22. Spieltag: 1. FC Köln - FC BAYERN 1:4

  • Nirgends, und dann ist es eben auch nur begrenzt vergleichbar.

    Nimm doch das Spiel gegen Paderborn. Wir führen nach 55 Minuten 2:0 gegen den Tabellenletzten und kommen in Bedrängnis. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Nimm das Spiel gegen Mainz. Wir führen nach 26 Minuten 3:0 und am Ende ist der Sieg trotzdem nicht souverän. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Wir machen in der 80. Minute das 4:1 und zittern uns zu einem 4:3.


    Diese Mannschaft hat ein Problem. Wie auch immer das konkret ausschaut.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Nimm doch das Spiel gegen Paderborn. Wir führen nach 55 Minuten 2:0 gegen den Tabellenletzten und kommen in Bedrängnis. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Nimm das Spiel gegen Mainz. Wir führen nach 26 Minuten 3:0 und am Ende ist der Sieg trotzdem nicht souverän. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Wir machen in der 80. Minute das 4:1 und zittern uns zu einem 4:3.


    Diese Mannschaft hat ein Problem. Wie auch immer das konkret ausschaut.

    Es gibt also keinen Unterschied zwischen den Spielen vor und denen nach dem 10. Spieltag für dich. Denn sonst würdest du sie nicht über einen Kamm scheren.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Es gibt also keinen Unterschied zwischen den Spielen vor und denen nach dem 10. Spieltag für dich. Denn sonst würdest du sie nicht über einen Kamm scheren.

    Doch, den gibt es. Ich habe nie was anderes geschrieben. Aber diese Problematik ist eben wieder zu erkennen.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Nimm doch das Spiel gegen Paderborn. Wir führen nach 55 Minuten 2:0 gegen den Tabellenletzten und kommen in Bedrängnis. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Nimm das Spiel gegen Mainz. Wir führen nach 26 Minuten 3:0 und am Ende ist der Sieg trotzdem nicht souverän. Nimm das Spiel gegen Hoffenheim. Wir machen in der 80. Minute das 4:1 und zittern uns zu einem 4:3.


    Diese Mannschaft hat ein Problem. Wie auch immer das konkret ausschaut.

    Dass wir nicht konstant wie sonst alles niedermähen, bestreite ich auch gar nicht, aber eine derart frühe hohe Führung taugt da eher nicht. Inwieweit da der Trainer verantwortlich ist, ist ja auch fragwürdig. Sieben Meisterschaften in Folge können auch demotivierend sein, wie auch, dass man eh haushoch überlegen ist, dann legt man früh die Füße hoch.

  • Doch, den gibt es. Ich habe nie was anderes geschrieben. Aber diese Problematik ist eben wieder zu erkennen.

    Nein, die Problematik ist eben eine ganz andere!

    Man spielt gegen Mainz, führt bis zur 45 Min bis zum letzten Eckball 3:0 und zur Halbzeit 3:1 und in der 2. Halbzeit passiert was? - Nichts!

    Man führt gegen Hoffenheim zur Halbzeit 3:1, spielt 35 min in der 2. Halbzeit eher schlecht und schießt das 4:1.

    Man führt gegen Köln zur Halbzeit 3:0, spielt danach 20 min grottig und schießt das 4:0!

    Und solange das Schlimmste, was passiert, genau das ist, was Müller gesagt hat - man macht es sich bequem, aber bei einem 4:1 ist es eben schwierig, im Kopf was zu ändern, ist es eben schwer.

    Wir sind eben nicht der BVB, wo der Sportdirektor von behäbig und lahmarsxxig spricht - denn die sind raus aus dem Pokal.

    Wir sind eben nicht RB, wo der Trainer vom Gipfelkreuz spricht, das einige wohl nicht erreichen wollen - denn die haben die Tabellenführung und den Pokal verspielt.


    Und wir - wir sind im Pokal weiter, wir sind Tabellenführer, wir haben mittlerweile mit die wenigsten Gegentore und mit den besten Angriff und seit 10 Spielen nicht mehr verloren.

    Welche Argumente - und da sind wir wieder bei Müller - bleiben der Trainer.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wir haben eben jetzt ein ganz anderes (Luxus-) Problem.

    Oder haben wir vor der Ära Flick, den Gegner 45-60 Minuten an die Wand gespielt?

    Wie war das: Wir standen am Abgrund. Aber jetzt sind wir schon einen Schritt weiter! 😂😉

    Wir jammern jetzt also auf höherem Niveau.

    Aber nochmal: Auch für die restlichen 30-45 Minuten muss eine Lösung her. 🤔

    - zweifellos!

  • Gegenfrage: Warum war das in vielen, vielen Jahren vorher nie so ein eklatantes Problem?


    Die Antwort ist ganz einfach: Wir haben die Spiele früher professionell verwaltet. Das gelingt uns aktuell überhaupt nicht mehr. Wir lassen den Gegner nicht mehr laufen, wir laufen hinterher. Wir kommen ständig in der Defenisve in 1:1-Situationen, die vielfach absolut gefährlich werden. Und das ist eben seit Sommer 2018 immer wieder mal so. Du kannst viele Spiele unter Kovac nehmen, in denen die Mannschaft wie verwandelt aus der Halbzeit kam und das geht in dieser Saison nahtlos so weiter. Immer und immer wieder. Sogar im Meisterschafts-Spiel gegen Frankfurt letzte Saison haben wir nach der Pause das 1:1 kassiert, obwohl wir die bessere Mannschaft waren.


    Die Mannschaft hat hier ein Problem, welches schnell gelöst werden muss.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Gegenfrage: Warum war das in vielen, vielen Jahren vorher nie so ein eklatantes Problem?


    Die Antwort ist ganz einfach: Wir haben die Spiele früher professionell verwaltet. Das gelingt uns aktuell überhaupt nicht mehr. Wir lassen den Gegner nicht mehr laufen, wir laufen hinterher. Wir kommen ständig in der Defenisve in 1:1-Situationen, die vielfach absolut gefährlich werden. Und das ist eben seit Sommer 2018 immer wieder mal so. Du kannst viele Spiele unter Kovac nehmen, in denen die Mannschaft wie verwandelt aus der Halbzeit kam und das geht in dieser Saison nahtlos so weiter. Immer und immer wieder. Sogar im Meisterschafts-Spiel gegen Frankfurt letzte Saison haben wir nach der Pause das 1:1 kassiert, obwohl wir die bessere Mannschaft waren.


    Die Mannschaft hat hier ein Problem, welches schnell gelöst werden muss.

    Du kannst aber das, was in 15 Monaten alles falsch gelaufen ist, nicht in drei Monaten wieder reparieren. Vor allem dann, wenn es noch reichlich andere Baustellen gibt.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Du kannst aber das, was in 15 Monaten alles falsch gelaufen ist, nicht in drei Monaten wieder reparieren. Vor allem dann, wenn es noch reichlich andere Baustellen gibt.

    Das erwarte ich auch nicht. Ich erwarte, dass die Mannschaft 90 Minuten konzentriert Fußball spielt. Wenn das nicht möglich ist, muss der ein oder andere mal seine Einstellung hinterfragen.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Das erwarte ich auch nicht. Ich erwarte, dass die Mannschaft 90 Minuten konzentriert Fußball spielt. Wenn das nicht möglich ist, muss der ein oder andere mal seine Einstellung hinterfragen.

    Und da nähern wir uns dann wieder der Argumentation von Müller.

    Und wenn du irgendwann einmal Mannschaftssport betrieben hast, dann kennst du das Phänomen - einen Gang zurückschalten ist einfach, wieder hochschalten viel schwieriger. Und solange ja nichts passiert, gibt es ja auch keinen Grund dafür. Das habe ich als Spieler und als Trainer oft genug selbst erlebt.

    Und du änderst es nicht! Wenn es so einfach zu ändern wäre, würden nicht jedes Jahr Erstligisten gegen unterklassige Vereine aus dem Pokal fliegen.

    Die wissen das auch alle - aber es passiert eben trotzden mimmer wieder.

    Nimm dir die Kölner als bestes Beispiel- sie schlagen Bayer Leverkusen, Freiburg, Wolfsburg, Bremen, Frankfurt - und fliegt gegen den Regionalligisten Saarbrücken aus dem Pokal.

    Saarbrücken steht im Viertelfinale! Das kann eigentlich gar nicht sein!


    Nein auch der FCB spielt eben nicht 90 min bei 100& wenn sie zur Halbzeit schon 3:0 führen. Und wenn dann trotz Gegurke nach 20 m9n das 4:0 fällt sowieso nicht. Ist doch alles gut - sagt der Kopf. Was will man denn der Mannschaft - oder besser dem Kopf vorwerfen, wenn man es mit dem Stand des 10. Spieltags vergleicht?

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Du drehst doch hier mittlerweile komplett durch.

    Lächerlich ist das.

    Wieso? Ich habe gestern behauptet, dass mittlerweile schon alles vor dem 09.11. ausgeblendet wird und die ersten Flick als den Schuldigen für diverse Dinge ausgemacht haben. Darauf wurde ich beschimpft, dass das nicht stimmt. Und der eine unterstellt mir das ich trolle, der nächste das ich durchdrehe - und ich antworte jedesmal nur mit dem nächsten Zitat als Beleg -

    "Flick scheint mir hier ratlos zu sein!"

    "Offenbar ist Flick nicht fähig, draus zu lernen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und deshalb - durchquälen bis zum Saisonende und dann weg mit ihm."

    Oder wer schreibt hier solche Dinge - ich nicht. Aber andere. Und das sind ja nur zwei von heute. Lächerlich?

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Nach 12 min 3 zu 0 Auswärts war doch schon geil.

    Das dann was passiert aufgrund unserer fahrigen Vergangenheit ist doch klar.

    Der Gegner kommt.

    Dennoch 3 Punkte gegen KanervalsKölner eingefahren.

    Unsicher in der 2. Absolut aber dennoch nach Hause gefahren. Das ging unter dem letzten Couch eher schlecht.

    Wir werden diese Dinge hier nicht lösen also genieße ich jede Woche 3 Punkte und den Schauplatz Tuchel /Watzke.

    Danke,

    Andreas

  • Flick selbst kritisiert doch, dass wir in der 2. Halbzeit zu wenig machen, also erkennt er das Problem. Das muss angegangen werden, aber Flick kann nicht bei 10 Feldspielern irgendwas programmieren, dass die 90 Minuten wie ein Schweizer Uhrwerk laufen. Die Spieler müssen das im Kopf verinnerlichen und umsetzen. Das Flick einen Plan hat, sieht man doch häufig in der 1. Halbzeit. Es geht nicht immer alles über den Trainer, über das Ingame-Coaching, die Spieler müssen 90 Minuten und nicht nur 45 Minuten mitziehen.

  • Wenn man 3:0 führt, kann man das Spiel kontrollieren. Das war auch immer eine Stärke des FC Bayern. Bei 2:0 konntest du im Grunde den Fernseher abstellen, weil du wusstest: Hier passiert nichts mehr. Wenn es da nochmal eng wurde, waren das Ausnahmen. Wir haben Ball und Gegner kontrolliert, das Spiel im besten Sinn verwaltet und nach Hause gebracht. Ob nun immer mit 3:0, 4:0 oder 3:1, sei mal dahingestellt. Aber eng wurde es fast nie mehr. Heute hat der Gegner selbst bei einem 0:3-Rückstand zur Pause noch Hoffnung und gibt sich nicht mal bei 1:4 nach 70 Minuten auf. Weil natürlich auch der Gegner spürt, dass wir schlagbar sind, dass man uns weh tun kann, selbst, wenn das Ergebnis klar ist. So zieht es sich seit längerer Zeit schon durch, die Spiele gegen Mainz, Hoffenheim oder Köln sind da nur einige Beispiele.


    Das ist nicht Bayern München und das kann nicht Bayern München sein. Wenn verwalten, dann richtig und nicht mit Glück und einem starken Torwart, ohne den es gestern locker noch 3:3 oder 4:4 hätte ausgehen können. So haben wir nie verwaltet. Wer das glaubt, redet sich unsere gegenwärtigen Leistungen in fast allen zweiten Halbzeiten schön.


    Ich bin Befürworter des Kraftsparens, gerade in der entscheidenden Phase einer Saison. Aber auch das muss eben professionell getan werden und nicht so, wie wir es derzeit spielen. Das geht dann nämlich mal nach hinten los - und dann kann es die Meisterschaft kosten.

    Respekt vor deiner Meinung!!!! Du hast Ahnung!!! :thumbsup: