Alexander Nübel

  • Und ich kann nicht verstehen, warum sich ein junger ambitionierter Torhüter hier hinter Neuer auf die Bank setzt.


    Um zu verhindern, das hier ein großes Loch entsteht, holt man dann ja auch eher Leute wie Ullreich

  • Ja,alles okay.

    Aber als Spieler beim FC Bayern braucht man schon etwas Ehrgeiz und Mut.

    Ein junger Spieler,der sich dem stellt,der hat,meiner Meinung nach, schon

    etwas Respekt verdient.

  • Bezog sich auf die allgemeine Stimmungslage in der Personalie Nübel.

    Meiner Meinung nach MUSS sich ein Bayerspieler zeigen wollen

    und Muss spielen wollen,wenn er fit ist.

    Man hat ihm sicher nicht gesagt: Komm zu uns und setz dich erstmal 5 Jahre

    auf die Bank.

    Das Er dann hin und wieder auch mal eingesetzt werden will,das finde ich legitim.

    Der FC Bayern muss einfach mutiger werden mit den jungen Spielern sonst

    wechselt bald kein Talent mehr zu uns.

  • Klar MUSS ein Spieler spielen wollen und jeden Konkurrenzkampf annehmen - gerade bei Bayern.


    Aber die Torwartposition ist eben nur einmal zu besetzen und wenn ich dann zu Bayern gehe, dann weiß ich vorher (!), dass ich nicht spielen werde, wenn Neuer fit ist - ganz einfach. Da hält sich mein Mitleid echt in Grenzen.

  • Die fünf Spiele, die er vielleicht mehr hätte machen können, bringen ihn doch letztendlich nicht weiter. Dieser Wechsel war ein Eigentor mit Ansage. Für uns aber als Verein einfacher zu kompensieren oder zu korrigieren als für Nübel, dem sehr viel Spielpraxis fehlen wird in einem Alter, in dem Neuer beispielsweise seinen Aufstieg zum besten Torhüter aller Zeiten begann.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Dennoch glaube ich nicht, dass ein Nübel nach 3 Jahren auf der Bank hier Neuer 2023 beerben wird.


    Und solange Neuer sich nicht verletzt, wird Nübel auch nicht an ihm vorbeikommen...


    Ich sehe da nicht wirklich wie das "long-term Project" ohne eine Leihe eine Chance auf Erfolg haben soll...

    Ich kann mir das auch nur schwer vorstellen und mit Rensing (spielt der eigentlich noch) ging das ja auch schonmal richtig schief.

    Auf der anderen Seite halte ich Spielpraxis beim TW für nahezu bedeutungslos. Für den ändert sich kaum was zwischen der Aufgabe im Training einen Schuss zu fischen und im Spiel.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Auf der anderen Seite halte ich Spielpraxis beim TW für nahezu bedeutungslos. Für den ändert sich kaum was zwischen der Aufgabe im Training einen Schuss zu fischen und im Spiel.

    Da bist du definitiv auf dem Holzweg. Gerade für einen Torwart ist Spielpraxis das A und O. Als Feldspieler kann man sich in ein Spiel reinarbeiten/kämpfen als Torwart muss man ab der ersten Sekunde voll da sein. Bei Ulreich hat man das doch perfekt sehen können, der wurde mit jedem Spiel sicherer und besser.

  • Da bist du definitiv auf dem Holzweg. Gerade für einen Torwart ist Spielpraxis das A und O. Als Feldspieler kann man sich in ein Spiel reinarbeiten/kämpfen als Torwart muss man ab der ersten Sekunde voll da sein. Bei Ulreich hat man das doch perfekt sehen können, der wurde mit jedem Spiel sicherer und besser.

    Für das Zusammenspiel mit der Abwehr und das Timing ist Spielpraxis auf jeden Fall unerlässlich, aber um seine grundlegenden Fähigkeiten zu entwickeln dürfte tägliche Training auf Topniveau ihm letztlich sogar mehr bringen. So viele Schüsse von Topspielern wie bei uns in einem Training würde er als unser Stammkeeper n der MML kaum in einer Hinrunde auf die Bude kriegen.

  • Für das Zusammenspiel mit der Abwehr und das Timing ist Spielpraxis auf jeden Fall unerlässlich, aber um seine grundlegenden Fähigkeiten zu entwickeln dürfte tägliche Training auf Topniveau ihm letztlich sogar mehr bringen. So viele Schüsse von Topspielern wie bei uns in einem Training würde er als unser Stammkeeper n der MML kaum in einer Hinrunde auf die Bude kriegen.

    Nur spielst du als Keeper selten bis nie gegen die Spieler mit denen du trainierst.

    Das macht die Spielpraxis halt so wichtig für Keeper. Wenn du schon weißt, dass Müller am liebsten nach links schießt, Lewa nach rechts, Sané flankt an den ersten Pfosten, ist es nach einiger Zeit eher ein Nachteil. Erst recht mehrere Jahre.

    Torwarttraining ist die Simulation möglichst vieler Abläufe. Aber kein Simulator kann dich auf das Toplevel der Realität bringen. Auch Formel 1-Fahrer gewinnen alle Rennen im Simulator. Geht es dann richtig zur Sache, schaut es anders aus. Die Realität lässt sich nicht nachstellen. Ein Keeper muss spielen.

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  • Es geht doch auch um Druck und Stresssituationen. Damit umzugehen lernt man nur im Wettkampf, nicht aber im Training. Ein Fehler im Training spielt auch keine Rolle, im Wettbewerb hingegen folgen daraus ggf. Punktverluste oder das Ausscheiden.


    Auch hier ist Rensing doch ein gutes Beispiel. Als Ersatzkeeper hatte er nichts zu verlieren und viele forderten ihn schon als neuen Stammkeeper, da Kahn merklich nachließ. In den Spielen als Ersatzkeeper war er richtig stark, mit dem Druck als Nummer 1 konnte er aber nicht umgehen.


    Die Geschichte hat doch insbesondere uns nun oft gelehrt, dass man einen Torwart nicht auf der Bank entwickelt.

  • Da bist du definitiv auf dem Holzweg. Gerade für einen Torwart ist Spielpraxis das A und O. Als Feldspieler kann man sich in ein Spiel reinarbeiten/kämpfen als Torwart muss man ab der ersten Sekunde voll da sein. Bei Ulreich hat man das doch perfekt sehen können, der wurde mit jedem Spiel sicherer und besser.

    ME liegt das hauptsächlich an der Psychologie.

    Sprich bei Ulrich das Vertrauen in sich und des Trainers, das er als Ersatzkeeper nicht hatte.

    Gerade Rensing ist ein exakt anderes Beispiel. Der war stark als er nur sehr wenige Spiele ohne Spielpraxis hatte. Als er dann dauerhaft die Nr. 1 sein musste, kam er damit so gar nicht klar.

    Vermutlich gibt es kein eindeutig richtig oder falsch.
    Die extreme Deutung hier, dass ohne Spielpraxis grundsätzlich gar nichts geht, halte ich jedenfalls sowohl bei Feldspielern als auch im Tor für verkehrt.

    Allerdings stimme ich zu, dass es sicher Fälle gibt, für die das gilt.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • ME liegt das hauptsächlich an der Psychologie.

    Sprich bei Ulrich das Vertrauen in sich und des Trainers, das er als Ersatzkeeper nicht hatte.

    Gerade Rensing ist ein exakt anderes Beispiel. Der war stark als er nur sehr wenige Spiele ohne Spielpraxis hatte. Als er dann dauerhaft die Nr. 1 sein musste, kam er damit so gar nicht klar.

    Vermutlich gibt es kein eindeutig richtig oder falsch.
    Die extreme Deutung hier, dass ohne Spielpraxis grundsätzlich gar nichts geht, halte ich jedenfalls sowohl bei Feldspielern als auch im Tor für verkehrt.

    Allerdings stimme ich zu, dass es sicher Fälle gibt, für die das gilt.

    Und deshalb hört man ob von Trainern oder den diversen Experten auch immer den gleichen Spruch: Spieler X, da merkt man dann doch die fehlende Spielpraxis. Anscheinend scheint da doch mehr dran zu sein. Aus eigener Erfahrung gerade auf dieser Position kann ich dir nur eins sagen, die fehlende Spielpraxis hat eine sehr große Bedeutung, weil man die ganzen Abläufe und Absprachen in der Abwehr im Training nur sehr bedingt üben kann.

    Im Spiel laufen dann viele Dinge völlig anders und da fehlt dann die Abstimmung mit den Vorderleuten, die man eben so nicht trainieren kann.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Die Wichtigkeit von Spielpraxis ist doch keine wirkliche Diskussion bzw. das Infragestellen ist nur wieder Forum-Bullshit.

    Das kann jeder selbst nachvollziehen, der halbwegs organisiert Fußball spielt oder spielte. Man kommt aus der Sommerpause und ist leicht eingerostet, obwohl man doch schon immer Fußball spielte. Dann trainiert man einige Wochen und fühlt sich gut und topfit. Plötzlich startet die Saison und man merkt, dass schon noch etwas fehlt. Mehrere Spiele am Stück später, und meist kommt dann der Herbst, fühlt man sich richtig gut und alles geht viel, viel leichter. Warum? Weil man eben auch ernsthaft gespielt hat und nicht nur trainiert.

    Ich durfte mal eine Halbserie nur trainieren wegen fehlender Spielberechtigung. Ich merkte im Training wie meine Mitspieler immer besser wurden. Spritziger, wacher, etc. Alles wurde schneller, weil die eben spielen durften und ich nur trainierte. Mit fehlten die 90 Minuten und manchmal 180 Minuten (+Pokal) pro Woche maximale Intensität und in denen dich ein Gegner ganz anders fordert als jedes Trainingsspiel.

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  • Gerade Rensing ist ein exakt anderes Beispiel. Der war stark als er nur sehr wenige Spiele ohne Spielpraxis hatte. Als er dann dauerhaft die Nr. 1 sein musste, kam er damit so gar nicht klar.

    Ohne hier jetzt alte Kamellen rauszuholen: Rensing war ein Sonderfall und ich denke nach wie vor nicht, dass der hier an mangelndem Talent gescheitert ist, sondern an seiner Einstellung. Uli hatte das damals ja ziemlich passend beschrieben. Letztendlich war es das beste, was uns passieren konnte, weil wir anschleßend reagieren mussten und Neuer geholt haben.

    Man fasst es nicht!