Posts by derphilosoph

    Manche scheinen ja auch das Gefühl zu haben, ein Verein sei kein Konstrukt, sondern etwas Gottgegebenes oder organisch Gewachsenes.


    Das war doch noch der echte Fussball, als es keiner Vereine und eingetragener Gründungsjahre bedurfte! Und auch noch keine Bälle aus Leder, da reichten ein paar zusammengeklebte Lumpen.

    Es lässt sich immer etwas finden, um andere Fans, Vereine, Konstrukte etc. schlecht zu reden bzw. sich selbst über die andern zu heben. Wem es damit besser geht, soll es gerne machen, viel Sinn sehe zumindest ich persönlich nicht darin.


    dreydel hat es m.E. schon richtig dargestellt. Der FC Bayern München hat doch mit dem Verein, der er mal war, rein gar nichts mehr zu tun. Verein, AG oder was auch immer ist bloss eine juristische Hülle, ein abstraktes Konstrukt, wenn man so will. Entscheidend ist doch bloss der Inhalt.

    Die Panikkäufe sahen auf den ersten Blick besser aus, als sie es tatsächlich sind.


    Sarr hat wirklich nicht das Niveau, welches er für uns bräuchte. Reicht eigentlich nicht mal zum backup. Costa scheint auch nicht mehr der Spieler zu sein, der er mal war und CM ist ein super Typ, aber viel mehr auch nicht. Es macht wohl doch nicht so viel Sinn, einfach am letzten Tag wahllos Spieler zu verpflichten...


    Bei Sané bin ich mir sicher, dass da noch viel mehr kommt. Wenn nicht, wärs natürlich fatal.

    Nein, ist es nicht. Ohne die Fans, die man deiner Meinung nach nicht braucht, wäre es aber auch für deutlich weniger der anderen Fans ein Event.

    Das kann schon sein. Sicher gibt es auch viele ‚Event-Fans‘, welche die Arbeit der Kurve gerne erleben. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch ohne Ultras nie Mühe hätten, das Stadion zu füllen. Ich glaube eher nicht, dass sehr viele Leute wegen der krassen Stimmung in die Allianz-Arena kommen.


    Aber ich stimme durchaus zu, dass es sehr gut und wichtig ist, genühend langjährige, treue Fans zu haben. Aber diese Attribute treffen ja keineswegs nur auf die Ultras zu. Es gibt auch sehr viele treue Fans, die nie bei den Ultras waren (Fussballfans gibt es ja durchaus auch schon länger als die Ultrakultur) und trotzdem seit Jahren oder gar Jahrzehnten ins Stadion gehen.

    Die Argumente von cafegisela kann ich durchaus nachvollziehen, auch wenn ich manches anders sehe. Aber das hingegen ist einfach Stammtischgeschwurbel.


    Und tatsächlich sind die Eventfans sehr wichtig. Diese zahlen teures Geld für gute Plätze und Logen und kaufen überteuerte Fanartikel. Ich sehe es aber auch gar nicht als negativ, Teil des Eventpublikums zu sein. Fussball und der FC Bayern sind für mich Unterhaltung und somit ein Event. Ich lebe nicht für den FC Bayern und fände das ehrlich gesagt auch nicht sehr schön, wenn es so wäre. Wenn ich ins Stadion gehe oder mir nur schon im TV ein Spiel kaufe, dann tue ich das, weil es mir Spass bereitet. So, wie wenn ich an ein Konzert oder ins Kino gehe.


    Nochmals in aller Deutlichkeit: Wir sprechen hier von Fussball, einem Spiel. Ist es für dich absurd, wenn der Besuch eines solchen von vielen Menschen als Event gesehen wird?

    Auch dir danke für deinen Beitrag. Mir ist natürlich auch klar, dass Ultra nicht gleich Ultra ist und dass es darunter nette Typen und Idioten gibt. Es ging einfach um den Gesamteindruck, der bei mir vorherrscht.


    Punkt 1: Ich weiss, dass die Leute einen teilweise krassen Aufwand betreiben und kenne auch ein paar Personen, die zumindest früher auch an viele Auswärtsspiele gefahren sind. Selbst war ich auch beim Eishockey und Fussball bei einigen Auswärtsfahrten dabei. Da steht man dann auch zusammen mit Ultras in Gästesektor. Ich kenne jetzt niemanden persönlich, der wirklich in der Ultraszene richtig verankert ist, aber ich meine, mich zumindest ein bisschen auszukennen.


    Wie gesagt, der betriebene Aufwand ist beachtlich. Aber aus meiner Sicht ist das einfach das Hobby (teilweise auch mehr) der Leute. Die Emotionen zu erleben, die Freundschaften in der Kurve, das Erlbebnis, zu einer grossen, lauten Gruppe zu gehören, abenteuerliche Reisen in ferne Städte zu unternehmen etc. Natürlich und hoffentlich tun die Ultras das für sich, für wen denn sonst?


    Dad ist doch wie bei Paaren, die Kinder haben: Natürlich braucht die Gesellschaft Kinder (wie die Vereine Fans), aber niemand setzt Kinder in die Welt, um der Gesellschaft einen Gefallen zu tun.


    Die Ultras dürfen ihrem Hobby gerne nachgehen, aber dafür erhalten sie von mir nicht mehr oder weniger Anerkennung als jemand, der in derselben Zeit Städtetrips macht oder Wandern geht.

    Punkt 2 und 3: Ja, primitive Verhaltensweisen kann man natürlicht keineswegs nur bei de Ultras beobachten. Überall, wo sich viele betrunkene Männer in Massen tummeln, gibt es Pöbeleien und Gewalt. Aber Fussballspiele finden halt jede Woche statt und das Polizeiaufgebot, das bei vielen Spielen vonnöten ist, ist schon heftig und kaum mit anderen Events zu vergleichen (1. Mai, G-20 und dergleichen ausgenommen).


    Ich weiss auch, dass gerade in Mitteleuropa längst nicht alle Ultras rassistisch und sexistisch sind (Osteuropa lassen wir mal aussen vor). Dennoch ist es zumindest in den Fankurven, die ich betreten oder zumindest akkustisch wahrgenommen habe, völlig normal, die Gegner als Schweine, H*rensöhne, Ar.schlöcher usw. zu bezeichnen. Das ist kein Weltuntergang, aber meines ist es nicht und ich finde das absolut unnötig.


    Punkt 4: In München kenne ich die Situation nicht. Aber etwa in Zürich kommt es je nach Gegner sehr oft zu Scharmützeln: Bedeutet, dass die Polizei Gummischrot etc. einsetzt. Und Zürich ist jetzt wahrlich kein gefährliches Pflaster, aber dennoch ist das Stadionareal nach Spielen doch meist kein Gemütlicher Ort. ☺️ Da sind natürlich nicht nur Ultras vertreten, keine Frage. Da mischen auch gelangweilte Jugendliche und Krawalltouristen mit. Aber die Ultras sind schon immer zugegen. Aber natürlich ist das harmlos im Vergleich mit Ländern, die eine aktive Hooliganszene haben!

    Genaue Zahlen kenne ich jetzt indes nicht.


    Punkt 5: Also zumindest bei uns ist jeder Pyroeinsatz im Stadion unsachgemäss, da verboten. Aber das meinte ich nicht: Bei den Pyros magst du recht haben, dass es schon eher selten ist, dass diese geworfen werden. Bei den Knallpetarden finde ich es aber immer wieder krass, dass diese Mitten in den Leuten gezündet werden. Die Dinger sind extrem gehörschädigend, somit ist die Anwendung in Menschenmassen immer unsachgemäss m.E. Und dass die Feuerwerke, Fackeln und Böller in den Kurven und nicht im Familiensektor gezündet werden, ist ja offensichtlich.


    Ob das wirklich viele ‚normalen‘ Zuschauer stört, weiss ich natürlich nicht. Die Feuer gefallen sicher vielen (mir optisch auch), die damit verbundenen Rauchschwaden eher weniger. Bei den Knallpetatden habe ich aber noch nie jemanden getroffen, der davon nicht genervt gewesen wäre.


    Punkt 6: Hier haben wir halt ganz offensichtlich unterschiedliche Auffassungen. Fussball ist für mich reine Unterhaltung, ein Konsumgut wie Kinofilme etwa. Ich möchte das nicht kleinreden, Unterhaltung ist etwas sehr Wichtiges. Aber ob es dabei schöne Choreos und kreative Fangesänge gibt, ist mit völlig egal. Ich finde es super, dass es günstige Plätze für junge Leute gibt, aber für meinen Genuss braucht es die Kurven nicht. Von mir aus genügt ein reines Eventpublikuk vollends, da ich in erster Linie am Geschehen auf dem Platz interessiert bin.

    Der Fussball braucht die Ultras mE nicht mehr, das Geld bringen andere Zuschauer und die TV-Verträge. Das zeigt auch der US-Sport, der seit jeher ganz ohne Ultras auskommt.


    Ich respektiere den Wunsch der Ultras, sich zu treffen, Gesänge zu üben und vielleicht sogar politische Botschaften zu transportieren. Das alles kann sehr positiv sein, ist aber mE kein unverzichtbarer Teil des Fussballs. Deswegen behaupte ich auch, dass die Ultras das Ganze für sich machen (was ich nicht schlimm finde!), da weder der Sport an sich noch die Vereine die Ultras brauchen.


    Aus diesem Grund ist es für mich auch schwer zu akzeptieren, dass die Ultrakultur teilweise recht viel Aufmerksamkeit beansprucht (verstopfte Innenstädte, extra Fanzüge, Polizeiaufgebot, Müll in der Innenstadt etc).


    Vielleicht überschätze ich den negativen Einfluss der Kurven auch. Würdest du denn sagen, dass es die von mir beschriebenen Verbaltensweisen und Probleme auch ohne Ultras gäbe und allenfalls sogar andere Fans dafür verantwortlich sind?

    Und hier im Forum gab es tatsächlich ein paar Vögel, die ernsthaft dachten, Tolisso könne Thiago ersetzen. 😄


    Tolisso war von Beginn an ein sinnloser Transfer. Natürlich war er vor seiner Verletzung ein viel besserer Spieler, aber Bedarf nach diesem Spielertyp hatten wir auch bei seinem Kauf nicht wirklich.

    Aber seit zwei Jahren bringt er einfach keinerlei Mehrwert mehr. Er ist ein symapthischer Mensch, aber das Kapitel hätte längst beendet gehört.

    Magst du denn näher ausführn, was genau du bei Ultras im Allgemeinen häufig mehr als peinlich in ihrer Selbstdarstellung findest?

    Finde ich dem Thread passend, darüber zu diskutieren bzw auszutauschen.

    Gerne, ja. Das bezieht sich indes keineswegs auf die Ultras des FCB‘s im Speziellen sondern auf die Ultraszene im Allgemeinen. Peinlich/schädlich finde ich insbesondere Folgendes:


    - Dass sich die Ultras gerne das ganze Spiel über mit sich selbst und den eigenen Gesängen beschäftigen (als Capo gerne auch mit Rücken zum Spielfeld), es dann aber so hinstellen, als würden sie das nicht für sich sondern den Verein tun.

    - Bei den Märschen zum Stadion führen sich viele Ultras gerne wie Barbaren auf und geniessen die Aufmerksamkeit bzw. Furcht, die sie erzeugen. Da werden die bereitgestellten Fanzüge demoliert, Abfall und Flaschen werden massenhaft in Vorgärten und der Innenstadt liegen gelassen. Falls es die Polizei zulässt, marschieren je nach Verein hunderte betrunkene und teils vermummte (vorwiegend) junge Männer singend und pöbelnd durch die Stadt und sorgen für eine bedrohliche Atmosphäre.


    - Idiotische und häufig diskriminierende Fangesänge, auf die ich sehr gut verzichten kann.


    - Regelmässige Scharmützel mit Polizei und gegnerischen Fans nach den Spielen, welche Ungemach für alle Unbeteiligten (jeder der mal als unbescholtener Zuschauer in so einen Tumult mit Gummischrot und Tränengas geraten ist, weiss wovon ich rede) und grosse Kosten mit sich bringen.


    - Unsachgemässe Anwendung von Pyros und Knallpetarden, welche die meisten Zuschauer nur nerven oder sogar gefährden, wenn sie dummerweise mal als Wurfgegestände verwendet werden.


    - Zum Schluss ist noch die Überhöhung der eigenen Bedeutung zu nennen. Nur weil sie ihre Freizeit für den Verein ‚opfern‘, haben gewisse Ultras das Gefühl, Spielern und Vereinen vorschreiben zu können, wie sie sich zu verhalten haben. Man denke an die lustigen Bilder, wenn Ultras die Spieler nach schlechten Spielen auffordern, ihre Shirts abzugeben.


    Ich verstehe, dass vielen die Choreos, die Fackelmeere und die Fangesänge gefallen. Ich brauche das nicht und verzichte sogar nur allzugerne darauf, wenn die obgenannten Nachteile dafür wegfallen.

    Mich könnte die Kurve nicht weniger interessieren und ich finde Ultras im Allgemeinen häufig mehr als peinlich in ihrer Selbstdarstellung. Aber finde jetzt die Reaktionen gegen die ‚fehlbaren‘ Fans auch reichlich überzogen. Letzten Endes sind sie bloss dafür, dass wir mehr von unseren Einnahmen abgeben. Da kann man zustimmen oder anderer Meinung sein. Aber letztlich geht es nur um Fussball.


    Und was die visuelle Umsetzung anbelangt: Ich würde die Entrüstung verstehen, hätten sie einen KHR mit Fadenkreuz oder am Galgen gezeigt. Aber Kalle als Pipi Langstrumpf ist es jetzt also echt noch im Rahmen.

    Können wir uns nicht alle darauf einigen, fortan nicht mehr über diesen sagenumwobenen Tauschvorschlag zu sprechen? Ich glaube dazu wurde nicht nur alles gesagt, sondern auch nahezu von jedem. 🙃

    Es gäbe ja noch einen anderen für alle Seiten „gesichtsschonenden“ Weg:


    Man verlängert um ein Jahr mit einer festen ASK 2021.

    Aber wieso sollte Alaba das machen? Damit verliert er ja die Chance, ein dickes Handgeld einzustreichen.

    Unschöne und seltsame Geschichte mit Lewandowski und Kucharski. Hoffentlich löst sich das Ganze bald in Wohlgefallen auf. Wobei mich zumindest die Sache mit dem Steuerbetrug nicht grossartig überraschen würde. Es scheint für etliche Fussballstars ja zum guten Ton zu gehören, es mit den Steuern nicht so genau zu nehmen.

    Ramos ist ein extrem starker IV und dazu mit einer Siegermentalität gesegnet, die ihresgleichen sucht.


    Aber: Seine vielen brutalen Fouls und sein peinliches Verhalten auf dem Platz (selbst immer Austeilen und dann Jammern, wenn er selbst einstecken muss), die er gar nicht nötig hätte, machen ihn für mich zu einem Spieler, den ich absolut nicht mag.


    Es ist nichts Positives daran, wenn die eigene Aura davon lebt, dass man Gegenspieler dadurch einschüchtert, dass man ihnen Verletzungen androht. Und genau dies tut ein Ramos mit seinem Spiel. Mit etwas mehr Pech hätte alleine er Messis Karriere schon dreimal beenden können. Natürlich ist Ramos sehr talentiert, aber dennoch gehört er für mich in eine Reihe mit De Jong, Materazzi, van Bommel etc. Diese Spieler mögen ehrgeizig und neben dem Platz ganz liebe Buben sein. Auf dem Platz fielen sie aber leider immer wieder durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gesundheit des Gegners auf und dies hat für mich keinen Platz in einem Spiel. Hart ja, unfair nein.

    Ich finde es seltsam, dass nirgendwo genau beschrieben wird, was die Diagnose letztendlich war und was für eine Operation erfolgte. War es nun ein Einriss oder ein Riss? Ist nur der Aussenmeniskus betroffen oder auch die kaum durchbluteten Bereiche? Musste der Meniskus teilweise entfernt werden etc.


    Da würden mich etwas mehr Informationen schon interessieren, da die möglichen Langzeitfolgen sehr stark davon abhängen, wie viel des Meniskus' entfernt werden muss.

    Ja, so sehe ich es auch und wohl auch die meisten anderen. Das wird schnitzel aber nicht davon abhalten, sich bei jeder sich ergebenden Möglichkeit an Sammer und Pep abzuarbeiten und zu behaupten, die beiden dürften hier im Forum nicht kritisiert werden... Einzig die unheimliche Ausdauer, welche er dabei an den Tag legt, finde ich einigermassen bewundernswert.


    Aber auch die Diskussion um Brazzo-Alaba und das vermeintliche Tauschangebot wird langsam aber sicher doch ungemein ermüdend. Es müsste vermutlich jedem klar sein, dass dies sicher nicht der springende Punkt bei der Nichtverlängerung war, egal wer jetzt wann und in wie vielen Sätzen die theoretische Möglichkeit eines Tauschs angesprochen hat. Solch einen Tausch zweier Stars hat es (mit Abstrichen Arthur und Pjanic) noch nie gegeben und wir haben meines Wissens überhaupt noch nie Spieler getauscht. Da wird kaum jemand ernsthaft davon ausgegangen sein, dass diese Thematik wirklich je zur Debatte gestanden ist. Und selbst wenn: letztendlich ist man sich bei der Lohnsumme nicht einig geworden, das ist der entscheidende Punkt.


    Alles andere sind Nebenschauplätze, mit denen beide Seite versuchen, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

    Super, dass es kein KBR ist. Ich hoffe nur, dass bei einer allfälligen OP nichts oder nicht viel vom Meniskus entfernt werden muss. Bei einer Teilentfernung tritt schnell eine Heilung ein, aber dem Knie fehlt dann halt ein Teil des Puffers, was zu Langzeitschäden führen kann.


    Ich hoffe sehr, dass man bei einem so jungen Spieler wirklich die schonendste Lösung sucht und nicht versucht, ihn schnell wieder fit zu kriegen.

    Alaba ist vielleicht nicht besonders intelligent, aber sicher nicht dumm. Da hatten wir schon ganz andere Kaliber. Oder hat jemand das Gefühl, ein Franck hätte das Abi geschafft?


    Klar ist aber auf jeden Fall, dass Alaba kein grosser Taktiker ist. In den letzten Tagen hat er sich mehrfach ins Fettnäpfchen gesetzt.

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Verein nicht alles richtig gemacht hat. Aber Alaba hat sehr viel zur Eskalation beigetragen und wenn jetzt noch rauskommen sollte, dass unser Angebot auch höher war, als hier vermutet, dann wird es langsam schwierig, DA den Rücken zu stärken.


    Er hätte einfach nie Zahavi holen sollen, das war wohl sein grösster Fehler. Es wird doch genug schlaue und hart verhandelnde Berater geben, die keinen so schlechten Namen haben.

    Ich glaube das ist einer der wenigen der für Erfolg sogar auf einiges an Kohle verzichten würde, wenn er sich entscheiden müsste.


    Kann mir aber vorstellen das er mal so ein fall Thiago wird. Der ist so ehrgeizig das er sich zum Karriere ende vielleicht nochmal woanders beweisen will. Aber who knows. Zum glück ist das noch ne weile. :D

    Man darf gespannt sein. Ich bin mir aber absolut sicher, dass er eine üppige Gehaktserhöhung verlangen und wohl auch erhalten wird. Würde mich nicht überraschen, wenn er sogleich in müllersche Sphären aufsteigen würde. Ich gehe mal davon aus, das Alaba-Angebot wird nicht reichen.

    Noch ein Wort zur Wertschätzung. Natürlich spiegelt sich diese sehr stark im Lohn wider. Stellt euch vor, vor einer Lohnrunde, würde euch euer Chef über den Klee loben und als absolute Weltklasse einstufen, die Lihnerhöhung dann aber lieber den anderen Kollegen geben. Würdet ihr dann freudig sagen: ‚Die andern kriegen mehr Lohn, dafür hat der Chef gesagt, ich sei der weisse Barack Obama. Das ist genau so gut!‘ Wohl eher nicht...


    Fussball ist ein knallhartes Geschäft und in einem solchen ist Geld nun mal die ehrlichste Form der Anerkennung.

    Das Corona-Argument finde ich schon etwas schwierig. Das Thema ist vermutlich in einem halben Jahr gegessen, wieso also sollte Alaba bei einem 4 oder 5-Jahresvertrag darauf achten?


    Bei Sané war das kein Thema und bei Kimmich und Goretzka wird es auch keines sein, nehme ich an.

    Letztendlich hängt alles von den Zahlen ab, die wir halt nicht kennen. War unser Angebot in der Region 15+, dann verstehe ich den Verein, war es bei 11+, verstehe ich eher DA.