Posts by ziffel

    Hinzu kommt in meinen Augen, dass Lahm ein absolut fairer Spieler ist. Wann holt der sich denn mal 'ne gelbe Karte ab? Das spricht nur noch zusätzlich für seine Top-Qualitäten als Außenverteidiger, knifflige Situationen spielerisch und mit viel Geschick zu lösen. Zudem: Welcher AV auf diesem Niveau könnte zur Not auch auf die andere Spielfeldseite ausweichen und den LV anstatt RV mit fast gleicher Leistung geben? Ich denke, da dürften maximal 3 oder 4 europaweit in Frage kommen.


    Der Kaiser der Schwalbenkönige, Dani Alves, kann ruhig mit seinesgleichen wie Busquets und Pedro weiterspielen...

    Die Idee hinter der Europa League ist ja sehr lobenswert - mit der Reformierung des UEFA-Cups in einen kleinen Bruder der Champions League mit Gruppenphase und der Aufstockung auf 64 Teams wollte man auch den kleineren Vereinen aus Ligen, der in der 5-Jahres-Wertung unter ferner liefen auftauchen, die Möglichkeit geben, sich auf Europapokal-Ebene auszeichnen zu dürfen. Das ist ja an sich nicht verkehrt. Nur leider bringt dieses Ansinnen auch etliche Nachteile mit sich.


    Dazu genügt es schon, sich mal anzugucken, wer dieses Jahr in der Gruppe H spielte: Inter, Rubin Kasan, Partizan Belgrad und Neftci Baku. Eine Mannschaft mit Rang und Namen gegen drei No-Names. Das bedeutete für Inter nicht nur strapaziöse Flüge ins tiefste Osteuropa, sondern auch pures Desinteresse der eigenen Fans. Und das ist in meinen Augen absolut nachvollziehbar.


    Hinzu kommt bei der Vielzahl der teilnehmenden Mannschaften die fehlende Spannung. Da überstehst Du als Verein souverän die Gruppenphase, um dann im 1/16-Finale den langen Marsch zum Finale anzutreten. Du musst zusätzlich zur Gruppenphase also nochmal vier Runden spielen, bevor Du die Chance hast, den Pokal in den Händen zu halten. Spannung? Fehlanzeige!


    Vom Wettbewerbsfaktor fand ich den UEFA-Cup früher viel besser, weil man gleich in der K.O.-Phase anfing. Wie die ausgeschütteten Prämien an die Klubs damals im Vergleich zur EL aussahen, weiß vielleicht einer von Euch. Fakt ist jedoch, dass es doch Gründe haben muss, warum in den 80er- und 90er-Jahren Teams wie Real, Juve, Inter, Parma, Ajax, Bayern und Schalke den Ansporn hatten, das Ding durchzuziehen und zu gewinnen, während heutzutage von Runde zu Runde die großen Namen aufgrund von Halbherzigkeit auf der Strecke bleiben.

    Habe gerade mal nachgeguckt, wer damals vor vier Jahren beim Spiel gegen uns in der Juve-Elf stand. U.a.: Cannavaro (!), Grosso, Camoranesi (!), Diego, Del Piero (!), Trezeguet (!)... Dagegen war Milan mit Nesta, Seedorf und Gattuso ja ein regelrechter Jungbrunnen.


    Das Juve von heute ist mit der abgehalfterten Truppe von 2009 nicht mal ansatzweise zu vergleichen.

    Ich finde nicht, dass Gomez nicht mehr ins System passt. Das würde ja bedeuten, dass wir seit 2010 so einen enormen spielphilosophischen Wandel erlebt hätten, dass ein klassischer Strafraumstürmer überflüssig geworden wäre. Wir sollten nicht vergessen, wer oft genau dann zur Stelle war, wenn es spielerisch gerade nicht lief - richtig, Gomez. Er war es, der gegen Betonabwehren den Ball ins Netz köpfte, wenn Lahm mal vernünftig flankte. Er war es, der aufgrund seines enormen Aktionsradius im gegnerischen Strafraum Platz für Müller schuf. Er war es, der mit seinem feinen Gespür für Abseitssituationen eine Millisekunde schneller als der Gegenspieler schaltete, ohne dass der Linienrichter die Fahne hob.


    Ich habe nie begriffen, warum Barcelona für sein konsequent Keilstürmer-feindliches Spielsystem pausenlos gelobt wird. Der Zeitgeist steuert auf ein 4-6-0-System hin, ähnlich, wie es Spanien schon bei der EM praktiziert hat, was ich für äußerst gefährlich halte. Und ich frage mich, warum solche Spielertypen wie Gomez hier im Forum offenbar immer weniger Wertschätzung genießen.


    Wir haben den Anspruch, Europas Spitze zu erobern. Das mag in 90 % aller CL-Spiele ja durchaus per 4-3-3 oder mit einem mitspielenden Mandzukic klappen, aber eben nicht immer (es hat schon seinen Grund, warum Barca gegen Betonabwehren wie Chelsea oder Celtic regelmäßig kein Land sieht). Wir müssen immer einen Trumpf in der Hinterhand haben und unser Spiel variabel gestalten können. In meinen Augen ist Gomez die perfekte Lösung für solche Momente, in denen aus dem Spiel heraus nichts kommt. Ihn abzugeben, wäre fatal. Allerdings bin auch ich der Meinung, dass ihm seine Körpersprache derzeit leider nicht viele Sympathien einbringen wird.

    Nach den Negativerlebnissen in Bradford und Blackburn in Liga- bzw. FA-Cup glaubt wohl selbst in London niemand mehr dran. Im letzten Jahr wurde nach dem 0:4 gegen Milan im CL-Achtelfinale für das Rückspiel die Devise ausgegeben, ALLES daran zu setzen, vier Tore zu schießen. Hätte damals auch fast geklappt... nur spielte im letzten Jahr noch ein gewisser Robin van Persie bei den Gunners mit, den weder Podolski noch Giroud annähernd ersetzen konnten.


    Arsenal kann froh sein, wenn sie sich für die Europa League qualifizieren. Das Thema CL dürfte bei ihnen seit heute ein für alle Mal abgehakt sein...

    Ich weiß nicht... Selbst wenn sie den EM-Titel holen sollten, könnten sie sich den doch an ihren Hut heften. Mehr als ein Trostpflaster wäre das doch auch nicht. Ok, für Hummels, Özil, Khedira und Klose, also diejenigen, die vom 19.5. nicht direkt betroffen waren, wäre der Turniergewinn sicherlich ein Erlebnis. Aber genauso, wie die Silbermedaille im CL-Finale bei den meisten Bayern-Spielern im Müll gelandet sein dürfte, würden sie vermutlich auch den EM-Pokal in den Keller verfrachten...


    Fassen kann ich das, was da im Finale passiert ist, immer noch nicht. Nichts davon. Diese unglaubliche Geschichte, dass ein Spieler aus der eigenen Jugend uns zum Titel schießt, war so nah- das gibt es eigentlich gar nicht...*hmpf*...


    Diese Zeilen reißen alt geglaubte Wunden wieder auf, merke ich gerade...

    Beruhigend zu wissen, dass es einigen von Euch hier ähnlich geht. Irgendwie habe ich beim Blick in die Gesichter von Gomez, Schweinsteiger, Müller und Co. das Gefühl, dass sie die EM im Unterbewusstsein selbst auch nur als lästige Pflichtaufgabe wahrnehmen. Und wenn sich schon die Spieler nicht richtig auf das Turnier freuen können, wie soll man das dann als Zuschauer? sanna hat's treffend ausgedrückt: Vor dem 19. Mai waren die Empfindungen beim Fußball andere als nach dem 19. Mai. Sehr merkwürdig. Und das, obwohl wir Bayern-Fans ja traditionell leidgeprüft sind.


    Ich hoffe, der Zustand hält nicht an. Nicht, dass die alten Wunden in der kommenden Saison mit dem Anblick unserer roten Trikots, unserer Spieler und unserem Stadion Woche für Woche aufs Neue aufgerissen werden...

    Es ist noch gar nicht so lange her (es war im Winter 2010), da wechselte einer unserer Spieler, der sich immer zu 100% mit dem Verein identifizierte, aufgrund des Trainers zum AC Milan... Trainer haben immer einen Einfluss auf Zukunftsplanungen von Spielern, ob der Trainer nur van Gaal, Heynckes oder Magath heißt.


    Ich denke, Müller wollte mit seinen Aussagen den Verantwortlichen nur mal zeigen, dass er sich trotz seiner Hingabe zum FCB nicht alles gefallen lässt. Und das vollkommen zu Recht. Manchmal muss man dem Vorstand und dem Trainer eben die Pistole auf die Brust setzen, damit sie mal checken, was sie eigentlich an diesem Jungen haben, einer, der jede Woche für den FCB bis zum Herzinfarkt sprinten würde. Dass Müller ernsthaft mit dem Gedanken spielt, den Verein zu verlassen, halte ich für albern.

    Zu Wolfgang Stark fällt mir nur das ein, was Dieter Hoeneß mal über ihn gesagt hat: Stark sei ein Selbstdarsteller, der seine Macht als Schiedsrichter auf dem Spielfeld demonstrieren wolle.


    Das Urteil gegen Kobiashvili ist sicherlich nachvollziehbar, tätliche Angriffe haben im Fußball absolut nichts zu suchen! Drei bzw. vier Spiele Sperre gegen Mijatovic und Kraft wegen verbaler Entgleisungen sind dagegen einfach nur lächerlich, weil sich die Qualität der Tat (bloße Beleidigung) auf einem ganz anderen Niveau befindet. Nicht mal grobes Foulspiel wird so hart geahndet.


    Mal ganz abgesehen davon finde ich es ausgesprochen bedenklich, wenn ein und derselbe Richter die Verhandlungen zu zwei unterschiedlichen Verfahrensgegenständen führen darf. Die Möglichkeit einer richterlichen Befangenheit scheint dem DFB wohl noch nicht in den Sinn gekommen zu sein.

    Ich weiß auch nicht, warum Elfmeterschießen im Vorfeld offenbar nicht geübt worden ist, um die Spieler mental zu stärken. Aber was mich besonders fasziniert: Nicht nur, dass Müller selbst geschossen hätte, wenn er gekonnt hätte (davon bin ich 100-prozentig überzeugt), nein, er brachte im Moment der größten Anspannung sogar noch zusätzlich die Courage auf, andere motivieren zu wollen. Das muss man sich mal vorstellen! Während andere nicht mal einen Ton rausbekommen und völlig in sich gekehrt sind, versucht Müller ihr Selbstbewusstsein aufzuwerten!


    Ich finde, man muss einfach einen riesigen Respekt vor diesem Jungen haben!

    songokuxl :


    Ganz von der Hand zu weisen sind Deine Einwände nicht, das muss man schon sagen. Normalerweise wäre es Tymos und van Buytens Aufgabe gewesen, hier voranzugehen. Aber was willst Du machen... wenn die Zweifel anfangen, ist in einem so entscheidenden Moment wie dem CL-Finale meist Feierabend. Da werden dann auch 32-Jährige wieder ganz schnell zu 18-Jährigen... Die Angst ist leider altersunabhängig.


    Mir klingeln da die Sprüche eines Klopps in den Ohren, dass die Freude aufs Gewinnen größer ist als die Angst, ein Spiel zu verlieren.


    Klopp verfährt nach der Maxime: "Wer nichts zu verlieren hat, kann nur gewinnen!" Für uns stand am Samstag aber eine ganze Menge auf dem Spiel - für viele Spieler wahrscheinlich das größte Ereignis ihrer Laufbahn.

    Ich frage mich, warum das bei Robben dann nicht gelten darf. Der wollte auch nicht schießen...


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    @ tm1416:
    Das ist es ja, was mich hier stellenweise so aufregt. Nur weil Tymo oder Robben schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben und über eine größere internationale Erfahrung verfügen, heißt das doch nicht, dass sie mit solch einmaligen Situationen wie dem CL-Finale locker umgehen.


    Ich finde: Wer antrat und traf (Lahm, Gomez, Neuer), den muss man für seinen Mut loben und ihm gratulieren. Wer antrat und verschoss (Robben, Olic, Schweinsteiger), den muss man für seinen Mut genauso loben und ihn in den Arm nehmen. Und wer gar nicht erst antrat (Kroos, Tymo), darf man nicht verurteilen. Schon gar nicht wegen ureigener menschlicher Eigenschaften wie Angst.

    Wie gesagt, prinzipiell muss ich Dir ja zustimmen. Ich persönlich hätte es auch besser gefunden, wenn Kroos angetreten wäre. Dann hätte wenigstens die Chance bestanden, ein Tor zu erzielen.


    Aber in so einem Moment schießt einem alles durch den Kopf. Hätte Kroos tatsächlich verschossen, wäre er damit möglicherweise nie zurechtgekommen und hätte sich auf ewig die Schuld dafür gegeben, den CL-Pokal verspielt zu haben. Stattdessen wälzte er die Verantwortung lieber auf Spieler wie Olic und Neuer ab, weil er vielleicht hoffte, dass die beiden nicht dieselben negativen Gedanken haben wie er und ihrerseits verwandeln. Kroos wollte mit dem größten Triumph seiner Mitspieler einfach nicht fahrlässig umgehen und sich hinterher nicht immer wieder fragen müssen, warum er trotz Bedenken geschossen hat.

    Du hast ja grundsätzlich recht, aber was ist, wenn Kroos sich in dem Moment sagte: "Ich fühle mich nicht gut. Ich habe Angst. Was ist, wenn ich aufgrund meiner Angst den Elfer verschieße und damit die Mannschaft, die Fans und nicht zuletzt mich selbst in Unglück stürze?" Jeder Spieler geht anders mit seinen Gefühlen um, und Kroos ist da vielleicht etwas nachdenklicher und unsicherer als Müller. Aber daraus kann man dem Jungen doch keinen Strick drehen! Unter uns Forumsnutzern gibt es sicherlich auch welche, die Bungeejumping machen würden und andere, die lieber darauf verzichten, weil ihnen das nicht behagt.


    Es ist dasselbe wie bei Tymo. Du stehst vor dem wahrscheinlich größten Moment Deiner gesamten Karriere, und ich finde, da ist es keine Schande, die Hosen voll zu haben. Es ist einfach menschlich.

    Wir haben mit Lahm, Badstuber, Kroos, Schweinsteiger, Müller und Alaba sechs Stammspieler aus der eigenen Jugend. Auf so einen Wert kommen in Europa allenfalls Barcelona und Ajax. Und jetzt wird diskutiert, ob wir den Jüngsten unserer Top-Leute unter Umständen verkaufen sollten? Ich fand eigentlich, dass wir in den letzten zwei, drei Jahren auf einem sehr guten Weg waren, was die Vereinsphilosophie anbelangt - nämlich unsere Amateure hochzubringen. Einen wirklich guten Verein zeichnet eine erfolgreiche Jugendarbeit nämlich genauso aus wie eine solide Transferpolitik, auch wenn Nerlinger das offenbar noch nicht so ganz kapiert hat.


    Alaba wird im Juni gerade mal 20, wir sollten ihn hier auf alle Fälle noch die nächsten Jahre spielen lassen und ihm auch mal Welpenschutz ausstellen, wenn es an so manchem Spieltag nicht ganz funktioniert bei ihm.

    CL-Endspiele dürfen nur in Stadien ausgetragen werden, die von der UEFA den Status "Fünf-Sterne-Stadion" bzw. "Elitestadion" erhalten haben. Einzig auf diesen Status kommt es an. Davon gibt es europaweit 27. Die Kapazität dürfte dabei völlig irrelevant sein, denn das Ernst-Happel-Stadion in Wien fasst gerade mal 49.825 Zuschauer und trägt trotzdem fünf Sterne.

    ergo: es wird benötigt:
    ein Topstürmer der für / mit Gomez spielt und Artur "ersetzt"
    ein Offensivallrounder um unser Problem mit dem Off Zentrum zu lösen was Kroos nicht vermochte ( das wäre quasi ein Pranjic -Ersatz", nominell nicht positionell )
    ein Defensiv Allrounder der vorzugsweise auf beiden AVs ran kann
    Luxus:ein Mann fürs def Zentrum neben Bastian / Kroos


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    Bis auf Lahm fällt mir international kein einziger Außenverteidiger ein, der beide Positionen bekleiden könnte. Und da wir weder Fuchs von Schalke noch Schmelzer von Dortmund oder Gareth Bale von Tottenham bekommen können, sollten wir unbedingt versuchen, Contento als Backup von Alaba zu halten!

    Der Mann verdient 6- 8 Mio. € im Jahr, er ist Vollprofi und er hat wiederum seinem Arbeitgeber durch mangelnde Leistung viel Erfolg und Geld gekostet. Es kann einfach nicht sein, dass er als erster Elferschütze wieder und wieder so erbärmliche Elfer schießt. Warum übt er das nicht?
    Ein Cristiano Ronaldo kommt und geht immer als letzter im Training und trainiert freiwillig auch alleine noch lange seine Standards. Deswegen ist er so gut, weil er übt und übt.


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    Deswegen hat Ronaldo auch gegen Neuer im Halbfinale verschossen, weil er übt und übt...

    Gomez ist genau der richtige Mann gegen Betonabwehren, genauso wie brauchbare Flanken ein probates Mittel gegen tief stehende Mannschaften sind. Das Problem ist aber, dass Gomez als Keilstürmer von den Außen entweder mit gar keinen oder nur mit äußerst dürftigen Flanken versorgt wird. Gut, Robben und Ribery spielen seitenverkehrt und von Lahm kam erst mit der Zurückbeorderung auf die rechte Seite wieder etwas mehr an hohen Bällen. Dennoch muss man leider sagen, dass Alaba derzeit der einzige Spieler ist, der Gomez mit präzisen Flanken versorgen könnte. Und das ist einfach zu wenig.


    Gegen Basel hat man wunderbar gesehen, wie Gomez geflankte Bälle verarbeiten kann. Tödliche Pässe, die von Kroos oder Müller durch die Gasse in den Strafraum gespielt werden, gibt es ja öfters mal. Und obwohl Gomez eigentlich über ein perfektes Timing (z.B. beim Aussteigenlassen der Gegner) verfügt, verarbeitet er den Ball dann in der Regel zu langsam. Für mich muss da einfach mehr über die Außen kommen.

    Ganz von der Hand zu weisen sind Deine Einwände nicht. Ich finde auch, dass man einfach mal ein weiteres taktisches Konzept in der Hinterhand haben sollte als das ständige 4-3-2-1 mit Gomez als klassischem Strafraumstürmer. Das bedeutet ja nicht, dass er deshalb aufs Abstellgleis geschoben würde, nur weil man einen anderen Spielertypen als ihn holt.


    Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Variante mit einem vorne stehenden Keilstürmer vom Schlage eines Gomez gegen tief stehende Mannschaften ertragreicher ist als wenn man dort im 4-3-3 antritt. Warum? Weil Flanken gegen Betonabwehren in der Regel die einzige Lösung sind. Das Problem bei Gomez sind aber die ausbleibenden oder mangelhaften Flanken von Ribery, Robben oder Lahm. Allein Müller, Kroos und Alaba sind hier brauchbare Flankengeber, und das ist bei einem Stürmer, der darauf angewiesen ist, nicht ganz so vorteilhaft.