Corona - wie reagiert ihr?

  • https://www.spiegel.de/wissens…hOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ


    Hier stehen einige plausible Gründe.

    Einige der beschriebenen Probleme hast du halt überall. Auch bei uns werden Patienten, die nicht in Kontakt mit Infizierten oder in Risikogebieten waren, nicht getestet, obwohl leicht erhöhte Temperatur und andere Symptome vorliegen. Es gibt Leute, die dürfen 14 Tage nicht arbeiten, werden aber nicht unter häusliche Quarantäne gestellt. Das Vorgehen ist auch hier nicht einheitlich.

  • Die BLÖD hat extra für blofeld ein paar Regeln aufgestellt:


    Das Coronavirus grassiert in Deutschland. Großveranstaltungen ab 1000 Personen stehen nun auf dem Prüfstand. Veranstaltungen mit viel Körperkontakt in geschlossenen Räumen, sollte man laut Robert Koch Institut (RKI) meiden.


    Swinger-Clubs sind zwar keine Großveranstaltungen, aber mehr Körperkontakt geht nicht!

    Werden die intimen Treffs jetzt gemieden? Welche Schutzmaßnahmen werden dort getroffen?

    Geschäftsführer André Al-Hilbawi (47) betreibt mit seiner Frau die „Erlebniswohnung Swinger Sex“ in Berlin-Mariendorf.

    Er sagt: „Man merkt seit zwei Wochen einen Rückgang von Kundschaft. Wir hatten gehofft, dass es vielleicht andere Gründe hat, aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ist der Rückgang der Kundschaft auf die Corona-Panik zurück zu führen.“

    Wie steht es um die Hygiene?

    Al-Hilbawi: „Wir halten hier natürlich alle Normen ein, die in Bordellen oder Sex-Etablissements eingehalten werden müssen. Alle Zimmer werden nach jeder Runde desinfiziert. Auf den Betten liegen keine Laken sondern eine Art antibakterieller Latex-Schutz, die Betten kann man also gut desinfizieren und abwischen.“

    „Klopapier- und Desinfektionsspray-Mangel haben wir nicht“

    Die Gäste bekommen alle frische Handtücher. Al-Hilbawi: „Jeder sein eigenes, die werden am nächsten Tag abgeholt und von einer Firma gereinigt.“

    Über die Hamsterkäufe in den Supermärkten kann der Club-Betreiber nur schmunzeln: ︎„Was mir und meiner Frau auch aufgefallen ist: Bei Edeka war zuletzt Klopapier und alles mögliche ausverkauft, das betraf uns aber nicht, denn wir kaufen wegen unserer Firma ja immer auf Vorrat ein. Also Klopapier- und Desinfektionsspray-Mangel haben wir nicht.“


    Von weniger Kundschaft kann nicht die Rede sein …“

    Den „2ndFace Club“ Klaus Steiner (72) gibt es seit 2001 in Berlin-Weißensee. Hygiene wird laut dem Chef ganz große geschrieben: „Wir sind die einzigen, die schon seit Anbeginn automatische Desinfektions-Spender haben. Nicht nur jetzt!“

    Daher spüre der Club derzeit nichts von der Krise, so Steiner: „Unsere Kunden wissen das, deshalb kann hier auch von weniger Kundschaft nicht die Rede sein. Die kommen weiterhin! Unsere Toiletten sind sauber, am Eingang bekommst Du gleich Desinfektionsspray und überall stehen Spender. Das kostet alles, deshalb machen die anderen das nicht“.

    Sogar Mundspülungen zur Desinfektion stünden bereit.

    Trotzdem sei man gerade jetzt besonders aufmerksam: „Neben unseren Spielgeräten steht immer ein Holzkasten. Da ist immer eine Küchenrolle plus Desinfektionsflasche Flasche drin. Was wir jetzt in der Corona Situation machen ist, dass wir immer kontrollieren, ob die Leute die Geräte auch reinigen. Wir achten noch mehr auf Sauberkeit und Hygiene. Ansonsten hat sich bei uns gar nichts verändert“, so der Club-Chef weiter.

    Auf Obstschale wird verzichtet

    Dominique, Geschäftsführerin vom Insomnia in Berlin-Tempelhof verweist auf Nachfrage von BILD auf ihren Post bei Facebook und schreibt:

    „Wir möchten unseren Gästen schon immer einen in jeglicher Hinsicht sicheren Ort zur freien Entfaltung schaffen. Deshalb wollen wir vorsorgen, den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nachkommen und ein paar Vorkehrungen bezüglich der COVID-19 Situation für die nächsten Partys treffen. Das oberste Gebot in so einer Situation ist: Cool bleiben und Infektionsketten unterbrechen.“


    Daher werden die Gäste gebeten, eine Email-Adresse zu hinterlassen. Beim Ankommen und im Club sollen die Besucher regelmäßig vom Desinfektionsmitteln gebrauch machen, aber nicht verschwenderisch mit Hinweis auf schwierige Nachschublage. Auf die ansonsten angebotene Obstschale werde verzichtet – niemand soll sich über die Früchte infizieren. Erdnüsse und Knabberzeug gebe es auf Nachfrage in einer Extra-Schale.





  • Will man da freiwillig hin so lange die Fönfrisur da rumhängt?


    Mir sind die USA eh unsympathisch - auch ohne den Orangenen. Gibt aber dennoch ne Menge Orte, die ne Reise wert sind. Auch wenn ich anschließend ganz froh bin, wieder nach Deutschland zu dürfen...

  • Solange hier nicht alle überfordert sind in Krankenhäusern, Praxen etc. sollte man jetzt aber mal ganz schleunigst überlegen wie es weitergehen soll in diesem Land! Einzelne Menschen in Quarantäne zu bringen, macht überhaupt keinen Sinn, du stopfst irgendwo ein Loch und ein paar Tage später reißen 10 neue Löcher auf. Bei uns in der Nähe (Rendsburg) sind 60 Schüler einer Berufsschule unter Quarantäne, weil einer Corona hat. Alle anderen benutzen weiterhin die selben Räumlichkeiten etc. wie der Schüler vorher auch. Ne Ärztin kommt aus dem Skiurlaub zurück, um anschließend zwei Tage im UKSH zu arbeiten, um dann festzustellen, dass sie infiziert ist. Wer immer noch sein eigenes Wohl in den letzten Wochen durch Urlaubsreisen in solche Gebiete über das Wohl anderer stellt, ist einfach nur egoistisch und gehört nur noch vom Flughafen direkt nach Hause oder am Besten direkt da, wo er/sie ja freiwillig unbedingt hinfliegen musste! Dänemark macht es jetzt auch vor, noch lange nicht so viele Infizierte wie Italien, dennoch sind alle Schulen und Unis, öffentliche Behörden etc. dicht. Der Mensch sollte jetzt einfach mal mit dem Arsch zu Hause bleiben, dann wird sich das Thema zwar nicht erledigen, aber weniger schnell ausbreiten und wer weiß was mit wärmeren Temperaturen passiert. Aber in Deutschland werden wir uns mit Sicherheit mindestens bis zu den Osterferien schleppen, man ist zu feige oder zu stolz jetzt irgendwas zu ändern. Aber hey, "wir schaffen das!"

  • Wir sollten uns alle umbringen. Dann wäre auch das Klimaproblem auf dem Planeten behoben ...

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Wir sollten uns alle umbringen. Dann wäre auch das Klimaproblem auf dem Planeten behoben ...

    Nö, lediglich ein Plan wäre wünschenswert. Wir werden das Ding zum Großteil auch so überlegen, aber da wir irgendwann eh alles dicht machen (wenn es für Krankenhäuser schon zu spät ist, weil voll) können wir das Risiko lieber jetzt direkt eingrenzen. Es ist ja offensichtlich, dass es mittlerweile in so gut wieder jeder Region angekommen ist und sich vermehrt, worauf also warten? Brauchen wir ne bestimmte Todeszahl, vielleicht auch "alles über 1.000 Tote und dann sollte jeder Zuhause bleiben"? Kind 1 steckt sich an, merkt es aber nicht sofort, geht nach der Schule zum Fußballtraining, Kind 2 ist mit ihm zusammen in der Kabine und wohnt selbstverständlich bei den Eltern. Die Mutter von Kind 2 geht zur Arbeit, die Kollegen von ihr nach der Arbeit nach Hause, treffen sich mit Freunden. Kommt das mit Kind 1 dann raus, dann müssen ja theoretisch Menschen in Quarantäne, die NICHTS mit dem Kind 1 zu tun haben. Wie soll das in den nächsten Wochen funktionieren? Über Eck wird jeder von uns mit Personen zu tun haben, die eigentlich unter Quarantäne stehen müssten.


    Nochmal und ganz ohne Panik, denn ich bin der Letzte der noch Bock auf dieses Thema hat und Panik machen will, das kann so eben nicht weiterlaufen. Wenn man diesen Virus für so extrem gefährlich hält, dann muss jetzt eben jeder in den sauren Quarantäne Apfel beißen und ein paar Wochen zuhause bleiben und das sollte sofort umgesetzt werden und nicht erst, wenn eigentlich klar ist, dass von 100 Leuten in einem Supermarkt mindestens einer Infiziert ist, sprich die Zahlen zu unübersichtlich werden.

  • Nochmal und ganz ohne Panik, denn ich bin der Letzte der noch Bock auf dieses Thema hat und Panik machen will, das kann so eben nicht weiterlaufen. Wenn man diesen Virus für so extrem gefährlich hält, dann muss jetzt eben jeder in den sauren Quarantäne Apfel beißen und ein paar Wochen zuhause bleiben und das sollte sofort umgesetzt werden und nicht erst, wenn eigentlich klar ist, dass von 100 Leuten in einem Supermarkt mindestens einer Infiziert ist, sprich die Zahlen zu unübersichtlich werden.

    Problem daran ist nur wer zahlt die ausfallzeiten für die Betriebe? Wenn eine kleine Firma mal zwei Wochen die Arbeit einstellt wars das ganz schnell.

  • Auf der einen Seite kann ich die Panik bei so einem einfachen Virus in keinster Weise nachvollziehen.

    Auf der anderen Seite können wir froh sein das es nur so ein einfacher Virus ist der die ganzen Schwachstellen im System aufdeckt.


    Wie kann es sein das in einem Land wie Deutschland Desinfektionsmittel und Masken knapp werden?

    Genauso die Erkenntniss das Pflegepersonal fehlt.... wow.

  • Solange hier nicht alle überfordert sind in Krankenhäusern, Praxen etc. sollte man jetzt aber mal ganz schleunigst überlegen wie es weitergehen soll in diesem Land! Einzelne Menschen in Quarantäne zu bringen, macht überhaupt keinen Sinn, du stopfst irgendwo ein Loch und ein paar Tage später reißen 10 neue Löcher auf. Bei uns in der Nähe (Rendsburg) sind 60 Schüler einer Berufsschule unter Quarantäne, weil einer Corona hat. Alle anderen benutzen weiterhin die selben Räumlichkeiten etc. wie der Schüler vorher auch. Ne Ärztin kommt aus dem Skiurlaub zurück, um anschließend zwei Tage im UKSH zu arbeiten, um dann festzustellen, dass sie infiziert ist. Wer immer noch sein eigenes Wohl in den letzten Wochen durch Urlaubsreisen in solche Gebiete über das Wohl anderer stellt, ist einfach nur egoistisch und gehört nur noch vom Flughafen direkt nach Hause oder am Besten direkt da, wo er/sie ja freiwillig unbedingt hinfliegen musste! Dänemark macht es jetzt auch vor, noch lange nicht so viele Infizierte wie Italien, dennoch sind alle Schulen und Unis, öffentliche Behörden etc. dicht. Der Mensch sollte jetzt einfach mal mit dem Arsch zu Hause bleiben, dann wird sich das Thema zwar nicht erledigen, aber weniger schnell ausbreiten und wer weiß was mit wärmeren Temperaturen passiert. Aber in Deutschland werden wir uns mit Sicherheit mindestens bis zu den Osterferien schleppen, man ist zu feige oder zu stolz jetzt irgendwas zu ändern. Aber hey, "wir schaffen das!"

    Das mit "Wir schaffen das" war jetzt dämlich, weil auch in dieser Krise die Botschaft ja wohl kaum sein kann: Wir schaffen das nicht!


    Davon abgesehen: Wenn ich das richtig verstanden habe, koordinieren sich heute (endlich!) die Länder. Würde mich nicht wundern, wenn es ab nächster Woche kollektiv in die Sommerferien für alle Schulen, Unis etc. ginge.

  • Auf der einen Seite kann ich die Panik bei so einem einfachen Virus in keinster Weise nachvollziehen.

    Auf der anderen Seite können wir froh sein das es nur so ein einfacher Virus ist der die ganzen Schwachstellen im System aufdeckt.


    Wie kann es sein das in einem Land wie Deutschland Desinfektionsmittel und Masken knapp werden?

    Genauso die Erkenntniss das Pflegepersonal fehlt.... wow.

    ..Du hast noch "Medikamente" vergessen - die werden nämlich auch in vielen Bereichen knapp, da vielfach im Ausland (China, Indien) hergestellt.

    man hat sich da in Abhängigkeiten begeben, die sich verheerend auswirken können und zum Großteil auf politisches Versagen zurückzuführen sind.

  • Problem daran ist nur wer zahlt die ausfallzeiten für die Betriebe? Wenn eine kleine Firma mal zwei Wochen die Arbeit einstellt wars das ganz schnell.


    Wurde doch schon in die Wege geleitet. EU ist mit 25 Milliarden dabei. National das Kurzarbeitergeld und weitere Hilfen, besonders auch für Branchen, die akut betroffen sind. Da folgt natürlich noch einiges mehr, um eine Rezession möglichst zu verhindern.

  • Wie kann es sein das in einem Land wie Deutschland Desinfektionsmittel und Masken knapp werden?

    Genauso die Erkenntniss das Pflegepersonal fehlt.... wow.

    Das ist immer leicht gesagt. Aber wie soll man täglich Pflegepersonal vorhalten und bezahlen welches man in Extremsituationen benötigt die alle paar Jahrzehnte auftreten? Das ändert natürlich nichts an einem Grundsätzlichen Pflegenotstand, an der akutellen oder bevorstehenden Situation kann man das aber nicht festmachen. Man kann nicht das ganze Jahr ein System unterhalten, dass darauf ausgelegt ist gleichzeitig Millionen Infizierte zu versorgen.


    Gleiches gilt auch für Desinfektionsmittel und Masken. Man kann die Produktion nicht von einem Tag auf den anderen um 1000% steigern, darauf ist doch kein Betrieb ausgelegt.

  • Wurde doch schon in die Wege geleitet. EU ist mit 25 Milliarden dabei. National das Kurzarbeitergeld und weitere Hilfen, besonders auch für Branchen, die akut betroffen sind. Da folgt natürlich noch einiges mehr, um eine Rezession möglichst zu verhindern.

    die wird nicht zu verhindern sein, da auch die sonstigen Rahmenbedingungen schon seit einiger Zeit auf "abwärts" gerichtet waren.


    Stichworte:


    - wirtschaftsfeindliche "Klimapolitik" der EU und der Bundesregierung

    - Nullzinspolitik der EU (Anhäufung von Zomibieunternehmen, die eigentlich schon längst ihre Pleite hätten erleben müssen und die jetzt in Zeiten

    wirtschaftlicher Stagnation ihr Waterloo erleben werden ...


    Die "Coronakrise" wirkt da lediglich als Brandbeschleuniger.

  • Das ist immer leicht gesagt. Aber wie soll man täglich Pflegepersonal vorhalten und bezahlen welches man in Extremsituationen benötigt die alle paar Jahrzehnte auftreten? Das ändert natürlich nichts an einem Grundsätzlichen Pflegenotstand, an der akutellen oder bevorstehenden Situation kann man das aber nicht festmachen. Man kann nicht das ganze Jahr ein System unterhalten, dass darauf ausgelegt ist gleichzeitig Millionen Infizierte zu versorgen.


    Gleiches gilt auch für Desinfektionsmittel und Masken. Man kann die Produktion nicht von einem Tag auf den anderen um 1000% steigern, darauf ist doch kein Betrieb ausgelegt.

    Ja aber man kann Vorratshaltung betreiben.

    Desinfektionsmittel und Masken werden jetzt nicht so schnell schlecht das man sie wegwerfen muss.

    Und wenn das Pflegepersonal in der "normalen" Zeit eh schon unterbesetzt ist wie soll das dann in einer Krise funktionieren?
    Es vordert hier keiner Personalreserven zu haben sondern mit 100% Personnalkraft zu arbeiten.