Posts by andy100690153

    Wenn man findet, dass Matthäus eine absolut respektable Trainerkarriere hatte, erklärt das zumindest warum die Einschätzung zu Kovacs Eignung für den FCB so auseinander gehen :D

    Klasse Beitrag :thumbup:wirklich sehr gut analysiert.

    Das Müller gestartet ist konnte ich verstehen, aber wenn ein Spiel so läuft wie das gestern, kann ich so einen Spieler doch nicht in der 87. Minute bringend. Entweder schicke ich den die letzte halbe Stunden aufs Feld oder der ist so platt, dass er halt gar nicht spielen kann. Aber dieser Alibi-Wechsel in der 87. war Käse.

    Na wenn eine 42er-Rückrunde mit einer Mannschaft im Umbruch runterwirtschaften bedeutet, haben hier allenfalls nur Jupp 2013 und Pep 2014 vernünftig gewirtschaftet, wenn überhaupt, denn da war die Mannschaft auf ihrem absoluten Zenit.

    Was soll das mit dem Umbruch eigentlich immer? Wir hatten Goretzka statt Vidal und Gnabry als zusätzliche Option auf den Flügeln. Wenn das ein Umbruch ist hatten wir wohl noch keine Saison in der wir nicht im Umbruch waren.

    Ich bleibe dabei, wenn die Transfers als Negativbeispiel herhalten müssen, hatten wir in dieser Zeit ein verdammt hohes Niveau.

    Wer wäre denn zu haben? Also absolut nicht böse gemeint, nur rein interessehalber.

    Während der Saison ist es natürlich sehr schwer eine langfristige Lösung zu finden. Ich habe aber das Gefühl, dass man Flick auch im Hinblick auf diese Situation verpflichtet hat, also die Saison im Falle eines Kovac-Aus zu Ende zu bringen. Da Flick scheinbar nicht langfristig in die erste Reihe möchte, wäre es auch vielleicht von Anfang an klar, dass man für die Saison 20/21 einen neuen Trainer braucht und man entsprechende Weichen stellen kann.


    Meine persönliche Königslösung wäre ten Hag, aber es gibt eine Reihe von Trainern denen ich hier mehr zutraue als Kovac. Denn seinen wir doch mal ehrlich, was hat für Kovac gesprochen? Da hätte man genau so gut die Hälfte der anderen Buli-Trainer holen können.

    Boateng könnte ich mir da ganz pasabel vorstellen, aber das er unser 6er Problem löst glaube ich nicht, ich glaube an seinem Blick fürs gesamte Spielfeld würde er nicht scheitern, denke eher, dass fehlende Wendigkeit/Spritzigkeit da zum Problem werden könnten.

    Fände es aber mal interessant, ihn an der Seite von Thiago zu sehen. Also Thiago als Spielgestalter und Boateng, der ihm den Rücken frei hält.

    SORRY !!!

    Ich entschuldige mich hiermit und werde nie wieder etwas negatives gegen den heiligen Julian sagen.

    Wenn unsere Spieler aufgrund einer soliden angeordnerter Härte zusammengetreten werden ist es eben eine Verkettung unglücklicher Umstände.

    Was soll das denn jetzt? Ich habe weder was vom heiligen Julian noch zum Zusammentreten unserer Spieler geschrieben. Ich habe nur gefragt, ob Nagelsmann öffentlich erzählt hat asd Pavard unsere Schwachstelle ist oder ob irgendjemand von Red Bull Internas an die Bild durchgesteckt hat. Für ersteres kann man Nagelsmann durchaus kritisieren weil es respektlos wäre, für zweiteres aber nicht, da es völlig normal für die Arbeit des Trainers ist, sowas seiner Mannschaft zu sagen.

    was für eine Frechheit einen Spieler des Gegners namentlich als Schwachstelle zu benennen !!


    Hoffentlich fliegt das dem arroganten Schnösel um die Ohren.

    Und hoffentlich tritt uns keiner dieser Nagelsmänner wieder aus dem Spiel, so wie letzte Saison.

    Hat Nagelsmann das denn öffentlich selbst gesagt oder ist das nach "Bild-Informationen"? Kovac hat ja damals auch Hummels als Schwäche bei uns ausgemacht und das ist durch die Medien gegangen, ich glaube aber nicht, dass Kovac das öffentlich irgendwo geäußert hat.

    Zum Ersten: wer sagt dir, dass man Tuchel nicht derart lange hängen ließ, weil man über andere Optionen Bescheid wusste? zB eben Kovac?

    Zu glauben, wir würden uns nicht mit dem Fußball der Trainer beschäftigen, ist naiv. Es gab immer mal wieder kleine Berichte über den Prozess der Trainereinstellung und da waren auch immer Vorstellungen der Trainer inklusive Präsentationen dabei.

    Kovac galt übrigens früher durchaus als Verfechter des Ballbesitzes als Co.

    Da wir Tuchel am Ende holen wollten, dieser uns dann aber abgesagt hat und wir dann auf Kovac umgeschwenkt haben, kann das von dir beschriebene Szenario nicht stimmten. Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass wir Tuchel haben warten lassen, weil wir uns so intensiv um Kovac bemüht haben und halt lange gebraucht haben um Kovac einzutüten. KHR wollte Tuchel, UH wollte nicht wahrhaben das Jupp aufhört, als er es verstanden hatte wars bei Tuchel zu spät und wir haben die Notlösung Kovac eingetütet.


    Dass er mit Frankfurt nicht den Fußball spielen ließ, den wir uns vorstellen, ist klar.

    Das machte Jupp aber beispielsweise mit Leverkusen auch nicht. Zu glauben, dass sich ein Trainer nicht an die höhere Klasse anpassen kann, ist auch naiv. Klopp oder selbst Sankt-Tuchel zeigen das doch. Beide ließen doch bei Mainz im Leben nicht den Fußball spielen, der sie aktuell auszeichnet.

    Das man aus Frankfurt keinen FC Bayern macht ist mir bewusst, es ging mir aber um die grundsätzliche Art von Fußball den man spielen lässt. Hütter beweist doch ganz aktuelle, dass es auch mit einer Mannschaft wie Frankfurt möglich ist einen anderen Ansatz zu wählen, welcher am Ende erfolgreicher ist sei mal dahingestellt, gänzlich unmöglich scheinen eher spielerische als physische und eher offensive als defensive Ansätze aber auch mit Teams wie Frankfurt nicht zu sein. Trainer wie Nagelsmann, Walter oder Streich zeigen ja das gleiche.



    Zum letzten Punkt: warum zählen bei Kovac plötzlich die nationalen Erfolge nicht mehr, waren aber bei Pep DAS Argument für eine erfolgreiche Zeit? Warum stört man sich da nicht an den internationalen Versagungen, die in den ersten beiden Jahren weit heftiger waren als unter Kovac?

    Unter Pep haben wir die Liga aber in Grund und Boden gespielt und waren quasi schon in der Winterpause Meister. Da hat sich unsere Qualitative Überlegenheit auch in der Tabelle gezeigt.

    Bei den CL-Spielen gebe ich dir in Teilen recht, das Ausscheiden gegen Real geht klar auf seine Kappe, da sind wir das Rückspiel komplett falsch angegangen. Im Gegensatz zu Kovac hat Pep aber Größe bewiesen, Verantwortung übernommen und sich Fehler eingestanden. Im zweiten Jahr mussten wir mit einer komplett dezimierten Truppe und teilweise angeschlagenen Spielern in der Startelf beim damals besten Team in Barcelona antreten. Auch da war Pep nicht fehlerfrei, weil er unbedingt das Auswärtstor wollte und es irgendwann besser gewesen wäre das 0:1 über die Zeit zu bringen. Wir haben da aber wenigstens Eier gezeigt und uns nicht in unser Schicksal ergeben sondern wollten selbst das Ding umbiegen. Im dritten Jahr gegen Atletico waren wir klar besser und sind unverdient ausgeschieden.

    Es ist ja bekannt, dass Kovac eher eine Panik-Verpflichtung war, nachdem Jupp und Tuchel abgesagt haben. Das man also genau den haben wollte kann man schon ausschließen. Darüber hinaus passen die Aussage über den Fußball, den die Bosse sehen wollen überhaupt nicht zu dem, was man von Kovac aufgrund seiner bisherigen Trainerstationen erwarten konnte und das ist für mich Beleg dafür, dass man sich eben nicht mit Spielstil oder taktischer Ausrichtung beschäftigt hat, eben weil man es auch in der Vergangenheit nicht gemacht hat bei den Trainerverpflichtungen.

    Man holt Kovac und bekommt, wie zu erwarten war, Kovac-Fußball, den Bossen gefällt das verständlicherweise nicht und sie korrigieren ihn, machen öffentlich (und bestimmt auch intern) Ansagen, dass sie das anders sehen wollen. In der Folge wird Kovac in eine fußballerische Ausrichtung gepresst, die eigentlich nicht seinem Spielstil entspricht. Die Spieler sind halt sehr gut und genau diesen Fußball größtenteils seit Jahren gewöhnt und deshalb funktioniert das auch irgendwie, weil alle anderen Mannschaften national qualitativ weit schlechter sind. Sobald ein Gegner kommt der auf ähnlichen Niveau agiert, ist es vorbei mit der Herrlichkeit und wir gewinnen die Spiele nicht mehr einfach weil quasi jede Position bei uns besser besetzt ist als beim Gegner. Da bräuchte es dann ein auf die Mannschaft zugeschnittenes Spielsystem, bei dem jeder Spieler seine Rolle kennt, es Automatismen gibt und eben einen Plan bzw. mehrere um auch mal auf unvorhergesehene Situationen im Spiel (Rückstand, Umstellungen beim Gegner, Verletzungen etc.) reagieren zu können, das geht uns aber unter Kovac komplett ab. Kovac ist als Trainer für Underdogs gemacht, weil da halt das, was sein Fußball verkörpert viel mehr zum tragen kommt. Wir sind aber kein Underdog, es gibt vielleicht international mal ne Mannschaft die besser besetzt ist, wir sind vom Kader her aber auf so einem Niveau, dass es halt eigentlich nicht in Frage kommen darf den Bus zu parken, die Bälle hinten raus zu kloppen und drauf zu hoffen, dass vorne der liebe Gott irgendwie hilft. Es gibt nämlich noch viel Grau zwischen ins offene Messer laufen und Beton anrühren.


    Klar, am Ende kommt immer das totschlag-Argument mit den Double, aber man muss sich doch fragen, ob es Sinn macht den Fahrer eines Ferrari hochleben zu lassen, weil er mit seinem Ferrari ein Rennen ganz knapp gewonnen hat, in dem sein stärkster Konkurrent einen 3 er BMW gefahren hat, während er im Rennen gegen andere Ferraris keine Chance hatte.

    Wenn Kovac bei Frankfurt keine gute Arbeit geleistet hätte, hätten wir den ja auch gar nicht geholt bzw. wären gar nicht auf ihn aufmerksam geworden. Ich bin aber davon überzeugt, dass man sich nicht mit dem "wie" seiner Arbeit beschäftigt hat, sonst hätte man sicher nicht in Erwägung gezogen ihn beim FCB als Trainer zu installieren.

    Das Spielerisch noch sehr, sehr, sehr viel Luft nach oben ist steht außer Frage, aber Standardsituationen gehören dazu.

    Diese Standardsituationen müssen natürlich erstmal erarbeitet werden, in dem man in die gefährlichen Sectoren um und in der Box kombiniert.


    So lange der Gegner hinten verdichtet und kompakt steht sind solche "Dosenöffner" immer wichtig und darum bin ich froh, das diese auch wieder trainiert werden.

    Ich persönlich finde aber, dass solche Tore aus Standartsituationen "on top" kommen sollten und nicht die herausgespielten Tore ersetzen sollten. Jetzt schon positiv für uns auszulegen, dass die Gegner so dumm sind uns im 16er oder kurz davor umzutreten halte ich dann doch für an den Haaren herbei gezogen.

    Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dem 3-6-1 enorm an Stärke gewonnen haben. Das 3:0 auf Schalke und das 6:1 gegen Mainz sprachen eine deutliche Sprache.

    Also das 3:0 auf Schalke war alles andere eine Demonstration unserer offensiven Stärke. Das war spielerisch ganz magere Kost und nur durch einen Elfmeter und einen direkt verwandelten Freistoß vom Ergebnis her souverän. Aus dem Spiel heraus wurden wir erst wirklich gefährlich als Schalke aufgemacht und uns entsprechende Räume geboten hat.

    Da Sané ja selbst lange gezögert und sich zu einem Wechsel nie geäußert hatte, aus seinem Umfeld aber "I stay!"-Signale kamen, glaube ich, dass er bei City bald einen neuen Vertrag unterschreiben wird.

    Das man das immer als Argument heranzieht verstehe ich nicht. Warum sollte er sich als Spieler, der bei City unter Vertrag steht zu einem Wechsel äußern der bisher nicht zustande kam? Das es immer sein Traum war für einen Klub wie den FCB zu spielen wird er, wenn er hier unterschriebt, schon noch sagen. Auf der anderen Seite hat er auch noch nicht gesagt das er bei City bleiben will. Solange nichts unterschrieben ist wird er sich auch nicht äußern, alles andere wäre auch ziemlich dämlich von ihm.