15. Spieltag: Mönchengladbach - FC BAYERN 3:2

  • Völlig egal wo die Reihe steht wenn die in der Reihe nicht synchron und abgestimmt handeln, bzw individuelle Fehler machen.


    Bestes Beispiel ist doch das erste Gegentor

    Pavard Abspiel ist schlecht

    Sanes Kontakt schlecht

    Aber völlig unnötig bewegt sich Alaba zum Ball anstatt zu warten oder den Weg von Hoffmann zu erkennen und sich fallen zu lassen.

    Wenn aber schon Alaba nach vorne geht dann muss Süle die Gefahr antizipieren und den Laufweg von Hoffnann erkennen.


    Und bei diesen Tor stand man tief und nicht hoch.


    Man ist weit von den slapstick Einlagen von Hummels und Boa unter Anc und Kovac entfernt aber trotzdem funktioniert der Verbund zzt nicht.


    Er scheint aber immer besser zu funktionieren wenn Lucas auf dem Platz steht als Süle.


  • Diese Garantie kann dir keiner geben. Aber wenn man es nicht ausprobiert, kann man es auch nicht widerlegen. Zur Zeit ergeben sich aus jedem schlechten Passspiel und schlechter Ballannahme, Gefahr und Gegentore. Gerade wenn alle im Vorwärtsgang sind und hoch stehen , ist das tödlich und für jede Mannschaft ein gefundenes Fressen ( Achtung Kiel & Freiburg ) Diese Fehler bestimmen unser Spiel nun schon seit geraumer Zeit und ich bezweifele , das Spieler A oder B hier was grundlegendes ändert. In dieser Saison zahlen wir den Kredit für die Erfolge der letzten Saison. Dabei sind körperliche und mentale Probleme unübersehbar. Ich hoffe, wir kommen durch diese schwere Saison einigermaßen durch. Deswegen ärgern mich, auf der einen Seite , die Anzahl der Gegentore auch immens. Auf der anderen Seite war es auch ein Stück zu erwarten. Das es so in Menge eintrifft, dann auch wieder nicht. Das heißt dann , Ärger und Kritik verständlich. Ein gewisses Verständnis für die aktuelle Situation aber auch .

  • 1 weil das nicht unser Stil unter Flick ist. War es nie. Unter Flick spielen wir immer aggressiv nach vorne. Das wird trainiert, das kann die Mannschaft. Wenn du jetzt anfängst, das Tempo rauszunehmen, kommen Gegner viel häufiger wieder zurück als das so der Fall ist.


    2 weil die Probleme anscheinend nicht einfach abstellbar sind. Es gibt aktuell im Weltfußball kein souveränes Team. Kein Team, bei dem man sagt: guck dir mal die an, die sind unbeeindruckt. Teams wie Pool oder PSG, die letztes Jahr komplett souverän und dominant Meister wurden (und keinen Aderlass hatten) sind ähnlich wie wir deutlich von der Verfassung der letzten Saison entfernt.

    Es gibt einzelne Teams wie Leipzig, die etwas besser mit der Problematik umzugehen scheinen als wir, aber das ist die Ausnahme. Es gab schon immer kleinere Teams, die über 10-15 Spiele mal nen Lauf hatten. Aber die Großen haben Probleme. Alle.


    3 weil es oft genug funktioniert hat. Ja, die Gegner wissen, wie man gegen uns zu Chancen kommt, trotzdem haben nur 2 uns bislang schlagen können. Scheint also doch kein Allheilmittel zu geben.


    4 weil das Team es gut gemacht hat. Wir haben sehr viel Druck erzeugt und hatten auch komplett die Kontrolle. Gladbach hatte keine Chance mehr.

    5 weil Ecken in aller Regel verpuffen. Blödsinn, sich darüber aufzuregen. Er schlägt sie gut, irgendwann fällt auch wieder eine rein. Gilt genauso für andere Standards (außer 11er).


    6 das ist das Einzige, was ich auch nicht verstehe. Ich hoffe, dass man bei ihm ein Programm gemacht hat, dass er jetzt mal 2 (vielleicht auch mehr) Wochen im Training Vollgas gibt, so dass er topfit in die wichtigen Spiele als gesetzter Spieler geht.

    Alles andere wäre angesichts der „Leistungen“ unserer restlichen Defensivspieler für mich schwer vermittelbar.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • 2. Dann guck dir mal Teams wie Lyon oder Atletico an, die nicht dramatisch viel weniger Belastung hatten.

    3. Und warum haben wir nur 2x verloren? Nicht wegen guter Leistungen, sondern wegen Neuer. Ohne ihn hätten wir gut 8-10 Punkte weniger.

    4. Wir haben Druck erzeugt? Wo denn? Wir hatten den Ball und es fiel uns nichts anderes ein, als Flanken in den 16er zu schlagen. Gladbach musste doch gar nichts mehr machen, weil es total einfach war, unsere Angriffe zu klären.

    5. Ecken und Standards können ein sehr gutes Mittel sein. Gerade dann, wenn spielerisch nicht viel zusammen läuft. Köln z.B. braucht gerade mal 12 Ecken für ein Tor. Wir brauchen über 50....Und bei aller Wertschätzung für Kimmich, aber seine Ecken sind alles andere als gut.

    I wasn´t born to follow

  • 2. Dann guck dir mal Teams wie Lyon oder Atletico an, die nicht dramatisch viel weniger Belastung hatten.

    3. Und warum haben wir nur 2x verloren? Nicht wegen guter Leistungen, sondern wegen Neuer. Ohne ihn hätten wir gut 8-10 Punkte weniger.

    4. Wir haben Druck erzeugt? Wo denn? Wir hatten den Ball und es fiel uns nichts anderes ein, als Flanken in den 16er zu schlagen. Gladbach musste doch gar nichts mehr machen, weil es total einfach war, unsere Angriffe zu klären.

    5. Ecken und Standards können ein sehr gutes Mittel sein. Gerade dann, wenn spielerisch nicht viel zusammen läuft. Köln z.B. braucht gerade mal 12 Ecken für ein Tor. Wir brauchen über 50....Und bei aller Wertschätzung für Kimmich, aber seine Ecken sind alles andere als gut.

    Da muss ich Dir mal Recht geben. Diese ungefährlichen Ecken nerven tatsächlich (vermutlich kommt nun gleich eine Statistik um die Ecke die mich Lügen straft...) .

  • Da muss ich Dir mal Recht geben. Diese ungefährlichen Ecken nerven tatsächlich (vermutlich kommt nun gleich eine Statistik um die Ecke die mich Lügen straft...) .

    Ich hab‘ mal ein bisschen herumgesucht.

    https://antwortenhier.me/q/wie…rden-zu-toren-59813861164

    Ist schon was älter, gibt noch mehr vergleichbare Artikel.

    Im Endeffekt ist es so, dass Ecken ziemlich ungefährlich sind. Manchmal gibt es Teams, die einen „Lauf“ haben und dann ungewöhnlich viele Tore nach Ecken erzielen (oft haben die dann auch ihren Eckballschützen unter den besten Assistgebern der Liga), nur um im Jahr darauf plötzlich fast gar keine Ecken mehr zu verwandeln.

    Gleiches gilt für direkte Freistöße.


    Da muss man sich einfach mal vor Augen führen, wieviele direkte Freistöße wirklich verwandelt werden.

    Wenn da ein Spieler pro Jahr 2 verwandelt, ist er absolute Weltklasse. Kann man sich einfach mal ausrechnen, wie viele dementsprechend in der Mauer, den Händen des TWs oder im Nachthimmel landen.

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    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Wäre natürlich intertessant, unsere Ecken-Statistik der letzten Saison national und international vergleichen zu können.


    Aber insgesamt wird es schon zutreffen, dass Ecken grundsätzlich nicht besonders gefährlich sind.

  • Wäre natürlich intertessant, unsere Ecken-Statistik der letzten Saison national und international vergleichen zu können.


    Aber insgesamt wird es schon zutreffen, dass Ecken grundsätzlich nicht besonders gefährlich sind.

    Letzte Saison hab ich im Kicker gefunden.

    Waren wir im Mittelfeld mit 37 Ecken für ein Tor.

    Schlusslicht Freiburg, erster war Köln.


    Ich glaube, dass da einfach eine Riesenstreuung ist, weil 2-3 erfolgreiche Eckbälle die Statistik schnell verfälschen.

    Davon ab ist die Situation natürlich auch entscheidend. Wenn du - wie wir doch recht oft - in Führung liegst, dann gehen viele nicht mehr nach vorne, während Kackmannschaften wie Köln eben viel nach vorne werfen müssen.


    Ich denke, dass man einfach grundsätzlich zu viel von solchen Standards erwartet.

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  • Kannst Du noch angeben, wie viele Ecken Köln und Freiburg für ein Tor benötigten? Danke

  • Ist ja auch nachvollziehbar. Wenn ich so an die Zeit unter Pep denke, dessen größte Angst es war, dass der Gegner nach einer Ecke in Ballbesitz kommt... Und auf der anderen Seite Standardsituationen - inklusive der Ecken - die einzige Chance sind, überhaupt mal ein Tor zu schießen.