Posts by hessenbayer

    Es tut mir in der Seele weh, dass nach dem Sieg der Dortmunder nun auch die letzte Chance auf einen Titel vertan ist. Hatte noch fest mit der Meisterschaft gerechnet, bis diese frechen Rotzlöffel heute gewonnen haben!

    schneckenos : Heisst so der Fussballmanager für den PC auf Guinea? EA Guingamp?


    Gomez ist ein Klasse Stürmer! Wer in jeder Saison, in der er regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommt um die 20 Tore macht, den sollte man einfach machen lassen. Da jetzt das Haar in der Suppe zu suchen ist Unfug. Makaay haben hier alle geliebt, obwohl der auch nie wirklich für die Mannschaft geracktert hat, aber er war eben da wenn es zählte und hat die Buden gemacht. Auch Elber war nicht gerade der Kämpfer vor dem Herrn. Was solls! Aber der Klose - der rackert ja immer so schön und holt sich die Bälle und rennt, was das Zeug hält... Kommt aber bisher in keiner Saison bei den Bayern über 10 Bundesligatreffer hinaus. Wenn er dann wenigstens etliche Dinger auflegen würde - aber das siehst auch mau aus!


    Gomez macht seine erste richtige Saison bei den Bayern und wird Torschützenkönig - und hier mosern immer noch einige rum! Unglaublich!

    Was??? Er ist immer noch dort? Und das nach anderthalb Jahren??? Das ist ja unglaublich! Und das bei so einer Gurkentruppe wie Arsenal, das selbst in der minderwertigen englischen Liga diese Saison nur auf Rang zwei steht und im CL-Achtelfinale gegen den Aussenseiter Barcelona gescheitert ist. Und das auch noch deutlich mit einem Tor Unterschied!


    Schämen sollte er sich der Arshawin!

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Ein Spieler der in der Europa Leauge und in der russischen Liga geglänzt hat ist nicht einer der besten 6er der Welt - da gibt es ganz andere Kaliber. Von den Stars die damals dort gespielt haben hört man ja auch nichts mehr - hat schon alles seine Gründe.
    Er spielt halt weil niemand sonst dort spielen könnte - Schweinsteiger ist verletzt, Gustavo muss wahrscheinlich in der Abwehr ran. Nicht mehr und nicht weniger. </span><br>-------------------------------------------------------


    Er hat nicht nur geglänzt, er war der KOPF der überragenden Petersburger Mannschaft, die ja auch zwei Top-Bundesligisten deutlich bezwungen hat. Wer war das noch gleich? Ich glaube, die spielen am Wochenende gegeneinander...


    Das ist schon ein Unterschied, ob man nur Mitläufer war, oder Lenker!

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">also wir fans sollten mal schön dazu zurückkehren was unsere aufgabe ist, nämlich den mannschaft u. den verein zu unterstützen u. nicht durch grabenkämpfe nochmehr unruhe reinbringen. die momentane unruhe reicht vollkommen. </span><br>-------------------------------------------------------


    Also erstens mal habe ich als Fan im Verein keine "Aufgabe" - ich bin freiwillig Fan! Und die Frage der Unterstützung ist immer eine Frage des WIE!


    Als Vorstand etwas von den Fans zu fordern, ist ja auch noch ok - solange man selbst sich bisher auch immer kollegial verhalten hat, wird man wohl auch bei einer Forderung auf Gegenliebe stoßen und die Fans werden mitziehen!


    In einer Situation aber, wo dem Vorstand Kritik entgegenschlägt, könnte man durchaus diplomatischer sein und einen Schritt auf die Fans zugehen. Ja sicher, die Mannschaft braucht jetzt die Unterstützung der Fans dringender denn je! Aber das wissen die Fans, allen voran die in der Südkurve schon lange. Ich hoffe, dass diese Aufforderung auch von den Fans auf den Sitzplätzen richtig verstanden wird und nicht nur als an die Kurven adressiert verstehen. Denn das letzte, was die Mannschaft derzeit brauchen kann sind Pfiffe nach dem zweiten Fehlpass!


    Und diese Anekdote ist in der Tat absolut lächerlich! Das zeigt, wie wenig er sich wirklich mit den Fans beschäftigt. Hört er in fremden Stadien zu, wenn es von den Rängen schallt: "wir wollen keine, Bayernschw...."? Kollektiv sind wir alle schon so beleidigt worden und individuell wohl 95 % aller Fans. Von körperlichen Attacken, nur auf Grund der richtigen (für den anderen wohl falschen) Farbe der Kleidung, ganz zu schweigen.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Hört doch BITTE endlich auf, den RTL Text oder irgendeinen anderen VT als Grundlage für Spielerzitate herzunehmen. Die drehen und deuteln, wo's nur möglich ist. </span><br>-------------------------------------------------------


    Da brauchts keinen VT. Das Verdrehen schaffen sogar die vermeintlich seriösen Medien!

    mcleo82 :


    Wann wollte van Gaal Schweinsteiger abgeben? Das ist doch völliger Unfug. Es war eher Schweinsteiger, der weg wollte! Und van Gaal ist einer, der eben die Spieler ziehen lässt, wenn sie wollen. Das ist das, was die meisten nicht verstanden haben. Er hat weder Gomez verkaufen WOLLEN, noch Schweinsteiger. Die Spieler selbst waren es, die Angebote hatten und mit einem Wechsel geliebäugelt haben. Genau wie Lucio gegangen ist, bevor er auch nur ein Wort mit van Gaal gewechselt hat. Toni gegangen ist, weil er sich nicht in die zweite Reihe fügen wollte, ebenso wie Demichelis und van Bommel.


    Sicher macht immer der Ton die Musik und da ist van Gaal wohl zuweilen einfach zu wenig menschlich im Ton. Er sagt eben nicht: "Schweinsteiger ist ein wichtiger Spieler und wir würden es begrüßen, wenn er sich weiterhin für unseren Verein entscheiden würde. Sicher werden wir eine Lösung finden, die beide Seiten zufrieden stellt." Er sagt halt: "Wenn er nicht zufrieden ist, sollte er besser gehen..." Die Art muss man nicht mögen - inhaltlich bedeutet sie aber nicht, dass er aktiv irgendwen von den genannten weg haben wollte. Wobei auch klar ist, dass er von einem Spieler, den er aus Leistungsgründen auf die Bank setzt, erwartet dass der damit professionell umgeht und nicht permanent darüber meckert. Dann wird es ihm wohl wirklich lieber sein, der Spieler geht!

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">wir sind der große fc bayern und sollten solche ausfälle locker verkraften können. </span><br>-------------------------------------------------------


    Also wer nach dem Verlauf einer solchen Saison noch soetwas raushauen kann, hat den Sinn für die Realität verloren!

    Das Seuchenjahr nimmt seinen Lauf!


    Aber wie airlion schon schrieb: Nach den Aussagen der meisten "Experten" hier und in anderen Foren ist das ja nun eher ein Gewinn für die Mannschaft, dass dieser grottenschlechte Spieler nun endlich ausfällt.... 8-) 8-)

    Ich finde es sehr bezeichnend, dass diejenigen, die gerade am Lautesten über UH schimpfen, diejenigen waren, die vG fast gottgleich angehimmelt haben. </span><br>-------------------------------------------------------


    Falls Du damit auch mich meinen solltest - ich bin beides: Hoeneß und van Gaal-Fan. Ich hätte mir gewünscht, dass diese beiden großen Figuren an einem Strang ziehen und gemeinsam FÜR den Verein wirken. Das war aber von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil van Gaal dem Vernehmen nach nicht Hoeneß' Wunschkandidat war und Hoeneß eben den Platz für Nerlinger räumte und damit nicht mehr nahe genug an van Gaal dran war. Was ja van Gaal auch oft bemängelt hat, dass da einer hineinredet, der einfach nicht nahe genug dran ist.


    Vielleicht sollte man einfach auch mal erkennen, dass sich dieser Trainer ganz alleine abgeschossen hat und nicht in blinder Wut auf alles und jeden draufprügeln, der mit dafür gesorgt hat, dass der geliebte vG nicht mehr hier ist.
    Ich bin mir sehr sicher, hätte Uli noch mehr zu sagen gehabt, vG hätte nie im Leben so lange unseren Verein schädigen dürfen. </span><br>-------------------------------------------------------


    Ich für meinen Teil prügle nicht und schon gar nicht in blinder Wut. Ich denke auch nicht, dass van Gaal den Verein geschädigt hat. Das habe ich auch in den van Gaal Themen schon oft betont, aber da gibt es wohl unterschiedliche Sichtweisen. Van Gaal hat Fehler gemacht, aber den Verein geschädigt hat er sicher nicht.


    Zudem bin ich mir nicht sicher, ob die beiden im Tagesgeschäft nicht doch noch miteinander klar gekommen wären, wenn sie sich öfter begegnet wären und miteinander geredet hätten. Beide hätten auch so die Gelegenheit dazu gehabt, genutzt haben sie sie nicht.


    Wenn also jemand was grundsätzliches falsch gemacht hat, dann KHR und CN, die vGs Vertrag verlängerten, obwohl er damals schon einen beschissenen Job machte. </span><br>-------------------------------------------------------


    Den ersten Teil unterschreibe ich sofort - den Vertrag zu dem Zeitpunkt zu verlängern war Unfug. Van Gaal hat ja angedeutet, dass er es nicht eilig hatte. Was den beschissenen Job angeht - siehe oben.


    Und dann, obwohl er weiterhin völlig inkompetent den besten BuLi-Kader auf Platz 3 oder 4 rumdümpeln ließ, noch nichtmal den Schneid hatten, ihn richtig rauszuwerfen. </span><br>-------------------------------------------------------


    Es gibt sehr viele Gründe, warum die Mannschaft auf Platz 3 oder 4 herum dümpelt. Van Gaal hat seinen Anteil, aber die Alleinschuld auf ihn zu schieben, trotz WM, trotz Verletzungen, trotz unerklärlichem Leistungsabfall einiger Spieler - der gleichen Spieler, die in der Vorsaison unter van Gaal noch geglänzt haben.


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Es glaubt doch hoffentlich niemand ernsthaft, dass dieses Rumgeeiere Ulis Idee war, oder etwa doch? </span><br>-------------------------------------------------------


    Nein, aber die Führungsschwäche im Verein hat er mitzuverantworten und als Aufsichtsrat hätte er ja zu Beginn bereits deutlich machen können, dass er mit diesem Trainer nicht glücklich würde. Wie gesagt, das deutet er ja alles im Interview 2009 schon an, dass er bereits vorher wusste, dass es nicht einfach würde mit ihm. Wieso hat er es dann zugelassen?


    Konsequentes Handeln - mehr fordere ich nicht. Ist er nun aus dem Tagesgeschäft raus, oder nicht? War van Gaal nun die richtige Entscheidung, oder nicht? Ist Nerlinger nun dafür verantwortlich, oder nicht?


    Wenn ich aber noch während der Amtszeit eines Trainers permanent an dessen Stuhl wackle indem ich erkläre, dass mein Favorit eigentlich ein anderer gewesen wäre und dass der Trainer "beratungsresistent" ist und dass er Kompetenzen überschreitet - dann muss ich mir eingestehen, dass ich auch eine Teilschuld an obiger Erfolglosigkeit trage, denn auch das bringt Unruhe in eine Mannschaft, schwächt den Trainer und gibt den Spielern ein Alibi.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Kann man nicht finanz. und sportlich erfolgreich sein? Und wenn ich mir aussuchen müsste ob finaz. oder sportlich - dann doch lieber sportlich </span><br>-------------------------------------------------------


    Das ist aus meiner Sicht völliger Unfug! Sowas funktioniert vielleicht auf Dauer in Spanien oder England, aber auch da bin ich mir nicht sicher, ob es noch lange gut geht. In Deutschland hat man gesehen, was mit Vereinen passierte, die sich finanziell übernommen haben. Dortmund hat einen Kraftakt und beinah 10 Jahre benötigt, um wieder nach vorne zu kommen und Schalke knabbert heute noch an seinen finanziellen Problemen. Damit einher geht auch, dass dann logischerweise der sportliche Erfolg ausbleibt, wenn die Finanzen nicht mehr stimmen.


    Da muss beides ausgewogen sein.


    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass die sportlichen Erfolge des FC Bayern sich auch auf internationaler Ebene durchaus sehen lassen können. Was mir fehlt ist eben die Kontinuität und das gezielte entwickeln einer Mannschaft mit Gesicht und Kontur! Das ist natürlich auch schwierig, wenn man keine Kontinuität bei den Trainern hat.


    Und: Das entwickeln einer Mannschaft und vor allem von jungen Spielern braucht Zeit. Das ist es aber, was man seitens der Vereinsführung am wenigsten zu investieren bereit ist. Das sagt Hoeneß ja auch im Interview deutlich. Er schiebt es zwar auf die Medien, die den Druck ausüben, aber letztlich reagiert er ja auf den Druck - warum?

    mit charisma meinte ich u.a. "draht zur mannschaft"... </span><br>-------------------------------------------------------


    Man kann wohl kaum behaupten, dass Magath, Klinsmann oder van Gaal kein Charisma hätten...


    der rest ist simpel-
    natürlich wird die planlosigkeit/ konzeptlosigkeit immer deutlicher... spätestens seit ende hitzfeld </span><br>-------------------------------------------------------


    Mein Reden!


    dennoch bleibt festzustellen, dass es UH & co. gibt, </span><br>-------------------------------------------------------


    offensichtlich...


    warum schafft es kein trainer den sachverstand zu bündeln und in sportlichen erfolg zu verwandeln? ganz sicher fehlen hier die informationen, nicht zuletzt klinsmann hat eingeräumt ein "schweigegelübte" über seine trainerzeit beim fcb abgegeben zu haben... </span><br>-------------------------------------------------------


    Das sagt eigentlich alles. Mit Informationen ist wohl gemeint, die Informationen, wer im Verein was zu sagen hat, oder? Warum es kein Trainer schafft den Sachverstand zu bündeln? Das ist schwierig, wenn die Interessen diametral verlaufen. Klinsmann war Hoeneß' Mann und von Rummenigge nicht gewünscht, van Gaal war von Hoeneß von Anfang an kritisch beäugt worden, was auch aus dem Zeit-Artikel klar hervorgeht. Es ist doch klar, dass unter solchen Voraussetzungen keine "Bündelung" der Kräfte möglich ist. Sobald es Mißerfolg gibt (und der ist Definitionssache), schlägt die Gegenseite los.


    wenn der sportliche erfolg ausbleibt , bleibt auch der wirtschaftliche erfolg aus... in der folge ändert sich auch die vereinsführung!
    eventuell stehen wir schon am beginn dieser zeit und am ende steht eine mitgliederversammlung </span><br>-------------------------------------------------------


    Ich hoffe es nicht, denn grundsätzlich wäre Kontinuität die bessere Variante. Ein totaler Umbruch ist immer mit großen Risiken behaftet. Er lässt sich aber nicht vermeiden, wenn Situationen zu fest gefahren sind, weil Entwicklungen verschlafen wurden. Noch ist Zeit, einzulenken. Spätestens nach Heynckes muss ein Konzept da sein, wie der Verein längerfristig bestehen kann, auch NACH einem Rückzug von Hoeneß und vielleicht bald auch Hopfner und Rummenigge, so viel jünger als Hoeneß sind die beiden ja auch nicht (Hopfner wie Hoeneß Jhg. 52, Rummenigge Jhg. 55).


    Hoeneß hat das ja voraus gesehen, vor allem, da das Geschäft heute komplexer geworden ist. Er wollte das Amt ja auf zwei Schultern verteilen. Das ist ja mit Nerlinger und Jung auch passiert. Nun hat man aber neben dem stillen Hopfner noch den nicht in Erscheinung tretenden Jung, dazu Nerlinger, der unter dem Schatten Hoeneß blass wirkt und dazu einen Repräsentanten Rummenigge, der mehr in Gremien auf nationalem und internationalem Parkett glänzt, als durch Visionen beim FC Bayern und zudem bei den Fans nicht sonderlich beliebt ist. Sprich es fehlt, wenn Hoeneß sich wirklich konsequent rauszieht die Führungspersönlichkeit, die den Laden zusammenhält und die Richtung vorgibt.


    Neben den Fehlern in den sportlichen Bereichen (schon angesprochen: Scouting, Transfers, Konzept), sehe ich hier das größte Problem auf den FC Bayern zukommen. Da hat man keinen in der Hinterhand! Die Identifikationsfigur, die Integrationsfigur - das ist Rummenigge nicht, weil er mit den Fans nicht kann und das kann derzeit Nerlinger nicht sein. Ob er es werden kann, weiß ich nicht, aber mir fehlt der Glaube, dazu ist er zu still und auch als Spieler nicht der große Publikumsliebling gewesen.


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">thema der letzten tage ist die respektlosigkeit UH gegenüber </span><br>-------------------------------------------------------


    Das ist etwas, was ich am wenigsten verstehen kann! Respekt muss man vor der Leistung von Herrn Hoeneß haben! Er hat wie ich bereits geschrieben habe, gemeinsam mit Hopfner großartiges für den FC Bayern geleistet, wobei Hoeneß sicher das Zugpferd war und damit natürlich auch das Interesse am Verein und somit den "Marktwert" gesteigert hat.


    Sachliche Kritik muss aber erlaubt sein!

    hessenbayer  
    der übergang von "alt" zu "jung" ist immer ein problem </span><br>-------------------------------------------------------


    Stimmt, darum ist es ja so wichtig, das frühzeitig gut zu regeln!


    was, um alles in der welt,
    spricht denn dagegen
    die erfahrung und das daraus resultierende know/ how der alten zu nutzen? </span><br>-------------------------------------------------------


    Nichts, darum hätte ich mir ja eine Doppelspitze gewünscht, bei der der "junge" eine Zeit lang vom "alten" lernen kann.


    was spricht denn dagegen,
    wenn ich trainer des fcb bin (mit mio- vertrag!)
    das gespräch mit einem vorstand vom fach zu suchen? </span><br>-------------------------------------------------------


    Van Gaals Ansprechpartner ist Nerlinger. Nach Aussage aller Beteiligten war bspw. die Torhüterfrage mit Nerlinger abgestimmt. Hoeneß ist nicht mehr Vorstand - wollte es nicht mehr sein. Er ist Präsident des Vereins und somit nicht Kontaktperson von van Gaal - zumindest offiziell. Dass es intern anders aussieht und Nerlinger eine Marionette ist, ist hiermit erwiesen.


    eine vereinsführung aus sonstigen berufen - braucht einen fachlich und selbstbewußt starken trainer </span><br>-------------------------------------------------------


    Stimmt!


    beim fcb braucht es m.m. nach "nur"
    einen tv-tauglichen charismatiker mit einer spielidee, </span><br>-------------------------------------------------------


    Stimmt so nicht ganz. Erstens wäre das mit Klinsmann ja gegeben gewesen, hat aber auch nicht funktioniert. Zweitens reicht es als Trainer nicht aus TV-tauglich zu sein. Mann muss auch einen Draht zur Mannschaft haben und man muss die Spielidee auch durchsetzen dürfen und nicht bei Ausbleiben des sportlichen Erfolges direkt entlassen werden. Für die Umsetzung eines Spielkonzeptes braucht es oft aber Zeit, ebenso für die Entwicklung junger Talente. Und die ist man beim FC Bayern nicht bereit zu geben. Darum spielen gute Spieler wie Rensing, Hummels und bald wohl auch Kraft bei anderen Vereinen.


    der rest und der besthet in diesem zusammenhang ja nur noch aus geld - ist vorhanden! </span><br>-------------------------------------------------------


    Geld ersetzt also mangelndes Konzept? Das ist genau das, was viele dem FC Bayern vorwerfen - sie kaufen den Erfolg. Zudem ist Geld bekanntlich nicht unerschöpflich. Mehrfache Trainerwechsel sind ja nicht billig. Zudem kommen und gehen mit den Trainern eben oft auch Spieler, die ins dann jeweilige System passen, oder nicht. Auch das kostet. Bleibt dann bei einem neuerlichen Trainerversuch der Erfolg aus, dann wird es schnell auch eng bei den Einnahmen aus der CL. Mal schaun, was nach dieser Saison wird, wenn wir nur 4. werden? Wie viel Geld wird man sich trauen, in die Hand zu nehmen?


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">quasi ein traumjob- den sich die egos immer wieder versauen </span><br>-------------------------------------------------------


    Ich würde es nicht als Traumjob bezeichnen, wo ich nicht meine eigenen Ziele und Visionen durchsetzen könnte, sondern immer nur von anderen bevormundet würde und gesagt bekomme, was ich zu tun und zu lassen habe. Trainer, die einen gewissen Erfolg haben, werden sich in der Regel mit so etwas nicht zufrieden geben.


    Nochmal, ich bewundere Hoeneß und habe gerade auch nochmal ein sehr interessantes Interview von ihm auf Zeit online gelesen (http://www.zeit.de/2009/47/Hoeness-Interview?page=1) Da steckt schon viel Sachverstand drin.


    Aber auch hier nochmal: ER wollte raus aus dem aktiven Geschäft und hat es versäumt für eine gescheite Nachfolge zu sorgen. Dass im Übrigen hier Rummenigge kaum kritisiert wird und alles auf Hoeneß einschlägt liegt im Übrigen am sogenannten "Merkel-Prinzip": Wer nichts macht, macht nichts verkehrt.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Aber auf Grunde des Abgangs von Hoeneß müssen die Kompetenzen neu ordnen.</span><br>-------------------------------------------------------


    Für diese Vergewaltigung der deutschen Sprache... :-[ :-[ :D

    Der Fc Bayern ohne Hoeneß wäre nicht mehr der FC Bayern! </span><br>-------------------------------------------------------


    Der FC Bayern war ja auch schon vor Hoeneß der FC Bayern...


    Und außerdem: Wer soll ihn ersetzen???? Wer hat auch nru annähernd so große Füße? Wer steckt derart in der Materie? Wer hat diese Ahnung, dieses Fachwissen?= Wer kennt den FCB so gut??? </span><br>-------------------------------------------------------


    Genau das denkt Hoeneß eben auch, aber auch das ist ein Fehler von Hoeneß. Jeder gute Unternehmer weiß, dass er sich einen Nachfolger aufbauen muss. Das wurde beim FC Bayern versäumt. Nerlinger ist viel zu kurz im "Amt" gewesen, um viel von Hoeneß zu lernen.


    MEiner Meinung nach hätte Hoeneß Manager bleiben sollen. Präsidenten haben einfach zu wenig Einfluss. </span><br>-------------------------------------------------------


    Nochmal, ich bin ein großer Fan von Hoeneß und bin mir seiner Verdienste sehr wohl bewusst!
    Aber er hat sich doch selbst dazu entschieden, weniger im Tagesgeschäft zu sein. Hier zieht eben der vorangegangene Punkt, dass Hoeneß nicht früh genug für einen kompetenten Nachfolger gesorgt hat, der in seine großen Fußstapfen treten kann. Nerlinger oder wen auch immer konsequent aufbauen, das ginge im Grunde nur, wenn die beiden zusammen eine Art Doppelspitze über 3-4 Jahre bilden, bei denen sich nach und nach die Geschäfte und kompetenzen weg von Hoeneß hin zum Neuen bewegen. Eine Rolle rückwärts wird es nun aber wohl nicht geben, das wäre dann der Gipfel der Inkonsequenz! Daher muss man nun eben den Nachfolgern auch vertrauen und nicht permanent hineinreden, wenn es mal sportlich nicht so läuft.


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Wenn es nach dieser hier zum Teil geäußerten Meinung geht, dann soll der Vorstand weg. Und dann?????? </span><br>-------------------------------------------------------


    Der Vorstand muß nicht gehen! Aber auf Grunde des Abgangs von Hoeneß müssen die Kompetenzen neu ordnen. Zudem müssen sie in Zukunft frühzeitig für gute Nachfolger sorgen, um auch für die Zeit danach gerüstet zu sein. Zudem könnte ich zumindest auf Rummenigge sehr wohl im Vorstand verzichten. Ihm fehlen Charisma, Visionen und positive Impulse, die den Verein wirklich voran bringen. Repräsentation und Vertretung des Vereins in den nationalen und internationalen Gremien reichen m.E. als Vorsitzender nicht aus, um einen Verein zu führen, wenn eben der wahre Macher an der Seite ins zweite Glied treten will. Das war vorher genug, weil Hoeneß im Verein alles geklärt hat, nun tun sich die Lücken auf.


    Hoeneß will sicher das Beste für den Verein, es ist ja sein Baby. Darin liegt aber auch die große Gefahr. Sein Kind lässt man nicht gerne allein laufen, das loslassen fällt vielen Eltern schwer.... Entweder also konsequent an der Spitze bleiben - da hat er sich dagegen entschieden, oder konsequent abtreten. Alles dazwischen ist eben - INKONSEQUENT!
    (Das wird noch mein Lieblingswort... :D )

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">-dieser vorstand ist 22 mal DM geworden
    -dieser vorstand ist 15 mal DPokal sieger geworden
    -dieser vorstand hat aus ein baracken verein zu den top five
    und mit eigenen stadion daraus gemacht
    -dieser vostand hat aus 12 millio Mark umsatz
    über 300 millio.€ dataus gemacht
    -dieser vorstand hat dafür gesorgt,dass der verein
    schulden frei ist
    -dieser vorstand hat mehr als 4 oder 5 BL vereine das überleben
    ermöglicht
    -dieser vorstand sitzt in europa und weltweit in verschiedene
    gremien und vorstand etagen. </span><br>-------------------------------------------------------


    Die ersten beiden Punkte stimmen so nicht, Rummenigge ist z.B. erst deutlich später eingestiegen.


    Wirtschaftlich haben Hoeneß und Hopfner den Verein absolut auf gesunde und stabile Füße gestellt, keine Frage. Sportlich wurde daraus leider gerade auf europäischer Bühne ein bischen zu wenig gemacht und auch der Abstand zu den übrigen Mannschaften in Deutschland entspricht nicht dem wirtschaftlichen Abstand und den unterschiedlichen finanziellen Investitionen. Das Fernglas, das die anderen Verein rausholen sollten gilt sicher für die wirtschaftlichen Kenngrößen, aber die ganz große sportliche Dominanz fehlt Es sind immer wieder durchwachsene Saisons dabei.


    Sportlich stabile Zeiten unter Hoeneß und Co gab es immer dann, wenn ein Trainer langfristig arbeiten konnte und das Vertrauen des Vorstandes genoss.


    Von 1979/80 - 1981/82 in 4 Jahren 2 mal Deutscher Meister, 1x 3. und 1x 4. Also durchwachsen. Immerhin Landesmeisterfinale in 1982. Durchwachsen Aber da war auch die wirtschaftliche Dominanz noch nicht gegeben.


    1983/84 bis 1990/91 unter Lattek und Heynckes also in 8 Jahren 6 mal Deutscher Meister. Zudem Landesmeisterfinale 1987. Sehr erfolgreiche Zeit!


    Danach 1991/92 bis 1997/98 stark wechselnde Trainer, damit kein klares sportliches Konzept und mangelhafte Erfolge: In 7 Jahren nur 2 mal Meister! 1996 der Gewinn des UEFA-Pokals als kleiner Trost zwischendrin. Gut war für mich persönlich, dass ich in dieser sehr durchwachsenen Zeit als Jugendlicher meine Liebe zum Verein trotzdem gestärkt habe!! Damals sprossen in meiner Umgebung die Dortmund-Fans nur so aus dem Boden....


    1998/99 bis 2003/04 Erste Amtszeit von Hitzfeld. In 6 Jahren 4 mal Deutscher Meister. 1 CL-Finale, 1 CL-Sieg. National neben der Zeit um Lattek/Heynckes die einzige Zeit mit hoher Dominanz, trotz großer Konkurrenz durch wechselnde Vereine. Und International die erfolgreichste Zeit seit den 70ern.


    Seit 2004/05 - wieder diverse Trainer (Magath, Hitzfeld, Klinsmann, van Gaal) - wieder wechselnder Erfolg. Was diese Zeit aber vor allem ausmacht, sind Kompetenzstreitigkeiten zwischen den jeweiligen Trainern und dem Vorstand. Und die ganzen Entscheidungen, die getroffen wurden, sind von Inkonsequenz gekennzeichnet.


    Verpflichtung Magath von dem bekannt ist, dass er für sich gerne das Doppelamt in Anspruch nimmt und hohe Kompetenz auf der Ebene des Sportdirektors in Anspruch nimmt. Rauswurf, weil er zu sehr in die Arbeit des Managers / hier im Besonderen in den Bereich Sportdirektion hineinredet - Inkonsequent.


    Verpflichtung Klinsmann, um frischen Wind in den Verein zu bringen. Nach den ersten Lüftchten kommt schnell der Gegenwind und kurz darauf der Rauswurf.


    Van Gaal wird geholt, weil er ein Fussball-Lehrer ist. Auch von ihm ist bekannt, dass er bei seinen vorherigen Stationen erstens sehr weit reichende Kompetenzen hatte, aus seiner Zeit bei Ajax als Sportdirektor hohe Kompetenz mitbringt und zudem eine ganz klare Vorstellung davon hat, wie man Fussball spielen soll. Es folgen Kompetenzstreitereien und am Ende der Rauswurf. Selbst der ist inkonsequent, aber dazu gleich.


    Was also alle 3 Trainer seit 2004 gemeinsam haben (die beiden "Interimstrainer" Hitzfeld und Heynckes mal außen vor gelassen) ist, dass sie als Fachmänner geholt wurden, aber die sportliche Kompetenz nicht genutzt wurde. Gerade jetzt, als Hoeneß abtrat, hätte man die Möglichkeit gehabt, eine gänzlich neue Struktur zu schaffen, mit einem Team-Manager wie Fergusson in Manchester bspw. Dazu hätte man Nerlinger nicht gebraucht als Sportdirektor und hätte eine Lösung suchen müssen, die wirklich dazu taugt, die viel beschworene Ära zu begründen.


    Jetzt also der Rauswurf von van Gaal - und der ist nun an Inkonsequenz nicht zu überbieten: Erst wird er zum Saisonende gefeuert, bleibt aber im Amt und man erhofft sich davon eine Befreiung der Mannschaft. Das passiert natürlich nicht, wie auch mit dem gleichen Team? Nun folgt der endgültige Rauswurf und als Interimstrainer wird der van Gall Assistenz und Vertraute Jonker installiert, der von van Gaal schon als Nachfolger empfohlen und scheinbar für als nicht gut genug befunden wurde - sonst hätte man ja gleich mit ihm die nächste Saison planen können.
    Wenn schon ein Umbruch, dann doch bitte gleich mit Gerland und dahinter meinetwegen Scholl. Aber den Plan hatte man ja nicht - man hatte wohl gar keinen Plan. Und das ist eben die Folge einer inkonsequenten und ungeplanten SPORTLICHEN Politik der Vereinsbosse.


    Eigentlich zuständig dafür: Nerlinger. Der darf aber nicht wirklich, weil der der eigentlich nicht mehr dafür zuständig sein wollte, Hoeneß, noch de facto dafür zuständig ist, was ja jetzt auch die "Auto Task Force A9" zeigt, welche über den Rauswurf von van Gaal entschieden hat. Wer da fehlte war Sportdirektor Nerlinger - Inkonsequent!


    Die Zuständigkeiten sind schlicht nicht klar geregelt, etwas was van Gaal ja auch bemängelte und etwas, woran zuvor ja auch bereits Magath und Klinsmann gescheitert sind. Was man von den jeweiligen sportlichen Konzepten der Trainer hält, spielt dabei eigentlich keine Rolle: Fakt ist, dass kein Trainer mit einem Konzept dieses hier durchsetzen kann, weil zu viele Leute mitreden! Auch Lahm hat das in seiner Kritik vom Herbst 2009 ja auch schon angesprochen.


    Das muss entweder der Verein klar vorgeben und der Trainer der kommt, muss wissen, dass das so ist und entsprechend handeln. Oder der Trainer der kommt muss es mitbringen und umsetzen: Mit allen Konsequenzen! Der Sportdirektor ist dann nur noch für die Umsetzung der Wünsche des Trainers verantwortlich und der Finanzvorstand hat die wirtschaftliche Machbarkeit und Sinnhaftigkeit zu prüfen. Der Vereinspräsident und seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzende hat da nur noch im Rahmen seiner Kontroll- und Genehmigungstätigkeit Mitspracherecht.


    Hoeneß hat viel für den Verein geleistet, das aber vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, was den Erfolg nicht schmälern soll. Im sportlichen Bereich aber liegt im Verein vieles im Argen. Scouting, Transferpolitik, sportliche Ausrichtung - Das alles sind Punkte in denen andere Vereine mit weniger Mitteln deutlich effektiver arbeiten. Auch jetzt deutet sich ja mit Neuer wieder ähnliches an. Man hat mit Kraft ein großes Talent im Verein und mobbt den nun auch noch mit den Worten "Mit der Butt-Entscheidung fing die ganze Scheiße an" - klar war da die Entscheidung an sich und nicht die Person Kraft gemeint, aber was soll dieser denn nun davon halten? Also Kompetenzgerangel - wer trägt die sportliche Verantwortung? Van Gaal, Nerlinger, oder doch Hoeneß - aber moment, der wollte doch nicht mehr im Tagesgeschäft, oder? - Inkonsequent!
    Und alles nur um einen vielleicht 2-3 Jahre erfahreneren (nicht unbedingt talentierteren) Torhüter zu holen, der dazu noch vom harten Kern der Fans abgelehnt wird. Dazu schmeißt man Schalke 20-30 Millionen in den Rachen - man will ja die besten deutschen Spieler haben! Nur die beste MANNSCHFT wird oder besser bleibt man dadurch noch lange nicht.


    Van Gaal hat es richtig gesagt: „Bayern München ist größer als van Gaal! ...Bayern München ist auch größer als der Vorstand!“ Bei allen Verdiensten, die Hoeneß vorzuweisen hat und ich selbst bezeichne mich als großen Fan von ihm - er sollte erkennen, dass er sich auf sportlicher Ebene ein bischen mehr heraus nehmen sollte, denn da gibt es einiges aufzuholen! Die wirtschaftliche Dominanz, deren Grundlagen eindeutig Hoeneß und Hopfner gelegt haben (Rummenigge kann man hier getrost unterwähnt lassen, es sei denn, man wolle gezielt erwähnen, dass man ihn hier unerwähnt lassen kann), diese wirtschaftliche Dominanz muss wieder in sportliche Dominanz umgewandelt werden - und dazu braucht es auch auf diesem Gebiet die besten Leute: Scouts, Jugendtrainer, Sportdirektor und Trainer (+Stab) - inkl. entsprechender, weitreichender Kompetenzen und Freiheiten! Oder man muss die Kompetenz eben selbst entwickeln - da wäre eigentlich Nerlinger gefragt von dem man aber bisher gar nicht so genau weiß, was er eigentlich kann..... Stichwort Kompetenzen und Inkonsequenz....