Corona - wie reagiert ihr?

  • Na, das war nachweislich meine erste Empfehlung beim Einkaufen. Nicht Abstand und Masken - Fresse halten reicht völlig aus!

    Das ist für Schulen natürlich super ...


    Wobei ... seit den Videokonferenz wünsche ich mir den "Alle stummschalten"-Button ja ohnehin fürs Reallife ...

    TRIPLE 2020 - DANKE JUNGS

  • Die fahren das Leben total runter und wundern sich jetzt alle über die hohen Steuerausfälle. Die Zahlen von Olaf Scholz kann man in die Tonne kloppen. Die Steuerausfälle werden noch deutlich höher ausfallen. Da haben wieder irgendwelche Statistikheinis aus dem Ministerium geschätzt, die mit dem realen Leben nichts zu tun haben. Also wie das RKI z.B.


    Die Steuerausfälle werden brutal. Vor allem auch in der Folge (2021).


    Die Verhältnismäßigkeit des Lockdown ist immer stärker anzuzweifeln. Da können die Verwaltungsgericht schonmal Termine reservieren. Die werden in den nächsten Monaten einige Klagen zu bearbeiten haben.


    Wir hatten keinen vollen Lockdown.


    Die Frage ist, inwieweit ein etwas weniger vehementer Lockdown überhaupt wirtschaftlich viel gebracht hätte. Die Einbußen in Schweden sind (im Verhältnis zur Wirtschaftsgröße) nicht besser als bei uns.


    Es bringt dir nichts, Gaststätten zu öffnen, wenn die Bevölkerung diese nicht besucht, weil die Angst vor einer Übertragung zu groß ist. Das hat man in anderen Ländern gesehen, wo man diese später geschlossen oder früher geöffnet hat. Und betriebswirtschaftlich lohnt sich für einen Betreiber der Betrieb einer Gaststätte ggf. weniger, wenn die Auslastung viel zu niedrig ist, als wenn er seine Belegschaft in Kurzarbeit schickt und dann auch andere Kosten sparen kann. Auch beim Handel macht sich der Umsatz doch nicht nur über Öffnungszeiten bemerkbar, sondern insgesamt über die Kaufkraft und die Investitionsbereitschaft der Bürger - und die ist nun mal in Krisenzeiten niedriger. Aufgeschoben heißt da nicht aufgehoben - mal ausgenommen bei saisonalen Einkäufen wie Blumen.

    Und in der Produktion gab es nicht wirklich einen Lockdown - den gab es, wenn Produktionsketten durch Lockdowns im Ausland unterbrochen war oder wenn die internationale Nachfrage schlechter wurde - oder wenn es Bereiche sind, die momentan sowieso große Schwierigkeiten, wie die Autobranche, von der hierzulande viele Jobs abhängig sind.


    Vorsicht!!! - Ich sage damit nicht, dass der Lockdown keine Auswirkungen auf die Wirtschaft hatte. Nur - dass man nicht glauben soll, dass Corona nicht auch ohne Lockdown unsere Wirtschaft erheblich getroffen hätte, auch wenn der Umfang wohl niedriger wäre.

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  • Es bringt dir nichts, Gaststätten zu öffnen, wenn die Bevölkerung diese nicht besucht, weil die Angst vor einer Übertragung zu groß ist.

    Tja, hätte man den Leuten weniger Angst gemacht... Das war aber zentraler Bestandteil der Politik.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Tja, hätte man den Leuten weniger Angst gemacht... Das war aber zentraler Bestandteil der Politik.

    Die Sachlichkeit ist auf der Strecke geblieben. Da hat die Politik, außerhalb des Kanzleramts, einigermaßen zurückgefunden, bei den ein oder anderen Wissenschaftler nicht.

    MINGA, sonst NIX!

  • Die Sachlichkeit ist auf der Strecke geblieben. Da hat die Politik, außerhalb des Kanzleramts, einigermaßen zurückgefunden, bei den ein oder anderen Wissenschaftler nicht.

    Wobei das eigentlich einigermaßen verständlich ist. Wissenschaftlich sind halt ein Stück weit "Fachidioten", was auch legitim ist. Aber man hat ihnen in der öffentlichen Meinungsbildung zu viel Platz eingeräumt und als Politiker die Verunsicherung immer weiter verstärkt, weil man eben auch selbst die Hosen voll hatte.


    Aus der Nummer kommt man schlecht raus, wenn man einerseits lockert, aber es noch immer als Prämisse verkauft wird, besser zuhause zu bleiben und Abstand von anderen Menschen zu halten. So würgst Du die Unternehmen eben weiter ab, ob die Tür nun offen oder zu ist.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Bei der ganzen Diskussion hier scheint mir der Fokus ausschließlich auf Deutschland gerichtet zu sein. Aber Covid19 hat doch eine Pandemie ausgelöst. Da kann man doch nicht sagen: Aber bei uns ist eben alles in Butter. Und: Dazu hätte es gar keinen partiellen Lockdown gebraucht. Weil: Der hat unsere Wirtschaft vernichtet. Und: Jetzt macht mal gefälligst alles schnell auf, weil davon doch Vieles einfach unnötig ist. Sagt auch der und der und der Wissenschaftler/Politiker/Promi. Und sogar, da schau her, ein Whistleblower aus dem Innenministerium.


    Beim Blick auf die Welt muss einmal doch klar werden, wie das Virus wütet, und dass Deutschland aufgrund einer international ! beachteten und gelobten Eindämmungs- (und nun wieder Öffnungspolitik) die Situation gut moderiert (hat). Dass man an der ein- oder anderen Stelle etwas hätte besser machen können - eh klar. Aber den Eindruck zu erwecken, hierzulande sind alle Virologen und Politiker Dumpfbacken, die nur Mist fabrizieren, das kann man doch nicht allen Ernstes behaupten. Zumal, wenn man selbst nicht das Spezialwissen und die Verantwortung hat, sondern seine Infos auch nur aus Zeitung, TV oder sogar bestimmten Info-Portalen (oder Social Media-Blasen) hat, die schon vor Covid19 ziemlich tendenziell ausgerichtet waren.


    Macht euch doch mal ein Bild von der Welt in Bezug auf das Fallgeschehen:

    Financial Times: Corona Situation Welt

  • Wir hatten keinen vollen Lockdown.


    Die Frage ist, inwieweit ein etwas weniger vehementer Lockdown überhaupt wirtschaftlich viel gebracht hätte. Die Einbußen in Schweden sind (im Verhältnis zur Wirtschaftsgröße) nicht besser als bei uns.

    Die österreichische Tageszeitung STANDARD berichtet (07.05.), dass auch in Schweden die Wirtschaft massiv getroffen ist. Es wurden ja auch dort deutliche Kontaktbeschränkungen eingesetzt. Sie waren nur weitgehend freiwillig, was bis jetzt zu einer (höher als durchschnittlichen, bezogen auf die Bevölkerung) Übersterblichkeitsrate von 29% geführt hat (Deutschland 6%), in Stockholm sogar von 87%.


    Quellen:

    Financial Times Special Coronavirus


    Der Standard: Sonderweg Schwedens & Wirtschaft

  • Ja natürlich bricht die Wirtschaft in Schweden ein. Und da ist es völlig wurscht, welchen Weg Schweden geht bzw. gegangen ist. Sie hat nix grossartiges eigenständiges zu bieten und ist von der Weltwirtschaft insgesamt umso mehr massivst abhängig. Meine Güte nochmal

  • alles schön und gut. Das Fallgeschehen anderswo kann aber nicht Grunflage für unsere Entscheidung bzgl der Entwicklung unserer Fallzahlen sein.

    Ist es ja auch nicht. Aber bei einem geschätzten R-Wert von 0,8 aktuell, den wir unzweifelhaft durch eine kontrollierte Kontaktsperre und viele Tests erreicht haben (und um das nachzuweisen, hilft eben der Blick auf andere Länder) sind wir doch in einer guten Position, um die Öffnungen zu rechtfertigen. Das Risiko, dass bei Nichteinhaltung der Hygienevorgaben (Stichwort Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr) sowie bei Ansammlungen in Gastronomie-Innenbereichen die Ansteckungsrate wieder deutlich über 1 schnellt, kann doch auch keiner leugnen. Deshalb kommt es auf jeden Einzelnen an. Aber grundsätzlich teile ich die Ansicht nicht, dass hierzulande alles schief läuft, was den Umgang mit der Pandemie betrifft.

  • Ja natürlich bricht die Wirtschaft in Schweden ein. Und da ist es völlig wurscht, welchen Weg Schweden geht bzw. gegangen ist. Sie hat nix grossartiges eigenständiges zu bieten und ist von der Weltwirtschaft insgesamt umso mehr massivst abhängig. Meine Güte nochmal

    Und was ist Dein logischer Schluss aus dieser Erkenntnis? Dass man nirgends in der Welt Kontaktbeschränkungen hätte erlassen sollen, dann wäre die Wirtschaft nirgends eingebrochen, und damit wäre sie auch in Schweden nicht eingebrochen? Ist das Deine Logik?

    Es ist doch nicht die gesamte Wirtschaft in Schweden exportabhängig.

  • In Deutschland könne man mit einer Vorerkrankung, wie sie bei Corona-Verstorbenen häufig sei, noch viele Jahre leben, sagt Clemens Wendtner, Chefarzt der Abteilung für Infektologie an der Uniklinik in München-Schwabing. "An vielen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz stirbt man heute ja nicht unbedingt früher."

    https://www.tagesschau.de/inve…-lebenserwartung-101.html

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • https://www.spiegel.de/wissens…11-4ce5-bbec-136ce7c6827e


    Spanische Wissenschaftler berichten in einem aktuellen Bericht von verschiedenen Hautveränderungen wie juckende Stellen, Bläschen und geschwollene Zehen, die an Frostbeulen erinnern und besonders Kinder und junge Erwachsene Anfang 30 betreffen. Die Symptome sind inzwischen als "Covid-Zeh" bekannt und treten meist spät auf - gut drei bis vier Wochen, nachdem die Patienten Fieber und Husten gehabt hatten.


  • der Preis wird hoch


    ich kann es bestätigen,hier in China läuft alles nur noch über App's und QR code...schön auch in dem Artikel...auch hier(in Deutschland) sehnen sich viele Menschen nach dieser Sicherheit.


    springt die Ampel auf rot wird man abgeführt ins Quarantäne Hotel zum eigenen Schutz und natürlich der anderen...


    ich hoffe das sowas nicht in Deutschland oder der freien Welt kommt,weil das könnte der feuchte Traum vieler Regierungen sein und dauerhaft zum Einsatz kommen.

  • In Deutschland könne man mit einer Vorerkrankung, wie sie bei Corona-Verstorbenen häufig sei, noch viele Jahre leben, sagt Clemens Wendtner, Chefarzt der Abteilung für Infektologie an der Uniklinik in München-Schwabing. "An vielen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz stirbt man heute ja nicht unbedingt früher."

    https://www.tagesschau.de/inve…-lebenserwartung-101.html

    Du hast echt nur noch ein Corona Brett vorm Kopp oder ?! Du solltest dich mal ein bisschen tiefer mit der Materie Diabetis beschäftigen anstatt "oberflächlichen Rotz" zu posten, der deine hysterische Paranoia befriedigt. Frag mal einen Diabetiker, was der jedes Jahr für Untersuchungen über sich ergehen lassen muss, um andere diabetesbedingte Krankheiten unter Kontrolle zu behalten . Die Krankheit Diabetes selbst, kann man gut kontrollieren, alle anderen daraus resultierende mögliche Erkrankungen, z.B. diabetische Polyneuropathie, Retinopathie, Herz- und Gefäßkrankheiten (arterieller Verschluss ) , Herzinsuffizienz, Herzinfarkt etc. sind z.T. ein Tanz auf der Rasierklinge und sehr oft reine Glückssache. Da ist Corona in Bezug auf Diabetis ebenso eine "Begleiterscheinung" und kann genau wie die von mir aufgeführten Krankheiten zum Tod eines Diabetikers führen.

  • Meine Güte, spare dir deine armseligen Beleidigungen. Ich kenne sehr viele in meinem Bekanntenkreis und meiner Familie mit Diabetes. Im übrigen entscheidest du nicht was Rotz ist, nur weil dir diese Studie nicht passt. Ich habe sie nur gepostet und nicht durchgeführt. Rotz du mal lieber deine dämlichen Bemerkungen in deine Maske; sie vergiften die Atmosphäre.

    Ab sofort werde ich auf deine Pöbeleien nicht mehr reagieren, weil sie blau sind. Fröhliches Pöbeln noch. Und tüss.

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Bei der ganzen Diskussion hier scheint mir der Fokus ausschließlich auf Deutschland gerichtet zu sein. Aber Covid19 hat doch eine Pandemie ausgelöst. Da kann man doch nicht sagen: Aber bei uns ist eben alles in Butter.

    Das ist im Prinzip auch jedem klar. Keine Ahnung, warum einige hier ständig tickern, wie übertrieben sie das alles finden.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Mal was Erfreuliches - Meldung ist schon ein paar Tage alt, kam aber nicht dazu:


    Die älteste Frau Spaniens, immerhin 113 Jahre alt, ist nach ihrer Corona-Infektion wieder genesen. Es heißt, sie habe auch schon die Spanische Grippe überlebt, wobei ich der Nachricht nicht entnehmen konnte, ob das nur in zeitlicher Hinsicht gemeint ist. Andere, die sich im selben Heim infizierten, hatten leider weniger Glück.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Deutschlandweit liegen wir jetzt bei 5,9 Neuinfektionen je 100'000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.


    Die (wie auch immer festgelegte) Grenze von 50 wird aktuell in 3 Landkreisen überschritten. Das macht ungefähr 1% der ca. 300 Landkreise in Deutschland.

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