Nächstes Spiel des FC Bayern nach Corona-Pause

  • ...und so begründet er das: "Auch Geisterspiele würden dazu verleiten, dass die Leute sich wieder treffen und zusammen gucken wollen"


    Vielleicht sollten wir Fernsehen und Internet bis 2021 verbieten, es könnte ja sein, dass das Leute dazu verleitet sich zu treffen und gemeinsam zu gucken... völliger Käse.


    Die Geisterspiele wird's geben müssen, sonst ist nächstes Jahr jeder zweite Fussballclub pleite. Das ist nichts anderes als der Rest der Wirtschaft, man kann wegen dem Virus nicht das Leben komplett einstellen.

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  • Spätestens im Mai muss das Leben wieder in eingermaßen geregelten Maßen weitergehen. Das gilt auch für den Fußball. Auch da hängen Tausende Jobs dran. Ein Verschieben bis 2021 wird für diese Branche nicht zu stemmen sein.

  • Spätestens im Mai muss das Leben wieder in eingermaßen geregelten Maßen weitergehen. Das gilt auch für den Fußball. Auch da hängen Tausende Jobs dran. Ein Verschieben bis 2021 wird für diese Branche nicht zu stemmen sein.

    Das sehen offenbar immer mehr Virologen völlig anders.

    Und da wird es letztlich keine Rolle spielen, wieviele Jobs da dran hängen.

    Zur Zeit gibt es sicherlich andere Probleme als den Profifußball.

    Wenn man sich die Zustände in der Lombardei ansieht - ich glaube nicht, dass es zurZeit in Bergamo wirklich interessiert, wie es um Atalanta zur Zeit bestellt ist.

    Und das wird, wenn die Entwicklung hier so weitergeht, auch für viele Vereine - nicht nur im Fußball - gelten.

    Da werden in Bereichen "die Lichter ausgehen", wo jetzt noch keiner daran denkt.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Spätestens im Mai muss das Leben wieder in eingermaßen geregelten Maßen weitergehen. Das gilt auch für den Fußball. Auch da hängen Tausende Jobs dran. Ein Verschieben bis 2021 wird für diese Branche nicht zu stemmen sein.

    Sowie es aktuell aussieht, kannst du das vergessen, im Gegenteil es werden bald noch mehr Einschränkungen kommen.

    Fußball im Mai? ich glaub nicht dran.

    Einmal FC Bayern, immer FC Bayern




  • Eigentlich kann doch, solange es keine Medizin gibt, gar nicht wieder angefangen werden. Die Fussballmannschaften werden, analog zur restlichen Bevölkerung, nun stückchenweise bis zur 2/3 Grenze durchweg Corona bekommen.


    Immer einer nach dem anderen, mit #flattenthecurve möglichst gleichmäßig verteilt über viele, viele Monate, idealerweise über mehr als 1 Jahr.


    Also angenommen man fängt irgendwann wieder an zu spielen. Immer wenn ein Spieler positiv wird - was passieren wird! - muss die restliche Mannschaft (und die gegen die er zuletzt spielte) in Quarantäne, abzüglich der Spieler die es schon hatten. Das geht dann immer so weiter. Ein regelmäßiger, halbwegs geordneter Spielbetrieb ist gar nicht möglich.

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  • Sowie es aktuell aussieht, kannst du das vergessen, im Gegenteil es werden bald noch mehr Einschränkungen kommen.

    Fußball im Mai? ich glaub nicht dran.

    Ich persönlich kann gar nicht abschätzen, wann wieder gespielt wird. Da selbst viele "Experten" das aktuelle Szenario nicht vorhergesehen haben, möchte ich das auch gar nicht.


    Was man/ich abschätzen kann, sind die Folgen für den Wirtschaftssektor Fußball. Ohne Einnahmen werden da in den nächsten Monaten viele Profivereine einfach insolvent gehen. Das können die gar nicht überleben, wie denn auch?


    Natürlich kann man den Fußball erst 2021 wieder starten lassen. Dann wird man aber in der Liga nur noch eine handvoll Profivereine haben - wenn überhaupt.

  • Würde mir dann einen knallharten Cut wünschen. Das bisherige System ist eh zum Scheitern verurteilt, und nicjt ewig haltbar, glaube ich. Jetzt hätte man mal Gelegenheit und Zeit, sich komplett neu zu strukturieren. National wie International.

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  • Die derzeitigen Maßnahmen für die Bevölkerung dienen nur dem Zweck, den Virus bei seiner Ausbreitung die Geschwingigkeit zu nehmen.

    Sollte im Herbst/Winter, oder erst 2021 ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird sich die Sache normalisieren.

    Solange brauchen wir uns über Fußball und alle anderen Sportarten keine Gedanken machen, eigentlich alle Veranstaltungen in Sport, Kultur etc.

    Es geht nicht mehr um Bundesliga/CL/EM, es geht um uns, das sollten wir alle begreifen.

  • Ich glaube, der gesamte Profisport wird sich vor allem in Europa völlig neu strukturieren.,

    In anderen Sportarten ist man noch mehr als im Fußball auf Zuschauereinnahmen angewiesen-das werden sehr viele Vereine nicht als Profivereine überleben. Und das wird Auswirkungen auf die gesamte Struktur haben.

    Wie schwierig dann das Überleben ist, sieht man bei den sogenannten Randsportarten - wieviele früher "so geliebte" Sportarten sind mittlerweile fast in der Bedeutunglosigkeit verschwunden.


    Geht die Entwicklung in den Ländern so weiter, wird es je nach Fortgang der Pandemie mehr als fraglich, inwieweit man die Bevölkerung für Ausgaben zugunsten von Sportvereinen begeistern kann, wenn die gerade erlebt hat, dass es eigentlich an ganz anderen Stellen krankt.

    Auch das kann zu ganz anderen Strukturen führen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Davon gehe ich auch aus, denn wie soll man das organistorisch und zeitlich alles stemmen?

    Da ist der Abbruch der Wettbewerbe die einfachste Lösung, weil keiner weiß, wielange der Virus uns in Atem hält.

    Einmal FC Bayern, immer FC Bayern




  • Würde mir dann einen knallharten Cut wünschen. Das bisherige System ist eh zum Scheitern verurteilt, und nicjt ewig haltbar, glaube ich. Jetzt hätte man mal Gelegenheit und Zeit, sich komplett neu zu strukturieren. National wie International.

    Mich würde interessieren, was in etwa Du Dir statt des bisherigen Systems vorstellst. Kannst Du das skizzieren?

  • Mich würde interessieren, was in etwa Du Dir statt des bisherigen Systems vorstellst. Kannst Du das skizzieren?

    Wie in den USA, wenn man Profisport am Reißbrett entwickeln würde. Nicht mehr jeder Verein für sich, sondern jede Liga für sich. Eine kontinentale Superliga, geschlossen, mit Salary Cap, wirtschaftliche Parität. Die nationale Ligen, weiter mit Auf- und Abstiegen, jeweils ligainterne Salary Caps und auch da totale.Parität. Kein Verein tritt in beiden Bereichen an.

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  • Wie in den USA, wenn man Profisport am Reißbrett entwickeln würde. Nicht mehr jeder Verein für sich, sondern jede Liga für sich. Eine kontinentale Superliga, geschlossen, mit Salary Cap, wirtschaftliche Parität. Die nationale Ligen, weiter mit Auf- und Abstiegen, jeweils ligainterne Salary Caps und auch da totale.Parität. Kein Verein tritt in beiden Bereichen an.

    Eine Kontinentale Superliga - kann man machen, bedeutet in einigen Ländern schon fast das Ende der spannenden Ligen - welche Mannschafte willst du nehmen und welche dann eher nicht?

    Nur mal als Beispiel - Spanische Liga ohne Barca, Real, Athletico; BuLi ohne FCB, BVB, S04/Gladbach - das wäre nicht mehr das gleiche.

    Bei geschlossenen Systemen gibt es keinen Auf- und Abstieg - nicht umsonst will die DEL davon wieder weg.

    Die Verbindung zwischen Nationalen Ligen und der Superliga verschwindet auf mittlere Sicht.

    Die USA ist eine Nation, da kann man sowas machen.

    Die Derbys, die teilweise das Salz in der Suppe der Ligen sind, finden je nach Zugehörigkeit entweder nicht mehr statt oder werden auf eine internationale Ebene gehoben und sind nicht mehr das, was sie mal waren. Das entfremdet die Ebenen noch mehr voneinander.

    Und wie willst du denn eine internationale wirtschaftliche Parität erreichen, wenn die "Geldgeber" unterschiedlichen nationalen Wirtschaftssytemen und Steuersystemen unterliegen.

    Beispiel - Ausstiegsklausel! Bei uns eher nicht gewünscht, in Spanien Pflicht!

    Beispiel - 50+1-Regel bei uns , in anderen Ländern nicht.

    und vieles andere mehr.

    Geschlossene Systeme kann man eigentlich nur national umsetzen.

    Du kannst auch national den Salary Cup einführen - hatten wir unter anderem Namen schon 1963! Da hat der DFB festgelegt, dass kein Lizenzspieler mehr als 1.300 DM im Monat verdienen darf. Daraufhin haben Spieler wie Schnellinger, Haller, Brülls und selbst der Wunder-von-Bern-Mann Rahn festgestellt, dass in anderen Ländern das Wetter und das Essen besser ist.

    Spieler wie Netzer, Breitner, Schuster, Stielicke und Co gingen alle nur wegen dem guten Essen ins ausland.

    Die WM 90 Helden spielten vor- oder nachher wo? In Italien oder Spanien - warum.

    Und nichts anderes erreichst du mit einem nationalen Salary Cup.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Rauschberg


    Eine Kontinentale Superliga - kann man machen, bedeutet in einigen Ländern schon fast das Ende der spannenden Ligen - welche Mannschafte willst du nehmen und welche dann eher nicht?

    Nur mal als Beispiel - Spanische Liga ohne Barca, Real, Athletico; BuLi ohne FCB, BVB, S04/Gladbach - das wäre nicht mehr das gleiche.


    Das soll ja auch so sein. Denn der Status quo muss aufhören. Es macht keinen Sinn dass die reichen Champions League Clubs auch noch in einem weiteren Wettbewerb gegen die Nicht-CL Clubs antreten. Das ging lange genug gut, aber wie immer im Kapitalismus, die Schere geht irgendwann zu weit auf. Das Herausnehmen von FCB, BVB, PSG, Real, Barca, Juve und co. rettet die interne Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Ligen. Es kann nicht sein dass Vereine wie Frankfurt oder Köln an einem Wettbewerb teilnehmen, den sie nie wieder gewinnen werden.


    Bei geschlossenen Systemen gibt es keinen Auf- und Abstieg - nicht umsonst will die DEL davon wieder weg.

    Die Verbindung zwischen Nationalen Ligen und der Superliga verschwindet auf mittlere Sicht.


    Das ist mein Wunsch, ja. Wettbewerbsübergreifende Teilnahmen sind dann vorbei. Die LA Lakers spielen nicht auch noch nebenbei gegen die G-League Teams.


    Die USA ist eine Nation, da kann man sowas machen.


    Wir reden ja über Utopien. In meiner wird Europa in der Zukunft sowas wie die USE. Von der Größe, Diversität und Einwohnerzahl sind wir ja einigermaßen vergleichbar mit den Staaten.


    Die Derbys, die teilweise das Salz in der Suppe der Ligen sind, finden je nach Zugehörigkeit entweder nicht mehr statt oder werden auf eine internationale Ebene gehoben und sind nicht mehr das, was sie mal waren. Das entfremdet die Ebenen noch mehr voneinander.


    Wegfallende Derbies sind Kollaterschaden. Dürften aber klar die Ausnahme bleiben da die Superligateilnehmer ja sehr begrenzt sind. Und nochmal: Entfremdung der Ebenen wäre der Sinn der Sache!


    Und wie willst du denn eine internationale wirtschaftliche Parität erreichen, wenn die "Geldgeber" unterschiedlichen nationalen Wirtschaftssytemen und Steuersystemen unterliegen.

    Beispiel - Ausstiegsklausel! Bei uns eher nicht gewünscht, in Spanien Pflicht!

    Beispiel - 50+1-Regel bei uns , in anderen Ländern nicht.

    und vieles andere mehr.

    Geschlossene Systeme kann man eigentlich nur national umsetzen.

    Du kannst auch national den Salary Cup einführen - hatten wir unter anderem Namen schon 1963! Da hat der DFB festgelegt, dass kein Lizenzspieler mehr als 1.300 DM im Monat verdienen darf. Daraufhin haben Spieler wie Schnellinger, Haller, Brülls und selbst der Wunder-von-Bern-Mann Rahn festgestellt, dass in anderen Ländern das Wetter und das Essen besser ist.

    Spieler wie Netzer, Breitner, Schuster, Stielicke und Co gingen alle nur wegen dem guten Essen ins ausland.

    Die WM 90 Helden spielten vor- oder nachher wo? In Italien oder Spanien - warum.

    Und nichts anderes erreichst du mit einem nationalen Salary Cup.


    International übergreifende wirtschaftliche Parität geht nicht, richtig. Die soll und würde es nur innerhalb der Superliga geben. Ansonsten: es gibt längst die Abwanderung aller guten Spieler in reichere Ligen längst, siehe Österreich oder Niederlande oder generell alle Ligen unterhalb der Premier League. Da ändert sich also durch nationale Regelungen nicht plötzlich etwas. Im Gegenteil, das führt zu mehr finanzieller Sicherheit in Verbindung mit Parität. Wie schön wäre der Fussball, wenn man für keine Liga vorher sagen kann, wer Meister wird? Im Moment muss man sich schon anstrengen, eine Liga zu finden, wo man das NICHT voraussagen kann..


    Die Topstars werden dann natürlich bei der Superliga(nicht den Vereinen!) unterschreiben. Wie bei den US Profiligen. Im Endeffekt ist diese Superliga dann für die globale Zuschauerschicht da, die nationalen Ligen für die lokalen Fans.

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  • Die soll und würde es nur innerhalb der Superliga geben.

    Das war doch genau das was eben nicht geht! Es sei denn du wartest bis zum USE, wie du es genannt hast.

    Und wie geht man dann mit den Clubbesitzern um, die nicht zu USE gehören? Oder werden die - durch wen eigentlich - gezwungen, ihre Clubs zu verkaufen.

    Und wer entscheidet denn dann über die Zugehörigkeit zur Superliga?

    Dann musst du es auch da handhaben, wie in den USA - da entscheiden die Clubbesitzer.

    Willst du das wirklich, dass die Clubbesitzer entscheiden?

    Und dann willst du auch - siehe NFL - dass der FCB, weil es der Clubbesitzer nun mal aus welchen Gründen so will, plötzlich zum FC Lissabon wird, oder der BVB zu Inter Neapel, oder CF Barcelona zum SC Glasgow - erzähl das mal einem Bayern oder Katalanen oder einem aus dem Ruhrpott.


    Und der FCB-Fan, der BVB-Fan oder der Real-Fan ist dann etwas ganz Besonderes, den der Rest nicht mehr interessiert?

    Man stelle sich vor - der FCB oder BVB oder Real wird 4. in der Superliga und in Spanien feiert man die spanische Meisterschaft von Sevilla und in Deutschland die von S04 oder 1860, und das ist den Fans vom FCB, vom BVB oder von Real völlig egal, weil man ist ja 3., 4., 5. in der Superliga?


    Das sind mir dann doch zuviel Utopien!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wir reden ja über Utopien. In meiner wird Europa in der Zukunft sowas wie die USE. Von der Größe, Diversität und Einwohnerzahl sind wir ja einigermaßen vergleichbar mit den Staaten.

    Ist in der Bevölkerung der EU überhaupt nicht gewünscht, weshalb es in den kommenden Jahrzehnten keine USE geben wird. Daher halte ich Deine Skizze zwar für interessant, aber nicht für durchsetzbar. Die Wurzeln des Profisports in den USA und in Europa sind derart verschieden, dass Dein Reißbrettansatz in Europa kaum auf Akzeptanz stoßen würde.


    Klar, würden die Zuschauer in dieses Modell gezwungen, würde es trotzdem irgendwann und irgendwie funktionieren, einfach weil das Produkt so gut ist. Aber mir fehlt die Phantasie, mir vorstellen zu können, dass es in Europa so kommen sollte. Was auch mit den von Rauschberg dargelegten steuerlichen und rechtlichen Unterschieden zu tun hat. Eine Liga wird sich nicht über Staaten erheben können, zum Glück.

  • Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, wie all die Maßnahmen in nächster Zeit rückabgewickelt werden sollen, schon gar nicht in Bezug auf Fußball. Selbst wenn sich die Lage in nächster Zeit etwas beruhigt, den ein oder anderen Coronafall wird es die nächsten Monate immer wieder geben. Wer ist so verrückt, selbst bei einer absoluten Minimalzahl Infizierter, ganze Stadien wieder für alle Besucher freizugeben und einen neuerlichen Ausbruch zu riskieren?

    Außer Geisterspiele kann ich mir keine Fortsetzung der Saison vorstellen.

  • Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, wie all die Maßnahmen in nächster Zeit rückabgewickelt werden sollen, schon gar nicht in Bezug auf Fußball. Selbst wenn sich die Lage in nächster Zeit etwas beruhigt, den ein oder anderen Coronafall wird es die nächsten Monate immer wieder geben. Wer ist so verrückt, selbst bei einer absoluten Minimalzahl Infizierter, ganze Stadien wieder für alle Besucher freizugeben und einen neuerlichen Ausbruch zu riskieren?

    Außer Geisterspiele kann ich mir keine Fortsetzung der Saison vorstellen.

    Auch Geisterspiele kann man doch vergessen wenn man die Spieler nicht von der restlichen Gesellschaft isoliert. Auch die werden sich immer wieder anstecken, so wie wir alle..und dann müssen alle in Quarantäne..

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