Eric Maxim Choupo-Moting

  • Also ich fand ich 2013 offensiv schon ziemlich stark. Keine Ahnung, was das mit einfachen Chancen zu tun haben soll. Wir haben einfach im Vergleich zu heute einen variablen Fußball gespielt und nicht nur stur durchs Zentrum. Dazu mit Martinez und Schweinsteiger zwei Spieler gehabt, die mit dem Ball agieren wollten.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Der Fokus lag auf der Defensive.

    Wir standen weit tiefer als heutzutage und hatten dadurch offensiv deutlich mehr Platz als seitdem, wo wir die Gegner häufig in deren Hälfte einschnürten und auch heute ist das ähnlich.

    Dadurch hat man mehr Situationen gegen volle Defensiven und dafür braucht es entweder ein überragendes System/Passspiel wie unter Pep oder eben sehr hohe Qualität. Wobei auch für Pep höhere Qualität als für jupps Fußball erforderlich war. Bzw gewesen wäre um Vergleichbar erfolgreich zu sein

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Man braucht sich ja auch nur mal die Gegentorstatistiken in den Jahren unter Pep anzuschauen. 23, 18, 17. Das sind Zahlen, die wir in den letzten Jahren regelmäßig schon im Winter erreicht haben. 20 Gegentore werden wir wohl auch dieses Jahr wieder rund um den Spieltag 20 vorfinden.


    Die Dominanz unter Pep erstreckte sich auf das gesamte Spielfeld, nicht nur auf die Offensive. Pep wusste auch schon immer, dass man das gesamte Spielfeld benötigt, um tiefstehende Gegner ausspielen zu können. Das ist auch bei ManC nicht anders. Auch wenn er dort nie die alles überragenden Außenbahnspieler wie Robbery oder die Qualität eines MS wie Lewy hatte (mal von dieser Saison abgesehen)


    Heute sind wir, von Einzelspielen abgesehen, nirgendwo mehr dominant. Wir sind nur in der Mitte sehr präsent. Das wars.

  • man könnte natürlich auch die gegentorstatistik der CL (KO-Phase) nehmen um festzustellen, dass deine Aussage nicht ganz korrekt ist.

    Aber lassen wir das.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

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  • man könnte natürlich auch die gegentorstatistik der CL (KO-Phase) nehmen um festzustellen, dass deine Aussage nicht ganz korrekt ist.

    Aber lassen wir das.

    Gegentore in der KO-Phase zu zählen, war schon immer Humbug. Da kassieren fast alle großen Teams einen Haufen Gegentore. Eben weil die Gegner auch entsprechende Weltklasseleute auf der Gegenseite haben.

  • Jupp 2013 4 in 7 Spielen

    Jupp 2012 4 in 7 Spielen

    Jupp 2018 5 in 6 Spielen.


    Unter dem Strich also 13 in 20 Spielen.

    Also ca 22,1 Gegentore in einer Saison mit 34 Spielen

    Ja, da kann man eindeutig davon sprechen, dass du recht hast...

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

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  • Ist sogar noch 1 weniger, da ich das Gegentor in der Verlängerung gegen Real mitgezählt habe.

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  • Du. Mir würde es völlig reichen, wenn wir die Zeit unter Pep als Standard hinbekommen. Das es mit Jupp jemanden gegeben hat, der als FCB-Trainer noch besser funktioniert hat als Pep, war mir durchaus bewusst.

  • :sleeping: Meister werden wir eh, selbst mit desaströsen 44 Gegentoren wie in Flicks zweiter Saison, dem schlechtesten Wert dieses Jahrtausends. Was zählt ist in der CL, und da ist jedes Gegentor pures Gift, denn man schießt gegen die Elite Europas eben auch nicht allzu viele, und auch 2020 waren drei Gegentore in fünf Spielen der KO-Phase ein herausragend guter Wert, wenngleich man zwei der drei gegen Barca bekommen hat, aber wenn man acht schießt, ist das zu verschmerzen, nur tut man das eher selten.

  • Du. Mir würde es völlig reichen, wenn wir die Zeit unter Pep als Standard hinbekommen. Das es mit Jupp jemanden gegeben hat, der als FCB-Trainer noch besser funktioniert hat als Pep, war mir durchaus bewusst.

    Mir ehrlich gesagt auch.

    Denn wir hatten damals immerhin einen Plan, wie wir die Liga komplett kurz und klein spielten.

    Phasenweise mit Spielen, wo wir wahrscheinlich Kimmich auch ins Tor hätten stellen können und immer noch zu 0 gewonnen hätten.


    Die Frage, die ich mir inzwischen stelle, ist, wo die Ausrichtung hingehen soll.

    Wir haben ja nach Pep 2 Trainer geholt, die eher Tendenz Jupp hatten, von denen aber nur CA international einigermaßen funktioniert hat und national beide Grütze waren.

    Dann mit Flick und JN 2, die beide diesen aggressiven offensiven Pressing-Stil präferieren.ich war ja skeptisch, aber das Sextupel hat mich überzeugt.

    Aber vielleicht war das wirklich ein Sonderfall.

    Weil wir es schafften, dieses Monsterpressing über die kurze Phase nach der Corona-Pause durchzuziehen.

    In der 2. Saison war es ja schon nichts dolles mehr und die 1,5 unter JN sind bislang sogar noch schlechter.


    Ich bin so langsam echt wieder so weit, dass ich mir persönlich einen Defensivtaktiker wünsche, ertappe mich aber dabei, wie ich mir für den FcB auch wieder einen Passspielsystemiker wie Pep wünschen würde, auch wenn das für mich persönlich ein Alptraum wäre.


    Das Problem ist, ich weiß bei beiden Varianten nicht, wer das sein könnte.

    Ob da Tuchel wirklich der Heilsbringer ist?

    Ich bin gar nicht unbedingt sicher, furtwelchen Fußball er steht.

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  • Das Problem ist, ich weiß bei beiden Varianten nicht, wer das sein könnte.

    Ob da Tuchel wirklich der Heilsbringer ist?

    Ich bin gar nicht unbedingt sicher, furtwelchen Fußball er steht.

    Heilsbringer ist sicher übertrieben.


    Bei Mainz war es sicher eher Rennball, wobei das natürlich auch zum Teil dem kleineren Verein geschuldet sein kann.


    Bei Dortmund hat man schon deutlich gesehen, dass er versucht hat den Klopp'schen Rennball (und damals war es das in seiner Reinform. Inzwischen hat Klopp sich in dem Bereich (bei aller persönlichen Abneigung) weiterentwickelt) deutlich Richtung mehr Ballbesitz und Dominanz zu verschieben ohne komplett auf die Pressing- und Umschalt-Elemente zu verzichten.

    "Gescheitert" ist er dort vor allem an Watzke und Co.


    In Paris hat er den vorher quasi untrainierbaren Sauhafen ganz gut zusammenbekommen und immerhin ins CL-Finale geführt.


    Bei Chelsea hat er mit einem im Winter alles andere als überragenden Team die CL gewonnen.

    Woran es lag, dass es da jetzt schief gegangen ist, ist schwer zu sagen, aber wirklich einfach war die Situation eher nicht.




    Für Tuchel spricht, dass er bewiesen hat, dass er in der Lage ist in relativ kurzer Zeit eine Mannschaft auf Vordermann zu bringen und er in Paris und London mit Stars gearbeitet hat (was er JN voraus hat).


    Gegen ihn spricht, dass es außer in Mainz überall nicht wirklich lange funktioniert hat. Was sicher zumindest zum Teil an ihm liegt, auch wenn andere Faktoren da sicher auch mit reinspielen (Watzke, Leonardo/PSG-Allgemein/die schwierige Situation bei Chelsea dieses Jahr).




    Wenn man Nagelsmann verabschiedet, dann wäre er derzeit meine erste Wahl.

    Ob er bei uns eine längere Ära prägen könnte? Zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.

    Aber man würde wohl für einige Zeit Erfolge feiern. Man darf ihm nur bei Transfers keine teuren Wünsche erfüllen.

    Das galt aber für Nagelsmann (Laimer), Flick (Can) und Kovac (Vogt) genauso...



    Und es ist kein Zufall, dass in diesem Jahrtausend bei uns nur Jupp 2018 und Pep 2016 (und mit Abstrichen Hitzfeld 2004/8 und Flick 2021) nicht "gegangen wurden". Ein Trainer, der hier 3 oder mehr Jahre ist, ist als erfreuliche Ausnahme zu sehen. Von dem her könnte ich mit 2 guten Jahren mit Tuchel gut leben.

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  • Hat sich eindrucksvoll in die Startelf gespielt. Dürfte im Pokal wieder auflaufen.

    Ich hoffe das er das tut und JN lernt wie wichtig ein wandspieler für uns ist.

    Da aber coman, musiala und vielleicht müller wieder dabei sind befürchte ich wieder das 4222 System mit musiala, Mane, Sané, Gnabry/müller

    rot und weiß bis in den Tod