News aus der Südkurve!

  • „Ich schäme mich für das hässliche Gesicht des FC Bayern“, so hat sich Karl-Heinz Rummenigge Ende Februar 2020 noch geäußert. Doch bei den Aussagen und Verhaltensweisen Rummenigges in den letzten Wochen und Monaten, stellt sich vielen Bayernfans mittlerweile die Frage, wer sich für wen schämen muss.

    Für Kritik und Werturteile gegenüber Personen und Gruppen aus dem Vereinsumfeld und darüber hinaus, ist der Noch-Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG seit Längerem bekannt. Selbstreflexion, Realitätssinn und eine angemessene Sensibilität der eigenen Aussagen wären von Zeit zu Zeit sicherlich angebrachter als der egozentrische Blick auf andere Beteiligte. Die Frage, wer sich nun für wen schämen muss, beantwortet Kalle in guter Regelmäßigkeit selbst. Was aber ein Skandal ist, wird in unantastbarer Selbstherrlichkeit natürlich auch stets selbst bestimmt. Ein verspäteter Abflug zur FIFA Klub-Weltmeisterschaft in den Wüstenstaat Katar gehört – Rummenigge zufolge – eindeutig in diese Kategorie. Eine „Verarsche“ sei es demnach gewesen, dass die Mannschaft nach verspäteter Starterlaubnis von dem unmenschlichen Nachtflugverbot gestraft wurde. Die Menschrechtsverletzungen in Katar hingegen sind eher Tabu- als Skandalthema im Jargon der Vereinsoffiziellen des FC Bayern. Die Reise zu dem FIFA Turnier – noch dazu mitten in einer Pandemie – ist offenbar ähnlich alltäglich wie die Arbeits- und Lebensumstände der dortigen Menschen.

    Woche für Woche nimmt der Profifußball hierzulande eine Sonderrolle wahr, die mit zahlreichen Privilegien einhergeht. Reisen im In- und Ausland – und das ohne anschließende Quarantäne – sowie aktiver Sport sind eben nur noch für diesen elitären Kreis zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

    In Sachen Vorrechte und Privilegien sorgte Kalle aber jetzt erneut für einen Denkanstoß. Ab Anfang Januar war bereits über eine bevorzugte Impfung von Olympia-Startern des kommenden Sommers diskutiert worden. Diese wurde jedoch von Teilnehmenden der bevorstehenden olympischen Spiele mehrheitlich aus ethischen Gründen abgelehnt. So bot sich hier einmal mehr die Chance, für den Fußball eine Sonderrolle zu reklamieren und eine Spitzenposition einzunehmen. Ausgerechnet die Spieler des FC Bayern sollen – Rummenigge zufolge – also Impfskeptikern entgegenwirken und Kritiker besänftigen. Wie sehr der Profifußball und der FC Bayern im Besonderen seiner Vorbildfunktion gerecht wird zeigt Karl-Heinz Rummenigge Woche für Woche höchstpersönlich. Die Bilder der locker-lässigen bis kreativen Tragevarianten der Mund-Nasen-Bedeckung gehören zu den gewohnten Impressionen der „Geisterspieltage“ und bieten eine alternative Interpretationsmöglichkeit der Phrase über das „hässliche Gesicht des FC Bayern“. Auch die ästhetischen Veränderungen der Spieler, seien es Tattoo- oder Frisörtermine dienen nicht unbedingt als Vorbild für die Gesellschaft. Zu oft wurde die Vorbildfunktion in der Vergangenheit ohnehin schon verfehlt. Der Rassismus-Skandal am FC Bayern Campus sollte möglichst klein gehalten, anstatt transparent und vollständig aufgearbeitet zu werden. Ein entschiedenes Verurteilen rassistischer Anfeindungen hatte Rummenigge zudem nicht mal nach den deutlichen Diskriminierungen gegen „seinen“ Spieler Alphonso Davies sowie dessen Freundin Jordyn Huitema Mitte Dezember letzten Jahres für nötig gehalten. Vermutlich sah er, der ansonsten zu allen Themen seine Meinung kundtut, die Pflicht des Vereins durch das knappe Statement von Vereinspräsident Herbert Hainer schnell erfüllt.

    Egal in welcher Form geäußert, perlt jegliche Kritik ohnehin stets an unserer Vereinsführung ab. Wie etwa die Kontroversen um mögliche Reformen der TV-Geldverteilung zeigten: „abtrünnig“ oder unsolidarisch sind stets die anderen.

    So gut es momentan sportlich ohne Frage läuft, so abstoßend widerlich ist momentan das Auftreten und die gesamte Außendarstellung der Führungsriege des Vereins, insbesondere vertreten durch Karl-Heinz Rummenigge. Die feinen Herren in der oberen Etage leben mittlerweile in ihrer eigenen Parallelwelt und haben scheinbar den Bezug zur Realität und der Tatsache, dass wir uns immer noch in einer Pandemie befinden, in der viele Menschen wirklich Existenzängste haben, komplett verloren. Die Werte, die dieser Verein eigentlich vermittelt oder besser gesagt gerne vermitteln möchte, werden von Kalle zu gerne regelmäßig mit Füßen getreten. Abschließend bleibt festzuhalten, dass wir uns als Fans dieses großartigen Vereins momentan wirklich – und das vor allem für und wegen Karl-Heinz Rummenigge – schämen müssen!


    https://redfanatic-muenchen.co…ngebrachte-schamgefuehle/

  • Unser Verein hat nicht den Bezug zur Realität verloren sondern er leistet vielmehr einen Beitrag, dass viele Menschen während des Wahnsinns, der hier abläuft, ein wenig Kontakt zur Vor-Corona-Realität halten können.


    Danke @FC Bayern.


    Ich bin gerne jederzeit bereit, mich kritisch mit unserem Verein auseinanderzusetzen, aber nicht mit dieser ausschließlich negativen, über die Maßen moralinsauren Haltung, mit der die lautesten Vertreter der Südkurve, als deren Kind ich mich begreife, unserem Verein seit Corona-Beginn gegenübertreten.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • so abstoßend widerlich ist momentan das Auftreten und die gesamte Außendarstellung der Führungsriege des Vereins, insbesondere vertreten durch Karl-Heinz Rummenigge.


    Genau das ist es was ich zuletzt angesprochen habe, und was mir aufstößt!

  • Die feinen Herren in der oberen Etage leben mittlerweile in ihrer eigenen Parallelwelt und haben scheinbar den Bezug zur Realität und der Tatsache, dass wir uns immer noch in einer Pandemie befinden, in der viele Menschen wirklich Existenzängste haben, komplett verloren. Die Werte, die dieser Verein eigentlich vermittelt oder besser gesagt gerne vermitteln möchte, werden von Kalle zu gerne regelmäßig mit Füßen getreten.


    Ach ja? Was wisst ihr denn darüber, wie der Verein mit seinen Mitarbeitern umgeht, die im Moment wegen der Pandemie nicht arbeiten können hm?

    Tatsache ist, dass dort genau die Werte vertreten werden, die hier in Frage gestellt werden und zwar sehr real!

    Mehr sage ich dazu nicht.

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Pünktlich zum Rosenmontag-Tätätätä.

    4 Accounts in einer Woche-Rekord!

    #KovacOUT

  • Nein vieles entspricht eben nicht der Wahrheit sondern sind nichts mehr als subjektive selektive Suggestionen verpackt in einer ziemlich erbärmlichen Sprache und wieder mal Angriff auf die Person KHR.

  • Servus ihr Roten,

    auch dem FCB-Forum möchten wir unsere Stellungnahme als Information zur aktuellen möglichen UEFA-Clubwettbewerbe Reform nicht vorenthalten:

    Reform der UEFA-Clubwettbewerbe: Nicht auf Kosten der Ligen und der Fairness!

    In diesem Frühjahr werden seitens der UEFA Reformen der internationalen Clubwettbewerbe sowie des Verteilerschlüssels der Erlöse aus internationalen Wettbewerben angestrebt. Genauere Details zu den angestrebten Reformen und Änderungsvorschlägen sind bereits von Football Supporters Europe und Unsere Kurve in ihren jeweiligen Stellungnahmen erläutert worden. Wir, der Club Nr. 12 als Vertretung der aktiven Fans des FC Bayern München und die BVB-Fanabteilung, schließen uns den Stellungnahmen der beiden Fanorganisationen voll und ganz an.

    Uns ist es wichtig, an einem solch entscheidenden Moment für den deutschen und europäischen Vereinsfußball einige Dinge klarzustellen:

    Eine weitere Aufblähung der europäischen Vereinswettbewerbe, die für Fans und Spieler zusätzliche Spieltage zur Folge hätte, lehnen wir ab. Der Fußball befindet sich in vielerlei Hinsicht bereits an einer kritischen Belastungsgrenze und darf das Rad nicht noch weiter überdrehen.

    Darüber hinaus fordern wir, dass die Vergabe etwaiger zusätzlicher Startplätze in der Champions League ausschließlich anhand der sportlichen Qualifikation in der Vorsaison erfolgt. Eine Ausnahmeregelung, die Topclubs ein Hintertürchen, z.B. über die Anwendung von mehrjährigen Koeffizienten ermöglicht, ist nicht akzeptabel.

    Wir, die Fans des FC Bayern und des BVB, stehen hinter der Idee eines solidarischen Fußballs. Daher fordern wir gemeinsam mit allen in FSE und UK vertretenen Fangruppierungen anderer Vereine eine gleichmäßigere Verteilung der Erlöse aus den UEFA-Wettbewerben. Durch eine sukzessive Anhebung des "Solidartopfs" bis hin zu einer 50%-Verteilung zwischen den nationalen Ligen und den sie vertretenden Wettbewerbsteilnehmern (zurzeit 4%) kann die Integrität der nationalen und internationalen sportlichen Wettbewerbe langfristig und nachhaltig sichergestellt werden.

    Uns ist durchaus bewusst, dass dies für unsere Vereine finanzielle Einbußen und verminderte Sicherheit bedeutet. Viel mehr sind wir aber davon überzeugt, dass wir die Integrität unseres Sports nur erhalten können, wenn wir den sportlichen Wettbewerb aufrechterhalten. Die finanziellen Einbußen mögen gerade für unsere Vereine auf kurze Sicht schmerzhaft sein. Auf lange Sicht werden sich faire und ausgeglichenere und somit spannende Wettbewerbe auf nationaler und europäischer Ebene jedoch in jeder Hinsicht für alle auszahlen: für Fans, für Spieler, für kleine und große Vereine.

    Faire Verteilung der Erlöse!
    Nur sportliche Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe!
    Keine zusätzlichen Spiele durch die CL-Reformen!

    Sehr gerne könnt ihr die Stellungnahme auch auf unserer Homepage euch durchlesen und falls ihr Zeit und Lust habt euch gerne länger dort umschauen, auf Folgekommentare oder auch an einer Diskussion werden wir hier nicht teilnehmen. Der Text dient nur zur Information.

    Hier der Quellenlink:

    https://www.clubnr12.org/news/…-und-der-bvb-fanabteilung


    Club Nr. 12

    Arbeitsbereich Faninteressen

  • Die Statements vom C12 hatten auch schonmal bessere Zeiten und das vor allem inhaltlich mit mehr Tiefe und Abwägung. Auch dieses "Wir, die Fans des FC Bayern..." ist schon gewöhnungsbedürftig, da nimmt man sich schon etwas zu wichtig. Trotzdem finde ich es gut, dass sie sich als Sprecher der Südkurve äussern und was sie da inhaltlich aufs Papier bringen stimmt ja auch.

  • Die Statements vom C12 hatten auch schonmal bessere Zeiten und das vor allem inhaltlich mit mehr Tiefe und Abwägung. Auch dieses "Wir, die Fans des FC Bayern..." ist schon gewöhnungsbedürftig, da nimmt man sich schon etwas zu wichtig. Trotzdem finde ich es gut, dass sie sich als Sprecher der Südkurve äussern und was sie da inhaltlich aufs Papier bringen stimmt ja auch.

    Es ist doch, wie auch schon andere Statements, nicht zu Ende gedacht.

    Es erinnert an die letzte Forderung von proFans an den DFB - auf die WM in Katar zu verzichten.


    Kann man ja mal fordern - sind die rechtlichen Bedingeungen geklärt, sind Regressforderungen geklärt, sind arbeitsrechtliche, vereinsrechtliche Bedingungen geklärt, und und und . Da wird erst mal schneidig gefordert. Inwieweit das aufgrund bestehender Verträge, Besitzregelungen, internationaler Verträge überhaupt machbar ist - egal!! Wir die Fans fordern.


    Ketzerisch gefragt - was , lieber Club 12 willst du denn einem amerikanischen Konsortium vorschreiben, dem der Verein X gehört oder dem Chinesen oder dem Thailänder, von VAR, Russland und Katar ganz zu schweigen, die mittlerweile in den großen Europäischen Ligen das sagen haben! Den internationalen Verbänden in der Schweiz ist das ebenso wumpe, wie anderen nationalen Verbänden, die noch nicht mal Mitglieder in der EU sind.

    Nicht einmal in der Bundesliga kommt ihr doch über irgendwelche Hassplakate gegen einen Hopp hinaus.

    Ein Mateschitz sitzt in Österreich und dem seid ihr völlig wurscht! Und Typen wie ein Ponomarev führen einen DFB am Nasenring durch die Manege.


    Also fordert schön weiter. Die wirtschaftlichen Unterschiede in Europa haben wir schon 1962 gehabt, als der DFB - heute würde man es SalaryCäp nennen - die Gehaltsobergrenze von 1.300 DM befohlen hat, was allen anderen Staaten am Selbigen vobei ging.

    Und heute haben wir nicht nur das EU-Recht, sondern auch noch das Recht all derer, die nicht mal in der EU sind, und die - siehe PL - warten gerade auf euch.


    Und wenn ihr auch mit euren Forderungen hehre Ziele verfolgt, was ich euch ja auch abnehme - so funktioniert es aber nicht!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Rauschberg

    Die Kernaussagen des Statements ist aber nunmal die aktuell angedachte CL-Reform nicht durchzuführen. Damit wird der Club Nr. 12 vielen Fans aus der Seele sprechen. Die Gründe die dagegen sprechen sind doch auch ziemlich nachvollziehbar dargelegt.

    Keine Ahnung warum man da wieder einen oberlehrerhaften Beitrag raushauen muss in dem erklärt wird wie blöd die Unterzeichner doch alle sind.

  • Denke wo ein Wille wirklich ist, da kann auch ein Weg oder Lösung entstehen und das auch im Profifußball oder Allgemein im Profisport. Aber schreibe doch mal dem C12 eine Email, vielleicht kommt etwas zurück. Hier immer alles besser zu wissen, macht es halt auch nicht besser. Du fühlst dich mit vielem schnell getriggert, teile ihnen doch mal deine Gedanken und Meinung dazu mit. So wie du irgendwie deine weiße Weste behalten willst und diesen in deinen Augen Missstand entgegen treten möchtest so tut das ja auch der C12 oder die Fangruppen innerhalb der Fankurve.


    Und deine Behauptung, dass da keine Fan-Kurve über Hassplakate hinaus kommt ist halt einfach nur wie soll ich das nennen?! Fankulturbashing?

    Überregional gab es schon Demos mit Teilnehmern aus allen Fankurven Deutschlands nebeneinander unter einem Motto, gemeinsame Proteste wie 12:12 oder auch einen gemeinsamen Fankongress.

    Die heutige Fankurvengeneration engagiert sich seit über ein Jahrzehnt erfolgreich gegen Rassismus, Homophobie und Ausgrenzung. Jetzt kannst du gerne wieder mit deinem Didi Hopp(Wo bleibt eigentlich der Impfstoff) kommen aber dann tust du ihnen und dir halt keinen Gefallen.


    Wenn man sich wirklich mal mit dem Inhalt beschäftigen will, dann findet man auch genug erreichte Ziele und Erfolge der jeweiligen Fankurven aber dazu muss man das eben auch wollen.


    Rot-Weiße Heimspielkleidung, wieder echte Stehplätze in der Südkurve, Ticketprogramme für junge Fans, ebenso ganz großes im sozialen Bereich. Das ist nur ein kleiner Teil was da geleistet wird und das wird deinem Generalabrechnung nicht im geringsten gerecht.

    Du hast sicher gut Ahnung vom Fußball und hast auch gut was auf dem Kasten , eine eigene Meinung ist mir auch viel lieber als jemand der blind was nachredet. Aber man sollte eben dabei nicht vergessen nach links oder nach rechts zu schauen. Das darf der C12 nicht vergessen aber du eben auch nicht.

  • Manchmal frage mich mich wirklich, ob eigentlich auch mal über das ganze wirklich nachdenkt!

    Wo bitte ist denn - wenn man es auf die Geldschiene setzt - der Unterschied zwischen einem Hopp, einem Ponomarev und einem Mateschitz - einer macht, aus welchem Grund auch immer den Geldsack auf.

    Und was bitte haben die ganzen berechtigten Poroteste bewirkt?

    Beim einen sowieso nichts, weil es keine gab - wie sagte einer der Vereinsverantwortlichen: Ohne den wären wie längst insolvent und wenn der irgendwann aussteigt, sind wir es auch - Ponomarev!

    Beim anderen erst recht nichts, denn der sitzt in Österreich und zahlt seinem Gschäftsführer Sport in Leipzig entsprechendes Schmerzensgeld und der Rest ist ihm egal, denn Leipzig ist ja nur eine von vielen Fußballbaustellen.

    Beim dritten ist es anders, der ist beleidigt, aber letztlich ändert sich auch nichts.

    Da haben wir über Kind und die diversen Werksclubs noch nicht gesprochen.


    Letzlich gabe es eine nette Fernsehdiskussion, wo es - welch Wunder, wieder mal ums Fernsehgeld und Sarary Cap ging.

    Statement 1: Wir brauchen die gerechte Verteilung!

    Statement 2: Wenn es so verteilt wird und wir alleine den Salary Cap einführen, dann sind wir international auf Dauer nicht mehr konkurrenzfähig!

    Statement 1: Das mag ja sein, aber dann haben wir national einen ausgeglichenen Wettbewerb.

    Statement 2: Ja, vielleicht, aber ohne den internationalen Wettbewerb in der Form gibt es weniger Prämien und natürlich mittelfristig auch weniger

    Fernsehgeld weil eben weniger Vereine oben mitspielen.

    Statement 1: Ja dann ist das eben so.

    Statement 2 : Ja dann ist das so und dann gibt es natürlich auch weniger zu verteilen, vor allem für die kleinen, denn dann fallen die ganzen

    internationalen Summen, die jetzt an die verteilt werden sollen, die gar nicht an dem Wettbewerb teilnehmen natürlich weg. Und national wird

    natürlich auch nicht mehr soviel gezahlt werden, weil das Interesse nachlässt. Also weniger Geld für die Kleinen!

    Statement 1 : Wieso weniger Geld?

    Statement 2 : Wo nichts ist, wird auch nichts verteilt!

    Statement1 : Ach so!


    Und genau wegen solcher Dinge sage ich - ohne denjenigen etwas negatives unterstellen zu wollen - nicht zu Ende gdacht

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wie man in einer Saison, in der Schalke krachend untergeht immer noch behaupten kann dass mehr Umverteilung die Liga ausgeglichener macht wissen wohl auch nur die.


    Wenn die Geldverbrenner der Liga 5% mehr Einnahmen hätten - und mehr kommt dabei pro Nase mit Sicherheit nicht rum - würden sie die selben Pfeifen verpflichten und dafür 5% mehr Gehalt zahlen. Wem ist damit geholfen? OK, wir könnten dann den ein oder anderen 50-Mio-Transfer auch nicht mehr machen, aber die mit Abstand beste Mannschaft der Liga werden wir weiterhin haben, so lange nicht alle Clubs komplett enteignet werden. Und vermutlich selbst dann, schon alleine aufgrund der Reputation. Wer geht nach Gelsenkirchen oder Köln zu einem Chaosverein, wenn er auch zum FC Bayern gehen kann?


    Der beste (wenn auch nicht der einfachste, das ist natürlich das Fordern bei Anderen) Weg für die "Kleinen" die Kasse zu füllen ist es Spieler auszubilden. Kaufen für 2 Millionen, nach zwei Jahren verkaufen für 20 Millionen. Wenn du das jedes Jahr hinkriegst, kommt damit viel mehr Kohle rein als durch die Umverteilung der eh schon mickrigen TV-Gelder oder der CL-Prämien. Und es gibt genug Vereine die das machen und damit relativ gut fahren.

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