Corona - wie reagiert ihr?

  • Stand heute, 12 Uhr, gab es in Deutschland 5142 bestätigte Covid-19-Erkrankungen, 9 Tote und 46 Genesene. Ich verspreche mir, dass sich die Zahl der Genesenen bis Ende der kommenden Woche vervielfacht, da am Wochenende niemand nach der Quarantäne auf seine Wiedergenesung hin getestet wird, am Montag vermutlich auch noch nicht.


    Aber danach dürften Dutzende, Hunderte daraufhin getestet werden und man bekommt hoffentlich ein freundlicheres Verhältnis von positiv Getesteten zu Genesenen. Hoffen wir, dass die Mortalitätsrate annähernd so weit unten bleibt wie im Moment.

    Die Mortalitätsrate wird noch weit weit geringer sein, da wir hier nur von bestätigten Fällen ausgehen. Bei manchen bzw. Vielen sind die Symptome doch nicht wirklich ausgeprägt, sodass diese gar nicht erst getestet werden oder sich selbst gar nicht als Infizierten wahrnehmen.


    Von daher kann man doch gar davon ausgesehen, dass wir eher 50.000, denn 5.000 Infizierte in Deutschland haben...

  • das mit den Drive-Trough-Tests frage mich hier in Deutschland schon seit Wochen.

    Südkorea hat vor ca. 5 Wochen damit angefangen, ich halte das tatsächlich für eine verdammt gute Lösung, die vor allem die Verbreitung während (potentiell) Kranke auch noch in irgendwelchen Ansammlungen mit anderen auf Tests in Räumen warten müssen, hervorragend unterbindet. Aber irgendwie scheint hier in Deutschland eine Angst davor zu bestehen, dass solche Drive-Throughs dann wieder Angst erzeugen würden - eine fatale Fehleinschätzung meiner Ansicht nach.


    Hier ist es ja auch noch immer so, dass auch in den Supermärkten die Leute an der Kasse keine Maske tragen - wieso auch immer, selbiges auch in unseren Bäckereien. Gleichzeitig war gestern in einer der Bäckereien hier das Personal auf ein Viertel geschrumpft - nun...


    Gibt es bei uns im Erftkreis (nähe Köln, bevor ihr googeln müßt wo das ist) bereits seit letzter Woche und es ist geplant dies 2x pro Woche durchzuführen.


    https://www.radioerft.de/artik…sts-in-kerpen-533360.html

  • Stand heute, 12 Uhr, gab es in Deutschland 5142 bestätigte Covid-19-Erkrankungen, 9 Tote und 46 Genesene. Ich verspreche mir, dass sich die Zahl der Genesenen bis Ende der kommenden Woche vervielfacht, da am Wochenende niemand nach der Quarantäne auf seine Wiedergenesung hin getestet wird, am Montag vermutlich auch noch nicht.


    Aber danach dürften Dutzende, Hunderte daraufhin getestet werden und man bekommt hoffentlich ein freundlicheres Verhältnis von positiv Getesteten zu Genesenen. Hoffen wir, dass die Mortalitätsrate annähernd so weit unten bleibt wie im Moment.

    die Wucht schlägt uns leider erst in den nächsten 4-6 Wochen ins Gesicht

  • die Wucht schlägt uns leider erst in den nächsten 4-6 Wochen ins Gesicht

    Das ist vermutlich so, aber in den nächsten vier bis sechs Wochen wird auch die Zahl der Genesenen explodieren. Ich erwarte, dass unser öffentliches Leben genau so runter gefahren wird wie in Italien, Belgien, Holland und Frankreich nach der Wahl. Dann sollte bis Mitte April der vorläufige Peak erreicht sein.


    Die sprunghaft ansteigende Zahl der positiv Getesteten macht nur solange Angst, wie die Zahl der Genesenen nicht mitwächst. Das wird aber so nicht bleiben, ganz im Gegenteil.

  • unverantwortliches Gefasel in meinen Augen


    Er sollte nach Italien fahren, helfen und es den Familienangehörigen erklären das der plötzliche Massentod der Älteren auf völlig normale Coronaviren Level zurückzuführen sind.

  • Eher logisch, alle Orte wo viele Leute aus vielen Gegenden der Welt zusammenkommen sind besonders gefährdet, reicht einer und das verteilt sich schnell weltweit, insbesondere wenn Partys etc. dabei sind.

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  • Das ist vermutlich so, aber in den nächsten vier bis sechs Wochen wird auch die Zahl der Genesenen explodieren. Ich erwarte, dass unser öffentliches Leben genau so runter gefahren wird wie in Italien, Belgien, Holland und Frankreich nach der Wahl. Dann sollte bis Mitte April der vorläufige Peak erreicht sein.


    Die sprunghaft ansteigende Zahl der positiv Getesteten macht nur solange Angst, wie die Zahl der Genesenen nicht mitwächst. Das wird aber so nicht bleiben, ganz im Gegenteil.

    absolut richtig


    die einzig faktischen Zahlen sind die Toten und Genesenen prozentual zu den Getesteten.


    Und das die Prozente immer zu hoch sind da die Dunkelziffer der nicht getesteten so hoch ist ist auch klar.


    Den Ärzten und Krankenhäusern ist aber jetzt schon klar das es Engpässe geben wird deshalb wurden ja auch schon klare Vorgaben gemacht wer im Zweifelsfall wie und wo behandelt wird


    ist leider die Realität


    und deshalb ist ja der Irrsinn das einige immer noch gut gelaunt durch die Gegend laufen - viele zurück vom Skifahren- und sich gegenseitig anstecken


    sogar die englische Regierung die ja bis gestern noch den Kurs der Durchimmunisierung durch Ansteckung verfolgt hat ist nun umgeschwenkt

  • Die Bahn will die Anzahl der Regionalzüge der sinkenden Nachfrage anpassen, also könnte man auch so sagen, es wird weniger Züge geben damit die Leute wieder dichter beieinander sitzen müssen. Entweder man stoppt den Bahnverkehr, oder man weitet ihn aus und begrenzt die Reisenden pro Zug.

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  • Würde ich gerne, die Seite ist mobil absolut unbrauchbar. Was hat das mit China zu tun?

    https://ncov2019.live/


    Finde die übersichtlicher, die wurde gestern auch vom Stern genannt. Ist ein Student aus Seatle gewesen der die aufgebaut hat, wird von Daten der wichtigsten Institutionen gefütter und soll auch einigermaßen sicher davor sein das Fehlinformationen reinkommen.

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  • Zumal der Typ hier ja immer als Arzt, "Facharzt" etc. verkauft wird...


    Ist er ja - aber vor allem ist er Politiker. Und Verkäufer in eigener Sache.

    Wenn er Lungenfacharzt ist und Amtsarzt war, muss ich ihn nicht als solchen verkaufen.

  • Zum Thema wir sind gut aufgestellt..


    Düsseldorf Der Krankenpfleger Alexander Jorde ist vielen seit seinem Fernsehauftritt bekannt, bei dem er Angela Merkel mit Problemen im Pflegebereich konfrontierte. Nun übt er Kritik am Umgang mit der Corona-Krise.


    „Wir sind am Ende. Wir können nicht mehr.“ Diese deutlichen Worte richtet der Krankenpfleger Alexander Jorde an die Politik und die Öffentlichkeit. Der Pfleger kritisiert bei Twitter den Umgang der Regierung mit der aktuellen Corona-Krise und fordert diverse Maßnahmen.


    Er fühle sich als Krankenpfleger von der Politik im Stich gelassen, schreibt Jorde in seinen Tweets vom 13. März. Zudem übt er scharfe Kritik: „Unser Gesundheitssystem stand schon vor dem Coronavirus am Rande des Abgrunds.“ Zwar gebe es im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland viele Intensiv- und Beatmungsplätze - „aber keiner fragt nach den Menschen, die die darin liegenden Patienten versorgen sollen“, schreibt er. „Das heißt, wir müssen bald deutlich mehr Patienten versorgen und das bei gleichzeitig höherem Aufwand bei Schutzausrüstung und Hygiene.“ Außerdem gebe es Lieferprobleme bei der Schutzausrüstung. Nordrhein-Westfalen etwa wartet auf eine Million Schutzmasken.Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte bereits am 4. März angekündigt, die große Menge an Schutzmasken für Ärzte und Krankenhäuser im Land zu beschaffen.

    Die Aussagen von Politikern, Deutschland sei gut auf die derzeitige Corona-Lage vorbereitet, hält der Pfleger für schlicht falsch. „Wir sind NICHT gut vorbereitet“, stellt er klar. In seinen Tweets verwendet Alexander Jorde drastische Beschreibungen für die Lage: „Mir fliegen bei der Versorgung von Corona-Patienten Sekrete um die Ohren und ich darf erst dann einen Test machen, wenn ich bereits infektiös bin und mein halbes Team angesteckt habe.“ Die gegenwärtige Corona-Krise decke „auf einen Schlag“ auf, wovon die Pflegebranche bereits seit Jahren oder teilweise gar Jahrzehnten berichte. „Bald werden immer mehr Pflegende selbst infiziert sein und ausfallen. [...] Und trotz all dem gibt’s für die Wirtschaft Milliarden und für uns nur warme Worte.“


    https://www.google.com/amp/s/r…aid-49559899%3foutput=amp

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Möchte das nochmal kopieren damit evtl etwas realistischer gedacht wird


    Virologe: "Maximum an Fällen wird wohl von Juni bis August auftreten"

    Nicht nur Donald Trump nahm bislang an: Die Ausbreitung des Coronavirus könnte sich abschwächen, wenn es wärmer wird. Auch der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité war dieser Meinung.

    Das hat sich mittlerweile aber geändert. Warum Drosten mittlerweile nicht von einer Verlangsamung der Virus-Verbreitung bei wärmeren Temperaturen ausgeht, erklärt er in der Montagsausgabe des NDR-Podcasts "Coronavirus-Update".

    Noch ist vieles unbekannt über das neuartige Coronavirus namens SARS-Cov-2. "Es ist ja so, dass wir immer dazulernen bei dieser Erkrankung", erklärt Drosten. Nun sei eine wichtige Studie erschienen, aufgrund derer Drosten nicht mehr von einer langsameren Verbreitung des Virus im Frühling und Sommer ausgeht.


    Das sagt die neue Coronavirus-Studie

    Dabei handelt es sich um eine Modellierung von Forschern aus den USA. "Die sagt voraus, dass der Temperatureffekt auf dieses Virus relativ klein sein wird", erklärt Drosten.

    Die Forscher simulierten mithilfe von Daten aus den Vereinigten Staaten die weitere Übertragung des Coronavirus bis zum Jahr 2025. Bei der Simulation stellten sie keine langsamere Ausbreitung bei steigenden Temperaturen fest. Drosten erklärt dazu:


    "Wir müssen damit rechnen, dass ein Maximum von Fällen in der Zeit von Juni bis August auftreten wird."


    Für den deutschen Virologen hat diese Erkenntnisse vor allem weitreichende Folgen. Bevor diese neue Studie bekannt geworden war, hatte Drosten dazu geraten, für den Sommer "Zeit zu kaufen". Also die Verbreitung so stark wie möglich zu verlangsamen, um Krankenhäuser und Kliniken im Sommer besonders gut für den Winter auszustatten.

    Diese Überlegung ist jetzt aber hinfällig. Nun gehe es darum, welche Bevölkerungsgruppen besonders geschützt werden müssen. Das betrifft alle Menschen mit Vorerkrankungen, etwa an Herz oder Lunge, und ältere Menschen, meist im Rentenalter. Sie haben das höchste Gesundheitsrisiko bei einer Infektion.

    Drosten gibt in dem Podcast auch einige praktische Vorschläge, um das Virus von den gefährdeten Gruppen "wegzuhalten":

    • Bei jüngeren, besonders Gefährdeten "brauchen wir zum Beispiel ganz schnell eine Regelung, die es allen Arbeitgebern ermöglicht, solche Personen entweder für eine Zeit freizustellen und dann mit Aufgaben zu betrauen, die unter der Überschrift Homeoffice stehen".
    • Für ältere Menschen gelte etwa: "Jetzt mal bis zum September oder Oktober" die Kinder "nicht mehr bei Oma und Opa zur Betreuung abgeben, sondern stattdessen für Oma und Opa einkaufen, dass die nicht ständig in den Supermarkt müssen".

    Drosten warnt: "Das ist ein Dienst, den wir alle leisten müssen. Und das wird für alle schmerzhaft sein und unbequem."

  • Genau solche Beiträge braucht es natürlich zur jetzigen Zeit. Klar kann ich ihn verstehen, da wohl nun auch der letzte über das Thema nachdenkt. Dennoch schüren solche Worte natürlich (gewollte) Panik und Angst.


    (bezogen auf den Krankenpfleger)

  • wie soll das in unserer globalisierten Welt bitte gehen?.. Flexibilität war doch immer oberstes Gebot. Ich wohne 1200km von meinen Eltern weg....schwierig, für sie einkaufen zu gehen...ich könnte kotzen...


    Und hier in F macht die Regierung 2 Ansagen innerhalb 48h...und lässt aber trotzdem Kommunalwahlen zu...der Wahnsinn greift um sich...

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