34. Spieltag: Wolfsburg - FC BAYERN 0:4

  • In der Tat.


    Wenn man bedenkt, wer zu Saisonbeginn alles meinte, unsere Offensive sei zu dünn besetzt. :)

    Ist sie auch. Das du das nicht verstehst wundert mich aber nicht.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Das glaubt der 100-Tore-Trainer auch heute noch.

    https://www.sportbuzzer.de/art…si-flick-taktik-reaktion/


    Leon Goretzka hat einen Einblick in die Probleme des FC Bayern unter Trainer Niko Kovac gegeben. ...


    Goretzka weiter: "Da muss man sich als Spieler natürlich auch an die eigene Nase fassen. Natürlich ist es schwer das als Trainer hinzubekommen. Das war in den letzten Spielen deutlich besser. Es gehört einiges dazu so weit vorne anzulaufen. Eine hohe Intensität gegen den Ball und sehr viel Laufbereitschaft gehören dazu. Das sind Dinge, die wir in den letzten Spielen wieder besser gemacht haben.''


    Als bedeutendste taktische Umstellung führte der frühere Schalker aber das veränderte Defensivverhalten unter Flick an. "Der wichtigste Punkte ist da unsere Art und Weise zu verteidigen. Wir wollen deutlich höher angreifen und intensiver anlaufen. Auf diese Art wollen wir Ballgewinne provozieren, die in der gegnerischen Hälfte stattfinden. So hat der Gegner keine Luft zu atmen und so ist auch die extreme Dominanz in den letzten Spielen zu erklären.''


    Das Pressing unter Flick ist deutlich intensiver als unter Kovac und die Mannschaft steht insgesamt höher.

    Es zielt darauf ab, so schnell wie möglich wieder in Ballbesitz zu kommen, um so die Stärken von Kimmich, Thiago und Co. auszuspielen.

    Dies war unter Kovac fundamental anders. Weil dieser keinen Ballbesitz spielen lassen wollte, sondern Konterfußball.
    Man erinnere sich auch an folgende Kovac-Aussage :


    https://www.tz.de/sport/fc-bay…liverpooler-13177270.html


    Niko Kovac traut seinen Bayern offenbar keinen schnellen Pressing-Fußball zu.

    „Nur 100 statt 200 km/h“: Ist der FC Bayern nicht gut genug? Niko Kovac wagt schrägen Vergleich

    Weil er vom aggressiven Pressing-Fußball der Liverpooler so angetan war, wollte ein TV-Reporter von Kovac wissen, ob der FCB-Coach sich denn vorstellen könne, seine Münchner einmal so spielen zu lassen.

    Nico Kovac zum Thema Pressing: Coach wagt schrägen Vergleich

    Die Antwort des Kroaten fiel einmal mehr in die Kategorie Verbal-Fauxpas. „Man muss auch die Spielertypen haben. Man kann nicht versuchen, mit 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn man nur 100 schafft. Man muss das anpassen, was man eben hat“, verglich er die Spielweise seiner Münchner mit der des FC Liverpool unnötig krass.

    Was Flick die Mannschaft spielen läßt, ist eine komplette Widerlegung der Aussage von Kovac.

  • Weil ein Trainer halt weiß, dass diese Saison ungewöhnlich war. Die CL-Belastung und die NM-Abstellungen im Laufe der BL-Rückrunde wegfielen und dadurch eine komplett andere Belastungssteuerung möglich war.

    Das sollte aber auch der durchschnittliche Fußballfan verstehen.

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  • Weil ein Trainer halt weiß, dass diese Saison ungewöhnlich war. Die CL-Belastung und die NM-Abstellungen im Laufe der BL-Rückrunde wegfielen und dadurch eine komplett andere Belastungssteuerung möglich war.

    Das sollte aber auch der durchschnittliche Fußballfan verstehen.

    Und da spielen dann auch noch diverse andere Kleinigkeiten mit - ein Lockdown, in dem auch der ein oder andere seine Verletzung auskurieren konnte.

    Eine Trainingsplanung unter Coronabedingungen - die offensichtlich auch nicht bei allen Vereinen gleich gut war.

    Der Verlust des Heimspielvorteils, mit dem auch nicht alle gleich gut umgehen konnten.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.