Posts by derphilosoph

    Gab es nicht einmal eine Zeit, in der Boateng fast unkaputtbar zu sein schien? Mittlerweile muss man ihn zu unserer grossen Gruppe der Wackelkandidaten zählen, bei denen man froh sein muss, wenn sie 5 Spiele am Stück machen können. Ich hoffe sehr, dass es sich dieses Mal nur um eine Bagatelle handelt, sonst wird es allmählich sehr bedenklich.


    Im Zweifel würde ich ihn auch für das Real-Spiel nicht aufbieten, wenn die Verletzung nicht vollständig ausgeklungen sein sollte. Zum einen spielt er in seiner derzeitigen Form nichts, was nicht auch ein Kimmich oder ein Alaba anbieten könnten und zum anderen wäre mir die Gefahr einer weiteren schweren Verletzung einfach zu gross.


    Leider aber fürchte ich, dass es anders kommen wird und Jerome irgendwie fit gemacht wird.

    In diesem Sinne nochmals Dank für deinen sachlichen Post. Ich hoffe, ich könnte ebenso sachlich und emotionslos meinen Standpunkt darlegen.

    Da gebe ich die Blumen gerne zurück. Unterschiedliche Auffassungen zu haben, ist ja nichts Schlimmes, wenn es in der Diskussion gesittet zu und her geht. Das Forum wäre sicherlich ein angenehmerer Ort, wenn wir uns das alle hin und wieder vor Augen führten. ;)


    Im Übrigen stimme ich dir durchaus auch in einigen Bereichen zu. Hätte Vidal das 2-0 gemacht, ist die Chance tatsächlich sehr gross, dass das Spiel einen ganz anderen Verlauf nimmt. Vielleicht würden wir dann an dieser Stelle nicht über mögliche Fehler von CA sprechen sondern darüber, dass wir jetzt der grosse Favorit auf den Titel seien. Das zeigt halt aber auch, von wie vielen Faktoren ein Triumph in der CL abhängig ist. Man wird diesen Titel oder auch nur schon den Sieg gegen einen gleichwertigen Gegner nie einplanen können.


    Auch finde ich es gar nicht verdammenswert, dem CL-Titel die grösste Priorität einzuräumen. Es ist nun mal der bedeutendste Titel im Clubfussball und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten der Serienmeister in unserem Team nur zu gerne einen BuLi-Titel für einen weiteren Erfolg in der CL hergeben würden. Ich würde das wohl auch machen, aber ich erachte es dennoch nicht als sinnvoll, den Fokus zu sehr auf dieses Ziel zu richten, da halt so viele Unwägbarkeiten mitspielen. In der Meisterschaft muss es laufen und man muss für mich schönen Fussball spielen, dann darf man gerne auch an die CL denken. In den letzten Wochen war das durchaus der Fall, darum soll CA aus meiner Sicht gerne noch weitere Chancen erhalten.

    @blowing in the Wind und sein Fan


    Ich hoffe für Euch, dass ihr Beiden nicht auch mal in solch einem Bus sitzt und wenn doch, dann denkt an das sicherste Land der Welt.
    Auf die Alpen packt ihr es dann nicht mehr, weil zuviel des Guten, einfach Zuviel ist.
    Ihr macht das Schon, gelle.

    Was ist denn das für eine dümmliche Argumentation? Für ein Individuum, welches in einen Terroranschlag gerät, macht es logischerweise keinen Unterschied, ob die Chancen dafür 1:10 oder 1:1'000'000 standen. Wenn du einem Terroranschlag in der Schweiz zum Opfer fallen solltest, bist du genau so verletzt/tot, wie wenn dir dasselbe in Syrien wiederfährt und es ist für deine Angehörigen auch genauso traurig. Dennoch lebt ein Schweizer Bürger mit einer ungleich kleineren diesbezüglichen Gefahr als der Syrer und (hoffentlich) niemand kommt auf die Idee, die Schweiz als Hochburg des Terrors zu bezeichnen, wenn sich doch einmal ein Anschlag ereignet.


    Man würde meinen, dass solch Triviales einem jeden erwachsenen Menschen einleuchtete. Aber nicht umsonst wurde ja schon mehrfach aufgezeigt, dass tatsächliche Sicherheit und Sicherheitsgefühl weit auseinander liegen können.

    Hier gibt es ein paar Fäden, die ich gerne aufnehmen würde.


    1) Zum einen dies mit den entscheidenden Situationen, die gegen uns gelaufen seien. Das Gegentor kann man da nicht erwähnen. Natürlich stellt ein solches immer einen Nackenschlag dar, aber es ist nun wahrlich nichts Spezielles, das man einen Ausgleich kassiert. Die Szenen mit dem Elfer und der roten Karte mögen aus Sicht des Trainers unglücklich sein (von den Spielern war es einfach schlecht gemacht und hatte nicht wirklich was mit Pech zu tun), denn da kannst du von der Seitenlinie aus keinerlei Einfluss nehmen. Man sollte aber schon erwähnen, dass es durchaus auch ein paar entscheidende Szenen gab, in denen man Glück hatte. Ich denke da an den Lattentreffer von Real, den geschenkten Elfmeter und die Hochkaräter, welche Real vergeben hat. Natürlich hatte da Neuer seine Hände im Spiel, aber es handelte sich dabei um aussergewöhnliche Leistungen (wie bei Vidal und Martinez im Negativen), welche nicht üblich und sicher auch nicht der Taktik des Coaches geschuldet sind.


    Aus meiner Sicht hält sich das Glück und Pech also ziemlich die Waage, man kann unmöglich sagen, wir hätten unglücklich verloren.


    2) Wie gesagt, kann CA meines Erachtens für die erwähnten Situationen nichts, da mache ich ihm auch keinen Vorwurf. Aber er wurde ja nicht zuletzt von dir gerne als Mann für die grossen Spiele bezeichnet, der es dann auf den Punkt schafft, mit der richtigen Taktik und der richtigen Einstellung der Spieler, einen Mehrwert für das Team zu erreichen. Dafür solle/müsse man in Kauf nehmen, dass man z.B. in der BuLi nicht ganz so dominant auftrete wie unter PG und dass junge Spieler halt noch auf ihre Chance warten müssen. Dass sich dieser Mehrwert gestern - ob es jetzt unglücklich gelaufen ist oder nicht - nicht eingestellt hat, wird wohl kaum bestritten. Wir hatten wie üblich unsere Verletzten und wir waren keineswegs souveräner oder abgewichster als bei den Niederlagen in den zurückligenden Jahren. Ich persönlich würde nie ein K.O-Spiel über konstant gute Leistungen in der Saison stellen, aber wenn das die Zielsetzung war, dann wurde das Ziel zumindest gestern nicht erreicht.


    3) Schaut man sich nur deine Posts betreffend das gestrige Spiel an, so finde ich daran gar nicht so viel Verkehrtes. Ich bin und war dagegen, den Coach für alles unmittelbar verantwortlich zu machen, was auf dem Platz so geschieht. Man muss berücksichtigen, dass Hummels und Lewandowski fehlten, das ist eine arge Schwächung. Auch ist es für den Trainer furchtbar, wenn seine Spieler sich Aussetzer leisten, mit denen man einfach nicht rechnen darf. Was mich und viele andere an dieser Argumentation stört, ist, dass diese in den vergangenen Jahren von dir nie in dem Ausmasse berücksichtig wurden. Verletzungen, Tore durch Standards, verschossene Elfmeter, eine lächerliche Chancenverwertung; alles wurde mehr oder minder dem Trainer angelastet. Es hiess damals sinngemäss "Natürlich gab es Probleme/Pech, aber Peps Fehler waren trotzdem ausschlaggebend". Jetzt ist es genau umgekehrt: "Natürlich hat Carlo Fehler gemacht, aber die Nackenschläge/Pech waren schlussendlich ausschlaggebend". Dies sind keine Zitate, nur dass mir da niemand einen Strick draus dreht. ;)


    Meines Erachtens hast du halt mal den Weg eingeschlagen, Pep als gescheitert (nicht dass du ihn nur kritisiert hättest) und Ancelotti als den starken Mann zu bezeichnen, wer es mit seiner Taktik des Schonens und Fokussierens schafft, den nächsten Schritt zu gehen. Und jetzt musst du diesen Stiefel halt durchziehen und Gründe für eine schlechte Leistung suchen, welche ausschliesslich ausserhalb des Trainers Machtbereich liegen sollen. DA du dies in der Vergangenheit nie so gehandhabt hast, empfinde ich dies als sehr widersprüchliches Verhalten.


    4) Abschliessend möchte ich aber noch anmerken, dass ich Ancelotti keinesfalls als gescheitert ansehen, falls wir jetzt gegen Real ausscheiden sollte. Zum einen war in den letzten drei Jahren auch immer Schluss, als man auf einen der drei grossen Spanier traf; ob nun im VF oder HF kann kaum eine Rolle spielen. Zum anderen kann in einem k.o.-Spiel immer etwas schief gehen. Spielt man den Rest der Saison wie den letzten Monat, zeigt man ein Aufbäumen in Madrid und werden sogar die Jungen noch vermehrt forciert, so könnte ich AC ohne Weiteres ein gutes Zeugnis ausstellen.

    Sicher hat Ancelotti gestern nicht alles perfekt gemacht. Müller auf die 9 zu stellen, hat nicht funktioniert und in der Pausenansprache ist auch irgendwas schiefgelaufen. Aber abgesehen davon kann ich die Schuld für das schlechte Spiel nicht im Speziellen dem Trainer anlasten. So wie letztes Jahr Pep nichts dafür konnte, dass Müller einen Elfer versemmelt hatte, so kann Ancelotti heuer nichts dafür, dass Vidal Sergrio Ramos nachahmen wollte.


    Umgekehrt muss man aber auch ganz klar sagen, dass man gestern nichts davon gesehen hat, wonach das Team unter Ancelotti in der k.o-Phase der CL irgendwie stabiler und cleverer als unter Pep sein soll. Dass man nur 2:1 verloren hat, liegt denn auch an einem überragenden Manuel Neuer, ansonsten könnte man die Halbfinals schon jetzt abhaken.


    Warten wir das Rückspiel ab, ein 1:2 kann man durchaus noch drehen, auch wenn es sicher schwierig wird. Aber sollte man da ähnlich uninspiriert und schlecht organisiert auftreten, muss diagnostiziert werden, dass Ancelotti nicht hat umsetzen können, was sich einige hier erwartet haben. Ich würde einem Trainer allgemein nie direkt anlasten, wenn mal ein Spiel schlecht läuft. Das kann passieren, Tagesform, Gesundheit und auch Glück können einem immer einen Strich durch die Rechnung machen. Genau aus dem Grunde empfinde ich es aber auch nicht als schlaue Taktik, alles auf diese vermaledeiten K.O-Spiele setzen zu wollen und dabei etwa die Entwicklung der Jungen zu verzögern.

    Wir sind sicher auf Augenhöhe, aber Lewandowski können wir nicht ersetzen. Das ist schon unglaublich bitter, dass er genau im bisher wichtigsten Spiel der Saison fehlt. Und ob er dann im Rückspiel wirklich fit ist, würde ich auch noch nicht als gegeben erachten. Aus einer harmlosen Prellung wird bei uns ja schnell eine ausgekugelte Schulter mit Riss des Brustmuskels...


    Nichtsdestotrotz ist es heute ja vor allem wichtig, dass wir hinten sicher stehen und wenn möglich kein Gegentor erhalten. Da brauchen wir Robert auch nicht unbedingt. ;)

    Nachdem man im letzten Spiel die erste Hälfte komplett verschlafen hat, wäre es schon wichtig, heute 90 Minuten eine konzentrierte Leistung zu zeigen, gerade auch hinsichtlich dem Spiel gegen Real. Ich bin aber guten Mutes, nachdem das Team jetzt über eine lange Strecke wirklich stark gespielt hat, darf man einen Ausrutscher schon verzeihen. Gerade auch deswegen bin ich mir sicher, dass die Einstellung heute von Beginn an stimmen wird.

    So richtig viel Glück haben uns die spanischen Teams in den letzten Jahren nicht gebracht. Ich hätte gerne noch ein Ründchen auf Real und Barca verzichten können.


    Auf jeden Fall wird es ein Duell auf Augenhöhe. Wenn wir unser momentanes Niveau halten, sind spielerisch klar überlegen. Aber was den Killerinstinkt anbelangt, sind uns Ronaldo, Ramos und Co. schon voraus. Bei Real genügt es einfach nicht, das Spiel zu dominieren, wir müssen unbedingt effizient sein. Denn die werden mit Sicherheit ihre Tore schiessen, da braucht man sich keine Sorgen machen.

    Dass er mit Auswechslungen mehr schlecht als recht umgehen kann und er auch angeschlagen immer spielen will, sind meines Erachtens beides Ausdrücke eines ab und an ungesunden Ehrgeizes. Natürlich lebt Robben stark von seinem nicht enden wollenden Feuer, aber manchmal verbrennt er sich dabei halt auch.


    Während man bei seinem Aufreger über die Auswechselung noch schmunzeln mag (obwohl er das auch gerade aus Rücksicht auf chronische Bankdrücker wie Coman oder Kimmich nicht machen sollte), ist es nur noch ärgerlich, wenn es um seine Einschätzung von Verletzungen geht. Er müsste doch am besten wissen, wie fragil sein Körper ist. Ich glaube nicht, dass er noch so manche Chance erhält, um den CL-Titel zu spielen, da müsste er diese Saison doch alles diesem Ziel unterordnen. Hoffen wir, dass alles gut geht, aber in diesem Punkt verstehe ich Arjen so gar nicht, egal wie sehr ich ihn ansonsten schätze.

    Natürlich hat PSG sich zuweilen recht dämlich angestellt, aber angesichts der Schiedsrichterleistung fehlen mir schon ein wenig die Worte. Wie kann man Suarez den Penalty geben und wie um alles in der Welt kann man die Tätlichkeit von Neymar übersehen?


    An Verschwörungstheorien glaube ich nicht, aber der Schiedsrichter sollte so bald kein CL-Spiel mehr leiten.

    Die erste Saison von Sanches bei uns scheint gleich eine verlorene zu werden. Das bringt es mit sich, dass nächste Saison für ihn schon verdammt wichtig wird. Denn sollte es nochmals so laufen, wird es sehr schwierig. Zwei verschenkte Jahre sind zum einen für die Entwicklung sehr schlecht und zum anderen beginnt dann wohl auch schon langsam die Diskussion, ob er auch tatsächlich so gut wie gedacht sei.


    Von daher würde ich eine Ausleihe auch absolut begrüssen. Oder aber man setzt nächste Saison vermehrt auf ihn und lässt ihn auch spielen, wenn er ein paar maue Einsätze hat. Mir will einfach nicht einleuchte, wieso man ein junges Talent für so viel Geld holt und dann scheinbar keinen richtigen Plan hat, wie man mit ihm umgehen will. Entweder man ist überzeugt, dass der Spieler sofort oder in Bälde weiterhilft, dann muss er aber auch spielen. Oder man leiht ihn gleich aus oder belässt ihn noch ein, zwei Jahre bei seinem Heimatclub.

    Die PL ist völlig überbewertet. Vor allem auch im Hinblick auf die TV Summen die dafür bezahlt werden. Das passt hinten und vorne nicht zusammen. Dazu noch das Land England. Eher häßlich und witterungsbedingt stark benachteilgt.
    Die haben sich halt recht früh um die Vermarktung ihrer Liga gekümmert und da einen großen Vorsprung auf z.B. die Bundesliga. Die englische Sprache ist bei der int. Vermarktung mit Sicherheit auch ein Vorteil. Mit der fußballerischen Qualität hat das nichts zu tun, das ist klar. Aber die Asiaten schauen den D.reck z.B. gerne. Da ist auch grundsätzlich wenig Fußballsachverstand vorhanden.

    England hässlich, PL-Fussball Dreck, Asiaten haben grundsätzlich wenig Fussballsachverstand. Das zeugt jetzt aber auch nicht unbedingt von einer wahnsinnig differenzierten Herangehensweise...


    Sicherlich klaffen in der PL Aufwand und Ertrag auseinander, zumindest wenn man die Erfolge in der CL als Massstab nimmt. Aber man sollte es mit der Kritik auch nicht übertreiben. Ein wenig scheint es mir mittlerweile auch einfach en vogue zu sein, die fürchterliche Qualität der Premier League zu geisseln. Etwa Chelsea und ManCity würden in der BuLi ohne Weiteres um den Titel mitspielen, wenngleich sie zurzeit natürlich nicht unsere Qualität erreichen. Umgekehrt würde ich dann doch gerne sehen, wie oft sich die aktuelle Top2-5 der Buli in England ins europäische Geschäft spielte (Leipzig, BVB, Hoffenheim und Hertha).


    Ich schaue nicht sehr viele PL-Spiele, aber darunter waren jetzt meines Erachtens durchaus das ein oder andere muntere Spielchen. Darüber hinaus ist es ja auch nicht so, als würden in der Bundesliga nur fussballerische Leckerbissen serviert. Alleine unsere Mannschaft hat in dieser Saison doch schon das ein oder andere Mal bloss sehr dürftige Magerkost angeboten. Sollte da ein Engländer in der Hinrunde zufällig mal bei Bayern-Köln oder Bayern-Ingolstadt gelandet sein, dürfte er sich auch gefragt haben, wieso dieses Bayern als Top3-Club gilt. ;)

    Thiago ist wirklich in überragender Form. Nach vorne der Mann mit den zündenden Ideen und gegen hinten bissig im Zweikampf. Wenn er diese Form konservieren kann und verletzungsfrei bleibt, dann war das wohl einer unserer besten Transfers aller Zeiten.


    Zu 100 % entspannt kann ich bei ihm allerdings leider nie zu sehen, seine Verletzungsmisere ist da schon noch präsent. Insbesondere da er sich ja dreimal dieselbe schwere Verletzung zugezogen hat. Weiss hier jemand, ob sein Knie als komplett wiederhergestellt gilt und auch die (mutmasslichen) Schäden durch die Kortisonbehandlung gänzlich überwunden sind? Denn irgendwie kann ich mir fast nicht vorstellen, dass ein Gelenk dreimal an derselben Stelle nachlässt, dann aber plötzlich für den Rest der Karriere einwandfrei funktionieren soll.

    Genau darum war halt auch die Geduld und Zuversicht beim Verein reichlich da und man ließ sich von einigen Schwarzsehern im Umfeld nicht anstecken die wohl eher ein Geduldsproblem hatten weil verwöhnte Anspüche an ein dominantes Spiel beim Trainerwechsel nicht nahtlos oder zumindest zeitnah befriedigt wurden.
    (...)



    An CA ist alles abgeprallt, der machte seinen Job, vermittelte dem Vorstand eine souveräne Ruhe und das es keinen Grund gab sich Sorgen zu machen, lieferte von Beginn an die erwarteten Punkte in der Liga, bewahrte alle Chancen im Pokal und CL,nun zu guter letzt belegt er in den letzten Spielen das sein Team auch spielerisch unter ihm nichts verlernt hat, die Überlegenheit die Dominanz ist nach wie vor da wenn man sie braucht.

    Das klingt für mich ein wenig zu sehr danach, als wäre quasi am Reissbrett durchgeplant worden, dass man zunächst monatelang "unattraktiven" Ergebnisfussball spielen, um sich dann später wieder dem Fussball des Vorgängers anzunähern. Ich gehe davon aus, dass CA sicher von Beginn an so dominant und auch flüssig hätte spielen lassen wollen.


    Aber ganz offensichtlich hat er die Ruhe bewahrt und dies auch dem Vorstand vermitteln können, da gebe ich dir recht. Das wichtigste ist ohnehin, dass es mittlerweile so aussieht, als könnte man nun sehr konstant ein hohes Niveau abrufen. Zu Beginn waren es aus meiner Sicht schon eher seltenere positive Ausreisser, z.B. gegen Leipzig. Für mich ist nicht wirklich ersichtlich, wieso CA dafür so viel Zeit benötigt hat, zumal man jetzt ja wieder ähnlicher wie unter Pep spielt, als das zu Beginn der Fall war. Letzten Endes zählt für mich aber tatsächlich, dass jetzt eigentlich fast alles sehr positiv aussieht und dafür gebührt dem Trainer Respekt.

    Ich bin richtig erfreut und auch erleichtert, dass er heute spielen durfte und zudem eine sehr gute Leistung und viel Spielfreude gezeigt hat. Ich hoffe nur sehr, dass sich seine Einsätze jetzt häufen und er nicht wieder für längere Zeit auf der Ersatzbank versauert.


    Das Spiel gegen Arsenal wäre eigentlich auch eine gute Möglichkeit, allzu viel kann da ja ohnehin nicht mehr schief gehen.

    Vor der Saison hätte ich erwartet, dass man das aktuelle Niveau früher erreichen würde. Vor zwei Monaten aber habe ich gar nicht mehr damit gerechnet, dass es überhaupt noch klappen könnte. Von daher bin ich - und wohl das ganze Forum - sehr zufrieden. Die Resultate stimmen ohnehin, aber es wird nun wieder in meinen Augen attraktiver Fussball gespielt. Das Pressing ist da, die Mannschaft hält 90 Minuten auf hohem Niveau durch und die Verteidigung wirkt auch deutlich stabilisiert. Als Sahnehäubchen durfte sogar Coman über 90 Minuten ran.


    Wenn das so weiter geht und zudem noch Sanches und Kimmich vermehrt forciert werden sollten, dann könnte das doch noch eine sehr zufriedenstellende Saison werden. Sowohl von den Resultaten aber auch von der Entwicklung her. Ob man dann tatsächlich mehr Erfolgt in der CL hat, ist für mich nebensächlich. Auf jeden Fall ist das Team offenbar auf einem sehr guten Weg. Dazu halten sich die Verletzungen in Grenzen und in Bälde sollte ja auch Boateng wieder dazustossen. Man darf zurzeit also mit gutem Gefühl auf den vielzitierten April blicken. ;)

    Bei einer angeblich so seltenen Erkrankung könnte ich mir schon vorstellen, dass diese erst spät diagnostiziert wird. Vielleicht hat man seine Neigung zu Muskelbeschwerden- und Pummeligkeit bisher einfach falscher Ernährung oder ungünstiger, aber noch nicht pathologischer Veranlagung zugeschrieben. Zudem kommt es ja immer wieder mal vor, dass sehr lange untersucht wird, bis endlich die Lösung vorliegt. Hatten wir nicht bei Ribery vor Jahren ein ähnliches Problem? Da schickte man ihn vom Zahnarzt, zum Naturheiler etc, weil man die Ursache für seine Leiden nicht gefunden hatte.


    Wie dem auch sei, auf jeden Fall wünsche ich Götze alles Gute und dass er zumindest nochmals mit Freude Fussball spielen kann. Ausgesorgt dürfte er ja ohnehin schon haben, somit fällt zumindest die Existenzangst in jedem Falle weg.

    Wenn man das Spiel und den Auftritt abseits des Rasens kombiniert, ist Robben für mich vermutlich der Bayern-Spieler der letzten 10 Jahre. Dazu kommt eine mentale Stärke, wie sie nur ganz, ganz wenige Spieler haben. Wie Robben Rückschläge wegstecken und in jedem Spiel 100% geben kann, ist für mich unerreicht. Dazu kommt, dass er in Interviews immer sehr überlegt und sympathisch rüberkommt. Als einziges Manko fällt mir neben seiner Verletzungsanfälligkeit eigentlich nur seine Neigung zu etwas gar spektakulären Abflügen ein.


    Wenn ich manchmal einen Blick in gegnerische Foren werfe, stelle ich fest, dass er mittlerweile sogar von den Dortmundern und Schalkern respektiert und sogar fast ein wenig gemocht wird.

    Ich würde jetzt eher sagen, der Unterschied liegt vor allem darin, dass es sich im einen Fall "nur" um eine Geschmacklosigkeit handelt, während es im anderen Fall zu Gewalt gegen Personen kam. Das ist meines Erachtens schon ein sehr grosser Unterschied. Idioten bleiben natürlich alle, ob rechts oder links.


    Im Übrigen ist es für mich nur schon unerklärlich, wie man im Rahmen Fussball überhaupt so etwas wie echten Hass entwickeln kann. Gegen Red Bull, Komerzialisierung, Gazprom, WM in Katar etc. zu sein ist ja schön und gut. Aber wer seine Freizeit damit verbringt, Banner mit "Bullen schlachten" oder den Sprüchen aus St. Pauli zu verzieren, und danach mit Schaum vor dem Mund gegen Mateschitz anbrüllt, hat für mich schon mehr als ein kleines mentales Problem.

    Robben ist einfach ein Phänomen. Sobald er fit ist, ist er immer noch absolute Weltklasse, egal wie lange er zuvor ausgefallen ist. Ich ärgere mich oft über seinen fragilen Körper und die langen Ausfallzeiten - obwohl er da ja nichts dafür kann -, aber wenn er spielt, ist es nach wie vor ein Genuss.


    Man sollte seine letzte Phase wirklich geniessen, einen solchen Spieler werden wir so schnell nicht mehr sehen dürfen.