Weltmeisterschaft 2022 in Katar

  • Meine Güte, zieht euch halt an den Zahlen hoch, die ganz einfach zu erklären sind. Ist doch logisch, dass mehr Privathaushalte einschalten, wenn es kein Public Viewing gibt. Zumindest in Europa. Warum es in anderen Ländern mehr sind, wurde ja bereits erklärt.

    Ist aber wieder typisch. Die niedrigen Einschaltquoten in Deutschland werden auf die Anstoßzeiten geschoben, die höheren in anderen Ländern natürlich auf steigendes Interesse. Wie bei Corona. Niedrige Zahlen werden mit weniger Tests begründet, höhere Zahlen haben aber gleichzeitig nichts mit mehr Tests zu tun.....

    Ich frage mich gerade, wer sich hier an was hochzieht und/oder nicht verstehen will.

    Ich bin gegen die WM in Katar. Ich bin gegen das Sponsoring des FCB und auch für deine Meinung hege ich - in Teilen - eine gewisse Sympathie.

    Aber du schaffst es offenbar wirklich nicht, eine differenzierte Betrachtungsweise über unterschiedliche Aspekte der Berichterstattung auch nur ansatzweise zuzulassen, geschweige denn, zu verstehen. Hat auch was von Fundamentalismus.

  • Ich frage mich gerade, wer sich hier an was hochzieht und/oder nicht verstehen will.

    Ich bin gegen die WM in Katar. Ich bin gegen das Sponsoring des FCB und auch für deine Meinung hege ich - in Teilen - eine gewisse Sympathie.

    Aber du schaffst es offenbar wirklich nicht, eine differenzierte Betrachtungsweise über unterschiedliche Aspekte der Berichterstattung auch nur ansatzweise zuzulassen, geschweige denn, zu verstehen. Hat auch was von Fundamentalismus.

    Ja, genau das ist es und darum gehts :thumbup:

    Ich geb mein Herz für Dich , für Bayern lebe ich, ich lass dich nie im Stich

  • Stelle das mal hier rein.


    Die Saudis gegen genauso arrogant an die Sache ran wie die Qataris.


    Hoffe das rechtzeitig klar gemacht wird wo die Grenze ist. Private Investoren aus SA gibt es zwar (theoretisch), dennoch wird hier hoffentlich schnell von der EPL etc der Riegel vorgeschoben.


    https://www.bbc.com/sport/football/63748350

    Ich mag die Saudis und Kataris ja auch nicht. Aber wo ist in diesem Artikel denn die Arroganz?


    Dass sich saudische Investoren neben dem Pilotprojekt in Newcastle auch um Liverpool und/oder ManU bemühen, ist doch ohnehin relativ wahrscheinlich; ebenso wie etwaige Pläne für eine WM-Bewerbung. Solcherart Bewerbungen ansich waren mMn auch nie das Problem, auch bei Katar nicht.

    "Es gibt zuviel' Leute, die sagen zu wenig; die reden einfach zuviel."

    Klaus Lage

  • Also das Ansehen und die Begeisterung für den Fussball der Nationalmannschaft, klar beschädigt. Das hat sowohl politische als auch sportliche Gründe. Hier zumindest hat auch Uli Hoeneß recht, der Fussball wird so stark beschädigt. In der Bild steht dazu eine Umfrage. Mir geht es ähnlich. Ich interessiere mich für Spanien, Südamerika. Schaue das Spiel am Sonntag. Ich kann dann doch nicht anders und werde Deutschland die Daumen drücken, allerdings nach dem 2:0 dann auf Spanien halten, sehr wahrscheinlich...

    Da wird jeder zu recht sagen: "Du bist kein richtiger Fan!" nein, bin ich hier auch tatsächlich nicht mehr. Beim Verein ist das Gefühl ganz anders. Ich war gegen Kovac, es war klar das er bei Niederlage gegen Frankfurt fliegt. Trotzdem tut da jedes Tor weh und ist eines zu viel.


    Ich möchte mich zu dem Thema hier auch mit keinem streiten, bei den Streitereien hat wofranz ja nun mal recht. Mir geht es so, ich kann mich mit dieser Nationalmannschaft nicht identifizieren. Wünschen würde ich mir das man in Zukunft einfach absagt. Wird entschieden die übernächste WM in Saudi Arabien, Nord Korea oder sonst wo zu machen, wo es nicht passt, man sollte dann vorm Bau von Stadien schon sagen: Nein, wir sind raus. Zu diesem Post werde ich mich auch nicht streiten. Meine Meinung die ich kaum ändern werde.

  • Ja stimmt soweit. Nur sind wir hier genauso ein nicht wenig entscheidender Faktor in diesem Unrechtssystem, nicht weniger als die Qataris. Sind nicht nur die Scheichs die davon profitieren, die ganze Welt ist dort um Geld zu verdienen. Bringt halt nix über Symptome zu schimpfen wenn man nicht mal die Ursachen kennt oder benennen kann.

    Ob die Menschen auf der Baustelle in Qatar ausgebeutet, in einer Erzmine in Afrika oder in einer indischen Textilfabrik oder in einem chinesischen Chipwerk, macht eben für mich keinen Unterschied, all das benutzt du gerade. Siehst du eben anders.

    Die Augen sind nur kurzfristig auf die Region gerichtet, in paar Wochen ist auch hier wieder business as usual. Die Qataris sind weder an einer westlichen Demokratie noch an unseren Wertevorstellungen interessiert, keine der arabischen Länder. Die Leben schon im großen Wohlstand und Luxus. Wir sind auch nicht wirklich bereit auf Wohlstand und diverse Annehmlichkeiten im Leben zu verzichten um woanders Veränderungen und mehr Menschen Freiheiten und ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Ich spreche es halt nur aus ohne mich hinter Moral, Ethik und sonst was zu verstecken.

    Dann ist ja alles umsonst.


    Dann sollten wir uns am besten schnappen, was man kriegen kann, mit allen Mitteln, und dabei auf niemanden Rücksicht nehmen.

    Dann wars auch umsonst, dass die Iraner ihre Hymne nicht gesungen haben, weil ihnen daheim die Beine gebrochen werden.


    Wenn ich jede Demonstration gegen Unrecht als obsolet oder reine "Gutmensch"-Selbstbeweihräucherung ausweise, dann kann ich selbst im Kleinen nichts verändern.


    Es liegt mir fern, Dich bekehren zu wollen. Aber es geht hier doch darum, die Schnittstellen zwischen Sport, Politik und Korruption - auch hinsichtlich Demokratien - und im Kern bezüglich Menschenrechten, zu debattieren. Man einigt sich ja auch als Gemeinschaft auf eine Rechtsgrundlage.


    Da bringt die ständige Relativierung doch niemanden weiter. Die FIFA ist kriminell, Arbeitssklaven starben vermutlich zu Tausenden unter fürchterlichen Bedingungen für das politische Renomée dieses Landes. Aber unsere Lebensweise ist auch nur auf dem Rücken von Afrikanern und Pakistani möglich, die für einen Lohnbruchteil schuften. Und die Lebensbedingungen in Nepal etc. sind natürlich eine wichtige Kausalität. Ohne die brutale Armut dort müßte keiner für 2,50 $ die Stunde - oft für gar nix, weil man nicht bezahlt wird - bei 50 Grad Celsius und mehr fern der Heimat ohne Pass und Recht an seine Belastungsgrenze gehen, um seine Familie versorgen zu können. Klar denke ich das mit! Deshalb find ichs aber nicht cool, dass die Kataris sagen: Arbeitsschutzrechte? Dafür sind wir nicht zuständig! - Rechtsgrundlagen!


    Warum darf man das eine nicht thematisieren, wenn man nicht im gleichen Atemzug die gesamten Weltprobleme mit einpreist?


    Ich war am vorletzten Samstag auf der Demo gegen das Vorgehen des Iran in Bezug auf seine Demonstrantinnen. Das hätte ich nach Deiner Auffassung auch bleiben lassen können. Bringt eh nix im globalen Kontext? Auf den der Einzelne keinen Einfluß hat? Hat er sehr wohl. Darf er hier auch frei äußern. Nicht so in Katar. Solange Infantino als Solo Kandidat im geiste Blatters oder Havelanges die FIFA diktatorisch führt und eine Handvoll Leute abgreifen, was die "Hey, ist doch bloß Fußball"-Fraktion bereitwillig zu akzeptieren und zu zahlen bereit ist, wird sich sicher nichts ändern.

  • Ab 50:50 in der ZDF Mediathek zu Lanz gestern - hier der Link - ging es mal nicht Mainstream, sondern eher differenziert um die WM in Katar mit einem Reporter Ronny Blaschke und Stephan Weil, der sich in den letzten Jahren häufig in Katar aufgehalten hat.

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  • Ja stimmt soweit. Nur sind wir hier genauso ein nicht wenig entscheidender Faktor in diesem Unrechtssystem, nicht weniger als die Qataris. Sind nicht nur die Scheichs die davon profitieren, die ganze Welt ist dort um Geld zu verdienen. Bringt halt nix über Symptome zu schimpfen wenn man nicht mal die Ursachen kennt oder benennen kann.

    Ob die Menschen auf der Baustelle in Qatar ausgebeutet, in einer Erzmine in Afrika oder in einer indischen Textilfabrik oder in einem chinesischen Chipwerk, macht eben für mich keinen Unterschied, all das benutzt du gerade. Siehst du eben anders.

    Die Augen sind nur kurzfristig auf die Region gerichtet, in paar Wochen ist auch hier wieder business as usual. Die Qataris sind weder an einer westlichen Demokratie noch an unseren Wertevorstellungen interessiert, keine der arabischen Länder. Die Leben schon im großen Wohlstand und Luxus. Wir sind auch nicht wirklich bereit auf Wohlstand und diverse Annehmlichkeiten im Leben zu verzichten um woanders Veränderungen und mehr Menschen Freiheiten und ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Ich spreche es halt nur aus ohne mich hinter Moral, Ethik und sonst was zu verstecken.

    Ja, sehe ich anders, weil ich denke und hoffe, dass auch plakatives Zurschaustellen der Missstände besser ist als Wegschauen. Da will ich gar nicht aufwiegen, welcher Faktor jetzt mehr oder weniger entscheidend ist. Unrecht ist unrecht, und gehört angeprangert. Natürlich darf man auch mal den Finger in die Wunde legen, was unsere eigenen Firmen im Nahen Osten und auch in anderen Regionen alles an Dreck am Stecken haben. Aber es soll ein und sein, kein oder. Sonst bist du nämlich wieder an dem zynischen Punkt, wo du sagen musst: es ist halt wie's ist, die andern sind auch nicht besser, so what.

    Natürlich ist bald wieder Business as usual, aber wenn bei dem ein oder anderen doch dauerhaft was hängen bleibt, ist schon was gewonnen. Man muss sich halt in kleinen Schritten voranbewegen, und ich finde schon dass die allgemeine Richtung hin zu einer faireren, nachhaltigeren Welt sichtbar ist, wenn man in langfristigen Zeiträumen denkt.

  • bayabu


    Ich fordere ja nicht auf wegzusehen oder zu schweigen. Aber ich muss halt nicht den Fussball genauso missbrauchen wie die FiFA, DFB usw um irgendwelche halbherzigen, inhaltsleeren Botschaften oder Zeichen zu senden.


    Klar muss man in längeren Zeiträumen denken bei gesellschaftlichen Veränderungen. Dennoch werden jetzt konkret die arabischen Gesellschaften einen anderen Weg gehen und andere Ideale haben als wir. Sie wollen keine Kopie unserer Gesellschaft. In 20 oder 30 Jahren nicht, in 50 Jahren nicht. Natürlich müssen sie sich selbst nach innen öffnen, für die Frauen, die Jugend, die Bildung etc. Da kann man die Betroffenen individuell und die Gesellschaft im Ganzen dann unterstützen aber nicht vorschreiben wie und wann das geschehen soll.


    Der Zynismus liegt doch schon darin begründet dass diese armen Menschen die ausgebeutet werden lieber in die Golfregion gehen statt daheim zu bleiben weil sie da eine Chance haben etwas mehr Geld und Wohlstand für sich und ihre Familien zu erreichen. Davon profitieren aber letztendlich die Qataris und direkt oder indirekt wir.


    Und persönlich denke ich jeder hier hat individuell in seiner nächsten und direkten Umgebung genug Anlass und Möglichkeiten für Änderungen zu sorgen und Missstände anzusprechen. Manchmal auch mal eine kleine freundliche Geste.

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  • Ab 50:50 in der ZDF Mediathek zu Lanz gestern - hier der Link - ging es mal nicht Mainstream, sondern eher differenziert um die WM in Katar mit einem Reporter Ronny Blaschke und Stephan Weil, der sich in den letzten Jahren häufig in Katar aufgehalten hat.

    Vielen Dank für den link - sehr interessant. Ich gehöre ja zu denen, die die WM in Argentinien und deren Begleitumstände miterlebt haben. Erschreckend, was in meinem Gedächtnis vorhanden, aber verschüttet war.

  • Woher kommt denn das Argument immer, dass man Katar etwas "vorschreiben" würde?

    Ich hab hier im Forum noch nix dergleichen gelesen.

    Oder hat irgendein Politiker oder Fußball-Funktionär Katar irgendwas "vorgeschrieben"?

    Ist mir da was entgangen?

  • Also das Ansehen und die Begeisterung für den Fussball der Nationalmannschaft, klar beschädigt. Das hat sowohl politische als auch sportliche Gründe. Hier zumindest hat auch Uli Hoeneß recht, der Fussball wird so stark beschädigt. In der Bild steht dazu eine Umfrage. Mir geht es ähnlich. Ich interessiere mich für Spanien, Südamerika. Schaue das Spiel am Sonntag. Ich kann dann doch nicht anders und werde Deutschland die Daumen drücken, allerdings nach dem 2:0 dann auf Spanien halten, sehr wahrscheinlich...

    Da wird jeder zu recht sagen: "Du bist kein richtiger Fan!" nein, bin ich hier auch tatsächlich nicht mehr. Beim Verein ist das Gefühl ganz anders. Ich war gegen Kovac, es war klar das er bei Niederlage gegen Frankfurt fliegt. Trotzdem tut da jedes Tor weh und ist eines zu viel.


    Ich möchte mich zu dem Thema hier auch mit keinem streiten, bei den Streitereien hat wofranz ja nun mal recht. Mir geht es so, ich kann mich mit dieser Nationalmannschaft nicht identifizieren. Wünschen würde ich mir das man in Zukunft einfach absagt. Wird entschieden die übernächste WM in Saudi Arabien, Nord Korea oder sonst wo zu machen, wo es nicht passt, man sollte dann vorm Bau von Stadien schon sagen: Nein, wir sind raus. Zu diesem Post werde ich mich auch nicht streiten. Meine Meinung die ich kaum ändern werde.

    Wolltest Du nicht bis Januar schweigen? Das hast Du versprochen (post #2.283).

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  • Woher kommt denn das Argument immer, dass man Katar etwas "vorschreiben" würde?

    Ich hab hier im Forum noch nix dergleichen gelesen.

    Oder hat irgendein Politiker oder Fußball-Funktionär Katar irgendwas "vorgeschrieben"?

    Ist mir da was entgangen?

    Naja, das ist eine Frage der Bewertung. Wenn die westliche Welt Menschenrechte einfordert, die Du denen aber nicht zugestehst, ist das ein Stück weit schon ein vorschreiben wollen.


    Das halte ich persönlich auch für absolut sinnlos. Ich will hier auch nicht nach der Sharia leben, nur weil sehr viele Menschen auf der Welt das für den einzig richtigen Weg halten.


    Von daher sehe ich es eher so. Sollen sie machen, was sie für richtig halten, aber dann kommen wir halt auch nicht zusammen!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Naja, das ist eine Frage der Bewertung. Wenn die westliche Welt Menschenrechte einfordert, die Du denen aber nicht zugestehst, ist das ein Stück weit schon ein vorschreiben wollen.


    Das halte ich persönlich auch für absolut sinnlos. Ich will hier auch nicht nach der Sharia leben, nur weil sehr viele Menschen auf der Welt das für den einzig richtigen Weg halten.


    Von daher sehe ich es eher so. Sollen sie machen, was sie für richtig halten, aber dann kommen wir halt auch nicht zusammen!

    Jetzt benutzt Du für die Erklärung einfach nur das Wort "einfordern".

    Aber auch "eingefordert" wird rein gar nix.

    In der Position, im Zusammenhang mit einer WM etwas einzufordern oder vorzuschreiben, ist nur die FIFA.


    Hier wird diskutiert, im TV wird diskutiert, aber niemand schreibt vor oder fordert ein.

  • Jetzt benutzt Du für die Erklärung einfach nur das Wort "einfordern".

    Aber auch "eingefordert" wird rein gar nix.

    In der Position, im Zusammenhang mit einer WM etwas einzufordern oder vorzuschreiben, ist nur die FIFA.


    Hier wird diskutiert, im TV wird diskutiert, aber niemand schreibt vor oder fordert ein.

    Wie gesagt, eine Frage der Bewertung aus meiner Sicht. Die Diskussionen der letzten Jahre haben ja nicht umsonst zu einer Verbesserung geführt. Man sah sich offenbar gezwungen, den Kritikern was hinzuwerfen.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ja die FiFA ist kriminell und alle in ihr organisierte Verbände und Strukturen inklusive UEFA und DFB, die nehm ich da sicher nicht aus. Auch ein Grund warum ich den Clubfußball ohne diesen Sauhaufen sehen will und deswegen auch eine Art Superliga befürworte. Deswegen wäre es imo auch besser den Verbandsfussball abzuschaffen oder aufs Mindeste zu begrenzen zumindest raus ausm Profibereich zu halten. Ist aber anscheinend zu extrem. Bessern wird sich aber mit diesem System nix.


    Die Qataris haben ja zumindest sowas wie Arbeitsschutzrechte und Mindeststandards eingeführt nach langen Diskussionen und öffentlichem Druck. Das auch nur weil eben die WM dort stattfindet sonst wäre ja alles weiter unter dem Radar und Desinteresse des deutschen und europäischen Fans bzw Gesellschaft geblieben. Ohne die WM würde dort auch gebaut und gewirtschaftet werden, vielleicht langsamer und etwas kleiner aber dennoch.

    Das Problem ist auch es hält sich fast niemand an die Vorgaben des Staates. Dafür verantwortlich sind nun mal die internationalen Konzerne und den Qataris fehlen die Ressourcen und auch der Wille diese zu kontrollieren und durchzusetzen. Ich wiederhole mich zum xten Male die Unternehmen sind in der Pflicht ordentliche Gehälter zu zahlen, vernünftige Unterkünfte zu stellen, für die entsprechende Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen, nicht der Staat, das ist in Deutschland auch nicht anders. Und auch nur die Konzerne können in Qatar mehr in Sachen Arbeiterrechte durchsetzen aber da steht bei denen das Fressen genauso über der Moral.


    Und ich wiederhole mich auch zum wievielten Male... im Kapitalismus ist kein Platz für Menschenrechte und Demokratie.

    Der Hauptunterschied unserer Ansichten ist glaub ich, du meinst es sind die anderen die Unrecht begehen und ich sehe uns aber mittendrin als Teil dieses Systems mit einem nicht geringeren Anteil. Nur richten wir gerade keine WM aus.

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