Posts by le_1_

    Und dann ist der Verein arm, wir gewinnen keine Meisterschaften mehr, spielen mit der C-Jugend im Mittelfeld mit und es kommen nur noch die wahren Fans > Stimmung super. DAS IST DIE LÖSUNG :D

    Hm, ist nur schade. Es gibt ja anscheinend genügend Leute, die etwas ändern wollen, entweder, die hier schreiben oder nur mitlesen. Da könnte man glatt ne neue Ultra-Gruppierung aufmachen :D
    Name: Ein Bier geht noch, ein Bier geht noch rein! ;-)
    Wobei ich auch ohne Alkohol Spaß haben kann ;-)

    Stimme in vielen punkten zu, aber:
    Schließen hüpfen und singen denn Fußball sehen aus?
    Vor allem: Wenn man schon einen Stehplatz hat, dann ist der Weg zum Mitmachen nicht mehr allzuweit entfernt, dann kann man dieses kleine "Übel" auch ncoh über sich entgehen lassen. Und: Wenn ich die Stadien im Rheinland sehe (Ausnahme: Leverkusen): Da machen mehr als 50 Prozent kontinuierlich mit. Es wird ja nicht erwartet, dass die Haupttribüne 90 Minuten steht. :)

    Auch wenn wir natürlich alle die 7 Euro in der Südkurve schätzen.
    Zu den Pfiffen: Das gehört sich einfach nicht, dann muss man allerdings auch von der Mannschaft erwarten, dass sie diese Phrasendrescherei lässt, denn das Spiel war für die Ansprüche, die sie sich selbst gestellt haben, grauenhaft. Dass gerade ein Boateng sich anmaßt, die Fans zu kritisieren, finde ich sehr bedenklich, nicht nur, weil er bisher viel zu selten das abgerufen hat, wofür er eigentlich geholt wurde.

    Es ist ja jedem selbst überlassen, ob er mitmacht, aber von mir persönlich kann ich nur sagen, dass Siege dann am Geilsten sind, wenn man die Mannschaft vorher angefeuert hat. Nur auf die faule Haut legen, könnte ich nicht, aber vielleicht liegt das an meiner rheinischen Menatlität? Es gibt nichts Besseres als einen Zusammenhalt zwischen Mannschaft und Fans. Die Spieler spielen über kurz oder lang auch besser und wenn man seine Mannschaft 90 Minuten nach vorne gepeitscht hat, vergisst man diese Momente im Leben nicht. Ich erwarte nicht von Rentnern oder völlig abgestressten Menschen, dass sie sich die Kehle aus dem Leib schreien, aber es wird gerade so getan, als ob kein Bayern-Fan einen Finger zucken müsste und das Recht auf Unterhaltung hätte, weil 99 Prozent aller aus alten, gebrechlichen Leuten bestehen.


    Sicherlich wäre es ein Mittel, die Eintrittspreise zu senken, gerade die Jugend brauchts (16-30 Jahre), das ist die Gruppe, die am Meisten anfeuert. In Düsseldorf, wieder mein beliebtes Beispiel, ist auch das ein Grund für den Fanwandel. Denn ich darf daran erinnern, dass dort zu Bundesligazeiten teilwiese nur 8.000 Zuschauer kamen. Dort hat man einen Wandel geschafft und jeder profitiert davon. Natürlich verzichtet ein Verein ungern auf Einnahmen. Bei Bayern übertrifft die Nachfrage bei Weitem das Angebot, aber ich finde, da so oft vom Uli betont wird, dass die Vereine immer weniger von Eintrittspreisen abhängig sind, könnte man die auch senken. In Hamburg beispielsweise oder in Stuttgart, wo ich nächste Woche hinfahre, sind die Preise absolut überteuert, das macht den Fußball kaputt und englische Verhältnisse, die man ja bei den Einnahmen erreichen will, sind nicht in allen Bereichen erstrebenswert, denn über kurz oder lang macht keiner das mehr mit und wir fangen wieder von vorne an.

    Es muss sich auf allen Seiten etwas tun. Mehr Vertrauen vom Verein und auf der anderen Seite mehr Initiative bei den Fans.
    Ich habe mir jetzt hier alle Kommentare durchgelesen. Alle sind sich mehr oder weniger einig: Die Stimmung bei Heimspielen ist verhältnismäßig schlecht und alle wollen eine Besserung. Genau dieselbe Meinung nehme ich auch bei den FCB-Fans in meinem Freundeskreis auf. Allein die Anzahl derjenigen, die hier bessere Stimmung wollen, würde schon reichen, um was zu bewegen. Sicherlich ist die Südkurve nicht ansatzweise so groß wie die Kurve in Dortmund, aber die schlechte Stimmung auf die Architektur zu schieben, halte ich für falsch, da es auch Gegenbeispiele gibt. Ich weiß nicht, wer von euch die letzten Jahre bei Pflichtspielen von Fortuna Düsseldorf war und wer die Arena kennt. Stimmungsmäßig gehört die Fortuna zu den drei besten Vereinen in Deutschland. Die Kurve ist nicht größer, stattdessen gibt es weniger Beschränkungen für die Fans, die Ultras haben einen eigenen Verkaufstand in der Arena, halten im Gegenzug alle Vorschriften ein.


    Jede Gruppe braucht eine gewisse Organisation, in München ist die Schickeria für die Stimmung verantwortlich, ich finde es aber zu einfach zu sagen: Lasst die mal machen, wir singen dann mal ab und zu mit.
    Meiner Ansicht nach gibt es mehrere Punkte, die als Probleme aufzufassen sind:
    1) nicht jeder kann sich mit der Schickeria identifizieren, aus welchem Grund auch immer
    2) es wurde bereits angesprochen, vielleicht sollte mal das Fangesangskontingent überarbeitet werden, denn anscheinend fallen vielen auf Anhieb keine Lieder ein, die wirklich alle oder zumindest viele mitsingen würden. Die Schickeria macht oft auch ihr Ding und singt ihr Kontingent durch, dabei gibt es wirklich ein paar Lieder, die ich persönlich langweilig finde. ;-)
    3) Viele Fans kommen ins Stadion, um zu genießen und sind wirklich nur Sinnbild für das oft angesprochene "Operettenpublikum", dazu einige Familien. Um die mit einzubeziehen, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, denn außer "Steht auf, wenn ihr Bayern seid", kommt nie vom ganzen Stadion etwas.


    Jetzt kann muss man sich fragen, was dagegen unternommen werden kann. Die Leute, die ins Stadion gehen, werden, solange der FCB weiterhin so erfolgreich ist, immer dieselben sein, das heißt, weil es wohl auch immer so ein wird, dass man sich für diesen Fall etwas überlegen muss. Und da komme ich zu dem Ergebnis, dass man vielleicht gezielt kleinere Gruppen bilden müsste, die von sich aus auch mal Stimmung machen, keine Anti-Schickeria-Organisation, sondern einfach in jeden größeren Block bestimmte Leute haben, denen es nicht zu peinlich ist, auch mal zu schreien, wenn sonst keiner singt. Denn genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Wenn einer anfängt und der zweite zieht nach, tritt meistens das Phänomen auf, dass auch die anderen nachziehen: Psychologie.
    In Düsseldorf ist dies nicht organisiert, das hat sich seit Jahren eingespielt und man kann dort genau dieses Phänomen beobachten. Seit Jahren sitzen oder stehen immer bestimmte Kreise/ Personen an den selben Plätzen. Wenn sich die Ultras mal eine Auszeit nehmen, kommt wieder aus einer anderen Ecke ein Fangesang, usw.. Sicherlich wären größere Kurven von Vorteil, doch man kann die AA nicht einfach umbauen :)


    Deshalb brauchts meiner Ansicht nach einfach mehr Verantwortung der Gruppen, die gerne Stimmung machen würden, aber halt sauer sind, dass keiner mitmacht. Sicherlich schwer umzusetzen, aber uns allen sollte daran gelegen sein, dass die Münchener Fans nicht mehr als Operettenpublikum vereinheitlicht werden. Das stimmt einfach nicht wie man bei Auswärtsspielen immer wieder sieht. Die Umsetzung ist sicherlich schwierig, aber man muss einfach mehr Zusammenhalt zeigen und sich nicht von anderen abgrenzen. Klingt sicherlich idealistisch, ist für mich aber der einzige Weg. Und jetzt auf die Meinung, mit Gebrüll! ;-)

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Ich brauche sicherlich kein Philip Lahm Buch um etwas zu lesen - da gibt es wahrlich bessere Lektüre... </span><br>-------------------------------------------------------


    Habe ich nie behauptet, war ja wohl etwas Ironie drin zu erkennen. Lesen kommt allgemein halt aus dem Trend und es sollte ein Fingerzeig sein, dass heutzutage ja nur noch die großen Skandalbücher gelesen und als "Bestseller" verkauft werden. Bessere Lektüre gibt es sicherlich, ich denke auch nicht, dass Philipp Lahm den Anspruch hat, Literaturnobelpreisträger zu werden. ;-)
    Wie gesagt, er war falsch beraten, aber ihn jetzt auf eine Stufe mit beispielsweise Toni Schumacher zu stellen, der ja vor allem intimere Dinge ausgeplaudert hat, halte ich für gewagt. Man kann vollstes Verständnis dafür haben, wenn die betreffenden Personen sich auf den Schlips getreten fühlen, aber es ist wie bei anderen Büchern dieser Art: 90 Prozent der Urteile werden von denen gebildet, die das Buch nicht ganz gelesen haben. Ich denke nicht, dass es das absolute Skandalbuch ist. Einen Rücktritt als Kapitän halte ich für übertrieben, auch wenn er meiner Meinung nach kein guter ist. Wie neigen hier aber auch gerne dazu, überzureagieren, also ruhig Blut und keine willkürliche Hetzjagd fabrizieren. Fragen wir mal die Herren Lampard oder Gerrard dazu, was sie davon halten. Zu allem anderen habe ich ja bereits Stellung genommen. Zeitpunkt und Art waren sehr dumm. Genau wie es ein Diffarmieren wäre. Manche haben anscheinend auch nur einen Grund gesucht, ihn jetzt endgültig abzusägen, da passt irgendetwas nicht...

    Philipp Lahm ist ein Spieler des FC Bayern. Das heißt nicht, dass wir alles gutheißen sollten, was er macht, aber ihn weg zu wünschen und zu verteufeln ist eines Bayern-Fans auch nicht würdig, denn er hat nicht unseren Verein angegriffen oder ihm geschadet.
    Es ist allerdings richtig, dass ein generelles Nachtreten absolut keinen Stil hat, selbst wenn die Dinge stimmen, die er gesagt hat. Vermutlich wollte er auch niemanden beleidigen, dennoch ist die allgemeine Vermarktungsstrategie, auch gerade über die BILD, sehr fraglich. Es ist bekanntlich nichts Neues, dass Klinsmann taktisches Unverständnis, Van Gaal Beratungsresistenz und der Nationalmannschaft von 2008 Zerstrittenheit vorgeworfen wurde, dennoch muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er diese Dinge nicht schon früher angesprochen hat, als noch Zeit da war, etwas zu verändern. Zur Not muss ein Kapitän, der er unter Van Gaal dann auch war, auch unbequeme Wahrheiten aussprechen, zur Not in der Presse, bis sich was ändert.
    Was die Führungsspielerdiskussion angeht, liege ich schon teilweise bei Kahn: Es braucht Leute auf dem Platz, die in in einer brenzligen Situation ein Team zum Tor oder Sieg schreien, auch mal Spieler, die, wie Gustavo es meiner Meinung nach in den vergangenen Spielen sehr gut gemacht hat, mal dazwischen hauen, denn man kann noch so viel über eine Veränderung im Fußball reden: Der Mensch hat sich mit den Jahren mental nicht sehr verändert, seien jetzt viele neue Erkenntnisse und Methoden zum Thema Taktik, etc. hinzugekommen. Aber jeder Sportler weiß, dass eine Führungsfigur, die auf dem Platz noch mal hochpuscht, Wunder bewirken kann.
    In dieser Hinsicht ist mir Philipp zu leise. Alles intern zu behandeln ist sicherlich nicht abwegig, aber manchmal auch das falsche Zeichen, weil sich dort möglicherweise nicht so viel tut wie unter den Augen der Öffentlichkeit ( Trotzreaktion, wie man sie von früher kennt ).
    Bastian wäre mir als Kapitän lieber, nicht nur, weil er vielleicht etwas lauter sein kann, sondern auch seiner Position wegen, wo man eher mal ein Zeichen setzt, als Philipp Lahm, der gefühlt in 180 Spielen, 5 Fouls begeht...
    Es braucht vor allem Ehrlichkeit und man kann über Arjen Robben sagen, was man will, aber er hat im Hinspiel gegen Zürich als einziger angesprochen, was das Spiel gezeigt hat: Erhebliche Schwächen. Das ewige Schöngerede bringt auch nichts, das hat man vergangene Saison gesehen. Aber auch Forderungen fernab der Realität bringen nichts, das hatte man immer wieder einmal.
    Ob das Duo Lahm/ Schweinsteiger den Aufgaben gewachsen ist, wird man sehen. Letzte Saison waren sie es nicht, diese Saison warten die großen Brocken noch, da sollte man auch noch nicht voreilig urteilen.
    Aber einen Spieler, der aus der eigenen Jugend kommt, mehrmals das Double geholt hat mit dem FCB, immer noch einer der besten Außenverteidiger der Welt ist, sollte man auch nicht diffarmieren und charakterliche Schwäche vorwerfen, schon gar nicht, wenn man ihn nicht persönlich kennt. Man kann festhalten, dass er, wie Ottmar sagt, "falsch beraten war" und unterschätzt hat, was ihm niemals passieren darf, wohin das alles führen könnte. Natürlich wird gerade bei Spielern des FC Bayern überreagiert, er hätte mit seinem Fazit bis zum Ende der Karriere warten sollen und man wird wirklich das Gefühl nicht los, dass er fast nur aktuelle Trainer nicht kritisiert, dies aber in einem späteren zweiten Teil kommen könnte...
    Tja, so ist halt der FCB, keine Woche Ruhe, als wenn die das vor der Saison festgelegt hätten. Die eine Woche Koan Neuer, die andere Woche Neuer-Patzer, dann Ulis Nicht-Kabinengang, jetzt Lahm und nächste Woche?...
    Unbemerkt davon: Seien wir froh, dass es derzeit "einigermaßen" gut läuft und wir sportlich auf Kurs sind und das zählt. Zum Büchlein vom Philipp kann man natürlich jetzt erst einmal nur die Zitate bewerten, die natürlich nicht wahllos rausgesucht worden sind, ein bestimmter Effekt war gewollt. Ansonsten kommen wir alle mal wieder zum Lesen, das ist doch auch was


    ;-);-)

    Es ist nun mal so: Bayern-Fan zu sein ist doch auch gerade deswegen so lustig, weil es so viele Neider und Gegner gibt. Nicht umsonst gibts ja den Spruch: Euer Hass ist unser Stolz.
    Der Song ist Kult geworden und man muss als Bayern-Fan mittlerweile selbst drüber lachen. Campino ist ein netter Kerl, man sollte so etwas nicht als Kriegserklärung ansehen. Die Toten Hosen haben mit dem Song einen großen Erfolg gehabt, im Endeffekt hats unserm FCB nicht geschadet. Nein, ist es sogar eine Ehre, denn dass ein solcher Song so berühmt wird, unterstreicht den hohen Stellenwert unseres Vereins. Ich habe kein Problem damit, mir trotzdem seine Musik anzuhören, als Rheinländer und Sympathisant zu Düsseldorf allgemein fällt mir das wohmöglich leichter, aber dennoch sollte man das alles hier nicht zu ernst nehmen :D
    Ich schließe mich da voll und ganz katschinho an ;-)

    Alles Gute zum Geburtstag, Thomas.
    Feier schön mit deiner Familie und bleib wie du bist.
    Lass dich nicht unterkriegen und mach da weiter, wo du vergangene Saison aufgehört hast.
    DIE FANS DES FCB STEHN HINTER DIR!

    Er kann ja auch schwer seinen langjährigen Kapitän in die Pfanne hauen.
    Philipp ist ein sehr guter Kapitän und Ballack sollte aufhören, denn wie man gesehen hat, ist die Zeit dafür reif. Das Team harmoniert sehr gut zusammen.
    Das weiß auch Schweinsteiger. Er will nur nicht seinen langjährigen Freund verletzen. Das macht man auch nicht.
    Ballack hat viel die letzten Jahre für den deutschen Fußball geleistet und war das Aushängeschild. Da kann man ihn nicht einfach mal ebenso abservieren. Das Einzige was das legitim macht, ist ein Rücktritt Ballacks.


    Schweinsteiger hat es verdient, zum Besten des Turniers ausgezeichnet zu werden...