Rechtevergabe für die Bundesliga im Frühjahr 2020

  • Es geht schon bald wieder los. Nach der Saison 2020/21 werden vielleicht wieder neue Anbieter auf uns warten. Wir werden sehen. Der DFL-Chef hat sich diesbezüglich schon geäußert:


    DFL-Chef Christian Seifert wünscht sich für den Fußball-Fan nicht zu viele TV-Anbieter von der Bundesliga-Saison 2021/22 an. In Streamingdiensten wie Amazon Prime, Netflix oder Disney Plus sieht er nicht nur potenzielle Kunden.


    https://www.digitalfernsehen.d…desliga-vermeiden-550697/

    FC Bayern München

  • Da der Deutsche gerne alles umsonst hat, werden die Einnahmen wohl nicht zu steigern sein. Aber dann meckern wenn Topstars woanders spielen.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Falls die Liga mehr Geld generieren will, muss die DFL mehr Anbieter als jetzt ins Boot holen. Da dürften sich alle einig sein. Kann mir nicht vorstellen, dass sky und DAZN mehr bezahlen werden.


    Wollen wir "englische Verhältnisse"?

    FC Bayern München

  • Da der Deutsche gerne alles umsonst hat, werden die Einnahmen wohl nicht zu steigern sein. Aber dann meckern wenn Topstars woanders spielen.

    Sehe ich anders.


    Ich glaube, Du verkennst die politische und finanzielle Lage in diesem Land und dass wir Deutschen auf verschiedenen Ebenen ohnehin schon die Zahlmeister in Europa sind, oder wer sonst muss bspw. bereits eine GEZ-Gebühr zahlen?


    Dazu wurden und werden die Sparer enteignet, die Rente ist unsicherer denn je, aber klar, die Leute sollen besser noch mehr für das Kommerz-Monster Fußball ausgeben.


    In Frankreich gehen die Leute auf die Straße, wenn die Rente mit 56 gefährdet ist und / oder die Energiepreise steigen, und hier geißelt man sich noch selbst... dem kann ich nicht folgen.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Sky hat die CL Rechte verloren, die werden sehr viel bieten um in der Buli drin zu bleiben, das so gestückelt wurde, ist dem Kartellamt geschuldet, wo das Verbraucherfreundlich ist, müssten die mir nochmal erklären, aber so ist es nunmal. Ansonsten geht es zu Amazon, Dazn oder zu Netflix hätte ich jetzt auch kein Problem damit, aber bitte nicht zu sehr zerstückelt.

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  • DFL-Chef Christian Seifert wünscht sich für den Fußball-Fan nicht zu viele TV-Anbieter von der Bundesliga-Saison 2021/22 an. In Streamingdiensten wie Amazon Prime, Netflix oder Disney Plus sieht er nicht nur potenzielle Kunden.

    Die DFL muss aufpassen, das sie sich hier in Deutschland mit der Taktik nicht verzockt.

  • Informiere Dich doch besser


    sind etliche Länder die sowas verlangen.


    keine Angst, ich bin stets top informiert.


    Informiere Du Dich doch mal besser über die Details, dann wüsstest Du, dass wir mit einer Rundfunkgebühr nach GEZ-Logik so ziemlich alleine dastehen.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • keine Angst, ich bin stets top informiert.


    Informiere Du Dich doch mal besser über die Details, dann wüsstest Du, dass wir mit einer Rundfunkgebühr nach GEZ-Logik so ziemlich alleine dastehen.

    gibt halt verschiedene Wege und Möglichkeiten die Abgaben bzw Gebühren einzuheben. da ist Deutschland nicht allein.

    einzig die Heulerei und Jammerei darüber ist hier einmalig.

  • gibt halt verschiedene Wege und Möglichkeiten die Abgaben bzw Gebühren einzuheben. da ist Deutschland nicht allein.

    einzig die Heulerei und Jammerei darüber ist hier einmalig.

  • Medienrechte der Bundesliga



    Vereine und DFL hoffen auf Sky



    Im kommenden Frühjahr werden wieder die Medienrechte der Bundesliga vergeben – bisher konnten die Erlöse unter DFL-Chef Christian Seifert immer erhöht werden. Diesmal ist es offen – Hoffnung schöpft aber unwillig Anbieter Sky – der Bezahlsender steht unter Druck, während andere in Lauerstellung warten.



    Von Heinz Peter Kreuzer



    Die Samstagsspiele und die Konferenz bei Sky, die Partien am Freitag und Sonntag auf DAZN, die Samstagabend-Topspiele bei Amazon und die 2. Liga geht an die Telekom. Wer alle Spiele sehen will, benötigt vier Abos. Das Horrorszenario für die Fußballfans, die am ganzen Wochenende Fußball sehen wollen. Christian Seifert der Chef der Deutschen Fußball-Liga DFL, will ein solches Szenario bei der kommenden Rechtevergabe gerne vermeiden. In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ sagte er: „Wenn man drei Abos benötigt, um die Bundesliga komplett zu konsumieren, würde das die Schwelle des Erträglichen aus unserer Sicht stark strapazieren.“



    Seifert hielt sich jedoch eine Hintertür auf, denn das entscheide die DFL nicht allein. Die Auktion finde unter Aufsicht des Kartellamtes statt. Dortige Vorgaben berücksichtigen wir und eine davon ist, dass eine Auktion offen für viele Bieter und damit auch ergebnisoffen ist.


    Für die Medienrechte von 2017 bis 2021 konnte die Liga auch unter Aufsicht des Bundeskartellamtes eine neue Rekordeinnahme verkünden. 4,6 Milliarden Euro hatte DFL-Chef Christian Seifert mit den diversen Medienunternehmen ausgehandelt. Stolz verkündete Seifert: „Und mit diesem Abschluss werden wir unser Ziel deutlich erreichen, umsatzseitig zu den drei größten Fußball-Ligen der Welt zu gehören.“



    Skys Rechte-Not könnte Geldsegen einbringen


    Bisher konnte Seifert bei jeder Ausschreibung die Erlöse steigern. Ob bei den kommenden Verhandlungen die Einnahmen noch einmal steigen, das ist die Frage. Die Hoffnungen vieler Ligavertreter ruhen auf Sky. Der Bezahlsender hatte bisher den Löwenanteil gezahlt. Jetzt ist Sky unter Druck geraten. Bei der Vergabe der Medienrechte für die UEFA Champions League ist der Münchner Sender leer ausgegangen. Das befeuert noch einmal die Spekulationen. Viele Ligafunktionäre erwarten jetzt mehr Geld von Sky, kaum einer kann sich den Pay-TV-Sender ohne Bundesliga vorstellen.



    Sky muss jetzt nicht nur die Bundesliga halten, sondern auch die 2. Liga. Ende 2018 hatte der Sender zum Ärger der Klubs schon bei einigen Partien des Unterhauses Live-Reporter vor Ort eingespart. Bei der neuen Ausschreibung wurde erwartet, dass der Sender ganz auf die 2. Liga verzichten würde. Diese Situation hat sich nun geändert, meint Yannick Ramcke vom Blog offthefieldbusiness: „Jetzt glaube ich, das nach dem Ausgang der Champions League Ausschreibung die zweite Bundesliga wichtiger ist, als man im Vorfeld gedacht hat für Sky, um genug Sendeminuten damit man weiterhin ein attraktives Angebot dem Konsumenten anbieten kann.“



    Verschiedene Portfolios unter den Anbietern


    Als Interessent für die 2. Liga galt bisher vor allem die Deutsche Telekom. Die hätte hervorragend in deren Portfolio gepasst. Tobias Fröhlich, Gründer der Digitalberatung TeraVolt sieht die beiden Unternehmen nicht nur als Konkurrenten: „Es kann auch sein, das Telekom und Sky auf bestimmte Pakete gemeinsam bieten oder in Absprache oder Gemeinschaft, wie auch immer, das kann für Sky auch Sinn machen, um sich von Amazon oder DAZN auch taktisch schützen zu können. und der DFL auch mehr bieten zu können, was die anderen nicht bieten zu können.“



    DAZN hatte während der laufenden Rechteperiode das Paket mit Freitags- und Montagsspielen von Eurosport übernommen. Für die kommende Ausschreibung will der Streamingdienst ein größeres Stück vom Kuchen. Im Gegensatz zu Amazon: Der US-Konzern hatte mit dem Erwerb eines Champions League-Paketes den deutschen Markt betreten. Für die Bundesliga wird nur der Kauf eines Pakets erwartet, denn das würde der Strategie des Unternehmens entsprechen, wie Tobias Künkel, Geschäftsführer der Digitalberatung TeraVolt, erklärt.



    Ziel sei nicht, direkt mit den Sportrechten Geld zu verdienen – stattdessen sollen durch die Sportübertragungen neue Kunden für Amazons Kerngeschäft gewonnen werden:


    den Online-Handel: „Das Ziel ist, diese Inhalte nicht direkt zu refinanzieren und zu monetarisieren, sondern Kunden an ihre Plattform zu binden, das Produkt dazu heißt eben Prime und hat ganz andere Vorteile für Amazon, nämlich E-Commerce-Umsätze und Bindung auf ihrer gesamten Plattform. Jeder Kunde, der da gewonnen wird, hat einen viel höheren Wert als eben nur Mediennutzung. Die direkten Umsätze, er bestellt mehr, er konsumiert mehr. Da sind die Sportrechte nur Mittel zum Zweck.“



    Nach Amazon-Angaben gibt ein normaler E-Commerce-Kunde eine vierstellige Summe auf der Plattform aus. Prime-Kunden das Doppelte und mehr. Damit zeichnet sich ein deutlicher Trend ab.



    „Vielleicht eines Tages, aber sicher nicht heute“


    Andere Tech-Riesen aus den USA dürften nicht mitbieten. Peter Hutton, bei Facebook weltweit für Sportrechte verantwortlich, erteilt dem Wunschdenken vieler Funktionäre eine Absage: „Für die nahe Zukunft erwarte ich keine Investments in Sportrechte. Ich weiß, dass die Leute immer darüber reden, dass die großen Tech-Giganten einsteigen und sich alles verändern wird. Vielleicht eines Tages, aber sicher nicht heute.“



    Dazu kommen auch noch die Rechte für das Free-TV. Bisher besitzt die ARD die Rechte und die Verantwortlichen wollen auch in Zukunft die Sportschau zeigen. SWRIntendant Kai Gniffke sagte im SWR-Radio zum Kauf der Bundesliga-Rechte: „Wir werden eine ganze Menge dafür tun. Das wird viel Geld kosten. Weil. Es geht an der Stelle um viel Geld, dass die Deutsche Fußball-Liga einspielen will. Die Vereine sind natürlich interessiert daran, möglichst viel Geld einzuspielen. Wir werden sicherlich nicht alles tun aber wir werden verdammt viel dafür tun, dass die Menschen in der Sportschau weiterhin viel Bundesliga-Fußball kriegen.“



    Als Konkurrenten für die Öffentlich-Rechtlichen wird RTL gehandelt. ProSiebenSat.1- Chef Max Conze sagte zuletzt zwar, man schaue sich alle Ausschreibungen „sehr genau“ an, fügte aber auch an: Die Realität sei, dass der Erwerb dieser sehr teuren Rechte ökonomisch schwierig zu vertreten sei.



    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=466950

    FC Bayern München

  • Im Kampf um die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga droht ein Ausschluss vieler Fans. Das Internet läuft dem Fernsehen zusehends den Rang ab. Das Bundeskartellamt fordert die DFL auf, ein mögliches Monopol zu verhindern.


    Die Bundesligaspiele der Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 werden nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nicht ausschließlich im Internet live zu sehen sein.


    Demnach müsse mindestens eins der vier bisher vorgesehenen Rechtepakte für Livespiele an einen Pay-TV-Sender mit Satelliten- und Kabelnetzzugang gegeben werden, sollten Streamingdienste wie DAZN, Amazon oder MagentaTV (Deutsche Telekom) bei der Versteigerung die höchsten Gebote abgeben. Die Deutsche Fußball Liga(DFL) äußerte sich auf FAZ-Anfrage nicht.


    Die Champions League ist ab der Saison 2021/22 in Deutschland bis auf eine kleine Ausnahme live nur bei den Streaminganbietern DAZN und Amazon Prime Video zu sehen. Lediglich das Finale wird vom ZDF übertragen.


    Gleichzeitig habe nach Informationen der "FAZ" das Bundeskartellamt aber auf Veränderungen in der Ausschreibung bestanden. Sollte ein "klassischer" TV-Sender alle vier Pakete erwerben, müssten zwei Pakete zudem für Streamingdienste zugänglich sein. Diese dürften die Spiele dann "mitexklusiv" übertragen, allerdings dürfte dann der Fernsehsender diese parallel ebenfalls streamen.


    "Die DFL muss ein Vermarktungsmodell vorlegen, das den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern ermöglicht", teilte Kartellamtschef Andreas Mundt der "FAZ" mit: "Ein Monopolist hätte kaum Anreize, die Qualität der Berichterstattung zu verbessern und das Innovationspotenzial insbesondere des Internets auszuschöpfen." (AFP/hau)

    FC Bayern München