24. Spieltag: Hoffenheim - FC BAYERN 0:6

  • Er ist ja in Hoffenheim aufgewachsen. Ein kleiner Ort. Und spielte in seiner Jugend selbst für Hoffenheim. Ganz ehrlich, das war als Kind auch so ein Traum von mir. Ich dachte, wäre ich stinkreich, würde ich meinem Ortsklub helfen, ihn vielleicht kaufen und zu einem Riesenverein machen. Heute sehe ich das zwar anders, aber ich verstehe das schon, dass man so einen Traum haben kann.


    Soll jetzt nicht für oder wider der Aktion heute sein. Das ist sowieso bescheuert gewesen.

  • An alle, die hier des öfteren (nicht nur heute) die Worte “Konstrukt Hopp“ benutzen und Herrn Hopp kritisieren oder gar hassen:


    Stellt euch mal vor, nach dem Krieg wäre der FC Bayern in der damaligen Oberliga gewesen.

    Ein ehemaliger Spieler und auch inniger Fan macht als Self-Made Man in der Nachkriegszeit viele Millionen.

    Er verkauft sein eigenes Unternehmen für einen horrenden Preis.

    Aus tiefer Verbundenheit baut der Fan dem FCB ein Vereinsheim, super Sportplätze, allgemein eine geniale, zukunftsfähige Infrastruktur auf.

    Aus der Jugendabteilung kommen nun auch etliche Talente zum Vorschein, die uns weiterhelfen und auch dem DFB.

    Zusätzlich gibt er sehr viel Geld auch im Umfeld von München für arme und kranke Menschen aus. Also ein “Gutmensch“ (was für ein wort 😏)durch und durch.

    Auch unterstützt er Sportvereine, die auf die eine oder andere Weise in Not geraten sind (außer vielleicht die 59+1er, der musste sein 😉).

    (Der Fan macht übrigens keine Werbung für sich als Person und will (und muss) auch kein Geld mit dem FCB verdienen!)

    Durch diese und andere Maßnahmen wird der FCB eine nachhaltige Größe in Deutschland.

    Nennen wir den Fan bzw ehemaligen Spieler...sagen wir mal Hilmar Dopp.


    Würdet ihr Herrn Dopp aus dem Verein werfen, seine Unterstützung ablehnen und ihn gar übelst beschimpfen?


    Ist das Konstrukt und auch seine Motive vergleichbar mit einem Oligarchen, Scheich, einen Mateschitz?


    Weiter überlegt: Sollen wir Gnabry (Kimmich) und Süle auch rauswerfen?


    Vorschlag: Lest euch mal einen verdammten Tag durch die Vita vom modernen Hilmar Dopp durch und meldet hier im Forum, was in Gottes Namen an dem Menschen und seinem Handeln verwerflich ist.

    Schönen Abend!


    (Hatte ich vorhin im falschen Fred schon mal geschrieben)

  • Kann jemand bitte den Text reinkopieren?

    Bei Beleidigungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp zeigt die Deutsche Fußball Liga eine ungekannte Konsequenz. Sie muss beweisen, dass bei Sexismus und Rassismus ähnlich hart durchgegriffen wird. Zweifel sind angebracht.
    29.02.2020, 20:11 Uhr

    ietmar Hopp bedankt sich bei dem Schiedsrichterteam

    Es waren Szenen, wie sie die Fußball-Bundesliga in knapp 60 Jahren noch nicht gesehen hat: Nachdem die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München zweimal unterbrochen war, schoben sich die Spieler beider Mannschaften eine Viertelstunde lang den Ball nur noch hin und her. An der Mittellinie standen die befreundeten Größen beider Klubs, Karl-Heinz Rummenigge und Dietmar Hopp, und spendeten Applaus. Auslöser war eine Schmähung Hopps, dieses Mal aus der Bayern-Kurve, nachdem in den vergangenen Wochen Fans aus Dortmund und Mönchengladbach übers Ziel hinausgeschossen waren.

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    Keine Frage: Hopp als "Hurens***" zu bezeichnen, mag zur Fußball-Folklore gehören, geschmacklos ist sie dennoch, sein Gesicht "im Fadenkreuz" ist es allemal. Einige Fans in den Kurven wollen den Konflikt eskalieren lassen, der sich um Bundesligaklubs als privates Hobby, um die allumfassende Kommerzialisierung dreht. Dafür ist Red Bull das Getränk, Hopp das Gesicht. Die Kollektivstrafen für das Fehlverhalten einiger Dortmunder Fans gegen Hopp, seine Privatklagen gegen BVB-Anhänger haben den Konflikt dabei nicht entschärft.

    Dennoch sorgt die plötzlich mögliche Konsequenz gegenüber Fehlverhalten auf den Rängen für einen schalen Beigeschmack. Wer in den vergangenen Jahrzehnten in Bundesligastadien zu Gast war, hat derartige Beleidigungen gegen Klubs und Einzelpersonen schon hundertfach gehört. Bei Rassismus auf den Rängen empfahl der DFB am Tag vor dem Eklat per Social Media noch, dass man den Übeltätern ein "Wir wollen Fußball schauen!" entgegensetzen solle. Bei Beleidigungen gegen den Mitgründer des DFB-Premium-Partners SAP ist die Sanktionspalette weitreichender.

    Als der Herthaner Jordan Torunarigha kürzlichrassistisch beleidigt wurde, gab es noch nicht einmal eine Stadiondurchsage. Als Jugendfußballer von Hertha den Platz wegen rassistischer Beleidigungen verließen, wurde die Partie gegen sie gewertet. So entsteht bei den Fußballfans in Deutschland der Eindruck, dass es bei Fehlverhalten Opfer erster und zweiter Klasse gibt. Nationalstürmer Timo Werner musste sich ebenfalls als "Hurens***" beleidigen lassen, ohne dass dies Folgen gehabt hätte. Die Rufe kamen aus dem Block der Hoffenheimer Fans. Dort hing auch schon ein Banner, in dem der Gegner als "FotzenFreiburg" beleidigt wurde, ohne dass sich Schiedsrichter oder Spieler zu solch großen Gesten wie in der Partie zwischen Hoffenheim und München gesehen bemüßigt fühlten.

    Wenn dieses Vorgehen nun die neuen Leitplanken im deutschen Fußball einziehen soll, dann wird sich der Fußball grundlegend ändern - wenn jede Pöbelei, jede Geschmacklosigkeit zu einem Spielabbruch führen soll, wird kein Bundesligawochenende mehr mit neun Partien über 90 Minuten zu Ende gehen.

    Sollte der Eklat hingegen der Startschuss sein, künftig mit ähnlicher Härte gegen Rassismus und Homophobie vorzugehen, hätte er sein Gutes. DFB und DFL werden sich an der Causa Hopp messen lassen müssen. Künftig müsste jedes sexistische, antisemitische oder rassistische Banner einen Spielabbruch näher rücken lassen. Gleiches Recht für alle. Die Latte liegt hoch, sehr hoch.





  • Plötzlich geht's

    Ein Kommentar von

    Marco Fuchs


    Bei Beleidigungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp zeigt die Deutsche Fußball Liga eine ungekannte Konsequenz. Sie muss beweisen, dass bei Sexismus und Rassismus ähnlich hart durchgegriffen wird. Zweifel sind angebracht.


    29.02.2020, 20:11 Uhr



    Es waren Szenen, wie sie die Fußball-Bundesliga in knapp 60 Jahren noch nicht gesehen hat: Nachdem die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München zweimal unterbrochen war, schoben sich die Spieler beider Mannschaften eine Viertelstunde lang den Ball nur noch hin und her. An der Mittellinie standen die befreundeten Größen beider Klubs, Karl-Heinz Rummenigge und Dietmar Hopp, und spendeten Applaus. Auslöser war eine Schmähung Hopps, dieses Mal aus der Bayern-Kurve, nachdem in den vergangenen Wochen Fans aus Dortmund und Mönchengladbach übers Ziel hinausgeschossen waren.


    Keine Frage: Hopp als "H***sohn" zu bezeichnen, mag zur Fußball-Folklore gehören, geschmacklos ist sie dennoch, sein Gesicht "im Fadenkreuz" ist es allemal. Einige Fans in den Kurven wollen den Konflikt eskalieren lassen, der sich um Bundesligaklubs als privates Hobby, um die allumfassende Kommerzialisierung dreht. Dafür ist Red Bull das Getränk, Hopp das Gesicht. Die Kollektivstrafen für das Fehlverhalten einiger Dortmunder Fans gegen Hopp, seine Privatklagen gegen BVB-Anhänger haben den Konflikt dabei nicht entschärft.


    Dennoch sorgt die plötzlich mögliche Konsequenz gegenüber Fehlverhalten auf den Rängen für einen schalen Beigeschmack. Wer in den vergangenen Jahrzehnten in Bundesligastadien zu Gast war, hat derartige Beleidigungen gegen Klubs und Einzelpersonen schon hundertfach gehört. Bei Rassismus auf den Rängen empfahl der DFB am Tag vor dem Eklat per Social Media noch, dass man den Übeltätern ein "Wir wollen Fußball schauen!" entgegensetzen solle. Bei Beleidigungen gegen den Mitgründer des DFB-Premium-Partners SAP ist die Sanktionspalette weitreichender.

    Als der Herthaner Jordan Torunarigha kürzlich rassistisch beleidigt wurde, gab es noch nicht einmal eine Stadiondurchsage. Als Jugendfußballer von Hertha den Platz wegen rassistischer Beleidigungen verließen, wurde die Partie gegen sie gewertet. So entsteht bei den Fußballfans in Deutschland der Eindruck, dass es bei Fehlverhalten Opfer erster und zweiter Klasse gibt. Nationalstürmer Timo Werner musste sich ebenfalls als "H***nsohn" beleidigen lassen, ohne dass dies Folgen gehabt hätte. Die Rufe kamen aus dem Block der Hoffenheimer Fans. Dort hing auch schon ein Banner, in dem der Gegner als "FotzenFreiburg" beleidigt wurde, ohne dass sich Schiedsrichter oder Spieler zu solch großen Gesten wie in der Partie zwischen Hoffenheim und München gesehen bemüßigt fühlten.


    Wenn dieses Vorgehen nun die neuen Leitplanken im deutschen Fußball einziehen soll, dann wird sich der Fußball grundlegend ändern - wenn jede Pöbelei, jede Geschmacklosigkeit zu einem Spielabbruch führen soll, wird kein Bundesligawochenende mehr mit neun Partien über 90 Minuten zu Ende gehen.


    Sollte der Eklat hingegen der Startschuss sein, künftig mit ähnlicher Härte gegen Rassismus und Homophobie vorzugehen, hätte er sein Gutes. DFB und DFL werden sich an der Causa Hopp messen lassen müssen. Künftig müsste jedes sexistische, antisemitische oder rassistische Banner einen Spielabbruch näher rücken lassen. Gleiches Recht für alle. Die Latte liegt hoch, sehr hoch.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Verwerflich ist aus Sicht mancher auf jeden Fall, dass er entgegen der Vereinsstruktur im deutschen Fußball einen Klub besitzt und Alleinherrscher über diesen ist, was gegen das Fanverständnis der meisten anderen Klubs verstößt.


    So. Das kann man jetzt sehr schlecht finden. Das tue ich z.B. auch. Ich finde das nicht gut, dass so etwas durch Hintertürchen ermöglicht wird. Er muss ja die TSG nicht besitzen, um zu helfen. Er kann ja dem Klub auch so weit helfen, dass der hochkommt und ihn dann dem deutschen Fußballideal folgend mehr oder weniger demokratisch funktionieren lassen. Zumindest kann man darüber diskutieren und da verschiedene Haltungen einnehmen, was alles erlaubt sein sollte und was nicht. Und man kann auch die Konsequenz ziehen, dass man Hopp und Hoffenheim völlig ablehnt. Dann kann man natürlich auch Lieder gegen Hoffenheim singen und Plakate gegen Hopp als Besitzer aufhängen, den Verein trotz 121 Jahre Historie als Retortenklub hinstellen und sich aufplustern. Wie auch immer das andere finden, man darf sich da hineinreiten und so agieren. Andere dürfen das gutheißen oder lächerlich finden. Wie auch immer. Alles gut.


    Das heute ist aber wieder mal weit über die Grenzen hinausgegangen und darf eben nicht möglich sein. Das dann mit dem DFB zu begründen, ist ja auch ziemlich verquer. Es gehe gar nicht gegen Hopp (ja, klar...), sondern um das, was DFB/DFL in dem Zusammenhang täten. Stimmt sicherlich genauso, aber hätten die nicht massiv was gegen Hopp, würden die nicht sowas machen. Davon abgesehen heiligt der Zweck eben nicht das Mittel. Geplant, doppelt abgesichert (2 Plakate! Das 2. war ein anderes, wenn ich mich nicht täusche) und irgendwie hineingeschmuggelt diese Aktion durchziehen, wo in erster Linie sichtbar ist, dass gegen Hopp was kommen soll.


    Hätten die nur ein klein wenig Hirn im Kopf und nicht nur Wut in den Adern, würden die merken, dass das natürlich den Fokus fast gänzlich auf das Hopp-Thema lenken wird. Würde der IQ dieser Leute im messbaren Bereich liegen, würden sie zudem merken, dass das so und so ganz negative Aufmerksamkeit erreichen wird, nämlich gegen sie selbst. Wenn es unbemerkt bleibt, hilft es sowieso nicht. Wenn es bemerkt wird, hilft es ebenfalls nicht, aber sie und ihr Verein stehen wie die größten Deppen da. Nein, weder während es passierte (2x Plakate gezeigt), noch im Nachhinein (die Erklärung mit "Fußball bleibt dreckig" usw.) haben die kapiert, was sie da tun.


    Richtige Herdenmentalität von der dümmsten Sorte. Sich in irgendwas hineingeritten, sich sehr sehr wichtig gefühlt und dann agiert. Kann ich mir richtig gut vorstellen, wie man sich da gegenseitig angestachelt hat. Als ich das Che Guevara Bild auf dem Ultras-Shirt sah, musste ich kurz gedanklich kotzen. Die halten sich wirklich für edle Kämpfer der Freiheit und bemerken nicht, dass sie niemandem helfen, sondern nur Schaden anrichten, inkl. sich selbst schaden. Ohne jeden Nutzen. Wenn überhaupt, dann wurde doch jetzt Hopps Status gestärkt. Wer vom DFL/der DFB irgendwas gegen Hopp tun wollte und könnte, wird sich das doch jetzt erst recht zwei Mal überlegen.


    Und bei der ganzen Sache hat man sich indirekt mit rechten Fans verbündet. Gratulation.


    Hoffentlich haben sie damit aus Versehen diese neue Null-Toleranz-Welle gegen asoziale Fankultur so richtig angestoßen, bevor es vergessen werden konnte. Grade jetzt, wo die Diskussion erst so richtig aufkeimte, haben sie diese Aktionen gegen Hopp weitergeführt und einen weiteren Tiefpunkt erzeugt. Medien und Angestellte anderer Bundesligavereine haben das zum Großteil im Zusammenhang mit der allgemein kaputten Fankultur (grad in manchen solchen Fanszenen) verbunden. Auch mit der generellen Verrohung der Gesellschaft haben sie es verbunden. Kann sein, dass man nur so halb gegen Rassismus, Gewalt usw. angekämpft hätte und sich das Ganze wieder gelegt hätte, wäre jetzt einige Monate nichts Großes passiert. Heute allerdings waren Alaba, Flick, der Schiri und viele Spieler richtig im Thema drin und wollten sich das nicht einfach ansehen. Vielleicht haben diese Intelligenzbestien mit den Plakaten aus Versehen etwas Gutes ausgelöst, nämlich mehr Konsequenz gegen Leute wie sie selbst, die wollen, dass der Fußball "dreckig" bleibt.


    Bald sehen wir, ob voreilige Artikel wie der vom Spiegel zufällig doch richtig liegen. Vergangenheit ist nämlich Vergangenheit. Die konsequente Haltung wurde zuletzt deutlich stärker als zuvor gefordert, Schiris wurden nochmals "schärfergestellt" und sollten mehr handeln. Es gab ja einen potenziellen Wendepunkt. Die Diskussion war grad richtig laut. Jetzt werden wir demnächst sehen, ob diese konsequente Vorgangsweise auch für andere Themen gilt. Wir werden erst sehen, ob das die Folge eines Wendepunkts war, oder nur im Fall Hopp passiert.

  • Wenn Du von Watzke sprichst, nein, den nehme ich nicht und der hat mit meinem Beitrag auch nichts zu tun.

    Doch, durchaus.

    Es ist ja nun nicht so, dass Hoffenheim und auch RB in der 1. Liga angefangen haben. Wen, außer den unmittelbar im Umfeld betroffenen Fans und Vereinen hat denn der Regionalligist oder Zweitligist Hoffenheim oder der Oberligist bis hin zum Zweitligisten RB Leipzig interessiert. Doch außer dem ein oder andern Scout keinen Menschen. Was hat denn die Regionalliga Bayern mit der RL Südwest oder Nordost zu tun nichts! Und selbst die 2. Liga ist ja noch weit weg - aber plötzlich kommen Konkurrenten in die 1. Liga. Und erst da wurde massiv Stimmung gemacht.

    Hast du vor 2007/08 irgendwo etwas von Protesten gegen Hopp aus der Südkurve gehört - wahrscheinlich genauso viel bie bis 2016 von RB Leipzig.

    Erst als der selbsternannte oberste Bewahrer der Tradition anfing zu wettern , wurden die überhaupt zur Kenntnis genommen.Aber da gab es sie schon jahrelang. Was hatte denn der BVB in den 90ern und Nuller Jahren mit der RL Südwest und der 2. Liga am Hut - nix! Aber das hat ihnen der Bewahrer dann ab 2008 klar gemacht. Genau wie ab 2016 dann, dass RB das Böse ist.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Die vielen ( nicht alle) geistigen Tiefflieger da in den Kurven finden doch immer irgendwas um ihr Handeln zu relativieren und zu rechtfertigen.

    Schuld haben immer die anderen, nie niemals sie selbst.

    Gesetze und Regeln des DFB interessieren die nicht, die machen sich ihre eigenen.

    Ja, die Opferrolle können sie gut spielen diese Hosenscheixxer, müssen sich ja immer noch vermummen weil ihnen der A rsch in der Hose fehlt um wenigstens ihr Gesicht zu zeigen wenn sie für/gegen etwas eintreten.

    Hoffentlich läßt KHR hier seinen Worten Taten folgen und die sehen nie wieder ein Spiel des FCB im Stadion.

    #KovacOUT

  • Bei Rassismus auf den Rängen empfahl der DFB am Tag vor dem Eklat per Social Media noch, dass man den Übeltätern ein "Wir wollen Fußball schauen!" entgegensetzen solle. Bei Beleidigungen gegen den Mitgründer des DFB-Premium-Partners SAP ist die Sanktionspalette weitreichender.


    Egal, wie man zur Bezeichnung H-urensohn für Hopp steht - ich persönlich sehe das aus meiner langen Stadionerfahrung heraus nicht so dramatisch, kann aber natürlich verstehen, dass man das für niveaulos hält und nicht hören oder lesen will. Aber diese Diskrepanz ist für mich denn doch deutlich erwähnenswerter und es ist bezeichnend, dass es Medien mal wieder kaum schaffen, diese Problematik aufzudecken und deutlich zu thematisieren.


    Wenn sich an dieser Haltung bei DFB und DFL nach der Posse heute nichts grundlegend ändert - und es damit Hopp und vielleicht noch einigen Großkopferten vorbehalten bleibt, so konsequent geschützt zu werden, wird dieser Konflikt gewaltig eskalieren. Wie der Spiegel schreibt - die Latte liegt nun hoch, sehr hoch!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Doch, durchaus.

    Es ist ja nun nicht so, dass Hoffenheim und auch RB in der 1. Liga angefangen haben. Wen, außer den unmittelbar im Umfeld betroffenen Fans und Vereinen hat denn der Regionalligist oder Zweitligist Hoffenheim oder der Oberligist bis hin zum Zweitligisten RB Leipzig interessiert. Doch außer dem ein oder andern Scout keinen Menschen. Was hat denn die Regionalliga Bayern mit der RL Südwest oder Nordost zu tun nichts! Und selbst die 2. Liga ist ja noch weit weg - aber plötzlich kommen Konkurrenten in die 1. Liga. Und erst da wurde massiv Stimmung gemacht.

    Hast du vor 2007/08 irgendwo etwas von Protesten gegen Hopp aus der Südkurve gehört - wahrscheinlich genauso viel bie bis 2016 von RB Leipzig.

    Erst als der Bewahrer der Tradition anfing zu wettern , wurden die überhaupt zur Kenntnis genommen.Aber da gab es sie schon jahrelang.

    Das ist so nicht zutreffend! Eher hat Watzke versucht, populistisch Nutzen davon zu tragen, sich als "einer von Euch" zu inszenieren.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich bin gegen Spielabbrüche, aber wäre dafür in solchen Fällen ein Spiel erst fortsetzen, wenn der Block geräumt ist und ohne diese Fans das Spiel fortzusetzen.


    mir ist bewusst, dass es eine Kollektivstrafe ist, aber vielleicht kann man einerseits so das Kollektiv dazu bringen, einzelne auszuschließen.

  • Nur mal so nebenbei...

    Hopp's Stiftungen:


    Kinderheilkunde, Krebsforschung, Frauenheilkunde, Altersheilkunde und psychosoziale Medizin. Die Bandbreite umfasst die Unterstützung von Präventionsprogrammen, Studien zur Erforschung von Krankheitsursachen und Prüfung neuer Therapieformen sowie die Finanzierung innovativer Geräte für eine exzellente technische Ausstattung medizinischer Einrichtungen.


    Die sozialen Förderprojekte spannen einen Bogen über das gesamte Leben – von der Geburt bis hin zum Sterben in Würde«.


    Die Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung GmbH im Förderbereich Soziales kommt vorrangig Menschen zu Gute, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: benachteiligten Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderung sowie Kranken und Sterbenden.

    Um zu einer sorgenden Gesellschaft beizutragen, unterstützt die Dietmar Hopp Stiftung GmbH Projekte, die das Miteinander von Alt und Jung sowie den intergenerationellen Dialog im Blick haben. Im Bereich der Integration und Inklusion beziehen sich Förderungen auf die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit. Die Stiftung unterstützt außerdem den Bau und die Ausstattung von Begegnungsstätten, Senioreneinrichtungen, Pflegeheimen sowie Hospizen.


    Kinder sind unsere Zukunft. Darum ist die Förderung ganzheitlicher Bildung eine nachhaltige Investition«, bekräftigt Stifter Dietmar Hopp.

    Um Zukunft zu gestalten, ist es von großer Bedeutung, Kindern eine umfassende Bildung zu ermöglichen. Bildung bedeutet nicht nur reines Wissen, sondern vor allem die Erweiterung der geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten sowie der sozialen Kompetenz.

    Die Dietmar Hopp Stiftung GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer ganzheitlichen und qualifizierten Ausbildung für junge Menschen beizutragen. Von den Aktivitäten der Stiftung profitieren Kindergärten, Schulen und Universitäten. Um Kinder und Jugendliche fit für die Zukunft zu machen und ihren Wissensdurst zu stillen, fördert die Stiftung sozial benachteiligte Schüler, hilft, Naturwissenschaften im Kindergarten erlebbar zu machen und unterstützt Modellprojekte im Bereich Schule.


    u.s.w..........

  • Das bedeutet was? Je mehr Stiftungen, umso ein besserer Mensch bist Du und umso mehr Schutz verdienst Du?


    Du solltest usw. dringend noch genauer ausführen, damit wir uns ein umfassendes Bild vom Sachverhalt machen können...

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Es ist wirklich eine Schande was sich diese sogenannten Fans da erlaubt haben.

    Wenn es nach mir geht könnte man die ganze Schickeria aus dem Stadion und aus dem Verein verbannen.

    Solche Vollidioten braucht niemand.
    Dietmar Hopp ist ein Vorbild. Er hat nicht nur Europas größten SW-Konzern gegründet und viele Tausend Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Er hat auch zig Hundert Millionen an wohltätige Organisationen gespendet.

    Andere deutsche Milliardäre verschwinden ins Ausland, um Steuern zu sparen.

    Dietmar Hopp ist hier geblieben und hat zum

    Standort Deutschland gehalten - als Dank wird er von den Idioten der Schickeria beleidigt.

    Raus mit denen aus dem Stadion. Es ist egal ob die für Stimmung sorgen oder nicht. Ich will die nicht mehr sehen.

    Und Ihre Plakate für die Opfer von Hanau, die Sie letzte Woche aufgehängt haben, sind ein Hohn, wenn man die Entwicklung von heute sieht. Wer selber Gewalt verherrlicht, der muss nicht scheinheilig so tuen als ob er mit den Opfern von Hanau fühlt.
    Schickeria raus!

  • Dann wären die Banner übrigens trotzdem noch da gewesen...

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Dass es auch hier immer noch nicht bekannt ist dass Hopp zunächst u.a. in Mannheim nachgefragt hat ob er seine Millionen dort investieren kann und erst nachdem er Abfuhren bekommen hat sein Herz für seinen Heimatverein entdeckt hat und mal kurz davon abgelenkt hat indem er die 1899 davorsetzte erbost mich dann noch etwas.


    Das rechtfertigt nicht den Broterwerb seiner Mutter zu verleumden, aber der nette Onkel mit viel Heimatliebe den er gerne spielt das ist er nicht. Er wollte sich mit einem Spielzeug ein Denkmal setzen und das hat er erreicht.

  • Das ist so nicht zutreffend! Eher hat Watzke versucht, populistisch Nutzen davon zu tragen, sich als "einer von Euch" zu inszenieren.

    Und als seine "Jünger" die Fans des Vereins, der ja nach seinen Worten nur eine Dose performt, mit Flaschen und Steinen empfangen haben, da wollte keiner beim BVB da etwas mit zu tun haben.

    Und selbstverständlich wird auch jetzt kommentarlos die Strafe akzeptiert.

    Und auch bei der letzten JHV wurde wieder vom Leder gezogen. Das ist ja das perfide! Seit 2008 jedes Jahr das gleiche.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • https://fcbinside.de/2020/02/2…-verliert-fanclub-status/


    Koan Schickeria


    Quote

    Übereinstimmenden Berichten zufolge wird der FC Bayern der Ultra-Gruppierung „Schickeria“ ihren Fanclub-Status entziehen. Damit werden alle Dauerkarten gesperrt und auch die Vergabe von Auswärtstickets wird untersagt. Rummenigge soll diese Maßnahme noch im Kabinengang der Prezero-Arena angekündigt haben, mit dem Verweis, dass man mit solchen Fans nichts zu tun haben möchte.

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