Posts by hans__muff

    worum gehts hier in diesem Fred? Bayern gegen Mainz? Achso. Naja. Überall wird vom BVB geredet. Komisch. Sind die so gut? Wir so schlecht. Ich dachte wir spielen morgen gegen Real und hier versucht jeder eine Mäusekackke nach der anderen am BVB zu finden. Macht Euch das geil? Oder lenkt euch das ab? Ich für meinen Teil denke eher an das Spiel morgen Abend. Damit hab ich schon genug zu tun.
    Pfiadi

    Gebe dir recht. Ich glaube zwar nicht das der Uli noch aktiv viel reinredet. Das Problem ist das keiner sich traut eine andere Richtung einzuschlagen denn WIE es Uli getan hat ist irgendwie zur Maxime vom Verein geworden. Wie ein Docma das heilig ist. Erinnert mich an die vielen Kochsendungen wo man versucht Kneipen zu retten die keiner mehr besucht. Da gibts auf der Karte seit 40 Jahren 10 verschiedene Schnitzelarten und 5 verschiedene Schweinsbraten. Der Koch in der Küche kann alt, jung, altmodisch oder modern kochen aber er wird sich nicht trauen etwas zu ändern wenn der Besitzer es so haben will wie es immer schon war.
    Und wenn der Besitzer sich tatsächlich durchringt mit einem jungen Koch etwas Neues zu wagen, dann muss die Kneipe aber bitte schon am nächsten Tag voll sein. Sonst wird er gefeuert, der junge Koch. Von der Person und den tatsächlichen Fähigkeiten einmal abgesehen, war der Grinsemann so ein Koch.

    Ich habe for Augsburg mehr Angst als vor Real. Häh? Tickt der noch richtig? Da können Real und Barca aber von Glück sprechen das die Augburger nicht in der CL sind.
    Ist ein Augsburger noch gefährlicher als ein Hamburger oder ein Cheesburger?

    sein wohlgefälliges Geblubber geht mir extremst auf die Nüsse. Im Vorfeld "Jaja wir werden Meister", Dann wirds ein Gewürge³ und dann heißt es "wir haben im Vorfeld auf dieses extrem schwere Spiel hingewiesen"
    Frage: Gegen wen wäre es laut Nullinger kein extrem schweres Spiel geworden: gegen Lautern? Nein. Gegen Freiburg? Nein. Gegen Hertha? Nein. Also was soll dieser Schwachsinn. Wenn man Zuhause als potentieller CL Gewinner nicht einen Aufsteiger wie Augsburg, der um den Abstieg kämpft mit 5:0 aus dem Stadion fegen kann, der sollte seinen Mund halten.
    I hoab fertigg

    apropos Poldi - guter Artikel:


    Die Willkür muss enden
    Von Tobias Kaufmann


    Das DFB-Sportgericht hat Lukas Podolski für ein Spiel gesperrt, obwohl er das, was ihm zur Last gelegt wird, nachweislich nicht getan hat. Es ist Zeit, die Statuten abzuschaffen, die so etwas vorschreiben.
    Stellen Sie sich vor, Sie sind einkaufen. Sie greifen in ein Regal, nehmen etwas heraus, legen es wieder zurück und stecken gleichzeitig die andere Hand in ihre Jackentasche. Plötzlich steht der Kaufhausdetektiv vor Ihnen. Er nimmt Ihre Personalien auf und wirft Sie trotz Ihrer Proteste aus dem Laden, weil Sie ein Produkt in Diebstahlabsicht in Ihre Tasche gesteckt hätten. Zwei Tage später haben Sie Post vom Amtsgericht.


    In dem Schreiben wird nicht geleugnet, dass die Kamera-Aufzeichnungen aus dem Laden Sie entlasten. Sie hatten nichts in Ihre Tasche gesteckt außer Ihrer Hand und deshalb wurde Ihnen auch die Diebstahlabsicht zu Unrecht unterstellt. Dennoch verfügt das Amtsgericht eine Geldstrafe. Begründung: Sie von allem freizusprechen, würde die Autorität des Kaufhausdetektivs untergraben. Außerdem waren Sie ja nun mal an diesem Regal, und da hatten Sie nichts zu suchen (sonst hätten Sie ja etwas gekauft). Absurd?


    Genau in dieser Situation befindet sich Lukas Podolski. Der FC-Profi war im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC Berlin während der Rudelbildung anwesend – also am Regal. Er hat mit dem Spieler Kobiashwili diskutiert und sich von ihm losgerissen, nachdem dieser ihn am Nacken gepackt und in den Bauch gekniffen hatte – er hat also seine Hand in die Jackentasche gesteckt. Und er flog vom Platz – also aus dem Laden. Der Schiedsrichter bzw. sein Assistent hatten wahrgenommen, dass Podolski den Spieler Kobiashwili am Hals gewürgt, an seinem Trikot gezogen und einen Kopfstoß versucht hat. Kurz: Der Assistent hat sich verguckt. Nachweislich. Man sieht auf den Fernsehbildern, dass Lukas Podolski nichts von dem, was ihm vorgeworfen wird, tatsächlich getan hat. Dennoch sperrte ihn der DFB für ein Spiel. Begründung: Man würde die Autorität des Schiedsrichters untergraben, wenn man seine Tatsachenentscheidung zurücknehmen würde. Außerdem, so der unausgesprochene Vorwurf, war Podolski ja nunmal anwesend während der Rudelbildung.


    Ausrede Fifa


    Die Sportgerichtsbarkeit des DFB ist neben den gerade untergehenden letzten kommunistischen und/oder diktatorischen Systemen der Welt die einzige Organisation, in der jemand bestraft werden kann, obwohl er nachgewiesen unschuldig ist. Lukas Podolski ist in einer ganzen Reihe von Spielern der – vorerst – letzte, dem damit nicht etwa aus Versehen (Justizirrtum), sondern vorsätzlich Unrecht getan wird. Von ausgerechnet jener Instanz, die Recht sprechen soll. Man kann eine Mindeststrafe nur für ein Vergehen aussprechen. Eine Mindeststrafe für kein Vergehen ist blanke Willkür.


    Der Deutsche Fußball-Bund redet sich mit den Fifa-Statuten heraus. Aber selbst dabei legt er willkürliche Maßstäbe an. Bei einem „offensichtlichen Fehlentscheid des Schiedsrichters“ ist es laut Fifa sehr wohl erlaubt, die Mindeststrafe außer Kraft zu setzen. Im Jahr 2003 war es möglich, den Bayern-Spieler Salihamidzic freizusprechen und nicht zu sperren, nachdem Schiedsrichter Fandel ihn zu Unrecht vom Feld gestellt hatte. Genau dieser Präzedenzfall ist es, auf den der 1. FC Köln in der Berufungsverhandlung setzt. Denn Lukas Podolskis Platzverweis war eben nicht „umstritten“, er war schlicht und ergreifend falsch. Ein Irrtum.


    Irrtümer sind menschlich. Eine Institution, die nicht in der Lage ist, Irrtümer einzugestehen, sondern im Gegenteil wider besseres Wissen gewaltsam – die pure Durchsetzung von Macht ist Gewalt – ihre Dogmen durchsetzt, ist unmenschlich. Ja, sicher, es geht nur um ein Fußballspiel und um die Frage, ob der 1. FC Köln ein Spiel mehr oder weniger ohne einen seiner Profis auskommen muss.


    Aber das Gedankengebäude, das hinter der Idee steckt, es könne gerechtfertigt sein, jemanden zu bestrafen, obwohl er unschuldig ist, dieses Gebäude ist gruselig. Es muss einstürzen, früher oder später. Hoffentlich reißt es die Funktionäre, die es bis zuletzt geschützt haben, gleich mit.

    Der Grundgedanke ist sogar nachvollziehbar.
    Ich stelle mir mal vor ich hätte über 2 Milliarden und Geld spielt absolut keine Rolle. *träum* :D
    ich hab selbst in einem kleinen Dorfverein gespielt. Da könnten einem schon mal dumme Gedanken kommen....
    sowas zu tun um andere so richtig zu ärgern. Menschlich ist das irgendwie.

    Eben kam im Radio das ab sofort für den Rest der Saison alle Sitzplätze nur 10 Euro kosten. Den Unterschied bezahlt die Mannschaft :-O Die wollen angeblich immer die Hütte voll haben. Kann mir nicht vorstellen, dass die Leute die jetzt für 10 Euronen die Karten kaufen eine grosse Unterstützung sein werden.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Explizit werden da von ihm Sammer, Effe und Kahn erwähnt - alles starke Persönlichkeiten.</span><br>-------------------------------------------------------


    Effe? 8-) ein genialer Fussballer und ansonsten ein Dummschwätzer vor dem Herrn. Schau dir mal seine Kommentare bei Sky an. In einer Stunde garantiert:
    20mal - sie müssen näher bei den Leuten stehen
    30mal - sie mussen die Ärmel hochkrempeln
    40mal - sie müssen die Räume dicht machen
    50mal - sie müssen mehr nach vorne tun


    das wars, die Effe Analyse, passt auf jedes Spiel. Ein Knaller der es nötig hat sich 24 Stunden rund um die Uhr in seiner Wohnung ablichten zu lassen inklusive auf dem Klo.
    Nein, danke. Wahrscheinlich hatte er es finanziell auch nötig und biedert sich auch bei Sky an. Die haben auch schon erkannt welche Substanz dahinter steckt. Ich wette, das der im nächsten Jahr keinen Vertrag mehr hat bei Sky. Dann gehts ab ins Dschungelcamp.
    Der kann Unterhaching trainieren oder Buxtehude, wenns dafür überhaupt reicht. Und dann noch als Manager? Lach mich tot. Dafür hatte der doch immer eine Frau weil er 1+1 nicht zusammen zählen kann. 8-)

    wolfjo


    Ich kann die Retorten-Hoppis genauso wenig leiden wie du. Ich wollte damit ausdrücken das Leute wie Hopp so gestrickt sind. Und ich würde es ihm sogar zutrauen das er in die Richtung denkt was seinen Nachlass betrifft. Eins darf man bei allem nicht vergessen. Ich komme aus der Gegend. Was er für Alte, Kinder, Sportler und allgemein in unserer Region sozial geleistet hat ist beispielhaft und einmalig. Das muss bei aller Kritik auch mal gesagt werden.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Real und Barca liegen uns beide nicht. Aus einem einfachen Grund: beide sind besser </span><br>-------------------------------------------------------


    und zur Zeit sogar um eine Liga besser. Traurig aber wahr.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Wenn der Mann sich zurückzieht verschwindet die TSG wieder dahin, wo sie her gekommen ist. Da sie in dieser Form seines Geistes Kind ist wird er das nicht tun, denn das käme seinem Ego einer persönlichen Niederlage gleich.
    Also wird der Mittel und Wege finden, das Konstrukt finanziell in der ersten Liga zu halten. </span><br>-------------------------------------------------------


    das Konstrukt ist relativ einfach. Wenn der nur ein Drittel seines Privatvermögens dem Verein vererbt und anlegt, dann kann der Verein nur mit den Zinsen bis zum St. Nimmerleinstag in der 1. Bl bleiben. (ich bin keine Finanzexperte, aber sein geschätztes Vermögen 2,1 Milliarden) - davon ein Drittel, also ca 700.000.000 fest angelegt für 5% ergibt 35 Millionen im Jahr. Davon kann man erstmal gut essen und danach einkaufen gehen. :D

    aus der AZ


    Beim FC Bayern haben sie die unterschiedlichsten Trainer-Philosophien ausprobiert in den letzten Jahren, ohne eine eigene Philosophie zu entwickeln. Anders gefragt: Was, bitte, will der FC Bayern sein, außer natürlich immer Deutscher Meister? Foto: dpa



    Die AZ vermisst ein Konzept – und findet es beim Rivalen in Dortmund


    Jürgen Klopp ist seit vier Jahren Trainer von Borussia Dortmund. Das ist erst mal eine banale Feststellung, die aber dann umso interessanter wird, wenn man ein paar andere Namen dagegen hält: Jürgen Klinsmann, Jupp Heynckes, Louis van Gaal, Adries Jonker. Das sind die Trainer, die der FC Bayern in dieser Zeit gehabt hat. Trainer, die (lässt man mal Jonker außen vor) unterschiedlicher nicht hätten sein können.
    Der ungestüme Alles-nach-vorne-Klinsmann, der bedächtige Heynckes, der Erfinder des Domina-Fußballs van Gaal: Beim FC Bayern haben sie die unterschiedlichsten Philosophien ausprobiert in den letzten Jahren, ohne eine eigene Philosophie zu entwickeln. Anders gefragt: Was, bitte, will der FC Bayern sein, außer natürlich immer Deutscher Meister?
    Das Resultat in Dortmund wiederum ist ja nicht alleine nur der sicher exzellenten Arbeit von Klopp geschuldet. Sondern auch der Tatsache, dass Klopp in Dortmund Zeit hatte (und hat) eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu entwickeln. Und das, ohne ständig von einem dazwischenrufenden Vorstand gestört zu werden.
    Bei den Bayern muss sich seit jeher ein Trainer auch öffentlich maßregeln lassen. Sogar Ottmar Hitzfeld, unterm Strich der erfolgreichste Bayern-Trainer seit Menschengedenken, durfte sich von Kalle Rummenigge mal anhören, Fußball sei keine Mathematik. Und wenn dann irgendwann mal gegen sämtliche Gewohnheiten alle im Präsidium den Mund halten, kommt von irgendwo der Kaiser her und schreibt in einer mittelgroßen deutschen Tageszeitung einen Kommentar.
    Nicht nur also, dass bei den Bayern die Geduldsspanne mit einem Trainer traditionell gering ist – ungestört arbeiten kann er dort auch nur eingeschränkt.
    Was also fehlt den Bayern? Ein Trainer, noch ein Weltstar, ein guter Friseur für Mario Gomez? Es fehlt an Grundsätzlichem: an einer Idee, einem Konzept, einer mittelfristigen Überzeugung. Letztere wechselt an der Säbener Straße fast so oft wie die Trainer.
    Mal soll die gesamte deutsche Nationalmannschaft beim FC Bayern spielen, dann wieder will man den Dortmundern nachahmen und den eigenen Nachwuchs zur Starschmiede machen, dann wieder packt man den Geldkoffer aus und ist der Auffassung, dass jeder Weltstar gerade mal gut genug für München ist.
    Von denen, die heute auf dem Platz standen, haben nicht wenige die unterschiedlichen Trainer und Vereinsphilosophien der letzten Jahre miterlebt. Nur Konstanz, wie beispielsweise in Dortmund, haben sie nicht mitbekommen. Sieben Punkte liegen die Bayern inzwischen schon wieder hinter Dortmund, es ist keine sonderlich gewagte Prognose mehr, wenn man sagt: Bayern wird auch dieses Jahr nicht Meister.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">ansonsten zum vierten mal in folge knapp gewonnen wobei ein unentschieden verdient gewesen wäre. naja, so gewinnt man titel, aber irgendwann wird sich das drehen, auch wenn es keine internationale belastung gibt, weder durch CL noch durch nationalmanschaft. </span><br>-------------------------------------------------------


    ein unentschieden verdient? Welches Spiel hast du gesehen? Wie gewinnen wir Titel? Indem wir souverän jedes Spiel mit 4:0 gewinnen, oder indem wir oft kämpfen müssen.
    Aus dir spricht die Frustration pur. Geh einen trinken :D
    das wird schon noch

    Arjen hat heute Abend mit seiner Aussage "reden bringt nichts" etwas Öl ins Feuer gegossen. Die Reaktion von Heynckes war gelinde gesagt etwas eisig.