22. Spieltag: 1. FC Köln - FC BAYERN 1:4

  • Wenn man 3:0 führt, kann man das Spiel kontrollieren. Das war auch immer eine Stärke des FC Bayern. Bei 2:0 konntest du im Grunde den Fernseher abstellen, weil du wusstest: Hier passiert nichts mehr. Wenn es da nochmal eng wurde, waren das Ausnahmen. Wir haben Ball und Gegner kontrolliert, das Spiel im besten Sinn verwaltet und nach Hause gebracht. Ob nun immer mit 3:0, 4:0 oder 3:1, sei mal dahingestellt. Aber eng wurde es fast nie mehr. Heute hat der Gegner selbst bei einem 0:3-Rückstand zur Pause noch Hoffnung und gibt sich nicht mal bei 1:4 nach 70 Minuten auf. Weil natürlich auch der Gegner spürt, dass wir schlagbar sind, dass man uns weh tun kann, selbst, wenn das Ergebnis klar ist. So zieht es sich seit längerer Zeit schon durch, die Spiele gegen Mainz, Hoffenheim oder Köln sind da nur einige Beispiele.


    Das ist nicht Bayern München und das kann nicht Bayern München sein. Wenn verwalten, dann richtig und nicht mit Glück und einem starken Torwart, ohne den es gestern locker noch 3:3 oder 4:4 hätte ausgehen können. So haben wir nie verwaltet. Wer das glaubt, redet sich unsere gegenwärtigen Leistungen in fast allen zweiten Halbzeiten schön.


    Ich bin Befürworter des Kraftsparens, gerade in der entscheidenden Phase einer Saison. Aber auch das muss eben professionell getan werden und nicht so, wie wir es derzeit spielen. Das geht dann nämlich mal nach hinten los - und dann kann es die Meisterschaft kosten.

    Doch, das ist der FC Bayern München - und zwar nicht seit dem Spiel gegen Mainz oder Hoffenheim, sondern seit den Spielen gegen Düsseldorf, Hertha, Heidenheim, Nürnberg, Augsburg und, und, und.

    Die Gegner haben nämlich schon seit langem den Respekt verloren und nicht erst seit drei Spielen. Oder glaubst du allen Ernstes, dass das die Gegner schon alles vergessen haben.

    Hoffenheim hat uns vor nicht allzu langer Zeit in der Arena geschlagen - schon verdrängt? Die sicher nicht! Mainz hat sein vorletztes Heimspiel gegen uns mit Pech 1:2 verloren.

    Schon vergessen, dass wir seit 2010/11 noch nie mehr Gegentore kassiert haben, als in der letzten Saison. Schon vergessen, dass wir am 10. Spieltag in der Gegentortabelle auf dem 11.Platz standen - und da sollen die Gegner Respekt haben.


    Den Respekt muss man sich erst wieder erarbeiten - und das geht nicht innerhalb von drei oder vier Spielen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Doch, das ist der FC Bayern München - und zwar nicht seit dem Spiel gegen Mainz oder Hoffenheim, sondern seit den Spielen gegen Düsseldorf, Hertha, Heidenheim, Nürnberg, Augsburg und, und, und.

    Die Gegner haben nämlich schon seit langem den Respekt verloren und nicht erst seit drei Spielen. Oder glaubst du allen Ernstes, dass das die Gegner schon alles vergessen haben.

    Hoffenheim hat uns vor nicht allzu langer Zeit in der Arena geschlagen - schon verdrängt? Die sicher nicht! Mainz hat sein vorletztes Heimspiel gegen uns mit Pech 1:2 verloren.

    Den Respekt, den wir in den letzten fast 2 Jahren eingebüßt haben, müssen wir uns erst wieder erarbeiten.

    Ich habe doch geschrieben: "So zieht es sich schon seit längerer Zeit durch."

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Ich habe doch geschrieben: "So zieht es sich schon seit längerer Zeit durch."

    Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man das nicht nach drei, vier Spielen wieder erarbeitet hat, was über fast zwei Jahre versaubeutelt wurde.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man das nicht nach drei, vier Spielen wieder erarbeitet hat, was über fast zwei Jahre versaubeutelt wurde.

    Verstehe ich nicht. Nur, weil es öfter passiert, darf ich mich darüber nicht wundern?

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Verstehe ich nicht. Nur, weil es öfter passiert, darf ich mich darüber nicht wundern?

    Wieso wunderst du dich? Das ist doch völlig normal!

    Es gab Zeiten, da hat - ob in der Arena oder im eigenen Stadion- spätestens nach der 2:0-Führung des FCB der Gegner das Spiel abgehakt und war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht - da wollte der gar kein Tor mehr schießen, sondern verhindern, dass er sich nicht noch 2, 3, 4 einfängt.

    Seit einiger Zeit ist das aber vorbei, weil man es ja leider lang genug gezeigt hat, dass eben doch was geht. Und im Moment stellt sich der Gegner eben noch nicht wieder nur mit 10 Mann in die eigene Hälfte zur Schadensbegrenzung. Da muss man erst wieder hinkommen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wieso wunderst du dich? Das ist doch völlig normal!

    Es gab Zeiten, da hat - ob in der Arena oder im eigenen Stadion- spätestens nach der 2:0-Führung des FCB der Gegner das Spiel abgehakt und war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht - da wollte der gar kein Tor mehr schießen, sondern verhindern, dass er sich nicht noch 2, 3, 4 einfängt.

    Seit einiger Zeit ist das aber vorbei, weil man es ja leider lang genug gezeigt hat, dass eben doch was geht. Und im Moment stellt sich der Gegner eben noch nicht wieder nur mit 10 Mann in die eigene Hälfte zur Schadensbegrenzung. Da muss man erst wieder hinkommen.

    Aber nichts anderes hat doch denkerundlenker in seinem Einganspost festgestellt?!

  • Seit Wochen liest man doch hier, dass die Mannschaft in der 2. Hälfte das Spielen einstellt, dass der Trainer nicht..., usw.

    Nur das "Warum" bezieht sich fast immer nur auf die Mannschaft/den Trainer aber so gut wie nie auf die Gegner.

    Und das spielt mindestens genauso eine Rolle, wie das "zwei-Gänge-runterschalten".

    Wenn Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen ob in der Arena oder zu Hause mal ganz locker dem FCB die Punkte abnehmen können, dann hat das eben Auswirkungen, was aber scheinbar schon alles verdrängt ist.

    Zumindest ist von diesem Argument nirgendwo mehr die Rede.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Seit Wochen liest man doch hier, dass die Mannschaft in der 2. Hälfte das Spielen einstellt, dass der Trainer nicht..., usw.

    Nur das "Warum" bezieht sich fast immer nur auf die Mannschaft/den Trainer aber so gut wie nie auf die Gegner.

    Und das spielt mindestens genauso eine Rolle, wie das "zwei-Gänge-runterschalten".

    Wenn Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen ob in der Arena oder zu Hause mal ganz locker dem FCB die Punkte abnehmen können, dann hat das eben Auswirkungen, was aber scheinbar schon alles verdrängt ist.

    Zumindest ist von diesem Argument nirgendwo mehr die Rede.


    Heute hat der Gegner selbst bei einem 0:3-Rückstand zur Pause noch Hoffnung und gibt sich nicht mal bei 1:4 nach 70 Minuten auf. Weil natürlich auch der Gegner spürt, dass wir schlagbar sind, dass man uns weh tun kann, selbst, wenn das Ergebnis klar ist. So zieht es sich seit längerer Zeit schon durch, die Spiele gegen Mainz, Hoffenheim oder Köln sind da nur einige Beispiele.


    Wurde doch explizit geschrieben. Ich verstehe deine Kritik an denkerundlenker s Beitrag nicht, ihr seid doch der gleichen Meinung :D

  • Wurde doch explizit geschrieben. Ich verstehe deine Kritik an denkerundlenker s Beitrag nicht, ihr seid doch der gleichen Meinung :D

    Vielleicht fällt es mittlerweile schon gar nicht mehr auf - warum ist es denn so. Und das taucht eben mittlerweile schon nirgendwo mehr auf.

    15 Monate Wundertrainer haben dafür gesorgt, dass der Respekt des Gegners weg ist. Nicht Flick und nicht die Spielweise der Mannschaft, sondern das was man über einen langen Zeitraum allen und jedem vorgeführt hat.

    Und genau davon ist mittlerweile schon keine Rede mehr, wem wir diesen fehlenden Respekt des Gegners zu verdanken haben. Da ist nur noch die Rede von die Mannschaft/ der Trainer - und das ist es was mich stört.

    Ja, die Mannschaft spielt eine schlechte 2. Halbzeit - aber dass der Gegner noch Hoffnung hat, liegt an den "Erfahrungswerten" der Vergangenheit.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • - Und das taucht eben mittlerweile schon nirgendwo mehr auf.

    - Und genau davon ist mittlerweile schon keine Rede mehr, wem wir diesen fehlenden Respekt des Gegners zu verdanken haben.

    - aber dass der Gegner noch Hoffnung hat, liegt an den "Erfahrungswerten" der Vergangenheit.

    Du wertest die Argumente im Forum aus und bist beleidigt, weil die Mehrheit der User andere Argumente für unsere derzeitigen Probleme anführt als die, die Dir zu greifen erscheinen.


    Kannst Du nicht einfach ganz normal und sachlich Deine Argumente dagegen halten? Dein ewiges beleidigtes Geschmolle ist echt anstrengend.

  • Wurde doch explizit geschrieben. Ich verstehe deine Kritik an denkerundlenker s Beitrag nicht,

    Neinneinnein, denkerundlenker hat nur was davon geschrieben, dass

    es sich seit längerer Zeit schon

    durchzieht. Rauschberg ist da viel präziser mit seiner Darstellung:

    15 Monate Wundertrainer

    Wenn Dir dieser gravierende Unterschied nicht auffällt, ist das Dein Problem. Und meins. Und das von Rodeo_Baierlorzer . Und das von...

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  • Wenn man 3:0 führt, kann man das Spiel kontrollieren. Das war auch immer eine Stärke des FC Bayern. Bei 2:0 konntest du im Grunde den Fernseher abstellen, weil du wusstest: Hier passiert nichts mehr. Wenn es da nochmal eng wurde, waren das Ausnahmen. Wir haben Ball und Gegner kontrolliert, das Spiel im besten Sinn verwaltet und nach Hause gebracht. Ob nun immer mit 3:0, 4:0 oder 3:1, sei mal dahingestellt. Aber eng wurde es fast nie mehr. Heute hat der Gegner selbst bei einem 0:3-Rückstand zur Pause noch Hoffnung und gibt sich nicht mal bei 1:4 nach 70 Minuten auf. Weil natürlich auch der Gegner spürt, dass wir schlagbar sind, dass man uns weh tun kann, selbst, wenn das Ergebnis klar ist. So zieht es sich seit längerer Zeit schon durch, die Spiele gegen Mainz, Hoffenheim oder Köln sind da nur einige Beispiele.


    Das ist nicht Bayern München und das kann nicht Bayern München sein. Wenn verwalten, dann richtig und nicht mit Glück und einem starken Torwart, ohne den es gestern locker noch 3:3 oder 4:4 hätte ausgehen können. So haben wir nie verwaltet. Wer das glaubt, redet sich unsere gegenwärtigen Leistungen in fast allen zweiten Halbzeiten schön.


    Ich bin Befürworter des Kraftsparens, gerade in der entscheidenden Phase einer Saison. Aber auch das muss eben professionell getan werden und nicht so, wie wir es derzeit spielen. Das geht dann nämlich mal nach hinten los - und dann kann es die Meisterschaft kosten.

    Aus meiner Sicht ist das eine viel zu verklärte Sicht auf die Vergangenheit.

    Ja, es gab diese Phasen.

    In den guten Phasen unter Pep, OH und Jupp. Trap noch.


    OH und Trap waren aber sehr defensive Trainer. Da waren 3:0 eher selten. Wenn das mal klappte, war man dem Gegner eh so überlegen, dass das Spiel rum war.

    Jupp war ein perfekter Trainer, bei dem einfach alles passte. Den als Benchmark herzunehmen ist unfair.

    Und unter Pep funktionierte das zwar auch, allerdings nur, weil das Team immer 100% gab. Und im Endeffekt führte dieses ewige 100% Spiel dazu, dass wir in den wichtigen Spielen auch bestenfalls 100% geben konnten. Und nicht wie unter anderen Trainern in den Topspielen auch mal über die eigenen Leistungsgrenzen hinaus gehen konnten.


    Noch ist das bei Flick nicht perfekt. Aber solange am Ende ein 4:1 da steht sollte man auch mal akzeptieren können, dass sich das Team die Körner einteilt.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • .

    Aber solange am Ende ein 4:1 da steht sollte man auch mal akzeptieren können, dass sich das Team die Körner einteilt.

    Nur - zwischen "Körner einteilen"und "in HZ 2 regelmäßig einbrechen" ist schon ein Unterschied. Und wir machen letzteres !


    Offenbar ist Flick nicht fähig, draus zu lernen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und deshalb - durchquälen bis zum Saisonende und dann weg mit ihm.

    #KovacOut

  • Du wertest die Argumente im Forum aus und bist beleidigt, weil die Mehrheit der User andere Argumente für unsere derzeitigen Probleme anführt als die, die Dir zu greifen erscheinen.


    Kannst Du nicht einfach ganz normal und sachlich Deine Argumente dagegen halten? Dein ewiges beleidigtes Geschmolle ist echt anstrengend.

    Ist doch alles ganz einfach - der nächste, der die Lösung parat hat. Siehe 715

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Nur - zwischen "Körner einteilen"und "in HZ 2 regelmäßig einbrechen" ist schon ein Unterschied. Und wir machen letzteres !


    Offenbar ist Flick nicht fähig, draus zu lernen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und deshalb - durchquälen bis zum Saisonende und dann weg mit ihm.

    Ich sehe das so:

    Nehmt mal an ihr seid Trainer:

    Halbzeit, 3:0, qualitativ und quantitativ selber Kader.

    Take 1: Leute bitte nicht nachlassen, sonst müssen wir noch mehr laufen, nämlich dem Ball und dem Gegner hinterher, wäre dumm und macht auch keinen Spaß.

    Take 2 (nächstes Spiel, wieder Führung, nachdem keiner im ersten Spiel euch geglaubt hat):

    Leute, habt ihr gesehen, was passiert, wenn ihr nachlasst, deswegen bitte weiter Gas geben.

    Take 3 (wieder Führung, wieder letztes nach schlechter 2. Halbzeit gewonnen):

    Leute, ich schau mir das nicht, mehr an.

    Wenn ihr jetzt in Halbzeit 2 wieder nachlasst, muss halt in Zukunft der Spieler....ähm, (Ihr schaut auf den Kader)....ja wer ist denn eigentlich noch da?...ähm....spielen. 😏

    Die Spieler merken also, dass sie mangels Alternative quasi nicht ersetzt werden können. Altlasten eben! 😕

    Watt den nu?


    TROTZDEM darf man natürlich Flick nicht gänzlich aus der Verantwortung nehmen, obwohl ich persönlich wenig Spielraum für HF sehe.

  • Heute hat der Gegner selbst bei einem 0:3-Rückstand zur Pause noch Hoffnung und gibt sich nicht mal bei 1:4 nach 70 Minuten auf.

    Weil wir ja so oft 3:0 zur Pause geführt haben, nicht wahr? Kann man sich ja gerne mal die Halbzeitstände aus der letzten Saison desjenigen, der von mir nicht genannt werden darf, zu Gemüte führen. Es ist einfach eine absolute Verklärung der Vergangenheit.

  • Du trollst, oder?

    Das war doch das was ich schon gestern behauptet habe - mittlerweile ist Flick der Schuldige - und dafür wurde ich dann hier heftig beschimpft.

    Und kaum behauptet der nächste, dass ich die Argumente der User hier nicht ernst nehme, kommt der nächste mit- "Offenbar ist Flick nicht fähig, draus zu lernen, die richtigen Schlüsse zu ziehen."

    Und das ist dann getrollt?

    Aber heute habe ich sogar gelernt, dass es Heynckes ja auch nicht drauf hatte.

    Originalzitat: "Ancelotti, Heynckes, Kovac und nun Flick. Vier Trainer unterschiedlicher Ausprägung. Keiner hat funktioniert bzw herrscht bei Flick Skepsis."

    Insofern wundert einen mittlerweile nichts mehr.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Weil wir ja so oft 3:0 zur Pause geführt haben, nicht wahr? Kann man sich ja gerne mal die Halbzeitstände aus der letzten Saison desjenigen, der von mir nicht genannt werden darf, zu Gemüte führen. Es ist einfach eine absolute Verklärung der Vergangenheit.

    Wo habe ich geschrieben, dass wir zur Pause oft 3:0 geführt haben?

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!