Leroy Sané

  • Wie so oft hier, wird sich auf die Meinungsfreiheit berufen:rolleyes: Alter, strengt vielleicht mal euren Menschenverstand an und hört gleichzeitig auf euer Ego zu überlasten:rolleyes: Internet ist echt schwer...

  • Die Argumentation von Gottschalk, wonach die Spieler "für die knallharte Bewertung fürstlich entschädigt" werden, ist Unsinn. Die Spieler verdienen fürwahr fürstlich, aber sicher nicht deswegen, weil sie so hart bewertet und zuweilen ausgepfiffen werden... Sie verdienen so viel, weil sie die (vermeintlich) besten ihres Fachs sind und es genügend reiche Menschen/Verein gibt, die bereit sind, entsprechende Summen für die Spieler auszugeben, die ihnen grösstmögliche Chancen auf Titel bringen. Bezahlt wird halt einfach ihre Leistung, die gewissen Käufern das Geld wert ist.


    Es würde ja auch niemand auf die absurde Idee kommen zu behaupten, erfolgreiche Maler oder Literaten würden so viel Geld für ihre Werke kriegen, weil sie von der Fachpresse so knallhart kritisiert werden. ;)


    Dazu kommt, dass es nicht der Fan ist, der den Spieler zahlt, auch wenn er natürlich indirekt beteiligt ist. Ich als Fan, auch wenn ich im Stadion sitze, bin weder Arbeitnehmer noch Auftraggeber des Spielers, habe also ohnehin nichts zu verlangen. Ich zahle einfach, weil ich mir ein Fussballspiel im Stadion oder TV anschauen möchte, nicht mehr und nicht weniger.


    Der Zuschauer ist natürlich berechtigt zu pfeifen, wenn er das möchte, das ist ja nicht verboten. Ich persönlich finde es dumm, aber wenn es jemand braucht oder es aus Trunkenheit oder den Emotionen heraus passiert, dann ist es halt so. Deswegen, und nicht etwa wegen des hohen Gehalts, bin ich der Meinung, dass ein Spieler damit muss umgehen können: Er weiss, dass es genügend Menschen gibt, die ihn aus welchen Gründen auch immer, ab und an auspfeifen werden. Seien es gegnerische Fans, weil du für den falschen Verein spielst, oder eigene Fans, weil sie mit dir nicht zu frieden sind. Das ist nicht schön, aber du musst als Spieler damit rechnen, dass es passiert, egal wie viel du verdienst. Darum ist es als Spieler sicher sehr empfehlenswert, sich mit dieser "Gefahr" auseinanderzusetzen und lernen damit umzugehen.


    Das gilt aber nicht nur für Sane, sondern auch den Zweit- oder Drittligaspieler, der ein Bruchteil seines Gehalts verdient und dennoch nicht das geringere Risiko hat, ausgepfiffen zu werden. Es ist halt einfach ein faktisches Berufsrisiko.


    Kurzum: Pfeifen bleibt aus meiner Sicht scheisse, aber der aufmerksame Spieler wird Wege finden, damit umgehen zu können. Und die Argumentation von Gottschalk macht keinen Sinn.

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  • Die Argumentation von Gottschalk, wonach die Spieler "für die knallharte Bewertung fürstlich entschädigt" werden, ist Unsinn. Die Spieler verdienen fürwahr fürstlich, aber sicher nicht deswegen, weil sie so hart bewertet und zuweilen ausgepfiffen werden... Sie verdienen so viel, weil sie die (vermeintlich) besten ihres Fachs sind und es genügend reiche Menschen/Verein gibt, die bereit sind, entsprechende Summen für die Spieler auszugeben, die ihnen grösstmögliche Chancen auf Titel bringen. Bezahlt wird halt einfach ihre Leistung, die gewissen Käufern das Geld wert ist.

    Das ist halt typisch "Journalist", der damit extra harte Kritiken rechtfertigt. "Millionäre müssen das aushalten."

  • Das ist halt typisch "Journalist", der damit extra harte Kritiken rechtfertigt. "Millionäre müssen das aushalten."

    Ist wie wenn jemand in höherer Position mit viel (Personal-)Verantwortung arbeitet und an burnout erkrankt. Auch dann kommen Sprüche wie "Der verdient doch so viel, der soll sich mal nicht so anstellen"

    Man fasst es nicht!

  • Ist wie wenn jemand in höherer Position mit viel (Personal-)Verantwortung arbeitet und an burnout erkrankt. Auch dann kommen Sprüche wie "Der verdient doch so viel, der soll sich mal nicht so anstellen"


    Nein ist es nicht, ohne das in irgendeiner Form gutheißen zu wollen.


    Sane könnte sofort mit dem Fußball und dem Arbeiten generell aufhören u würde bis ans Ende seiner Tage weder Hunger leiden, noch obdachlos werden, seine Kinder ebensowenig, vorausgesetzt, er gibt nicht monatlich ne Million aus und setzt keine 15 Kinder in die Welt.


    Das unterscheidet ihn deutlich vom 40/45-jährigen Personalchef, der diesen finanziellen Status im Normalfalle nicht hat, noch nicht haben kann.

  • Fick weiß halt, was Sané kann und dass er ihn für die Nationalmannschaft braucht.

    Ist das jetzt Absicht, das "l" wegzulassen ?

  • Der böse Herr Flick, der dem gesamten Verein den Mittelfinger gezeigt hat, scheint doch nicht so ganz der Böse zu sein.

    Aus meiner Sicht ein Vorteil für den FCB Flick an dieser Position zu wissen, weil man so direkt Einfluß auf Spielerberufungen nehmen kann.

    das Flick sehr gut mit den Spielern konnte ist unbestritten, was er mit dem Verein gemacht hat steht auf einem anderen Blatt …


    Pfiffe gegen Spieler des eigenen Vereins gehen gar nicht, aber man muss einen Sane jetzt auch nicht in Watte packen, in der NM sollte wie im Verein sollte das Leistungsprinzip gelten und wenn ein spieler nicht in Form ist, dann bekommt er halt ne Pause und die Möglichkeit sich wieder ranzuarbeiten und alles ist gut ..

  • Jetzt offiziell vom Hausblatt +


    BILD weiß: Der Flügelflitzer wird für die Länderspiele nominiert!

    Nach der Auswechslung zur Halbzeit beim 3:2 der Bayern gegen Köln und der anschließenden Pfiffe der Fans gegen Sané griff Flick zum Telefon. Er erkundigte sich bei Julian Nagelsmann (34) nach der Form von Sané. Der Bayern-Trainer sprach trotz der mäßigen Leistung sehr positiv über den Flügelmann und verlor kein negatives Wort über seinen Spieler.


    Interessant: Bei der Aufstellung beim DFB-Pokal-Spiel gegen den Bremer SV (12:0) kam Nagelsmann Sanés Stärken entgegen, setzte ihn wie Pep Guardiola (50) einst bei Manchester City auf dem linken Flügel ein.


    Der Bundestrainer rief auch Sané an, erkundigte sich am Montag nach dem Köln-Spiel wie es ihm geht, sprach ihm aufmunternde Worte zu und versicherte ihm seine Unterstützung


  • Interessant: Bei der Aufstellung beim DFB-Pokal-Spiel gegen den Bremer SV (12:0) kam Nagelsmann Sanés Stärken entgegen, setzte ihn wie Pep Guardiola (50) einst bei Manchester City auf dem linken Flügel ein.

    Nun kann man natürlich über das gestrige Spiel wieder sagen, dass es nur gegen einen Amateurclub ging, aber für mich ist Sane nach wie vor ganz klar ein besserer LA als ein RA. Pep wusste schon warum er ihn überwiegend als LA eingesetzt hat.


    Ich hoffe, Nagelsmann wird ihn in Zukunft häufiger als LA einsetzen und auch Flick sollte das beim DFB machen (falls er ihn nominiert).

  • Nun kann man natürlich über das gestrige Spiel wieder sagen, dass es nur gegen einen Amateurclub ging, aber für mich ist Sane nach wie vor ganz klar ein besserer LA als ein RA. Pep wusste schon warum er ihn überwiegend als LA eingesetzt hat.


    Ich hoffe, Nagelsmann wird ihn in Zukunft häufiger als LA einsetzen und auch Flick sollte das beim DFB machen (falls er ihn nominiert).

    JN scheint das ja auch so zu sehen wenn man sein Interview gestern bei Sport1 gesehen hat

    rot und weiß bis in den Tod