Posts by christcore

    Hey Tim, schalt mal nen Gang runter. Du bist jung und willst dir natürlich in der Szene Profil verschaffen. Aber übertreib dabei nicht so. Sonst bist du auch mit 20 ausgebrannt und stehst am Bierstand oder sitzt hinter deiner Zaunfahne im Oberrang. ;-)
    Ich merk schon, dir fehlen die Ama Spiele um sich mal wieder ausleben zu können. *fg*

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Da würden dem Fußball Mrd. Euro fehlen, weil sich Sponsoren, Milliardäre und Mäzene sukzessive aus dem Fußball zurückziehen würden... </span><br>-------------------------------------------------------


    Was für ein schöner Traum.


    Ich klinke mich an dieser Stelle aus. Ich kann gar nicht soviel Essen wie ich Kotzen möchte bei der gequirrlten Sch.eiße die du von dir gibst. Wenn du ein Produkt vermarkten willst geh zu einer Agentur, hier geht es um SPORT. Einen Volkssport. Für Jedermann. Und nicht für das Spielzeug irgendwelcher Manager die sich ne goldene Nase verdienen möchten. Um ihn anschließend fallen zu lassen wie eine heiße Kartoffel. Verp.isst euch in eure Aufsichtsräte, da nehmt ihr uns schon genug weg.

    Ich stelle mal in den Raum dass es KEIN Fußball Fan versteht.
    Mir geht nichts vom Fußball verloren? Dann vergleich mal a) die Preise für Karten, b) die Stimmung im Stadion und c) das Fußballinteresse (damit meine ich Hintergrundwissen etc) des Publikums mit der Zeit vor 2006, als Fußball noch Sport war und kein Mode Event.

    Nein, es ist nichts positives. Fußball ist SPORT und kein EVENT. Wenn ich junge Mädels in kurzen Röckchen rumhüpfen sehn will geh ich in nen Tabledance Schuppen und nicht ins Stadion. Wenn ich Musik hören will geh ich in die Disco und nicht ins Stadion. Wenn ich auf meinem fetten Hinter sitzen und mich vollfressen will geh ich ins Restaurant und nicht ins Stadion.
    Wenn ich mich dafür begeistern kann das meine Mannschaft auf dem Rasen alles gibt und ich sie dabei unterstützen will, DANN geh ich ins Stadion.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Der Fußball entwickelt sich doch diesbezüglich immer mehr Richtung der US-Sportarten, was das ganze Brimborium rund um das Spiel anbelangt... </span><br>-------------------------------------------------------
    Und das ist genau das Problem.

    Ok, du hast also erkannt dass man Fußball und Basketball nicht vergleichen kann. Dann darf ich also annehmen das deine vorherige Aussage:
    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Was im Basketball wunderbar funktioniert, ist natürlich für die *hüstel* schönste, beste und tollste Sportart auf Gottes grüner Erde, nämlich dem Fußball, nicht gut genug</span><br>-------------------------------------------------------
    gegenstandslos ist?


    Danke, mehr wollte ich gar nicht wissen. *fg*

    Genau, nehmen wir uns ein Beispiel an der NBA, der stimmungsvollsten Liga der Welt:
    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Ganz Milwaukee sucht den Superfan


    20.01.2010 - aktualisiert: 20.01.2010 05:43 Uhr



    Der australische Profi Andrew Bogut erzieht amerikanische Basketball-Anhänger zu anständigen Gesängen - eigentlich nicht ihre Stärke


    Die Amerikaner sind schon ein komisches Völkchen. Alle haben sie hier ihre Lieblingsclubs, im Baseball, im Football, im Basketball, im Eishockey. Doch sitzen die Fans bei ihren favorisierten Teams auf der Tribüne, rufen sie bloß: "Let"s go Knicks!" oder: "Let"s go Lakers!" Zu mehr reichte es nicht - bisher.


    Von Ulrike von Bülow


    aus Milwaukee


    MILWAUKEE/WISCONSIN. Von New York bis Los Angeles, es ist die immer gleiche Parole, sie wird überall gebrüllt. Doch gebrüllt wird nur, wenn erstens eine elektronische Orgel dazu animiert und zweitens der Lieblingsverein führt - liegt er zurück, sind die Fans stumm wie Faultiere beim Mittagsschlaf. Sie brauchen auch eine persönliche Aufforderung, die von einer unpersönlichen Videoleinwand kommt: "Make some noooise!", macht mal Krahaaach! Dann rufen die Anhänger kurz "Let"s go", stehen schnell auf und setzen sich noch schneller wieder hin. Es ist ein liebloses Bild.


    Europäische Fußballfans, die mit ihren Vereinen Auf- und Abstiege bejubeln und beweinen und ihren Helden lauthals versichern, dass sie niemals allein gehen müssen, werden mit amerikanischen Sportfans nicht richtig warm. Und Australiern geht es da nicht anders: Andrew Bogut, 25 und in Melbourne geboren, als Center der Milwaukee Bucks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) tätig, hat sich jetzt der Fan-Erziehung verschrieben. In der heimischen Halle, dem Bradley Center in Milwaukee, konnte Bogut die sparsame Anteilnahme des Publikums nicht mehr länger ertragen, zumal sie in der vergangenen Saison noch sparsamer war als sonst. Plötzlich aber gehen die Fans der Bucks ab wie jene vom Hamburger Millerntor.


    Milwaukee liegt in Wisconsin, am Lake Michigan, und ist vielleicht als Bierstadt bekannt (in der Miller gebraut wird), nicht aber als Basketball-Hochburg. Die Bucks gewannen einmal den Meistertitel der NBA, damals glänzte der junge Kareem Abdul-Jabbar bei ihnen, das war 1971. Zuletzt waren die Bucks im unteren Mittelfeld zu Hause, sie sind kein Kandidat für die Play-offs. "Wir sind ein kleiner Markt", sagt Andrew Bogut, "und nun, da es der Wirtschaft schlecht geht, ist es schwierig, 15 000 Leute in unsere Halle zu ziehen. Zuletzt war es meistens ganz schön leise bei uns."


    Doch so konnte es nicht weitergehen, er musste etwas für die Geräuschkulisse tun: Andrew Bogut kaufte für jedes Heimspiel der Bucks hundert Karten, Sektion 212, untere Ebene, schön in Feldnähe. Er vergab die Karten an Anhänger der Mannschaft, die Bogut zuvor auf ihre Krachmacherfähigkeiten überprüft hatte. Und nun ist die Sektion 212 der Bucks so etwas wie die "Singing Area" des FC St. Pauli: ein Hort der Fanfreude, wo vom Tip-off bis zur Schlusssirene Alarm gemacht wird. Dort residiert nun ein Gesangsverein, der sich "Squad 6" nennt, Kader sechs, nach der Nummer, die Bogut auf dem Rücken trägt. Ein wilder Haufen, geschmückt mit kermitgrünen Lockenperücken oder gigantischen Sombreros, der die Spiele über zu stehen und zu hüpfen hat - das war Boguts Bedingung für die Vergabe der bunten Freikarten; zudem dürfe auch gern der Gegner zugelärmt werden, mit ein wenig "Trash Talk", wie das hier heißt, und daran halten die Fans sich natürlich sehr gern.


    "Ich dachte, es könne nicht schaden, in der Halle ein bisschen Atmosphäre zu schaffen", sagt Andrew Bogut, ein Typ mit fröhlichen Augen und dunklen Haaren, leicht strubbelig. "Es sind nur 100 Leute", sagt er über seine "Squad 6", "aber sie sind mindestens so laut wie 1000. Da ist eine Energie, von der wir sehr profitieren."


    Bogut und die Bucks initiierten dafür etwas, das an einen Talentwettbewerb erinnert: Milwaukee sucht den Superfan. Per Casting. Drei Veranstaltungen gab es, bei denen Interessenten antanzen durften, zwei davon vor der Saison im Oktober und eine erst neulich. Sie fand draußen statt, auf einem Marktplatz, da war es in Milwaukee bitterkalt. Dennoch sah man Mädchen in irre kurzen Röckchen. Hörte herzerwärmende Gesänge ("Aussie, Aussie, oi, oi, oi") und unverfrorenes Getrommel, dargeboten von zwei jungen Herren, die auf Töpfe und Pfannen einschlugen und sich so in die "Squad 6" spielten. Da sollten sie nun besser auch bleiben: Die Teilnahme an den Heimspielen der Bucks ist Pflicht, wer unentschuldigt fehlt, fliegt raus. Bisher musste aber noch niemand aus Sektion 212 entsorgt werden.


    Die originelle Fangruppe sei "das Lustigste", was er bei Auswärtsspielen je gesehen habe, schwärmte kürzlich Marc Cuban, der Besitzer von Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks. Möglich, dass sie auch Einfluss hat. Die Bucks haben auswärts eine Bilanz von 5 Siegen und 16 Niederlagen, daheim von 11:7. Sie liegen in der Eastern Conference unter 15 Teams auf Rang zehn. Andrew Bogut ist zwar um 100 000 Dollar ärmer, so viel hat ihn der Kartenkauf gekostet, aber bei einem Jahresgehalt von rund 10 Millionen Dollar hält er das aus. Und der Spaß, den er nun auf dem Platz hat, ist ja unbezahlbar.


    Einmal, erzählt Bogut, habe er sich sogar kaputtgelacht. Da waren die Chicago Bulls zu Gast, und an der Freiwurflinie stand Joakim Noah, deren Center, der Sohn des französischen Tennisspielers Yannick Noah, ein gelocktes, langhaariges Kerlchen. Und in Sektion 212 sangen sie: "Dude Looks Like A Lady." Die Amerikaner sind schon ein komisches Völkchen.
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    Größere Wasseransammlungen auf dem Rasen würde es nicht geben, da der Platz von der Mitte aus ein leichtes Gefälle von 0,5% aufweist, eben um Wasser ablaufen zu lassen.


    Wirklich viel Schnee bleibt ja eigentlich immer nur im Südwesten liegen, weil der Wind dort mehr Schnee hintreibt. Und das schafft bei einer Außentemperatur von -6 Grad und starkem Schneefall auch die beste Rasenheizung nicht einfach mal so nebenbei. Man kann sie auch nicht die ganze Zeit auf höchster Stufe laufen lassen, sonst kocht das irgendwann die Graswurzeln durch und der Rasen ist endgültig hinüber.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Wir müssen echt mal so eine Art "Verein" gründen und realisierbare Konzepte, die zur Verbesserung der Stimmung beitragen, ausarbeiten.</span><br>-------------------------------------------------------


    Diesen "Verein" gibt es seit vielen Jahren und die (leider viel zu wenigen) Leute die dort mitarbeiten reißen sich auch den A*rsch auf. Nur ist das alles nicht so einfach wie man es sich gemütlich zuhause vor dem PC sitzend vorstellt.

    Sie sind DJs und verdienen ihr Geld damit Leute mit Musik zu unterhalten. Da erwarte ich schon das man sich damit etwas Mühe gibt, ehrenamtlich oder nicht. Außerdem ist in diesem Job Prestige bares Geld Wert. Da ist es absolut egal ob ein Herr Schöpf vom FCB direkt Geld bekommt, er hat auf jeden Fall finanziell einiges davon.

    Die Fanszene des FCB ist mit recht stolz darauf keine Lieder von anderen Fanszenen zu übernehmen. Oder hast du bei uns z.B. schon mal "Schießt ein Tor für uns" gehört, das im Moment in jeder Kurve gesungen wird? Ausnahme bildet hier "Wer wird deutscher Meister - BVB Borussia", aber da dürften die Gründe naheliegend sein *sfg*.


    Aber das führt vom Thema weg. Btt.

    sydney_freund
    Wenn ich ein Lied nenne hat es natürlich mit meinem Geaschmack zu tun. Es spricht auch nichts dagegen wenn der Verantwortliche seinen Geschmack mit einfließen lässt bzw den der Masse im Stadion. Aber einfach das nächst beste zu nehmen was halt grade überall gespielt wird ist nunmal meiner Ansicht nach die falsche Entscheidung. Wie bereits gesagt, dass der Song z.B. von Chelsea genommen wurde ist nachzuvollziehen, wenn sie es denn wirklich aus der Selbstironie heraus gewählt haben.


    Aber wie ebenso bereits gesagt gibt es nicht nur ne handvoll Lieder auf der Welt, in der riesigen Auswahl lässt sich auf jeden Fall etwas finden das besser zum FCB passt und auch musikalisch geeignet ist.


    Ich persönlich kann sowohl mit etwas Volkstümlichen wie dem Defiliermarsch leben, wie auch mit etwas Rockigem, Hip Hop oder Techno.



    Und um mich der Kritik auszuliefern nenne ich jetzt sogar noch ein Beispiel ;-)


    Sportfreunde Stiller - Wunderbaren Jahren
    Ein Lied von einer sehr bekannten Münchner Band, die selbst absolute Fußball- und (zum Teil) Bayernfans sind. Das Album heißt zu allem Überfluß auch noch "So wie einst Real Madrid".
    Man nimmt den Refrain ab dem Wort "Jahren", das vom Sänger so lang gezogen und verschliffen ausgesprochen wird dass nur noch ein "Jaaaaaaaaa!!!" rauskommt, was zur Situation sehr passend ist. Im ersten Moment schreit man sowieso kaum was anderes. Wenn die Masse dann wieder soweit ist um in der Gruppe was koordiniertes von sich zu geben ist das Lied grade an der Stelle des Keyboardsolos angekommen, welches von den Leuten z.B. mit einem "Ohhh ohh ohhho...." mitgegröhlt werden kann.


    Dafür hab ich jetzt ein paar Minuten gebraucht. Wenn man sich mehr Zeit und nur etwas Mühe gibt wird man sicher ohne Probleme etwas besseres finden. Und von einem Stadion DJ, der sein Geld damit verdient, erwarte ich dass er sich auf seinen Hintern setzt und wenigstens versucht etwas massentaugliches zu finden das zum Verein passt. Ansonsten können wir gleich das Radio anschalten.

    Hier:
    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">aber es ist auf jeden Fall so besser als der Defiliermarsch (das meinte ich mit Uffta-Gedudel, dagegen war der Zillertaler ja noch top).</span><br>-------------------------------------------------------


    Das ist eine Aussage die auf deinem Geschmack beruht.

    Siehst du, es geht hier nur rein um deinen Geschmack. Und das finde ich die falsche Prämisse.


    Und warum ein Mitglied, das in seinem Leben vielleicht noch nie unser Stadion von innen gesehen hat eher berechtig sein soll zu bestimmen was im Stadion gespielt wird als ein Nicht-Mitglied das seit Jahren zu jedem Spiel da ist kann ich auch nicht nachvollziehen.


    Aber wir kommen vom Kern der Sache weg: Der FCB hat ein Lied gewählt was in zig anderen Stadien gespielt wird, was mir zeigt das man sich null Mühe gegeben sondern einfach das nächst beste genommen hat.
    Und einige Fans hier freuen sich über das Lied, was mir wiederum zeigt das einem die Individualität vollkommen egal ist. Und das ist für mich (reine subjektive Sicht!) ein zentrales Element bei einem Fan.
    Ich bin nicht Fan von vielen Vereinen, ich bin Fan von genau dem einen Verein. Nicht von einem andern, von genau einem individuellen Verein. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die alle für genau diesen einen Verein sprechen. Und ich möchte das der Verein diese Individualität ebenso wichtig nimmt. Man macht den anderen nichts nach, das ist absolut nicht nötig. Man hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Stil. Gerade bei uns wird doch immer von "Mia san Mia" gesprochen.