Posts by derphilosoph

    Wichtig ist vor allem, dass wieder mal ein (grosser) Transfer richtig einschlägt. Diesbezüglich hat in den letzten Jahren nichts richtig funktioniert.


    Renato Sanches: schrecklich, man wusste gar nicht, wo man ihn einsetzen wollte. Zudem war der Spieler einfach auch nicht so gut wie gedacht.


    Tolisso: Den Transfer hatte ich gar nicht verstanden. Hat sich dann aber sehr gut entwickelt, scheint jetzt aber den Anschluss nicht mehr zu finden. Insgesamt, sicher auch wegen der Verletzung, nicht als guten Transfer zu bewerten.


    Süle: guter Transfer, für die schwere Verletzung kann niemand was.


    Pavard: Ist sicher kein Schlechter, aber als AV für unsere Ansprüche offensiv viel zu schlecht. Als IV wäre er besser, aber da brauchen wir ihn eigentlich nicht. Am Bedarf vorbei gekauft.

    Hernandez: Wiederum nicht verständlich, weshalb wir ihn für dieses Geld geholt haben. Zum einen wissen wir immer noch nicht, ob er nun AV oder IV sein soll, zudem war er schon beim Kauf verletzt. Natürlich ist es noch zu früh für eine abschliessende Bewertung, aber ich habe kein sehr gutes Gefühl.


    Davies: Hätte ich nie erwartet, aber das war ein Toptransfer!


    Coutinho: Zwar nur eine Leihe, aber dennoch sehr teuer. Absoluter Flop, reine Panikverpflichtung.

    Perisic: Macht seine Sache gut, mehr darf man von ihm nicht erwarten. Als vierter Winger wäre er ideal, aber keineswegs als Starter.


    Insgesamt ist das doch sehr durchzogen, gerade was die teuren Transfers anbelangt. Auf Dauer können wir es uns nicht leisten, teure Spieler zu holen, die wieso auch immer nicht funktionieren. Dazu kommt, dass bei uns auch kaum ein neuer Spieler gesund bleibt. Von daher blicke ich nicht ohne Sorge auf den Transfersommer.

    An einen Preis von 40 Millionen mag ich nicht glauben. Er kommt von einer schweren Verletzung zurück und hat seither keinen Fuss vor der anderen gebracht. Wieso sollte da jemand so ‚viel‘ Geld bezahlen wollen, zumal der Spieler auch unzufrieden ist und wohl wegmöchte. Ich tippe mal auf 25 Millionen.

    Sag mal hast du sonst keine Probleme? Ist aber typisch für Deutschland gerade. Da wird alles verboten, kaputtgeredet und empört betrachtet.

    Zum einen mag das stimmen, aber genau so häufig ist das Gegenteil der Fall. Das ‚Das wird man ja noch sagen dürfen‘-Gejammere ist nämlich auch sehr en vogue.

    Jemand sagt etwas Rassistisches oder Sexistisches (beliebt etwa Schwuchtel/Mädchen für einen vermeintlich unmännlichen Mann, Neger für Schwarze, die Ausländer bekommen alles usw.), wird darauf angesprochen und greift dann zur politicalcorectness-Keule: ‚Oh, in *beliebiges Land* darf man ja nichts mehr sagen. Die Genderpolizei verbietet uns alles. Man darf ja nicht einmal mehr eine Frau anschauen, ohne als Sexualstraftäter zu gelten. Und so weiter.‘


    Die übertriebene Empörung funktioniert also in beide Richtungen sehr gut, wie man leicht beobachten kann. Um noch einmal zu Thema zurückzukommen: Ich weiss, dass der Spitzname für die Dortmunder nicht ‚böse‘ gemeint ist und ich hab sicher auch schon den ein oder anderen BVB-Spieler als Zecke bezeichnet. Dennoch finde ich den Input von CoolMcCool sinnvoll. Nur weil man etwas schon immer gesagt hat, muss es nicht heissen, dass man es nicht auch hinterfragen könnte. Der Aufschrei und die übertriebenen Reaktionen (‚alles kaputtreden‘ etwa) zeigen zumindest, dass die diesbezügliche Diskussion so unrelevant nicht sein kann.

    Nun von meiner Seite aber zurück zu den Blutsaugern, Doofmundern oder wie man sie sonst noch gerne nennen mag. 😉

    Jetzt wird das mit der politischen Korrektheit völlig absurd. Die Zecken werden zurecht Zecken genannt weil sie Zecken sind. Auch das Wort "Haus" hat man damals verwendet. Ist also auch vorbelastet. Was für ein kranker Mist.


    Das ist kein sehr cleverer Vergleich. Niemand ist der Meinung, man solle nicht mehr ‚ja‘ und ‚nein‘ sagen, weil die Worte auch vom Führer verwendet wurden. Aber unliebsame Menschen wurden halt gerne als Schädlinge, Parasiten, Gewürm oder eben Zecken bezeichnet. Schon ein bisschen ein anderer Sachverhalt, nicht?


    Mir ist auch klar, dass hier kaum jemand die Dortmunder als Schädlinge des Deutschen Volkes sieht. Aber ich finde es dennoch nicht schlecht, sich manchmal zu überlegen, welcher Sprache man sich bedient. Manchmal habe ich da aber fast das Gefühl, die Leute fühlten sich ernsthaft eingeschränkt, wenn sie nicht mehr Mohrenkopf, Zigeuner-Schnitzel o.ä. sagen dürfen. Letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber ich verstehe CoolMcCool schon.

    Klinsmann ist wirklich ein Witz. Selbst wenn er sich mit Sportvorstand nicht in allem einig gewesen sein soll. Man krempelt doch nicht alles um, und haut dann einfach wieder ab. Zumindest hätte er die Saison mit Anstand zu Ende bringen sollen, dann hätte man ja nochmals über die Modalitäten einer weiteren Zusammenarbeit sprechen können. So hat er sich hoffentlich ein für alle Mal für einen weiteren Job in der BuLi verbrannt.

    Dass in zwei Monaten noch nicht der 30. Mai 2020 ist, habe ich angenommen. Bei meiner Äusserung hat es sich um einen launigen Kommentar mit Elementen der Überspitzung gehandelt. Ich wollte damit sagen, dass er statt der angegebenen Zeit wie üblich vermutlich bis weiss Gott wann ausfallen wird.

    Also vermutlich erst wieder in einem potentiellen CL-Finale fit... Ist jetzt für sich alleine betrachtet qualitativ kein allzu tragischer Verlust, aber wenn Gnabry und oder Coman verletzt sind, ist er eine durchaus brauchbare Alternative.

    Wenn ich an James denke...

    Starke Standards, immer das Auge für den Nebenmann, eine Schusstechnik zum Zunge schnalzen, schöne Vergleiche wie dass Schüsse von ihm von der Strafraumgrenze der Trefferquote von Elfern nahe kommt.


    Und so genial wie er kicken konnte, hat er gar auf dem Feld Zweikämpfe nicht gescheut und auch mal die Grätsche ausgepackt. Unter Jupp war James ein Hochgenuss mit allen Facetten eines Mittelfeldspielers...

    Das sehe ich auch so. Dieser James war echt toll und würde uns auch heute sehr gut zu Gesicht stehen. Unter Kovac ist es dann tatsächlich brutal abwärts gegangen und es hat sich eine ungute Dynamik entwickelt, an deren Ende James seine Leistung auch nicht mehr brachte, als er spielen durfte.


    Aber ich würde James sofort zurücknehmen, da er ja gezeigt hat, dass er in diesem Team eine grosse Stütze sein kann.

    nur besteht zwischen reaktivem und aktivem Verteidigen halt ein himmelweiter Unterschied. Und darin liegt der Mehrwert, den Hernandez bisher geschickt unter der Decke gehalten hat.

    Hier sehe ich auch das grosse Problem. Nur weil Hernandez bei AM gepasst hat, muss das hier nicht auch funktionieren.


    Als LV sehe ich ihn höchstens für den Notfall. Wir erwarten von unseren Aussenverteidigern, dass sie sich nach vorne einschalten, dafür mangelt es Hernandez aber an technischen Fähigkeiten. Er ist halt ein aggressiver, schneller und zweikampfstarker Verteidiger. Das mag für sehr defensiv ausgerichtete Teams genügen, bei uns eher nicht.


    Wenn schon, dann sehe ich ihn in der IV. Aber auch da habe ich grosse Zweifel daran, ob er unseren Anforderungen an den Spielaufbau genügen kann. Alaba macht das auf jeden Fall extrem gut und ob die beiden zusammen spielen können, steht in den Sternen.


    Alles in allem würde mich nicht überraschen, wenn man diesen Sommer einfach sehr viel Geld verbrannt, aber nicht wirklich zufriedenstellende und zukunftsträchtige Lösungen für die Verteidigung gefunden hat.

    Von Coutinho hätte ich mir auf jeden Fall mehr erhofft. Dass er unglaublich talentiert ist, weiss jeder, aber der Output ist bisher halt einfach sehr bescheiden. So richtig einleuchten will es mir auch nicht, weshalb das nicht besser läuft.


    Ich glaube nicht, dass er noch derart aufdreht, dass man ihn wird verpflichten wollen. Unabhängig davon, ob die er nur 120 oder "nur" 90 Millionen kosten würde. Mit James hatte man einen ähnlichen Spielertypen, der hier eine Saison gut funktioniert hat und für rund 40 Millionen zu haben gewesen wäre. Den hätte man besser behalten oder aber sich ganz von dieser Art Spieler verabschieden sollen.


    Letztendlich war Coutinho ja ohnehin bloss ein Nottransfer, welche als Feigenblatt den ungenügenden Sommer hätte bedecken sollen.

    dreydel


    Pep geniesst sicher ein sehr grosses Vertrauen bei City, zudem hat er bisher ja auch Ergebnisse vorzuweisen. Aber eine so schwache Saison und die Tatsache, dass in der CL bisher keine grossen Stricke zerrissen wurden, könnte die Scheichs schon zum nachdenken bringen. Ein Rauswurf bzw. eine Auflösung des Vertrags in gegenseitigem Einverständnis scheint mir zurzeit auf jeden Fall nicht unwahrscheinlich.

    Dass Liverpool die Liga so dominieren würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Das sind ja Abstände, die wir aus der MML kennen...


    Liverpool spielt ähnlich konstant wie letzte Saison, nur ist City dieses Jahr kein ernsthafter Konkurrent. Das ist schon peinlich, wie die haben abhängen lassen. Ich glaube auch nicht, dass ihnen der grosse Wurf in der CL gelingen könnte. Das Team wurde nicht ideal zusammengestellt und Pep scheint mit seinem Latein auch irgendwie am Ende.


    Würde mich nicht überraschen, wenn sie früh ausscheiden, Pep entlassen wird und dann ein grosser Umbruch ansteht.

    Die Dortmunder haben ja nicht wirklich eine Wahl. Wollen sie Weltklassespieler anlocken, dann schaffen sie das nur, wenn sie diesen einen baldigen Weggang ermöglichen. Um diese Spieler langfristig zu halten, fehlt ihnen einfach das Geld. Gehört man nicht zu den absoluten Topclubs, muss man die Spieler der obersten Klasse massiv überbezahlen, damit sie bleiben. Chelsea, City oder PSG konnten das so handhaben, aber dafür hat der BVB nicht das Geld.


    Es wird spannend zu sehen sein, ob wir nicht auch in Bälde gezwungen sein werden, diese Strategie zumindest teilweise zu adaptieren.

    Der Songtext ist natürlich gerade das Gegenteil als ein Aufruf zu Gewalt an Frauen. Dennoch geht es hier (möglicherweise) um einen echten Fall von häuslicher Gewalt, weshalb ich persönlich jetzt keine launigen Kommentare dazu verfassen würde.


    Der Fall Boateng kann so oder so nicht positiv ausgehen. Im einen Fall lügt die Frau, um Geld oder das Sorgerecht zu kriegen, was schlimm ist. Im andern Fall hat Boateng seine Frau geschlagen, was auch schlimm ist.

    dreydel

    Da magst du durchaus Recht haben mit der Causa Lewa. Zum einen verstehe ich natürlich sehr gut, dass man seine verbleibenden Jahre auf Weltklasse noch mitnehmen will. Zum anderen wird man danach das Problem haben, dass auf Teufel komm raus ein Nachfolger verpflichtet werden muss, welcher sicher eine Unsumme kosten wird.


    Auch bei einem solchen Spieler muss man eigentlich wirtschaftlich denken, wenn man nicht gerade einen Scheich in der Hinterhand hat. Die Zeiten, in denen wir unsere besten Spieler ohne Weiteres bis zum Karriereende behalten und danach gleichwertigen Ersatz einkaufen konnten, sind definitiv vorbei.

    Pep hat bei ManCity fertig. Das berühmte 4 Jahr stellt sich als Fehler heraus.

    Das glaube ich auch. Extrem schlecht, was City dieses Jahr in der PL zeigt. Auch ein Erfolg in der CL ist sehr unrealistisch, dafür ist das Team nicht stabil genug.


    Man muss klar feststellen, dass Pep das Team angesichts der ausgegebenen Summen nicht gut genug zusammengestellt hat.

    Das kann man tatsächlich bei jedem CL-Sieger sagen. Hat man im falschen Moment Pech, gewinnt man nie was, obwohl man fast alles richtig macht. Unser Sieg gegen Dortmund im Wembley etwa hätte an mehreren Stellen eine ganz andere Wendung nehmen können.

    Dein Wort in Gottes Ohr. ;)


    Ich muss ihn hier wirklich auch nicht sehen, da ich ihn als Typ überhaupt nicht mag. Rein fachlich würde ich ihm mittlerweile durchaus zutrauen, ein Team zu trainieren, dass auf dominanten Fussball kombiniert mit schnellen Vorstössen baut.