Weltmeisterschaft 2022 in Katar

  • Modus für WM 2026 wird geprüft

    Die Fifa und die Turnierorganisatoren denken einem Bericht der britischen Tageszeitung „Guardian“ zufolge über eine Änderung für die WM 2026 nach.


    Bislang soll die erste Endrunde mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko in der Vorrunde in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Dem Bericht zufolge werde derzeit während der WM in Katar „informell“ über die Möglichkeit mit zwölf Vierergruppen gesprochen.


    Kommen in diesem Modus die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Dritten weiter, würde das zu 104 WM-Spielen führen – 40 Partien mehr als in Katar.


    Der Weltverband Fifa erwartet durch die gestiegene Anzahl von Spielen bei der Dreiländer-Endrunde deutlich höhere Einnahmen.


    :thumbsup:

  • Irgendwann wird die WM mit 128 Teams in Achterergruppen gespielt.


    Ich freue mich schon auf die Partie zwischen Tuvalu und Andorra an Spieltag 7 in Gruppe L im Kim-Jong-Un-Stadion bei der es um den Einzug ins Zweiunddreißigstelfinale geht...

    0

  • Mal schaun, wie groß das alles noch wird. Ich bin ohnehin davon überzeugt, dass wir in den nächsten 20-30 Jahren erleben könnten, dass in Europa gar keine Qualifikation für die EM mehr gespielt wird, sondern einfach alle 56 Teams über 3 Monate in einem großen Turnier spielen müssen.


    Dann kann auch in den Abstellungsphasen die Nations League weiter promoted werden. Der Fifa fällt sicher auch noch ein, wie man das alles noch größer machen muss. Weil, es fehlt ja das Geld.

  • Es ist ja nichtmal so, dass da gerade Grenzen ausgetestet werden bezüglich des Interesses der Zuschauer. Ich kenne in meinem Umfeld so, so viele Menschen, die schon jetzt keine Lust mehr auf diesen ganzen Fußball haben, so, wie er derzeit organisiert wird. Die unterstützen zuerst ihren Verein, dann kommt vielleicht irgendwann mal die Nationalmannschaft. Aber alle haben dieses Gefühl: Es ist bereits jetzt viel, viel zu viel. Mir geht es da genau so: Ich schaue die WM, aber längst nicht so ausführlich und interessiert wie noch 2014 oder selbst 2018. Mich interessiert die Conference League überhaupt nicht, ich verfolge nichtmal, wer sich da wann qualifiziert. Ich verstehe bis heute die Regeln der Nations League nicht. Es interessiert mich einfach nicht. Weil immer nur Fußball läuft, weil ein Wettbewerb auf den nächsten folgt. Es gibt ja oft (außer montags) keinen Tag mehr, an dem nicht irgendjemand im aus der 1. oder 2. Liga im Einsatz wäre. Wahnsinn, finde ich.


    Nun ist weder mein Bekannten- und Freundeskreis repräsentativ, noch bin ich selber das Maß aller Dinge. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielen anderen Fans auch so geht. Und anstatt mal darüber nachzudenken, ob nicht zu viel Fußball die Leute eher vom Sport wegbringt, ob man nicht Desinteresse fördert, wird immer weiter geschaut, wie man noch mehr, noch mehr und noch mehr Fußball anbieten kann unter dem Deckmantel der sportlichen Attraktivität - um die es bei all dem aber nichtmal im Kern geht.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Erscheint mir relativ absurd, auf 8:0 gehen zu wollen.

    Was ist denn daran absurd?

    Absurd war vielmehr die Taktik, einen Sieg egal in welcher Höhe einfahren zu wollen und sein Schicksal ansonsten in die Hände der Spanier zu legen, die sich ihrerseits ausrechnen konnten, daß Deutschland eh gewinnt und man mit einer eigenen Niederlage zwei Fliegen schlägt: Das unangenehme Deutschland draußen und die auf dem Papier leichteren Gegner in Achtel- und Viertelfinale.

    Sieben oder acht Tore waren für Deutschland die einzige Garantie auch wirklich weiterzukommen. Und es hat schon alles im Fußball gegeben, warum also nicht auch ein 8:0 gegen Costa Rica?

  • Was ist denn daran absurd?

    Absurd war vielmehr die Taktik, einen Sieg egal in welcher Höhe einfahren zu wollen und sein Schicksal ansonsten in die Hände der Spanier zu legen, die sich ihrerseits ausrechnen konnten, daß Deutschland eh gewinnt und man mit einer eigenen Niederlage zwei Fliegen schlägt: Das unangenehme Deutschland draußen und die auf dem Papier leichteren Gegner in Achtel- und Viertelfinale.

    Sieben oder acht Tore waren für Deutschland die einzige Garantie auch wirklich weiterzukommen. Und es hat schon alles im Fußball gegeben, warum also nicht auch ein 8:0 gegen Costa Rica?

    Du kannst diese Siegeshöhe nicht einplanen - zumal es am Anfang des Spieles sehr eng auf dem Platz zuging und alles nur im klein-klein ging, weil Costa Rica sehr dicht gemacht hat. Deshalb finde ich auch die Stürmersituation völlig Quatsch, weil die Situationen anfangs des Spieles nicht diesselben waren wie in der letzten halben Stunde der Spiele.


    Insgesamt wurde das Ganze aber bereits gegen Japan verloren

    0

  • Du kannst diese Siegeshöhe nicht einplanen

    Das ist schon klar, ich bin ja kein Traumtänzer, aber darum geht es mir nicht. Es geht darum, ein Ziel auszugeben und mit aller Konsequenz zu verfolgen, das singulär sich anzustreben lohnt, weil es eben das einzige ist, das einen Erfolg, in dem Fall das WM-Achtelfinale, ohne die Schützenhilfe Fremder garantiert. Aber so ein Husarenstück auch nur zu denken hätte eines anderen Trainers bedurft als den Löw-Getreuen Flick.



  • da hat man sich ja die richtige WM dafür ausgesucht. das könnte richtig unterhaltsam werden.:D

    weiß jemand wann die doku ausgestrahlt werden soll?

  • Das ist schon klar, ich bin ja kein Traumtänzer, aber darum geht es mir nicht. Es geht darum, ein Ziel auszugeben und mit aller Konsequenz zu verfolgen, das singulär sich anzustreben lohnt, weil es eben das einzige ist, das einen Erfolg, in dem Fall das WM-Achtelfinale, ohne die Schützenhilfe Fremder garantiert. Aber so ein Husarenstück auch nur zu denken hätte eines anderen Trainers bedurft als den Löw-Getreuen Flick.

    Naja, wenn du so ein hohes Ergebnis willst, musst du auch richtig ins Risiko gehen. Und das mussten wir ja erst nicht, weil Spanien auch früh führte. Mann muss sich wohl da auch den Spielfilm des Dramas anschauen. Die Tore für Japan fielen in Minute 48 und 51. Übrigens begannen wir ab da zu schwanken - wohl weil es dann galt, die 8 Tore wirklich zu machen.


    Das Problem war, dass man sich quasi mit den Auswechslungen im Japanspiel und dem Strukturverlust unter Druck setzte - und auch wenig das Spielglück fehlte.

    0



  • da hat man sich ja die richtige WM dafür ausgesucht. das könnte richtig unterhaltsam werden.:D

    weiß jemand wann die doku ausgestrahlt werden soll?


    Ich denke das Filmchen wird entweder im Giftschrank enden, oder aber extrem zensiert werden.

    Ente Auge Zickzack Zickzack Schlange Stern Eule Ankh Spirale Auge Auge Messer

  • Dreiergruppen finde ich super. Dann können die bereits nach 2 Spielen nach Hause fahren und unsere Spieler werden noch mehr geschont. :thumbsup:

  • Du kannst diese Siegeshöhe nicht einplanen - zumal es am Anfang des Spieles sehr eng auf dem Platz zuging und alles nur im klein-klein ging, weil Costa Rica sehr dicht gemacht hat. Deshalb finde ich auch die Stürmersituation völlig Quatsch, weil die Situationen anfangs des Spieles nicht diesselben waren wie in der letzten halben Stunde der Spiele.


    Insgesamt wurde das Ganze aber bereits gegen Japan verloren

    niemand plant ein ergebnis ein. in erster linie will man gewinnen. es wurde auch gesagt das man nicht zum spiel jpn vs esp schaut. und so sah es auf dem platz schon aus. zur pause hätten wir 4-5:0 führen können.


    Nochmal: Es geht nicht darum dass man einplant 8:0 zu gewinnen sondern dass man alles tut um das Ziel zu erreichen. Daran ist nichts arrogant. Arrogant wäre es gewesen vor dem Spiel zu sagen "Wir schlagen CR 8:0". Das hat aber keiner vom DFB getan. Zu sagen "Das beste Ergebnis wäre 8:0" ist nicht arrogant.

  • Absurd war vielmehr die Taktik, einen Sieg egal in welcher Höhe einfahren zu wollen und sein Schicksal ansonsten in die Hände der Spanier zu legen, die sich ihrerseits ausrechnen konnten, daß Deutschland eh gewinnt und man mit einer eigenen Niederlage zwei Fliegen schlägt: Das unangenehme Deutschland draußen und die auf dem Papier leichteren Gegner in Achtel- und Viertelfinale.

    Na ja, das hatte ich ja als These aufgeworfen. Im Nachgang womöglich nicht ganz falsch.


    Aber in ein Spiel zu gehen mit dem Ziel, den Gegner 8:0 zu schlagen, ist vermutlich dennoch keine gute Idee. Kein Vorwurf in diese Richtung!


    Das Turnier wurde im ersten Spiel verloren. Besser gesagt: vor dem ersten Spiel.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Es ist ja nichtmal so, dass da gerade Grenzen ausgetestet werden bezüglich des Interesses der Zuschauer. Ich kenne in meinem Umfeld so, so viele Menschen, die schon jetzt keine Lust mehr auf diesen ganzen Fußball haben, so, wie er derzeit organisiert wird.

    Meines Erachtens sind Sichtweisen wie Deine egozentriert. Sie sind legitim und nachvollziehbar, aber unmaßgebend. Dieser Tage sagte Fußballjournalist Ronald Reng bei der Deutschen Welle, dass 3,5 Milliarden Menschen die WM verfolgen. Das sind mehr als je zuvor. Das Interesse am Fußball wächst global, die WM ist noch vor den Olympischen Spielen das erfolgreichste Unterhaltungsprodukt des Planeten.


    Dass das Zuschauerinteresse in Deutschland und gegebenenfalls in wenigen anderen der westlichen Industriestaaten zurückgeht, mag so sein; das ist global betrachtet aber nicht relevant. Daher ist es auch keine Überraschung, dass kolportierte 207 von 211 Fifa-Mitgliedsstaaten Infantino bei der anstehenden Wiederwahl ihre Stimme geben wollen. Er liefert eben, was gewünscht wird: Umsatz. Das Wie ist den meisten Staaten völlig egal.


    Die Fifa ist in dieser Hinsicht vergleichbar mit der katholischen Kirche: Viele in Deutschland raufen sich angesichts der Halsstarrigkeit des Vatikans die Haare. Aber weltweit brummt das Geschäft wie eh und je. Da ist die Meinung von einigen Millionen westlichen Katholiken einfach völlig irrelevant.

  • Rodeo_Baierlorzer


    Und noch als Zusatz zu deinem guten Beitrag: Die FIFA und vor allem die Sponsoren (auch die europäischen) können die Kritik in Westeuropa verkraften, da man nun endlich auch einen Zugang zum nordamerikanischen Markt bekommen hat mit Rekordeinschaltquoten (und auch Australien), was die fehlenden Millionen an Konsumenten in Westeuropa locker kompensiert und das genau 4 Jahre bevor das Turnier dort ausgetragen wird. Geht doch alles auf. Und letztlich wird auch die UEFA, die wie immer öffentlich protestiert, hinter den Kulissen mehr als dankbar sein, dass noch mehr Geld fließt.

    0

  • Es ist richtig, das global gesehen das Interesse an Fußball wächst, auch das die FIFA Aktionen wenig bis keine negativen Auswirkungen auf den Club Fußball außerhalb der UEFA haben.


    Dennoch wird die UEFA nicht alles mitmachen wollen/können. Denen ist letztlich der europäische Clubfussball näher bzw die EM als die FIFA.


    Die UEFA hat ja genau das jetzt verstanden und Kompromisse mit den Ligen und Clubs gemacht. Das sie vorher dazu nicht bereit war, war ja überhaupt erst der Nährboden für die Superleague