Julian Nagelsmann

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    Coman, Gnabry, Sané: "Die Quote geht noch etwas besser"

    Nagelsmann hat klare Vorstellungen von seinem Fußball. "Eine mutige Spieleröffnung ohne viele lange Bälle" strebt er an, Spielkontrolle "durch gutes und häufiges Gegenpressing". Eine hohe Bedeutung haben für ihn "Spielbeschleunigungselemente". Muss es ganz besonders rasant nach vorne gehen, sind auch "hohe Zielbälle ein Mittel, das gegnerspezifisch genutzt wird".

    Wichtig ist diesem Trainer, dass seine Spieler "die ideale Positionierung im torgefährlichen Raum" einnehmen. Zu den Außenstürmern Kingsley Coman, Serge Gnabry und Leroy Sané sagt der neue FCB-Chefcoach richtig: "Alle drei haben eine überragende Qualität, aber die Quote geht noch etwas besser." Genauso hat Nagelsmann verschiedene Vorstellungen zur Stabilisierung der Defensive, die in der vorigen Bundesliga-Saison 44 Treffer zuließ. Schon das Gegenpressing müsse da aktiver praktiziert werden.

    Dennoch strebt er keine "revolutionäre Neugestaltung" an. Der Erhalt des hochwertigen Bestandes soll durch "kleine Entwicklungsschritte" ergänzt werden, "an den Stellen, wo es nicht so gut läuft". Nagelsmann ist sich bewusst, dass er "eine herausragende Mentalität plus eine herausragende Qualität" vorfindet. Den Stars will er ihre Freiheiten zur Selbstverwirklichung lassen und sie "begleiten", wie er es nennt. "Ich muss da nicht alles auf den Kopf stellen."

    Seine Menschenführung und sein für ihn typisches Auftreten wird Nagelsmann beibehalten. "Ich werde hier keine Rolle spielen", betont er. "Ich möchte mich in meinem Job nie verstellen." Sollte er nicht mehr der Julian Nagelsmann sein können, "der ich bin, werde ich den Job nicht mehr machen".

  • Meint er jetzt ohne keeper?


    Nagelsmann: "In the past years, stats have shown that in the top leagues, 14 to 16 players get 90% of the game time during a season. You need 15, 16 established players, and behind them challengers with a good quality"

  • Meint er jetzt ohne keeper?


    Nagelsmann: "In the past years, stats have shown that in the top leagues, 14 to 16 players get 90% of the game time during a season. You need 15, 16 established players, and behind them challengers with a good quality"

    Was erlauben Nagelsmann !?!?!

    0

  • Challengers with good quality, aha. 16 Spieler für 90% der Spiele, aha.

    Die Aussage von ihm geht doch noch weiter. Es wäre schwer Spieler 16,17,18 zu erklären warum sie nicht spielen und am Ende wäre es wichtiger eine gute Stimmung im Team zu haben als 2 oder 3 Spieler mehr zur Auswahl.


    Von daher beschreibt er genau die aktuelle Situation.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Die Aussage von ihm geht doch noch weiter. Es wäre schwer Spieler 16,17,18 zu erklären warum sie nicht spielen und am Ende wäre es wichtiger eine gute Stimmung im Team zu haben als 2 oder 3 Spieler mehr zur Auswahl.


    Von daher beschreibt er genau die aktuelle Situation.

    Er beschreibt damit auch seine eigene Vorgehensweise.

    In der letzten Saison machten 14 Spieler mehr als 2.000 Minuten, vier weitere machten zwischen 1.000 und 2.000 Minuten, wobei Klostermann mit 1.957 und Sörloth mit 1.718 noch nach an den 2.000 Minuten dran waren. Unter 1.000 Minuten blieben die jungen Spieler, der zweite Torwart, Laimer (fiel im Grunde die gesamte Saison aus) und die oft verletzten Hwang und Henrichs. Hwang hatte Corona mit "Lang"zeitfolgen zu kämpfen.


    Im Jahr zuvor war es gar extremer. Zwar fehlen ein paar CL-Rückspiele, es machten aber nur 10 Spieler mehr als 2.000 Minuten, 7 Spieler spielten zwischen 1.000 und 2.000 Minuten.


    Nagelsmann scheint selbst auch kein Fan von einem großen Kader zu sein. Dennoch muss natürlich die Qualität in der Breite stimmen.

  • Die meisten Gegentore haben wir uns ja so eingefangen.

    Das wird immer so sein, weil wir offensiv dominant sind. Sollten wir in der Bundesliga irgendwann nur noch hinten reingedrückt werden und so unsere Gegentore kassieren, liefe es gehörig falsch.


    Die Kontergegentore passieren halt dennoch zu oft. Auch besagte andere Gegentore passieren zu oft. Was wir da letztes Jahr gespielt haben, war uns unwürdig.

  • Die letzte Saison war ja u.a. davon geprägt, dass Flick seine Defensive an die physischen Verhältnisse Boas angepasst und Alaba weit entfernt von dem performt hat, was er zu leisten in der Lage ist.


    Schon deswegen bin ich optimistisch, dass Nagelsmann diese Baustelle schnell beseitigt. Richtig ist aber: Wer angreift, kann sich auch Konter fangen.

  • Die letzte Saison war ja u.a. davon geprägt, dass Flick seine Defensive an die physischen Verhältnisse Boas angepasst und Alaba weit entfernt von dem performt hat, was er zu leisten in der Lage ist.


    Schon deswegen bin ich optimistisch, dass Nagelsmann diese Baustelle schnell beseitigt. Richtig ist aber: Wer angreift, kann sich auch Konter fangen.

    :sleeping::sleeping::sleeping::sleeping::sleeping:


    Klar. Und als Süle, Alaba und Davies spielten, sind wir nie in Konter gelaufen. Es lag nur am "langsamen" Boateng.


    :sleeping::sleeping::sleeping::sleeping::sleeping:

  • Habe den Kicker Text nicht gefunden aber Nagelsmann hat laut dem englischen msm account ja nichts Neues im Vergleich zu Flick gesagt. Mal sehen wie/ob er es hinbekommt, gerade wenn das Gegenpressing nicht funktioniert hat. Es gab ja aber auch viele Gegentore bei Standards oder ganz einfach weil man zuviele Flanken zuließ und schlechter Zuordnung im Strafraum, oder auch zu viele Schüsse aus der zweiten Reihe.
    Biel war eben auch dem geschuldet das viele Spieler körperlich ausgepowered waren.



    Kicker: Bayern conceded 44 goals in the league last season. How are you planning to solve that?


    Nagelsmann: "Statistically, Bayern were 17th in the league in chances conceded through counters. We have to be more active in counter pressing"


    Nagelsmann: "We have to put pressure on the ball holder and make sure we tighten up the spaces behind. When we're not putting pressure on the ball, we cannot set offside traps. And when our press doesn't work, we have to defend the space behind us"

  • Nagelsmann: "Statistically, Bayern were 17th in the league in chances conceded through counters. We have to be more active in counter pressing"


    Nagelsmann: "We have to put pressure on the ball holder and make sure we tighten up the spaces behind. When we're not putting pressure on the ball, we cannot set offside traps. And when our press doesn't work, we have to defend the space behind us"

    Julian ist natürlich auch schon ein Filou.

    Er redet nur von Kontern, die wir nach Pressingsituationen gefangen haben und wo wir auf Rang 17 liegen.


    Mich würde mal interessieren, wieviele Bälle wir insgesamt nach Pressingsituationen gewonnen haben. Und da vermute ich mal, dass wir unter den Top 3 liegen. Sonst wäre dieses Flick'sche Hyperpressing total uneffektiv gewesen und wir vermutlich auch nicht Meister geworden.

  • Im Grunde beschreibt Nagelsmann nichts anderes, was hier auch bereits vielfach hoch und runter geschrieben worden ist. Wenn wir den Ball in bestimmten Zonen verlieren, konnten wir den Raum dahinter (ZM/DM) nicht mehr verengen, weil die Staffelung nicht stimmte. Dabei geht es um nichts anderes, als um das "Loch" zwischen DM und IV.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Gleich nach Anpfiff grölten rund 20 Bayern-Anhänger aus der Südkurve hinter dem Fanklub-Banner „Munich’s Red Pride“ und einem 1860-Löwen im Fadenkreuz laut: „Nagelsmann, Du Sau, zurück zum TSV!“ In der 29. Minute und 46. Minute wiederholten die Fan-Idioten die Beleidigungen, die bei den 8500 Zuschauern im 75000-Mann-Stadion gut zu hören waren.


    https://www.bild.de/sport/fuss…n-ajax-77181098.bild.html


    Da werden mal wieder Prioritäten gesetzt :sleeping: aber Hauptsache Kovac bekam den Zuspruch und die positiven Sprechchöre, der hat ja schließlich mal zwei Jahre bei uns als Spieler die Bank gedrückt.