Leroy Sané

  • Für mich in dieser Form auf einer Stufe mit Lewandowski und Müller. Ich sehe da auch noch nicht das Limit erreicht. Im Grunde zeigt seine Form seit einem Jahr konstant nach oben. Man merkt einfach, dass ihn die Rolle unter Nagelsmann, in der er nicht nur stur die linke Seite beackern muss, sondern aktiv auch in der Spielgestaltung eingebunden ist, sehr entgegen kommt.


    Sane und Musiala zusammen werden einen Müller irgendwann Mal gemeinsam "ersetzen".

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Sehr schade dass sein zweites Tor nicht zählte.

    Seine Fernschüsse sind eine Augenweide, sowohl die Schlenzer vom rechten Strafraumeck als auch die Vollspannschüsse aus dem Lauf, wenn er mit Platz auf den Sechzehner zuläuft. So hart und präzise schiessen ist eine Kunst.

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  • Sehr schade dass sein zweites Tor nicht zählte.

    Seine Fernschüsse sind eine Augenweide, sowohl die Schlenzer vom rechten Strafraumeck als auch die Vollspannschüsse aus dem Lauf, wenn er mit Platz auf den Sechzehner zuläuft. So hart und präzise schiessen ist eine Kunst.

    als er das Dribbling aus dem Mittelfeld ansetzte und der Schuss links vorbeiging dachte ich an das Tor von Matthäus gegen Jugoslawien bei der WM 90.

  • Die MF Rolle mit vielen Aufgaben ist wie geschaffen für ihn.

    Hat dort viel zu tun, ist voll in das Spielgeschehen eingebunden und kann seine Technik und Speed ständig umsetzen.

    Wie gut die Mannschaft jetzt eingespielt ist, sticht heraus. Blindes Verständnis sah man gegen Hertha öfter.

    Respekt.

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  • Leroy Sané: "Es war im vorigen Jahr ein bisschen schwierig mit Corona und den Nachwirkungen meines Kreuzbandrisses. Es dauerte eine Saison. Trotzdem half mir das vergangene Jahr, meinen Körper besser kennenlernen. Ich weiß jetzt, was ich brauche, was ich machen muss. Jetzt bin ich topfit. Also kann ich sagen: Ja, ich bin zu hundert Prozent angekommen. Ich spiele den Fußball, den ich mag und bringe das auf den Platz, was ich zeigen möchte. Das läuft im Moment gut. Ich spüre auch die Anerkennung der Fans, das ist umso schöner."


    - über die Pfiffe der Fans: "In diesem Moment war ich sauer, aber auf mich und auf meine Leistung, nicht auf die Fans. Ich kann die Fans verstehen. Sie erwarten Leistung. Wenn die nicht stimmt, sind sie sauer, das ist klar. Man muss solche Kritik immer für sich einordnen können. Überspitzt gesagt: Spielst du gut, sind alle am Jubeln. Spielst du schlecht, sind alle am Schimpfen. Das ist im Leistungssport so, damit muss ich umgehen. Natürlich lässt einen das nicht kalt. Ich versuche nur, es nicht zu sehr an mich heranzulassen. Weil ich weiß, was ich kann. Um mich herum kann jeder sagen, was er möchte. Im Endeffekt bin ich derjenige, der die Leistung bringen muss. Ich will Spaß am Fußball haben, das habe ich wieder verinnerlicht. Ich wollte einfach wieder abliefern. Ich bin fit und fühle mich gut, deshalb habe ich mich nicht beirren lassen. Ich glaube an mich und lasse mich nicht einschüchtern. Auswärts wird man auch oft ausgepfiffen, mir persönlich gibt das einen Extra-Push."


    - über seine ruhige Art gegenüber den Schiedsrichtern: "Wenn ich mich ablenken lasse von solchen Kleinigkeiten, verliere ich den Fokus. Wenn der Schiedsrichter entschieden hat, kann ich sowieso nichts mehr machen. Dafür gibt es den VAR. Ich bin ein ruhiger Typ. Es müsste schon einiges passieren, dass ich so emotional werde wie Josh (lacht)."


    - über seine Defensivarbeit: "Ich selbst bleibe dadurch dauerhaft im Rhythmus und sammle gleichzeitig Selbstvertrauen, wenn ich defensiv einen Zweikampf gewinne. Zu der Zeit von Ribéry und Robben begann es, dass sehr viele Offensivspieler anfingen, defensiv zu arbeiten. Als Mannschaft kann man nur erfolgreich sein, wenn alle helfen. Ich kann verstehen, dass Manuel Neuer ab und zu sauer ist, wenn er ein Tor bekommt, weil er eigentlich alles rausholt, was man rausholen kann. Sogar viele Bälle, die man eigentlich nicht halten kann. Wir müssen uns alle generell in unserem Defensivverhalten sicher noch verbessern."

  • Eine sehr gesunde Einstellung mit der er weit kommt. Und da wird noch viel kommen.

    Königstransfer!

    Da war in den Seiten weit vorher aber klar etwas anderes zu lesen von den ganzen Transferexperten hier. Der hat doch so viel Geld gekostet, der muss doch jedes Spiel liefern. Mehr als nur eine Klasse-Leistung bitte. Für einen Transferflop leistet er schon eine ganze Menge. Ich bin auch begeistert von LS...

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Leider seit Wochen im Tief.


    Versucht oftmals Hacke, Spitze, eins zwei drei, aber bleibt meist hängen und so gut wie fast immer ohne "Impact".

    Einsatz nach hinten stimmt einigermaßen, das wars dann aber auch schon.


    Einen weiteren Schritt wird er schon noch gehen müssen, um seiner Superstar-Rolle wahrhaft gerecht zu werden.

    Und diesmal gehts leider nicht mehr um den Einsatz, denn der passt ja, sondern um technische Dinge, um Dinge, die bei Robben und Ribéry gefühlt schon immer da waren.


    Er ist ein sehr guter Techniker, ein toller Fußballer, aber es fehlt mir noch "das gewisse Etwas". Keine Ahnung, ob sich das noch lernen lässt.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • dass das System derzeit nicht optimal passt, das mag schon sein,
    aber Gnarbry, Coman, Müller und Lewandowsky, die bringen ja derzeit trotzdem Tore und Vorlagen zustande.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Bei Gnabry sind es aber auch einzig die Scorer, die ihn retten. Bei Sané wurde das lange Zeit aufs Übelste kritisiert: Liefert Scorer, spielt aber bescheiden. Was Gnabry aktuell liefert - die zweite Halbzeit gegen Fürth jetzt nach langer Zeit mal ausgenommen - ist schon nochmal ein, zwei Schubladen weiter unten einzuordnen, trotz der Scorer.


    Das ist aber wie bei der ganzen Mannschaft aktuell... Spielt Sané schlecht, liefert aber Scorer: reicht nicht. Spielt Sané ordentlich und zeigt wenigstens Einsatz: reicht nicht. Die goldene Mitte ist es halt wie so oft.

  • Weiß jemand warum er seinen Stammplatz los ist?

    du enttäuscht mich 😉😉


    BILD kennt die Gründe für die Joker-Rolle von Sané:

    ► Im Spiel zeigte er nicht mehr die Defensiv-Aktionen wie noch vor ein paar Wochen. Noch kein Rückfall in die vergangenen Lustlos-Zeiten, aber auffällig. Auch wegen seiner defensiveren Ausrichtung bekam Omar Richards (24) gegen Leverkusen den Vorzug.

    ► Auch vorne läuft es bis auf das 1:0 in Frankfurt nicht mehr so gut. Nach seiner Corona-Infektion machte er nur zwei Tore in seinen acht Rückrunden-Einsätzen.


    ► Im Geheimtraining waren zuletzt Einheiten zu beobachten, in denen er nicht hundert Prozent zeigte. Zu erkennen war wieder die schlechte Körpersprache...

    ► Ein Symbolbild für die aktuelle Lage: Am Sonntag trainierte Sané mit den Reservisten an der Säbener Straße. Ihm gelang bis auf ein Tor im Abschlussspiel wenig. Nach der Einheit saß er alleine auf einem Ball an den Pfosten gelehnt und kratzte sich am Kopf.


    Seinen unangefochtenen Stammplatz ist Sané bei Nagelsmann aktuell los!

    Im Moment hat sogar eher Shootingstar Jamal Musiala (19) im offensiven Mittelfeld die Nase vorne, wenn er nicht auf der Sechs neben Joshua Kimmich (27) aushelfen muss. Der Trainer schwärmt: „Auf Jamal möchte ich ungern verzichten.“

    Klar ist aber: Zeigt Sané wieder Leistungen wie vor ein paar Wochen, spielt er auch von Beginn an!