Corona - Allgemeiner Thread

  • Sehr viele könnte und wäre dabei. Dass Kurzarbeit geholfen hat widerspricht der Logik da andere Länder die komplettes Ausgehverbot hatten viel stärker betroffen sind. Dass man jetzt versucht das Aufzuarbeiten ist nachvollziehbar, ist aber noch viel zu früh und führt dann zu sehr vagen Annahmen wie in dem Artikel.

  • Eine Maskenpflicht ohne ausreichend Masken zu haben wäre natürlich auch sinnvoll gewesen. Das sind wieder diejenigen die selber nichts zu sagen haben und dann hinterher alles besser wussten. Schäbig. Dass Lauterbach auch da vorne dabei ist ist klar. Immerhin liegt er möglicherweise hier zumindest mal mit der Annahme richtig dass es geholfen hätte, auch wenn es eben nicht möglich war.

    Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich auf eine Maskenpflicht verzichte, weil ich nicht genügend Masken habe oder ob ich der Bevölkerung erst mal erzähle, dass Masken nichts bringen, nur weil man nicht genügend hat.

  • Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich auf eine Maskenpflicht verzichte, weil ich nicht genügend Masken habe oder ob ich der Bevölkerung erst mal erzähle, dass Masken nichts bringen, nur weil man nicht genügend hat.

    Das Problem daran ist ja weniger die Aussage an sich (auch wenn ich doch sehr daran zweifle, dass für Corona plötzlich komplett neue Regeln gelten, als für sämtliche andere Erreger auf Mutter Erde......), sondern viel mehr wieder dieser dämliche Bezug zu "Tote verhindern", wie in dem von ferb93 verlinkten Artikel vom Lieblingspolitiker erzählt wurde.

    • Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte, er vermute, man hätte mit einer früheren Reaktion "in Deutschland Tote verhindern können".

    Wenn ich solche Maßstäbe ansetze, dann können wir jeden hier in Deutschland, der irgendwie Verantwortung trägt, direkt hinter Gitter stecken. Auch wenn der Vergleich mit der Grippe nicht gerne gehört wird, aber dann müsste man auch hier konsequent hinterfragen, ob nicht alles dafür getan wurde, Tote zu vermeiden, wenn in einem Jahr bis zu 25.000 Menschen gestorben sind. Wo war da Lauterbach?

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Bei den Amis gerät es ziemlich ausser Kontrolle. Jeden Tag denkt man die Zahlen müssen doch irgendwann mal stabil bleiben oder zurück gehen aber nein, Rekorde im 24h Takt. Fauci hats gewusst.


    Israel und Rumänien sind auch bedenklich.

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  • Wir haben ein neues Ziel:thumbsup:


    11.07.2020 - 11:28 Uhr

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) dämpft die Erwartungen auf ein baldiges Ende der Maskenpflicht im deutschen Einzelhandel.

    Und nennt auch ein Kriterium für den möglichen Verzicht auf den Mundschutz: Den Rückgang der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf unter 100.

    „Solange wir im Durchschnitt täglich mehrere hundert neue Infizierte haben, wird sie überall bleiben müssen, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten wird“, sagte Altmaier der „FAZ“ vom Samstag.

    Und weiter: „Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken.“

    ▶︎ Das Robert-Koch-Institut meldete am Samstag 378 neue Corona-Infektionen in Deutschland innerhalb eines Tages. Ob die Zahl von unter 100 realistisch ist oder ob das de-facto bedeutet, dass die Maskenpflicht bis zur Verbreitung eines Impfstoffs gilt – unklar.


    Bin mal gespannt was er damit meint, die Politik müsse neu nachdenken. Es bleibt eine Farce, nichts mehr zu sehen von dem Ziel der Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems, wir müssen tatsächlich jede Neuinfektion aufhalten.

  • ... das Spielchen wird tatsächlich weiter gespielt :-)


    Als wir noch im Bereich von ein paar tausend Neuinfizierten pro Tag waren hieß es, wenn wir mal im dreistelligen Bereich wären, dann könnte man über ein Ende der Maßnahmen sprechen :)


    Die Gesamtübersicht über diese Hinhaltetaktik brauche ich wohl nicht nochmal zu geben... sonst müsste ich ja beim Verdopplungsintervall beginnen...

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • .... ich bin einfach nur noch frustriert was die Situation anbelangt. Ich will mein altes Leben, meine Freiheit zurück, ich will das zurück, was das Leben lebenswert macht:


    Feiern mit Freunden, Menschen ohne Distanz treffen zu können, lange Abende in Bars, Clubs und Musik, Zusammengehörigkeitsgefühl, bspw. im Stadion, bzw. zumindest die Möglichkeit, solche Aktivitäten jederzeit umsetzen zu können, die Freiheit, mich morgen in ein Flugzeug setzen zu können, um meinen besten Freund in Singapur zu besuchen etc. etc.


    Dafür gibt es aber derzeit 0 Perspektive. Eventuell wird es 10 Jahre dauern, hört man heute von diesem Biontech-Virologen. In 10 Jahren ist meine Jugend endgültig vorbei. Was zum Teufel geschieht hier?


    Da wir alle irgendwann sterben müssen kann die Quantität des Lebens gar nicht über der Qualität stehen.


    Oder um es mit diesem Westernhagen zu sagen: Freiheit... Freiheit... Freiheit ist das einzige, das zählt!

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen, oder eines Einzelnen.

    Ja, im Kommunismus und / oder Faschismus.


    In einer echten Demokratie ist diese Aussage moralphilosophisch nicht haltbar. Denn damit könntest Du auch Folter wieder legitimieren.


    Deshalb haben wir uns soweit entwickelt, dass wir Werte geschaffen haben, die situationsunabhängig gelten.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Das Schlimmste ist wirklich das Spiel, das dabei mit uns getrieben wird. Keinerlei Ausstiegsperspektive, weil die Zahlen dafür beliebig angepasst werden. Zwischendrin immer dieser Nonsens vom Gesundheit schützen anderer. Das sich an Freiheit gewöhnte Menschen so schnell so bereitwillig kastrieren lassen, hätte ich nie für möglich gehalten.


    Mal ehrlich - 10 Jahre, bis dahin haben die Menschen vergessen, was Freiheit mal war. Aus virologischer Sicht kann es auch gar kein Ende geben. Aber das ignoriert menschliche Bedürfnisse.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Sein Beitrag nur für sich genommen beinhaltet für mich weiterhin einige Verschwörungstheorien.

    Auch wenn enantat bereits so freundlich war ein paar Sachen klarzustellen, würde es mich dann doch interessieren, was an dem Beitrag so abwegig war, dass man ihn als "Verschwörungstheorie" bezeichnen müsste. Ernste Frage.


    Des weiteren würde es mich wirklich interessieren, ob du auch zuvor schon andere Meinungen als "Verschwörungstheorie" abgetan hast? Oder erst seit... sagen wir vielleicht seit diesem Frühjahr? Ich meine das wirklich nicht persönlich, aber dieser Punkt belastet mich wirklich sehr. Gerade weil ihn urplötzlich alle so vorbehaltslos mittragen. Ich habe allein in den ersten paar Wochen des Lockdowns die Wörter "Verschwörungstheorie", "Aluhut" oder "Geschwurbel" mindestens 100 Mal öfter gehört als in über 30 Jahren zuvor. Und das selbst dann, wenn es in einer Diskussion nur um Zahlen ging.

    Ich kann es leider nicht anders sagen: für mich ist das eine unmögliche Diskussionskultur. Und dass so viele Menschen innerhalb weniger Tage so mit diesem Begriffen konditioniert wurden, finde ich schlicht beängstigend.