der Ausgaben-Seite haben wir Luft ohne Ende. Sollte man nicht aus dem Auge verlieren! Dieses Wachsen um jeden Preis nutzt an dem Ende, an dem wir stehen, nur noch den Spielern.

  • Die Perspektive auf der Einnahmen-Seite mag schon rosiger ausgesehen haben.


    Die gute Nachricht: Auf der Ausgaben-Seite haben wir Luft ohne Ende.

    Wie meinst Du das ? Wir haben dieses Jahr (inklusive Nagelsmann) ca. € 80m nur für Ablösen ausgegeben.

    Wo soll da denn Deiner Meinung nach "Luft ohne Ende" sein ?

  • Die Perspektive auf der Einnahmen-Seite mag schon rosiger ausgesehen haben.


    Die gute Nachricht: Auf der Ausgaben-Seite haben wir Luft ohne Ende. Sollte man nicht aus dem Auge verlieren! Dieses Wachsen um jeden Preis nutzt an dem Ende, an dem wir stehen, nur noch den Spielern.

    Niemand spricht von Wachsen um jeden Preis. Wenn aber der Kader international nicht mehr mithalten kann weil einfach die Breite fehlt um Verletzungen aufzufangen und diese Spieler adäquat zu ersetzen, dann wird auch die Einnahmeseite leiden. Corona hin oder her. Und Spieler sind nun mal das wichtigste Kapital eines Fussballvereins und nichts ist vergänglicher als der Erfolg von gestern.

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  • Wie meinst Du das ? Wir haben dieses Jahr (inklusive Nagelsmann) ca. € 80m nur für Ablösen ausgegeben.

    Wo soll da denn Deiner Meinung nach "Luft ohne Ende" sein ?

    Ich meine das so, dass wir perspektivisch auch deutlich weniger für Gehälter etc. ausgeben könnten und dennoch eine national konkurrenzfähige Mannschaft hätten.

  • Niemand spricht von Wachsen um jeden Preis. Wenn aber der Kader international nicht mehr mithalten kann weil einfach die Breite fehlt um Verletzungen aufzufangen und diese Spieler adäquat zu ersetzen, dann wird auch die Einnahmeseite leiden. Corona hin oder her. Und Spieler sind nun mal das wichtigste Kapital eines Fussballvereins und nichts ist vergänglicher als der Erfolg von gestern.


    Unser Kader ist für die nationalen Wettbewerbe dramatisch zu teuer.


    Und der internationale Wettbewerb ist spätestens kein Wettbewerb mehr, seitdem bestimmte Teams quasi unbegrenzte Einnahmen haben.


    Meine Schlussfolgerung (seit langer Zeit):


    Auf den nationalen Wettbewerb konzentrieren. Da die BL noch immer eine der besten Ligen Europas ist, werden wir gleichwohl perspektivisch die CL-Gruppenphase erreichen. Und was dann passiert, ist sowieso nur schwer zu kalkulieren. Du kannst auch mit einer der besten Mannschaften der Welt im Achtelfinale gegen den kommenden CL-Sieger ausscheiden. Ist letztlich eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

  • Was bedeutet denn "auf den nationalen Wettbewerb konzentrieren?"

    Wie macht man das? Verzichten wir auf Upa, weil es ja mit den Anderen auch für die Meisterschaft reichen KÖNNTE?

    Oder auf Sabitzer?

    Davon ab sehe ich uns bei weitem international nicht chancenlos.

    Rein von der individuellen Klasse ist uns nur ein einziges Team überlegen und ob die aus der Klasse der Einzelspieler ein Klasse-Team formen, das wird man dann sehen.

    Alle anderen TopTeams (und viele sind das nicht) werden genau wie wir von Tagesform und Fitness der Schlüsselspieler abhängen.

    Das Ziel ist und muss es immer sein, alles zu gewinnen und daran muss der Kader auch ausgerichtet sein.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind