Posts by tmarvola

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">War bei uns ja auch meistens der Fall, wenn der Erfolg stimmte.</span><br>-------------------------------------------------------


    Wann war es bei uns der Fall. Ich würde es sehr gerne wissen. Die Trainer, die bei Bayern länger als 1-3 Jahre arbeiten dürften, waren:


    3/1970-1/1975 Udo Lattek
    1978-5/1983 Pál Csernai
    1983-6/1987 Udo Lattek
    7/1987-10/1991 Jupp Heynckes
    1998-6/2004 Ottmar Hitzfeld


    Seit 2004 hat man bei Bayern fünf Trainer gehabt. Auch zuvor sind nicht viele mehr als 1-2 Jahre hier geblieben, niemand länger als 4-5 Jahre. Alex Ferguson ist bei ManUtd seit -86, Arsene Wenger bei Arsenal seit -96, Rafael Benítez bei Liverpool seit -04 und auch Thomas Schaaf bei Bremen seit -99.


    Laut Hoeness: "Ein Ottmar Hitzfeld zum Beispiel war lange da. Ich sage Ihnen, es wäre mein Traum, einen Trainer drei, vier oder sogar fünf Jahre hier zu haben, aber das wird zunehmend schwieriger. Es sei denn, du hast auch drei, vier Jahre Erfolg."


    Ob der Druck jetzt bei ManUtd., Liverpool oder Arsenal weniger ist, das glaubt doch keiner. Die Englische Tabloidpresse ist sogar 10 Mal schlimmer als die in München und Erfolgsdruck ist auch nicht weniger. Aber der Hoeness spricht darüber, wie schön es wäre, ein Trainer über 3-5 Jahre zu haben, während die andere Topmannschaften entweder wie in England Trainer haben die über 10-20 Jahre bleiben oder man wie bei Barca wirklich Trainer nur dann holt, wenn man da weisst, dass diese Trainer zu der Spieler passen die man schon hat. Da sollte man nicht wundern, wenn gerade diese Mannschaften international mehr erreichen als Bayern.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">In einem Punkt hat Uli jedenfalls zweifellos Recht. Das System gibt der Trainer vor, und nicht der Verein. </span><br>-------------------------------------------------------


    Genau da liegt der Uli doch falsch. Besonders wenn man fünf Trainer innerhalb drei Jahren hat, funktioniert das einfach nicht. Und genau das sieht man zZ. Man hat halt 15-20 gute Spieler, die einfach nicht zusammen passen. Und warum? Weil man fünf Trainer gehabt hat, die alle ein bisschen anders spielen wollten und man immer wieder Spieler gekauft hat, die zu dem System passen, den man dann zwei Monate später nicht mehr praktisieren will, weil der neue Trainer alles ein bisschen anders sieht. Also entweder muss ein Trainer länger als 1-2 Jahren bleiben, oder man muss als Verein wissen, wie man spielen will und Spieler kaufen, die zu diesem System passen und dann nen Trainer holen, die mit dieser Spieler auch spielen kann und will.

    riel


    So ist es halt, und der Grill hätte es eigentlich wissen müssen....Aber ist halt DSF. Da will man, genau so wie bei Bild und co., einfach grosse Schlagzeile haben...

    Ich würde eher schon davon ausgehen, dass da keiner eigentlich lügt.


    1. Grill hat schon gesagt, dass er nicht behauptet hat, dass Lahm 100% mit Hoeness darüber gesprochen hat, sondern dass er nur gesagt hat, dass er davon ausgeht, dass Lahm das schon gemacht hat


    2. Man muss auch davon ausgehen, dass Lahm damals, als er seinen Vertrag velängert hat, mit Hoeness nicht nur über Geld aber auch über Zukunftspläne für die Mannschaft gesprochen hat (wenn man die Interviews nach dem Verlängerung liest und was Lahm damals gesagt hat, war es so) und vielleicht (!) hat er darüber auch damals gesprochen, wenn Klinsmann nocht Trainer war/entlassen würde -> Lahm geht davon aus, dass es schon reicht, weil er es ein bis zwei Mal früher gesagt hat.


    3. Weil Lahm (wie es laut Hoeness war) seit fünf Monaten nichts mehr darüber gesagt hat, ist Hoeness, verständlicherweise, der Meinung, dass Lahm darüber nicht zuvor mit ihm gesprochen hat.


    redtoni


    Warum sollte er sich angesprochen fühlen? Das sind wieder irgendwelche dumme Behauptungen von jemand (dieses mal von dir), der Lahm gar nicht persönlich kennt. Aber immer schön dumme Gerüchte verbreiten, ne?

    bjoernxxx und schneckenos


    Ich glaube ihr habt es jetzt ein bisschen falsch verstanden. Natürlich darf und soll man die Leistungen der Spieler kritisieren (egal ob Noten in die Presse oder hier in Forum), aber man sollte dann auch nur das machen und nicht die Spieler als Menschen oder Personen zu kritisieren.


    Ich bin mir sicher, dass so .ca 99,999% von uns Fans hier die Spieler nicht persönlich kennen. Manche haben sie nie getroffen, andere nur dann wenn sie ein paar Mal einen Autogramm bekommen haben. Nur weil man etwas aus der Zeitungen gelesen hat oder ein paar Interviews gesehen hat, bedeutet es nicht, dass man wissen würde, ob ein Spieler jetzt dumm, eitel, intrigiert, ein A...loch, unmotiviert, selbstzufrieden, faul usw. ist. Aber auch hier behaupten sehr viele genau das zu wissen (man muss nur die Spieler-Freds durchlesen, was da schon alles über die Spieler geschrieben ist). Und das ist das, was man einfach nicht machen sollte.


    Es ist eigentlich schade, dass so viele (teilweise auch ich) das nur nach Enkes Tod verstanden haben, aber noch trauriger, dass es immer noch Menschen gibt, die es nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen...weil es halt wichtiger ist, dass man in irgendeine Internetforum genau das schreiben kann, was man will.


    Der Sportpsychologe der Nationalmannschar hat es mMn sehr gut in seinen Interview mit dfb.de zusammengefasst:


    "Hermann: Profifußballer stehen unter einem hohen Leistungsdruck. Es wird sehr viel von ihnen erwartet und sie erwarten viel von sich. Sind sie besonders erfolgreich, haben sie kaum Verschnaufpausen. Das an sich ist aber in der Regel kein Problem für Spieler, die sich qualifiziert haben, in einer hohen Klasse oder gar in der Nationalmannschaft zu spielen. Der Leistungsdruck per se ist also nicht das Problem. Schwierig wird es für sensible Spieler vor allem dann, wenn sie in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht, sie beleidigt werden oder ihnen komplette Unfähigkeit vorgeworfen wird. Das wird umso stärker empfunden, je näher einem die Kritiker sind, also zum Beispiel das eigene Publikum, die heimische Zeitung oder gar Funktionsträger des Vereins....


    ....Der andere Bereich betrifft die Einschätzung der Öffentlichkeit, Spieler hätten keine Lust, zu viel Geld oder charakterliche Schwächen, wenn kein gutes Spiel herauskommt oder man verliert. Menschen sind keine Maschinen und auch Profispieler sind Leistungsschwankungen unterworfen, für die man oft keine Gründe findet. Das hat meist nichts mit Motivation oder gar Charakter zu tun. Auch wenn Profispieler teilweise sehr viel Geld verdienen, können sie immer nur das Beste geben, zu dem sie aktuell in der Lage sind. Ich würde mir wünschen, dass die Öffentlichkeit den Spielern – bei aller berechtigten Enttäuschung über eine schwächere Leistung – das Vertrauen gibt, dass sie von der Einstellung her Maximales leisten wollen."

    sevi_81


    War auch nicht so ernst gemeint.... Also die andere Punkten könnte ich fast schon verstehen (auch wenn auch die nur deine Interpretationen sind und du, wie keiner hier, kann wissen, ob die stimmen), aber du musst doch auch selbst zugeben, dass diese Begründung einfach ein bisschen lächerlich ist, und gar aber auch rein gar nichts beweist.... ;-)

    Ja, ist ein bisschen OT, aber ich muss einfach sagen....


    Lieber sevi_81


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">-er in der Öffentlichkeit nur an Ottl klebt.
    </span><br>-------------------------------------------------------


    Deiner Logik nach hat also zB der arme Schweini keine Freunde in die Mannschaft mehr, Van Bommel hat auch nur Klose (und umgekehrt) und auch Ribéry und Van Buyten haben nur einander usw., weil die auch nicht in der Öffentlichtkeit an adere Spieler "kleben". Arme Mannschaft, da sollte man nicht wundern wenn die Stimmung nicht die beste ist :(:D:D

    Also, nach Rummenigges interview kann man schon davon ausgehen, dass alles beim alten bleibt, weil die immer noch so überzeugt davon sind, dass sie alles immer richtig machen und immer alles besser wissen und Lahms interview war auch inhaltlig nur mit dumme managerspiele zu vergleichen. Wie toll :x

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Der ehemalige Bayern-Kapitän Stefan Effenberg kritisiert Philipp Lahm wegen seines umstrittenen Interviews vor dem Spiel der Münchener gegen Schalke 04. „In so einer angespannten Situation nach der Niederlage in der Champions League gegen Bordeaux und vor dem wichtigen Spiel in der Bundesliga gegen Schalke. Unpassender geht es nicht“, schrieb Effenberg in seiner Kolumne für „stern.de“. </span><br>-------------------------------------------------------


    Das tollste in Effenbergs Kolumn ist definitiv:"Bei uns damals wäre das nie passiert. Wir haben uns gegenseitig beim Weißbier ordentlich die Meinung geblasen, aber nach draußen ist davon nie etwas gedrungen."


    Ist der arme schon senil geworden? "Matthäus verpisst sich doch immer, wenn es ernst wird" war nicht das einzige mal, lieber Herr Scheinhelig. Das Unterschied ist nur, dass Lahms kritik sachlig und kostruktiv war, Effenbergs dagegen immer nur persönlich und beleidigent.

    jarlaxle2001


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Alles sehr disussionswürdig, man wird es nie erfahren, aber mit welcher Sicherheit hier der ein oder andere auftritt und vor allem die These vertritt, dass Lahm das intern bestimmt schon x-mal angesprochen hat, finde ich zumindest leicht befremdlich! </span><br>-------------------------------------------------------


    Ja, es ist befremdlich. Genau so befremdlich wie mit welcher Sicherheit hier der ein oder andere auftritt und vor allem die These vertritt, dass Lahm das intern nicht gesprochen hat ;-)

    Natürlich behauptet Hoeness das er nicht mit ihm gesprochen hat. Und genau so natürlich behauptet Grill, dass Lahm darüber intern schon gesprochen hat. Hoeness würde genau so blöd aussehen, wenn er jetzt zugeben müsste, dass Lahm darüber schon mit ihm diskutiert hat, aber er nichts gemacht hat....Also der eine sagt etwas und der andere etwas anderes, wer da recht hat und wer lügt oder ob sie beide wirklich überzeugt sind, dass sie recht haben, weil sie einfach die Dinge anders iterpretieren...das werden wir hier in Forum nie wissen und sollten auch nicht nur weil Zeitung 1 dies und Zeitung 2 das schreibt, denken das wir jetzt die Wahrheit wissen.

    jarlaxle2001 :


    Du glaubst doch nicht wirklich dass ein FB weisst, wie oft ein Spieler mit dem Uli und dem Kalle und worüber gesprochen hat :D:D:D


    Denkst du wirklicht der ist mehr als 2 Mal/Jahr in Säbener Strasse????

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">FAKT ist, dass schweinsteiger nicht als defensivspezialist ausgebildet wurde. und wär hätte das bitte vor 2 oder 3 jahren gesagt?</span><br>-------------------------------------------------------


    Nein, Fakt ist, dass Schweinsteiger als 6er ausgebildet wurde. Frag doch Gerland....Dass er in die erste Mannschaft fast immer offensiver gespielt hat, bedeutet nicht, dass er offensiv ausgebildet ist.

    Auch Präsident Franz Beckenbauer hieß Lahms Weg über die Medien nicht gut, brachte im TV-Sender "Sky" aber auch Verständnis auf:


    "Es kommt mir vor, als wenn er sich äußern musste. Die Situation ist schwierig, denn man kann ihm auch dankbar sein, dass er sich wehrt und aufschreit", sagte der "Kaiser".