22. Spieltag: VFL Bochum - FC BAYERN 4:2

  • Unter dem Strich bin ich dann froh, dass es noch 2:4 ausgeht und nicht historisch geworden ist wie das Ding gegen bmg.


    Die psychologische Wirkung ist somit eine wesentlich weniger desaströse.


    So ist das Ganze dann hoffentlich mehr ein Stachel als ein Knacks, der uns gegen Salzburg richtig agressiv auflaufen lässt.

    Gott sei Dank ist es so glimpflich abgelaufen......

    150 Millionen in die Abwehr gesteckt und nur 4 kassiert....ich persönlich bin zufrieden!

  • Genau, die Einstellung! Im Hinspiel haben wir ihnen 7 Stück eingeschenkt und nach 9 Min steht es 1:0!!!

    Läuft doch - wie geschnitten Brot! Kann man sich ja schon mal auf den Mittwoch vorbereiten!

    Erinnert einen doch irgendwie an die so beliebten 7:0- oder 8:0-Siege in der Arena gegen den HSV oder Werder. Und im Rückspiel war man dann froh, wenn es für ein mühsames 1:0 gereicht hat. Das Spiel war doch schon vor dem Anpfiff entschieden - zumindest im Kopf.

    Und im Training spielen wir dann Football - ist ja nur Bochum am Samstag.

    Das war auch mein Eindruck

  • Was heute leider sehr deutlich zu sehen war, ist die Tatsache das wir zwar Spieler der Kategorie Weltklasse haben, aber einfach keinen Leader.


    Ein Leader brauchst du eben auch an solchen Tagen wie heute, wo es nicht läuft.

    Effenberg, MvB jeder kennt diese Leier.


    Körpersprache, Einsatz und dass es auch mal lauter wird auf dem Platz und man sich gegenseitig motiviert/was zu sagen hat. Einfach dieses Ärmel hochkrempeln.
    All das kam zumindest im TV heute nicht im geringsten rüber und das war auch gegen MG im Pokal so und das gefällt mir überhaupt nicht.

  • Ich finde ich diesen Fußball, der unter Flick geboren wurde, irgendwie "seltsam". Klar, es ist spektakulär, wenn man offensiv ausgerichtet ist und in jedem Bayern-Spiel zahlreiche Tore garantiert sind. Aber die Balance passt halt häufig nicht und die Abwehr steht oft alleingelassen da. Etwas, was es unter Pep und unter Heynckes, trotz spielerischer Dominanz, so nicht gegeben hätte. Ich will damit nur ausdrücken, dass die Fehlerquote entsprechend höher ist, wenn mehr Druck auf eine Abwehr ausgeübt wird, die zudem noch ohne Backup aus dem Mittelfeld auskommen muss und häufig alleine dasteht. In den anderen Systemen, zb. unter Pep, hätte selbst ein Neuer in vielen Spielen IV spielen können, weil die Gegner erst gar nicht zum 16er gekommen sind. Im System Pep sieht man als IV immer besser aus, als im "Rush-Modus".


    Ich würde ja jetzt sagen, dass es auch an den Abgängen von Alaba oder Boateng liegt, aber die Bayern hatten im vergangenen Jahr, nach dem 22. Spieltag, sogar ganze sechs Tore mehr kassiert, als das Stand jetzt der Fall ist. Die Diskussion gab es im letzten Jahr also schon.


    Heute war das, wie schon gegen Gladbach, mal wieder ein absolutes Kollektivversagen. Außer bei Lewandowski, der alleine schon wegen seiner Torquote in jedem Spiel hungrig und top motiviert ist, fehlte es heute über 70 Minuten schon an banalen Dingen wie der Körpersprache. Man hat fast alle wichtigen zweiten Bälle vergeigt, von Gnabry, über Kimmich und Hernandez, bis hin zu Coman gab es haarsträubende Fehlpässe und es wurde kaum nach hinten mitgearbeitet. Sane schien fast 60 Minuten überhaupt nicht mitzuspielen und ein Süle neben einem Hummels, schaue ich mir in der kommenden Saison sehr gerne das eine oder andere Mal an. Nach dem Gladbachspiel bereits das zweite Spiel in dieser Saison, in dem man völlig ungenügend fokussiert war. Mit dieser Einstellung ist in der CL bereits gegen Salzburg der Wettbewerb gelaufen.

  • zum Schluss heute noch was lustiges aus der schwachgelben Ecke:


    FC Bayern München

    von nun an geht´s bergab ( aber das eine oder andere aufbäumen wird´s noch geben, normal )


    Passt irgendwie zu den vielen Abgesängen, die ich hier heute lesen musste.;)

  • ^^


    Wo findet man das?

  • Passte heute alles in meinen Tag. In der Halbzeit rief mein Sohn von unterwegs an, dass der Mann unserer Mieterin im Erdgeschoss gestern Abend verstorben ist. Beide sind über 80, haben keine Kinder uund er hat seit Jahren Alzheimer. Wir sind dann zusammen runter bevor das Spiel zu Ende war und haben kondoliert und unsere Hilfe angeboten, falls sie jemanden braucht.


    Da bemerkt man dann wieder, dass Fußball ja doch nicht so wichtig ist!

    0

  • Ich finde ich diesen Fußball, der unter Flick geboren wurde, irgendwie "seltsam". Klar, es ist spektakulär, wenn man offensiv ausgerichtet ist und in jedem Bayern-Spiel zahlreiche Tore garantiert sind. Aber die Balance passt halt häufig nicht und die Abwehr steht oft alleingelassen da. Etwas, was es unter Pep und unter Heynckes, trotz spielerischer Dominanz, so nicht gegeben hätte. Ich will damit nur ausdrücken, dass die Fehlerquote entsprechend höher ist, wenn mehr Druck auf eine Abwehr ausgeübt wird, die zudem noch ohne Backup aus dem Mittelfeld auskommen muss und häufig alleine dasteht. In den anderen Systemen, zb. unter Pep, hätte selbst ein Neuer in vielen Spielen IV spielen können, weil die Gegner erst gar nicht zum 16er gekommen sind. Im System Pep sieht man als IV immer besser aus, als im "Rush-Modus".


    Ich würde ja jetzt sagen, dass es auch an den Abgängen von Alaba oder Boateng liegt, aber die Bayern hatten im vergangenen Jahr, nach dem 22. Spieltag, sogar ganze sechs Tore mehr kassiert, als das Stand jetzt der Fall ist. Die Diskussion gab es im letzten Jahr also schon.


    Heute war das, wie schon gegen Gladbach, mal wieder ein absolutes Kollektivversagen. Außer bei Lewandowski, der alleine schon wegen seiner Torquote in jedem Spiel hungrig und top motiviert ist, fehlte es heute über 70 Minuten schon an banalen Dingen wie der Körpersprache. Man hat fast alle wichtigen zweiten Bälle vergeigt, von Gnabry, über Kimmich und Hernandez, bis hin zu Coman gab es haarsträubende Fehlpässe und es wurde kaum nach hinten mitgearbeitet. Sane schien fast 60 Minuten überhaupt nicht mitzuspielen und ein Süle neben einem Hummels, schaue ich mir in der kommenden Saison sehr gerne das eine oder andere Mal an. Nach dem Gladbachspiel bereits das zweite Spiel in dieser Saison, in dem man völlig ungenügend fokussiert war. Mit dieser Einstellung ist in der CL bereits gegen Salzburg der Wettbewerb gelaufen.

    Der Unterschied ist ganz einfach, dass Flick angefangen hat auf zwei offensiv orientierte im ZM zu setzen, die beide auch nicht das Tempo variieren und bestimmen können. Kimmich braucht entweder enen defensiven Kämpfer ala Martinez oder einen Spieler wie Thiago neben sich. Als reiner 6er ist Kimmich Durschschnitt, er müsste 8er spielen.

  • Gute Analyse im Focus finde ich. Spielen wir das "alte" 4-2-3-1 haben wir Souveränität und Müller und Lewy auch den Platz den sie brauchen. Macht JN seine taktischen Spielchen verlieren wir diese. Es kommt noch dazu, dass Gnabry nicht in Form st aber Tolisso, deswegen verstehe ich es noch weniger.


    "Zum Vergleich: Kurz vor Weihnachten gewann der FC Bayern souverän mit 5:0 in Stuttgart und spielte dort in einem 4-2-3-1-System mit „nur“ vier Offensiven. Dieselbe spielerische Ausrichtung wählte Nagelsmann sowohl eine Woche später beim 4:0 gegen den VfL Wolfsburg als auch nach Neujahr beim 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln.

    Plötzlich ändert Nagelsmann das Sytem - und die Gegentore fallen

    Dann änderte der 34-Jährige sein System und ließ fortan mit fünf offensiven Akteuren spielen - und plötzlich fielen die Gegentore. Gegen Hertha BSC (4:1) und RB Leipzig (3:2) löste Nagelsmann die Viererkette auf, ließ aber neben Kimmich noch einen weiteren Mittelfeldspieler auf dem Platz (3-2-4-1). Die Bayern gewannen zwar noch, doch die Souveränität nahm sichtbar ab".


    https://www.focus.de/sport/nachdreh_id_52543180.html

  • Für Dich ist es scheinbar unglaublich wichtig dass JN Schuld ist

    Nein, mir ist wichtig eine eindeutige Entwicklung zu sehen. Und der Focusartikel zeigt ganz schön, dass wir wenn wir unser traditionelles System spielen souveräner agieren. Ein junger IV ist halt auch arm, wenn kein MF vorhanden ist. Aber ich weiss schon JN und Kimmich sollte man möglichst nicht kritisieren. Spieler wie Nia, Süle oder Upa kann man öffentlich schelten. Wenn man Kimmichs Defensivverhalten z Bsp. beim 4. Tor sieht und erkennt, dass unser grösstes Problem in der Zentrale defensiv liegt und zwar seit 2 Jahren, wäre das ein guter Beginn. Wenn ich bei den meisten Führungsspielern kein Aufbäumen sehe, das ZM ohne Gegenwehr überrannt wird, dann haben wir ein Problem. Da muss im Spiel mehr von den Führungsspielern und JN kommen, ein aufpushen, dirigieren, Umstellungen fordern. Aber man kann auch den leichten Weg gehen und einfach alles auf Upa schieben und nicht in die Tiefe gehen.

  • Der Artikel greift in der Analyse viel zu kurz, weil er nur auf das System schielt und die taktische Ausrichtung in Kombination mit der personellen Besetzung ausblendet. Gravierendster Unterschied zwischen den Spielen in den Kalenderjahren: Letztes Jahr stand uns Phonzie zur Verfügung und dessen Spielweise verändert unsere komplette Statik.

  • Nein, mir ist wichtig eine eindeutige Entwicklung zu sehen. Und der Focusartikel zeigt ganz schön, dass wir wenn wir unser traditionelles System spielen souveräner agieren. Ein junger IV ist halt auch arm, wenn kein MF vorhanden ist. Aber ich weiss schon JN und Kimmich sollte man möglichst nicht kritisieren. Spieler wie Nia, Süle oder Upa kann man öffentlich schelten. Wenn man Kimmichs Defensivverhalten z Bsp. beim 4. Tor sieht und erkennt, dass unser grösstes Problem in der Zentrale defensiv liegt und zwar seit 2 Jahren, wäre das ein guter Beginn. Wenn ich bei den meisten Führungsspielern kein Aufbäumen sehe, das ZM ohne Gegenwehr überrannt wird, dann haben wir ein Problem. Da muss im Spiel mehr von den Führungsspielern und JN kommen, ein aufpushen, dirigieren, Umstellungen fordern. Aber man kann auch den leichten Weg gehen und einfach alles auf Upa schieben und nicht in die Tiefe gehen.

    und weiter gehts im nagelsmann Thread …du gehst den leichten Weg und schiebst alles auf nagelsmann aber gut wenn dir hilft ..

  • JN will den Fußball hier taktisch weiter entwickeln, so daß in verschiedenen Spielen/ Situationen flexibel reagiert werden kann. Gestern war dazu z.Bsp eine gute Gelegenheit. Das dies nicht funktionierte lag, wie so oft in solchen Spielen, nicht an der Auf - sondern an der Einstellung. Sein Fehler und das gab er ja nach dem Spiel zu, er reagierte zu spät auf dieses kollektive Versagen.

  • die sind doch Argumente komplett egal, weshalb soll ich Holz in den Wald tragen…DU ergötzt dich an der Schuld von nagelsmann …

    Selten so enen Blödsinn gelesen. Ich würde gerne argumentativ diskutieren, aber da darf man nicht alles ausklammern was offenbar nicht diskutierbar ist.

  • Selten so enen Blödsinn gelesen. Ich würde gerne argumentativ diskutieren, aber da darf man nicht alles ausklammern was offenbar nicht diskutierbar ist.

    deine Penetranz ist einfach nervig und zum kotzen, nur ein Stück der Größe von nagelsmann auch Fehler einzugestehen würden dich schon in der Diskussion voranbringen…

  • die sind doch Argumente komplett egal, weshalb soll ich Holz in den Wald tragen…DU ergötzt dich an der Schuld von nagelsmann …

    Nichts gegen Nagelsmann, aber wir hätten gestern den Sack endgültig zumachen koennen.
    Das ärgert mich das wir Dortmund durch einen Sieg nicht noch mal richtig vor Aufgaben bei Union heute gestellt haben.
    So aber wittern die wieder Morgenluft.