Julian Nagelsmann

  • Sorry, aber wenn man "Bayern im Herz" traegt kann ich nicht verstehen, wie man einen dermassen verdienten Spieler regelmaessig durch den Kakao ziehen muss. Fuer den Fall, dass du es nicht weisst - er war ueber viele Jahre unser mit Abstand bester Spieler.

    Wertschätzung ist keine Einbahnstraße!

  • Wertschätzung ist keine Einbahnstraße!

    Wertschätzung im Sinne des Vorstands, FCB Verwaltung und des offiziellen Narratives, oder im Sinne der unabhängigen Meinung über Lothar als Spieler, Experte und Mensch? Gegenüber den kritischen Ehemaligen

    Kann FCB manchmal sehr undankbar sein.

  • Was ist jetzt so falsch an seinen Äußerungen?

    Dass die erste Saison sich nicht wiederholen darf, und es angesichts der Neuzugänge eine gewisse Erwartungshaltung gibt, obwohl Lewandowskis Abgang eine Schwächung darstellt, ist für mich unbestritten.

  • Was ist jetzt so falsch an seinen Äußerungen?

    Dass die erste Saison sich nicht wiederholen darf, und es angesichts der Neuzugänge eine gewisse Erwartungshaltung gibt, obwohl Lewandowskis Abgang eine Schwächung darstellt, ist für mich unbestritten.

    Natürlich sind die Aussagen nicht grundlegend falsch. Allerdings sind es auch Aussagen, die dir jeder 10-jährige Bayern-Fan genau so sagt. Das müsste man nicht abdrucken, das hat Null Komma Null Informationsgewinn. Aber gut, gibt ja genug Deppen denen solche "Experten"-Äußerungen reichen, um beim nächsten Stammtisch eine stundenlage Diskussion mit intellektuell Gleichgesinnten vor den Zaun zu brechen. :sleeping:

    "Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann."

    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Natürlich sind die Aussagen nicht grundlegend falsch. Allerdings sind es auch Aussagen, die dir jeder 10-jährige Bayern-Fan genau so sagt. Das müsste man nicht abdrucken, das hat Null Komma Null Informationsgewinn. Aber gut, gibt ja genug Deppen denen solche "Experten"-Äußerungen reichen, um beim nächsten Stammtisch eine stundenlage Diskussion mit intellektuell Gleichgesinnten vor den Zaun zu brechen. :sleeping:

    Hier regen sich doch schon Einige über solche 0815-Aussagen auf, wie viel Wasser auf die Mühlen der gebeutelten Presse stellt dies dann erst da, zumal sie sonst nichts gegen uns zu schreiben hat?:)

  • Es wird sich doch gar nicht über die Aussagen selbst aufgeregt, sondern größtenteils darüber, dass die BILD so tut, als wäre Matthäus' Gelaber ein offizielles Machtwort unserer Führungsriege.

  • Falsch ist das nicht. Ich würde eher sagen: Völlig trivial. Dafür braucht man dann auch keinen "Experten".

    Nunja, das ist so trivial, dass man schon fuer weniger "Kritik an der besten Transferperiode ever" hier im Forum fast gesteiningt wird...

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  • Sorry, aber wenn man "Bayern im Herz" traegt kann ich nicht verstehen, wie man einen dermassen verdienten Spieler regelmaessig durch den Kakao ziehen muss. Fuer den Fall, dass du es nicht weisst - er war ueber viele Jahre unser mit Abstand bester Spieler.

    Seit wann ziehe ich LM regelmäßig durch den Kakao? Eigentlich so gut wie nie.


    Mein Verhältnis zu ihm ist wie seine Person mit Licht und Schatten behaftet.


    Falls Du es nicht weißt:

    Uli Hoeneß selbst, für sehr viele DAS Herz des FC Bayern, hat LM die Eignung für die Greenkeeper-Stelle abgesprochen.


    Aber damals warst Du wohl noch etwas jung, junger Padawan...

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Danke für die Blumen. Leider kann ich mich daran noch zu gut erinnern. Gerade deshalb sollte man es mit dieser unrühmlichen Anekdote auch mal gut sein lassen. Selbst Ulli hat sich ja wieder mit LM versöhnt.

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  • Gut das er da paar Sachen einsieht und verändern will

    https://www.sport1.de/news/fus…cht-mehr-so-sehr-anpassen

    Warten wir es ab. Die Fehleranalyse war ja nicht das Problem in der Rückrunde, er hat die offenkundigen Probleme eigentlich immer zielgenau angesprochen. Nur waren die daraus resultierenden Maßnahmen dann leider zu oft unzureichend oder er konnte sie nicht so vermitteln das die Mannschaft es umsetzt.


    Aber mit derart viel frischem Blut im kader darf man sicherlich Hoffnung haben das es jetzt besser läuft.

  • Glaube, dass das eine seiner ganz großen Stärken ist: Nagelsmann kann solche Veränderungen kommunizieren, ohne dass ihm das als Schwäche ausgelegt wird.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • In den „ganz großen Klubs“ sei es üblich, sich weniger am Gegner zu orientieren, als er es mit den Bayern in seiner Debüt-Saison getan habe.


    Das ist aus meiner Sicht mit die wichtigste Erkenntnis. Am Gegner kann man sich orientieren, wenn es gegen die absoluten Topteams geht. Das haben auch schon andere wie Heynckes und auch Flick vorgemacht. Aber gegen den Großteil der Gegner müssen wir unser Spiel spielen.

  • Glaube, dass das eine seiner ganz großen Stärken ist: Nagelsmann kann solche Veränderungen kommunizieren, ohne dass ihm das als Schwäche ausgelegt wird.

    Ja. Das hat ja eigentlich jeder erwartet. So offen, sympathisch und empathisch wie er rüberkommt war es schon verwunderlich das die Mannschaft ihm da so selten gefolgt ist.

  • Ja. Das hat ja eigentlich jeder erwartet. So offen, sympathisch und empathisch wie er rüberkommt war es schon verwunderlich das die Mannschaft ihm da so selten gefolgt ist.

    "So selten" wäre für mich deutlich zu kritisch gesehen. Immerhin haben wir die Zehn vollgemacht, ohne uns übermäßig anstrengen zu müssen. Durch die CL-Vorrunde sind wir durchspaziert. Dann hakte es hier und dort.


    Manches ist die gesamte Saison über seltsam gelaufen. Etwa das Fiasko in Gladbach, das sich rational gar nicht erklären lässt. Ursachen? Wer weiß...?

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • In den „ganz großen Klubs“ sei es üblich, sich weniger am Gegner zu orientieren, als er es mit den Bayern in seiner Debüt-Saison getan habe.


    Das ist aus meiner Sicht mit die wichtigste Erkenntnis. Am Gegner kann man sich orientieren, wenn es gegen die absoluten Topteams geht. Das haben auch schon andere wie Heynckes und auch Flick vorgemacht. Aber gegen den Großteil der Gegner müssen wir unser Spiel spielen.

    Ich habe das Interview in der FAZ(? - weiss es gerade nicht) gelesen und fand die Fehleranalyse auch okay und wenn er entsprechende Konsequenzen zieht, ist alles in Ordnung.


    Trotzdem war ich ganz persönlich von der Banalität der Aussagen, auch zum Thema 'Umgang mit Spielern " erschrocken.


    Da wurde mMn das A u. O. von Führung - generell - und beim FCB - speziell - als selbstreflektorischer Erkenntnisgewinn verkauft.

    Wenn man bereits BuLi Mannschaften trainiert hat - also" Führung' eingeübt hat und länger, aber angeblich intensiv, Bayern München beobachtet hat, hätte dies alles nicht "neu" sein dürfen.


    Aber gut - die Saison wird es zeigen.

  • In den „ganz großen Klubs“ sei es üblich, sich weniger am Gegner zu orientieren, als er es mit den Bayern in seiner Debüt-Saison getan habe.


    Das ist aus meiner Sicht mit die wichtigste Erkenntnis. Am Gegner kann man sich orientieren, wenn es gegen die absoluten Topteams geht. Das haben auch schon andere wie Heynckes und auch Flick vorgemacht. Aber gegen den Großteil der Gegner müssen wir unser Spiel spielen.

    Guardiola hat in der Bundesliga 'ohne' Orientierung am Gegner alles kurz und klein geschossen. So muß das sein mit dem damaligen sowie auch mit dem heutigen Kader! Und was Spiele gegen Topclubs angeht, muss man auch zuerst mal sehen, wie man die eigenen Stärken am besten ins Spiel bringt, bevor man diese für eine taktische Gegneranpassung opfert. Das hat unter Guardiola hier jetzt nicht so ganz so gut geklappt. 😬

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller