Posts by baysas

    Wenn der Scheich ihm so viel Geld bietet und ManU das als ausschlaggebenden Grund nimmt, um zu Man City zu wechseln, ist Bayern ohnehin raus aus der Sache, dann können sie ihn auch nicht in dieser Saison verpflichten, du Schlaumeier. >:|

    Berater sind Angestellte der Spieler und nicht umgekehrt. :-S


    Die Sache läuft für Bayern München sehr gut, weil Neuer selbst den Wechsel will. Und Neuer weiß, dass Bayern ihn will. Da gibt es überhaupt keine Probleme. Es sei denn, es bietet der Scheich von Man City jetzt 45 Millionen Euro, aber auch da kann der Spieler sein Veto einlegen.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Wer die Mär glaubt Manuel Neuer würde aus "Prinzip" nicht ins Ausland wechseln, nur weil er es mal so der BILD angedeutet hat, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. </span><br>-------------------------------------------------------


    Wenn man lieber wilden Fan-Theorien von Usern hier im Forum Glauben schenken soll als handfesten Spieler-Aussagen, dann kann man auch an den Weihnachtsmann glauben. So rum, Freundchen.


    Neuer will zu Bayern, hat keine Mühe, noch das eine Jahr in Schalke dran zu hängen, und alle Restzweifel werden einfach über einen geheimen Vorvertrag beseitigt. So funktioiniert das heute im Fussball.

    Es zeichnet sich jetzt ohnehin ab, dass Schalke mindestens 25 Millionen für Neuer will. Damit hat sich das Thema Neuer für die kommende Saison erledigt. Wenn der Präsident und irgendwie auch Noch-Manager 25 Millionen Euro für einen Torwart hinblättert, den er übernächste Saison ganz ablösefrei zu haben ist, ist das wirklich miserables Management. Schon 20 Millionen sind angesichts der hervorragenden Ausgangsposition einfach eine riesige Menge verpulvertes Geld.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">ohne jetzt blöd daherzureden, aber die 20 oder 25 Mio für Neuer könnte man besser in zwei gute Abwehrspieler investieren, da hätte man mehr davon. Und eine solide gute Abwehr lässt auch einen Kraft gleich besser ausschauen...


    Neuer soll zu ManU gehen... </span><br>-------------------------------------------------------


    Der springende Punkt ist: der Verein ist in der wunderbaren Ausgangslage, dass sich Neuer schon gegen einen Auslandswechsel entschieden hat und zu Bayern München wechseln will. Daher haben wir keinen Konkurrenzdruck bei dessen Verpflichtung und wären aus meiner Sicht richtig blöd, überhaupt 20 Millionen für Neuer auszugeben. Das eine Jahr können wir problemlos mit Kraft oder Butt (der noch ein Jahr dran hängen kann) überbrücken und statt dessen das viele Geld in einen sehr hochwertigen Abwehrspieler stecken.

    Uli, sei nicht verrückt, jetzt 20 Millionen und mehr für Neuer hinzulegen, das wäre doch blöd!
    Unser Verein hat keinen Druck, es gibt keine Konkurrenz bei der Neuerverpflcihtung, wir haben keinen Entscheidungsdruck.
    Neuer will nicht ins Ausland, sondern sich innerhalb der Bundesliga weiterentwickeln, also ist sein Wechselwunsch zu den Bayern absolut fix.


    Daher plädiere ich an die Managervernunft: steck das Geld für Neuer in hochqualitative Abwehrspieler, das eine Jahr können wir auch noch mit Butt, wenn der ein Jahr dranhängt, oder mit Kraft, der vielleicht noch ein paar Fehler machen wird.


    Schalke will sonst sicher mind. 22 Mille, und wir wären doch blöd, das zu bezahlen, das holt der nie und nimmer in einer Saison rein, und wir können statt dessen das Geld wunderbar in Abwehrspieler anlegen.

    Wie sanna bereits schrieb, habe ich sofort Stellung zu meinem Beitrag über Hoeneß bezogen, den ich a) im falschen Thread postete und b) in dem ich ihn als Idioten bezeichnete, und klar gemacht, dass diese Ausdrucksweise weder korrekt noch gewollt ist. Aber ich kann auch keine Beiträge hier im Forum editieren, so dass ich leider keine Korrektur dieses Beitrags vornehmen konnte.
    Sanna hat es aber richtig gestellt, so dass es jetzt auch Einstein kapiert haben müsste.


    Sehe ich ähnlich, aber wer will es ihm verdenken, dass er immer noch an seiner Leidenschaft hängt und bei offensichtlichen Fehlentwicklungen dazwischenhaut? Ich persönlich nicht.......er könnte zwar ab und zu mal taktvoller agieren( Kraft z.B.) aber ansonsten bin ich froh, dass ja jemand da ist, der die Grundprinzipien des FCB s hegt und pflegt!! </span><br>-------------------------------------------------------
    Ich finde, dass dieser Blickwinkel einem großen Irrtum unterliegt. Denn es ist für ein gesundes und produktives Arbeitsklima unabdingbar, dass jeder Aufgabenbereich klar gesteckt und dem jeweils dafür vorgesehen Verantwortlichen obliegt. Wenn nun ein Angestellter eines Vereins sich in Aufgabenbereiche einmischt, die einem anderen Angestellten obliegen, führt das zwangsläufig zu Komplikationen im Arbeitsbetrieb, die schlimmstenfalls so nachwirken, dass das Arbeitsklima irreparabel beschädigt ist, was dann Entlassungen nach sich zieht.
    Es ist wohl so, dass die Einmischung des Präsidenten in den sportlichen Kompetenzbereich des Trainers zu einer nachhaltigen Beschädigung des Arbeitsklimas geführt hat. Nur dass der Präsident am längeren Hebel sitzt, er alsodie Fehlentwicklung, die er einleitet, am Ende nicht auszubaden hat, sondern die Verantwortung dafür bei anderen abladen kann, wie er es ja auch zu meinem Entsetzen getan hat.


    Darum ist es so wichtig, dass die klaren Vereinsstrukturen eingehalten werden und sich jeder in seinem gesteckten Aufgabenfeld bewegt, damit die Kompetenzen klar verteilt sind und auch die Verantwortlichkeit der handelnden Personen transparent bleibt.


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">
    und bei offensichtlichen Fehlentwicklungen dazwischenhaut</span><br>-------------------------------------------------------
    Du verwechselst offensichtlich die Fehlentwicklung mit temporärem Misserfolg. Denn temporärer Misserfolg lässt sich im Sport nicht vermeiden und ist noch lange kein Ausdruck für eine sportliche Fehlentwicklung. Nach deiner Logik wären viele Vereine in den letzten Jahren, die Durststrecken zu überwinden hatten, in ihrer Entwicklung fehlgeleitet worden, was natürlich grober Unsinn ist.

    Henic, wenn die Zunge wieder draußen ist, die Wasserspülung bitte nicht vergessen. :D


    Wer natürlich so argumentiert, dass der FCB zu 100 Prozent Hoeneß ist, für den ist der Verein nach Hoeneß' Ableben zwangsläufig Geschichte.


    Aber ich helfe gerne auf die Sprünge: Uli Hoeneß ist nur ein Angestellter des FC Bayern gewesen, ein äußerst erfolgreicher, wofür er heute überall Respekt erntet und man in Hochachtung vor ihm von seinem "Lebenswerk" spricht.
    Wie das bei Managern und Vorständen, die miteinander eng verwoben sind, generell so üblich ist, werden die im Falle des Misserfolgs viel seltener, äußerst selten und meistens erst nach besonders viel Hickhack entlassen, bei der Borussia war sogar die bevorstehende Insolvenz als Anlass nötig, um die Trennung vollziehen können, anschließend durfte Manager Meier auch in Köln lange Zeit verschlimmbessern.


    Trainer sind häufig schon nach 4 oder 5 in Folge verlorenen Spielen weg, ganz gleich, wie erfolgreich man zuvor gewesen ist. Manager sitzen dagegen oft auch dann noch fest im Sattel, wenn über Jahre Misserfolg an Misserfolg aneinandergereiht wurde.


    Daher können Fans des FCB sich glücklich schätzen, über die letzten 2 Dekaden einen sehr erfolgreichen Manager gehabt zu haben, der jetzt ins Präsidentenamt verabschiedet worden ist, wovon man allerdings nichts merkt. Und das ist schon sehr bedenklich, wenn sich eine Person über die Satzungen und Vorschriften eines Vereins stellt. Wie soll man das nennen? Wohlgemeinte Despotie?


    Letztendlich braucht man Kontinuität, aber warum soll die im Falle des Misserfolgs nur für Manager und nicht auch für Trainer gelten? Und genau in diesem Punkt pflegen die Bayernverantworltichen eine paradoxe Denkart, die zu besonders viel Kritik aus meiner Sicht einlädt. Nun sieht man bei Werder Bremen, wie man es besser macht. Da ist der Trainer stark auch in Zeiten des Misserfolgs, und die Spieler kommen nicht auf die Idee, sich bei ihrem Allofs auszuheulen, weil dieser dieses Alibi von vornherein gar nicht zulässt, sondern vielmehr eine logische Denkart pflegt: Kontinuität auf dem Trainerposten auch in Zeiten des Misserfolgs.
    Wieviele Anlässe hätte es in dieser Saison zum Rauswurf von Thomas Schaaf denn gegeben? Und Werder Bremen ist der zweiterfolgreichste Verein Deutschlands in der letzten Dekade gewesen, bei denen mussten doch alle Alarmglocken läuten bei der grauenvollen Art von Fussball, die da über einen Zeitraum von 12 oder 14 Spielen abgeliefert worden ist.
    3 solcher Spiele bei den Bayern, und Schaaf wäre Geschichte gewesen. Bei Werder hat man an ihm festgehalten, und die Anzeichen verdichten sich, dass man aus der Krise gestärkt hervorgehen wird.
    Der Werder-Manager hat nicht nur äußerst erfolgreich im letzten Jahr gearbeitet, er hat vor allem stilvoll agiert auch in Zeiten der größten Stürme, Orkane und Taifune Ruhe ausgestrahlt, wo bei Hoeneß schon ein laues Windchen reicht, um die Contenance zu verlieren.


    Was die Ultras angeht: ich bin zu weit weg, um mitzubekommen, was da alles im Hintergrund läuft, aber wenn die Vorwürfe gegen sie stimmen, ist ein Ausschluss sicherlich sinnvoll. Allerdings ist das, was ich von denen mitbekommen habe, sicherlich nicht der Stoff, der einen Ausschluss rechtfertigt. Da wurden "Koan Neuer"-Transparente im Stadion ausgebreitet, völlig unproblematisch und legitim, und da wurde Hoeneß dafür kritisiert, dass er die Sechziger stützt, was genauso gut ihr gutes Recht ist. Dass er dabei als blauer Teufel karikiert wurde, fand ich dann zwar daneben und auch irgendwie nicht logisch, aber auch das sehe ich noch lange nicht so problematisch wie die Äußerungen anderer Fans in anderen Stadien, die beispielsweise ihre Spieler "totschlagen" wollen und auch nach solchen Drohungen keine Konsequenzen fürchten müssen.
    So leicht sollte es mit dem Fanausschluss dann doch nicht gehen, und das aus guten Gründen. Meinungsvielfalt ist erwünscht, und Gegenwind muss man aushalten können.
    Man erinnere sich vielleicht auch an Hoeneß im Blickpunkt Sport Studio, als Hoeneß die Schickeria allen Ernstes auf eine Stufe mit den äußerst gewalttätigen Ultras in italienischen Stadien stellte, das darf man schon Rufmord nennen, zumal das Wort eines Hoeneß in der Öffentlichkeit mehr Gewicht hat als die Stimme eines einzelnen Fans.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Und im Falle der Vorstandsentscheidungen erwarte ich von einem vernünftigen Fan, dass er sich ein wenig in Sachzwänge und Notwendigkeiten eindenkt. </span><br>-------------------------------------------------------


    Es besteht kein Sachzwang, sämtliche Verantwortung beim Trainer zu suchen und sich selbst von Fehlern reinzuwaschen.
    Es besteht kein Sachzwang und keine Notwendigkeit, gegen den Trainer unterhalb der Gürtellinie nachzutreten.
    Darum bin ich ein vernünftiger Fan, weil ich dieses Verhalten des Vorstands und Präsidenten nicht gutheißen kann, sondern kritisieren muss, und zwar aufs Schärfste kritisieren muss.

    Es sind immer dieselben Mechanismen bei der Troika und allen Leuten, die ihr brav folgen.


    Da war mal der Chefkritiker Paule, der hat in der Bild ständig gegen die Bayern geschossen. So einem empfindsamen Gemüt wie Hoeneß war das zu viel, so dass der sich den nervigen Kritiker einfach ins Boot geholt hat, damit endlich Ruhe ist.
    Es ist noch nichtg einmal 2 Monate her, da war Paul Breitner im Blickpunkt Sport Studio eingeladen und hat noch alle Kritik an Van Gaal abgewehrt. Da pflegte er die Lesart: Jaja, gegen Dortmund kannste halt doch mal verlieren, wenn nicht alle Spieler über 90min 100 Prozent geben, so phänomenal, wie Dortmund ja grad drauf sei; da war der Chefanalytiker Breitner noch ganz auf der Wellenlänge von Gaal und suchte den Grund für die derzeitige Tabellensituation des Vereins bei den Spielern, Paul Breitner sprach da ausdrücklich von den verfluchten individuellen Fehlern, die so viele Punkte gekostet haben und auch die Niederlage gegen Dortmund verschuldeten.


    So war das mit dem Paule, aber auch ihn interessiert das Geschwätz von gestern nicht. Bei ihm darf das aber nicht verwundern. Der ist so.


    Auffällig sind immer dieselben Verhaltensmuster, wenn sich die Bayernverantwortlichen vorzeitig von ihren Trainern trennen. Das war bei Magath so, bei Klinsmann war es ganz Übel, und die Trennung von Van Gaal steht dem in nichts nach. Es wird nachgetreten und verleumdet, bis dem neutralen Beobachter das Essen hochkommt. Da ist ja auch keiner mehr, der sich wehren kann.
    Ich behaupte einmal, dass Van Gaal das auch nicht nötig hat, wie will man den CL-Gewinner von 1994/95 noch diskreditieren, der im Vereinsfussball so gut wie alles gewonnen hat und dabei stets für eine attraktive Spielweise stand? Schwer machbar, auch trotz der jüngsten Misserfolge.
    Aber in Zeiten des Misserfolgs sieht man, aus welchem Holz ein Mensch geschnitzt ist. Wie schnell der Hoeneß seine Nerven verliert und unter die Gürtellinie schießt, hat man nun häufig genug gesehen, um ein negatives Urteil über seinen Charakter zu fällen. Breitner ist ein Mitläufer, der redet je nachdem, in wessen Boot er sitzt.
    Nerlinger hat sich charakterlich eigentlich ganz gut verhalten, da er wusste, dass der ganze Erfolg der Vorsaison schließlich auf Van Gaals Arbeit und nicht auf seiner Arbeit gründete, Van Gaal machte Badstuber und Müller zum Stammspieler, Schweinsteiger schulte er so fort, dass dieser zum Weltstar avancierte, auch zur Robben-Verpflichtung trug er seinen entscheidenden Teil bei, und das vielleicht Wichtigste, er ließ die Bayern endlich mal attraktiven Fussball spielen, für den der Verein selbst von den Gegnern Respekt erntete.
    Kurzum: Nerlinger wäre selten blöd gewesen, diesem Trainer nicht den Rücken zu stärken. Und so glaubte er bis zum Schluss an den Trainer, aber nach der Entscheidung mit Kraft - so Nerlinger - kam es zu einem Bruch, der nicht mehr zu kitten war, denn mit dieser Entscheidung stellte sich Van Gaal gegen den Vorstand. Und Nerlinger weiß auch, dass er Arbeitnehmer dieses Vorstands ist. Mag auch sein, dass er aus persönlichen Gründen von Van Gaal enttäuscht war. Aber den fachlichen Kompetenzen Van Gaals vertraute Nerlinger bis zum Schluss. Er als derjenige, der am engsten mit dem Trainer zusammenarbeitete, vermied es auch, gegen den Trainer noch so billig nachzutreten. Das erwartet man aber auch von einem soliden Charakter.

    Uli Hoeneß im Mai 2010


    "Dass wir jetzt einen Trainer haben, der jungen Leuten eine Chance gibt. Er kann Spieler starkreden. Er ist sehr streng, aber er hat aus diesen jungen Burschen, nehmen Sie das Beispiel Thomas Müller, Männer gemacht, die an sich glauben. Das war jahrelang ein Problem. Die jungen Spieler haben gesagt: Ich würde ja gerne zum FC Bayern kommen, aber da habe ich doch keine Chance. Jetzt wird vieles relativiert: dass es ein Podolski bei uns nicht geschafft hat, dass es viele nicht geschafft haben, lag weniger am FC Bayern, sondern an den Spielern selbst."</span><br>-------------------------------------------------------


    Uli Hoeneß im November 2010


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">„Vielleicht wollen wir ja noch Meister werden. Da muss man Reizpunkte setzen, sich nicht nur in den Armen liegen. Ich sage nur, was ich empfinde.“
    „Wenn man so erfahrene Leute hat wie bei uns, muss man mehr Rücksicht nehmen.“
    „Das erste Tor gegen Freiburg schoss Demichelis, der weg sollte." [Anm.: Demichelis ist weg] Das zweite Gomez, der schon in Liverpool sein sollte. Und das dritte Timoschtschuk, der angeblich nur spielt, weil wir keine anderenhaben [Anm.: Tymoschtschuk spielt nicht, weil Kapitän Van Bommel gesetzt ist. Tymoschtschuk spielt nur bei Bayern München, weil Klinsmann ihn verpflichtet hat.]
    Es gibt hier vier, fünf Spieler, die permanent falsch eingeschätzt werden." </span><br>-------------------------------------------------------


    Kann man den Präsidenten überhaupt beim Wort nehmen? Wohl eher nicht.
    Wer im Mai 2010 dem Trainer noch dermaßen Zucker in den Arsch bläst und sich dann 6 Monate später überhaupt nicht mehr für sein Geschwätz von gestern interessiert und die Kompetenz des Trainers in aller Öffentlichkeit in Frage stellt, dessen eigene Glaubwürdigkeit ist nicht mehr gegeben.


    Und so jemand will schließlich noch dem Trainer in dessen Kernkompetenzen Ratschläge erteilen!


    „Wenn man so erfahrene Leute hat wie bei uns, muss man mehr Rücksicht nehmen.“


    Wobei Rücksicht nehmen? Van Gaal ist der Trainer und kümmert sich um sein Ding. Inwiefern soll er auf den Präsidenten jetzt Rücksicht nehmen? Ich sehe in dieser Forderung des Präsidenten keinerlei Logik! Inwiefern hat der Bayerntrainer bei seiner täglichen Trainingsarbeit Rücksicht auf die Meinung des Präsidenten zu nehmen? Erkennt darin jemand eine Logik? Ich erkenne nur, dass sich der Präsident in seiner Forderung selbst ad absurdum führt.


    "Es gibt hier vier, fünf Spieler, die permanent falsch eingeschätzt werden."


    Wie bereits erwähnt, führt sich unser Präsident mit einer solchen Aussage selbst ad absurdum . Denn die Einschätzung der Spieler ist Angelegenheit des Trainerstabs und nicht des Präsidenten. Daher muss man schon ein ziemlich verkehrter Präsident sein, wenn man sich in aller Öffentlichkeit mit einer solchen Aussage anmaßt, sich in die Kernkompetenzen des Trainers einzumischen.


    Außerdem frage ich mich anschließend, welche Spieler falsch eingeschätzt worden sind?
    Der Stamm, der bis zum Ende der Meistersaison spielte, lautet:
    Olic > Gomez
    Müller > Altintop/Klose
    Ribery
    Robben
    Schweinsteiger
    Lahm
    Badstuber
    Buyten
    Bommel > Tymoschtschuk


    Mal abgesehen davon, dass es dem Präsidenten überhaupt nicht zusteht, die Aufstellung des Trainers öffentlich zu beurteilen, stellt Van Gaal auch einfach bloß die besten Spieler auf.

    Falls du es bemerkt hast, ging es in meinem Beitrag über Van Gaals Verdienste, für die ihn Uli Hoeneß im Mai 2010 noch lobte, ein halbes Jahr später dann allerdings auf Sky dem Trainer das genaue Gegenteil attestierte, inkompetent sei er in der Menschenführung, er rede die Spieler nicht stark, wo es vor einem halben Jahr noch laut Hoeneß die Stärke Van Gaals war, Spieler stark zu reden.
    Und du erzählst mir hier etwas über Van Gaals Eier, so als ob ich deine merkwürdige Vorliebe für solche Dinge teilte.


    Da du mir nicht folgen kannst, wünsche ich dir eine gute Nacht!

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">aber du kannst meinetwegen aus Mangel an Fakten weiter an deiner Legende vGaal basteln...er bleibt beim FCB als der Trainer in Erinnerung der ein noch intaktes Team in sehr kurzer Zeit vermurkst hat</span><br>-------------------------------------------------------


    Mir bleibt Van Gaal als der Trainer in Erinnerung, mit dem der FCB nach 7 Jahren Durststrecke das erste Mal wieder ein CL-Finale erreicht hat, und zwar mit einer Art von Fussball, für die der FCB in aller Welt Sympathien erntete und wo sogar selbst "der Schalker [...] sagt: Sieht ganz gut aus! (Hoeneß 2010 im Interview mit der SZ)


    „Es gab Leute, die haben gesagt, dass sie die Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen wollen. Jetzt gibt es einen, der hat das umgesetzt. Jeder hat sich individuell verbessert, auch die Mannschaft hat sich verbessert.“ (Hoeneß 2010)


    Und schließlich bleibt mir dieses Bild von Van Gaal in Erinnerung:
    "Dass wir jetzt einen Trainer haben, der jungen Leuten eine Chance gibt. Er kann Spieler starkreden. Er ist sehr streng, aber er hat aus diesen jungen Burschen, nehmen Sie das Beispiel Thomas Müller, Männer gemacht, die an sich glauben. Das war jahrelang ein Problem. Die jungen Spieler haben gesagt: Ich würde ja gerne zum FC Bayern kommen, aber da habe ich doch keine Chance. Jetzt wird vieles relativiert: dass es ein Podolski bei uns nicht geschafft hat, dass es viele nicht geschafft haben, lag weniger am FC Bayern, sondern an den Spielern selbst." (Hoeneß 2010 im Interview mit der SZ)


    Das klang im Sky-Interview plötzlich alles ganz anders, allerdings frage ich mich, woher der Meinungsumschwung unseres Präsidenten resultiert, denn wie die Spieler nicht müde wurden zu betonen, ist Van Gaal seiner Linie stets treu geblieben und hat sich während der Zeit nicht verändert.


    Vielleicht macht es jetzt ja klick, aber ich glaube, der Zug ist schon lange abgefahren!

    hobbit muss den Ring nach Mordor tragen, kommt aber nicht vom Fleck, weil er dauernd auf irgendeinem Rotz ausrutscht, wohlgemerkt seinem eigenen Rotz. Von diesem User hier habe ich noch immer keinen Inhalt, keinen einzigen vernünftigen Satz mit Gehalt gelesen und werde es auch nicht mehr.


    Und du henic, du plädierst für mehr Sachlichkeit in der Diskussion, dann schreibe ich einen Beitrag, der Anlass zu einer sachlichen Auseinandersetzung bietet, und du kommst dann mit so was hier:


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Hast dir viel Mühe gegeben für diese Geschichte, aber Fakt wo finde ich Fakten in deiner Geschichte, nur nette Ausredungen für vG und Schuldzuweisungen an die Spieler....


    Und Dominant, wo war vGaals System Dominant...ach ja ich vergaß bei den Spielanteilen Wink
    wie merkt man sich die 11880? "11 Bayern haben 88% Ballbesitz und schießen 0 Tore" ...war das Realität genug? </span><br>-------------------------------------------------------


    Erst einmal, das Wort, das du gesucht hast, heißt Ausreden, und nein, ich bin nicht Van Gaals Advokat und suche keine Ausreden zu seinem Schutz, wohl aber bleibt es mir nicht erspart, an die Spieler Schuldzuweisungen zu richten, die zum wiederholten Male durch Fahrlässigkeiten ein Spiel aus der Hand geben. Wenn ich die nicht kritisieren, wenn denn dann bitte schön sonst? Wenn ein Topstürmer es nicht schafft, in spielentscheidenen Situatioinen einfache Bälle ins Tor unterzubringen, darf ich das nicht ansprechen, nur weil dieser Stürmer schon so viele Tore geschossne hat? Wo ist denn da die Logik dahinter?
    Wenn ein Verteidiger im Kopf zu langsam schaltet, den falschen Laufweg einschlägt und sich daraus eine Chance für den Gegner ergibt, muss ich dann nicht genau diesen Blackout kritisieren?


    Van Gaal Fussball ist eben komplexer als der 0815-Fussball ohne Wiedererkennungswert. Man spielt offensiv, man verteidigt offensiv, und zwei falsche Entscheidungen zweier Spieler können bereits ein Gegentor verschulden.
    Man hat mit dieser Art von Fussball aber das Heft in der Hand, denn wie du schon so blöd fragst und eigentlich selbst die Antwort gibst, wieso 88% Ballbesitz ein Ausdruck von Dominanz sein soll? Weil der Gegner nur 12Prozent Spielanteil hat und ständig reagiert, während man selbst agiert. Auf die richtigen Aktionen allerdings kommt es an, und da haben wir in dieser Saison schon oft genug gesehen, woran es hapert. An der Chancenverwertung! An der Zielstrebigkeit! An der Passgenauigkeit! An der Antizipation! An der Passgeschwindigkeit! An der Ballbehauptung! Am tödlichen Pass! Und zwar kommen diese Defizite in Spielen immer temporär zum Vorschein, das sind dann die Phasen des Spiels, in denen man unter die Räder kommt.


    Van Gaal hat hohe Anforderngen, aber er weiß auch genau, was er verlangt. Er kann ja auch A-Jugend-Fussball spielen lassen, dann steht man hinten sicherer, entwickelt sich aber kein bisschen weiter. Man erinnere sich, warum man Magath entlassen hat, obwohl der extremen Erfolg hatte: weil sein Fussball keine Handschrift trägt, man möchte Offensivfussball spielen lassen und dominant sein, das sind Anforderungen, die Van Gaal sehr gut umzusetzen versteht, es sind aber Anforderungen, die gleichzeitig komplexeren Fussball erfordern, und da waren die Spieler in dieser Saison häufig überfordert.

    Fakt ist auch, dass Van Gaal bis zum Schluss rotierte, weil keine Aufstellung vollends überzeugte. Warum tat er das? Den Grund dafür hat man heute wieder eindrucksvoll gesehen: den Gegner dominiert, aber durch individuellen Leichtsinn die Punkte selbst hergeschenkt. Wie viele Punkte haben wir heuer alleine schon deshalb liegen gelassen, weil Gomez die einfachsten, aber spielentscheidenden Tore nicht gemacht hat? Ja, richtig, er hat viele Tore in dieser Saison geschossen, ist daher diese Kritik unberechtigt? Nein, überhaupt nicht. NIcht umsonst heißen diese Dinger Hundertprozentige, weil man die machen muss, erst recht als Stürmer, der 35 Millionen wert sein will.


    Individuelle Fehler ist das Stichwort, das diese Saison so gut wie kein anderes auf den Punkt bringt. Aber diesen Spielern, die mehrmals durch ihre persönliche und recht unprofessionelle Fehlerhaftigkeit dem Verein Punkte gekostet haben, wurde vom Präsidenten erstmals in der Öffentlichkeit ein Alibi geliefert.
    Was glaubst du, wie sehr das einem Gomez oder einem Tymo gefallen hat? Ja ne, die waren plötzlich nicht selbst verantworltihc dafür, nicht gespielt zu haben. So als ob ein Olic nicht deutlich die Nase vor einem Gomez gehabt hätte. Plötzlich war ja bloß die Unmenschlichkeit dieses Trainers der Grund dafür, dass diese Spieler ihre Leistung nicht abriefen.
    Komisch: die Spieler, die in der letzten Saison gespielt haben und alles viel besser machten, wussten von der Unmenschlichkeit eines Van Gaal noch nichts. Warum ist dieser nach Angaben eines Hoeneß sozial inkompetent? Weil er - nach Angaben von Gomez - den Spielern gerade aus sagt: nein, du bringst die Leistung nicht aus diesem und diesem Grund, daher rückst du vorerst ins zweite Glied?
    Ist es besser, diesen Profis Honig ums Maul zu schmieren?
    Was erwartet Hoeneß eigentlich genau von einem Trainer? Dass er menschelt oder dass er diese Menschen wie Profis in einer Profisportart behandelt? Das heißt: den Spielern direkt ihre Defizite aufzuzeigen und das zu benennen, was sie aus Sicht des Trainers eben nicht gut machen und unbedingt abzustellen haben.
    Wie sieht das nach Hoeneß' Meinung eigentlich genau aus, wenn er davon spricht, die Spieler im 2. Glied zu motivieren?
    Sind es Sprüche wie: dem Schweinsteiger wurde zu viel Zuckerwatte in den Hintern geblasen? Oder: mit Kraft hat die ganze Scheiße angefangen? Ist das die Motivation?
    Oder ergibt sich die Motivation nicht einfach daraus, dass man einen starken Trainer hat, der genaue Vorgaben an die Spieler stellt, die es zu befolgen gibt; und derjenige, der sie am besten umsetzt, bekommt den Zuschlag; ist das nicht die Motivation für einen Profi, die Vorgaben des Trainers Woche für Woche besser umsetzen zu wollen?


    Aber wie motivationsfördernd ist es denn, diesen Trainer in aller Öffentlichkeit in Frage zu stellen, sein gesamtes Trainingskonzept nämlich, indem man ihm über ein Sky-Mikro mitteilt: hey du, die Spieler in der 2. Reihe werden von dir total ignoriert, darum rufen sie ihre Leistung nicht ab!
    WAs für ein Signal gibt das diesen Spielern? Ach ja, ich sags dir: juhuuu, Van Gaals Anforderungen waren verdammt hart umzusetzen, aber Gott sei Dank setzt sich der Präsident für uns ein. Der Trainer fordert eifnach viel zu viel, das ist unmenschlich, der soll uns mal lieber entgegenkommen, recht hat unser Präsident.


    Das System von Van Gaal ist wirkungsvoll und es funktioniert, wenn es richtig umgesetzt wird, und ja: das Konzept ist klar strukturiert, sicherlich vom Kopf her besonders anspruchsvoll, aber es ist die besondere Stärke dieses Trainers, die konkrete Umsetzung im täglichen Training zu vermitteln.
    Wann hat man solche klaren Strukturen jemals bei anderen Trainern gesehen? Gibt es einen Hitzfeld-Fussball? Einen Magath-Fussball? Ich könnte dir nicht sagen, wie dieser aussieht, einen klaren Wiedererkennungswert gibt es da nicht, von Dominanz kaum eine Spur, jedenfalls ist da nichts anders als bei Dutzenden anderen Vereinen auch. Aber Van Gaal hat klare Vorgaben, die Spieler schafften es in dieser Saison nur viel zu selten, sie über 90min einzuhalten. Siehe Inter Mailand, die praktisch tot waren, siehe Gladbach, das praktisch tot war, ich möchte die Liste nicht fortführen. Was glaubst du, warum diese Spiele verloren wurden? Wegen des Trainers Vorgaben, mit denen man diese Spiele von Anfang an in die eigene Hand nahm und schließlich kontrollierte, bis man sie aufgrund individueller Unzulänglichkeiten wieder aus der Hand gab? Wohl kaum!


    Ist dir das Fakt genug?

    Den Ball muss ich an hobbit zurückspielen: null Inhalt, peinliche Rechtschreibung. Hoeness's Hass, da kommt sogar nach so einer Leistung heute doch noch zum Lachen. Geh nach Mordor, die Welt retten, und verschone uns mit inhaltlosem Userbashing. Danke!

    Weißt du henic, ich bilde mir meine eigene Meinung und vermeide es tunlichst, meine Zunge in gewisse Löcher zu stecken, auch wenn es die Gesellschaft bzw. du von mir erwartet.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">eine neue Runde Ulli Hoeneß Bashing ? ....peinliches Benehmen... </span><br>-------------------------------------------------------


    Wir nehmen uns doch nur ein Beispiel an unserem Präsidenten. Von Uli Hoeneß lernen heißt Bashen und peinliches Benehmen lernen.

    Uli morgen in Sky über Jonker:
    „Es ist schwierig, mit ihm zu reden. Weil er anderer Leute Meinung nicht akzeptiert. Aber ein Verein ist heuzutage keine One-Man-Show mehr.“
    „Alle 20 Spieler, die wir haben, müssen bei Laune gehalten werden. Da ist dem einen oder anderen bei uns Unrecht geschehen. Die Spieler aus der zweiten Reihe, die nicht bei der WM waren, hat man zu lange nicht stark gemacht.“