Posts by sommer05

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Pranjic und Braveheard sind doch voll die gurken, ich denke da hat der general den Leistungsstand der Holländischen Liga überschätzt...</span><br>-------------------------------------------------------


    Wenn man so nen Spitznamen schon hernimmt, dann doch bitte richtig schreiben... >:|</span><br>-------------------------------------------------------


    Ich war einfach zu faul zum schreiben und habe kopiert;-)

    Pranjic und Braveheard sind doch voll die gurken, ich denke da hat der general den Leistungsstand der Holländischen Liga überschätzt...

    http://eca-world.de/ECA-Daten/Banner_SP_Hoffenheim.gif


    Soeben wurde der Welt Hertha Linke ein bisher geheimes und der Öffentlichkeit vollkommen unbekanntes Strategie-Papier ("Ultras Hoffenheim - Hooligans für Hopp") aus der Geschäftsstelle der TSG 1899 Hoffenheim zugesandt. Das Konzept zur Gründung, Entwicklung und Etablierung der Ultras Hoffenheim mit dazugehörigem Hooligan-Potential wird en detail beschrieben. Die Welt Hertha Linke zeigt exklusiv, wie in Hoffenheim eine Ultra-Szene erschaffen werden soll, die keine nationalen und europäischem Vergleiche - im und abseits des Stadions - scheuen braucht. Wir zitieren die Hoffenheimer Pläne:


    Das Konzept zum Aufbau einer leistungsstarken Ultra- und Hooligan-Szene sieht drei Planungsebenen vor:
    1. Kurzfristige Rekrutierungen aus der Ultra-Szene,
    2. Mittelfristige Entwicklung der Ultra- und Hooligan-Kultur in Hoffenheim und
    3. Langfristig-konzeptionelle ideologische und radikale Indoktrinierung der Ultras und Hooligans.


    1.) Kurzfristige Maßnahmen für eine aktive Ultra-Szene
    Damit auch die TSG 1899 Hoffenheim kurzfristig eine aktive, lautstarke, repräsentative und vor allem wirkungsmächtige Hoffenheim-Ultras-Gruppierung zur stimmungsvollen Gestaltung von Heim- und Auswärtsspielen zur Verfügung steht, sollten noch vor der Winterpause die Bemühungen zur Rekrutierung geeigneten Personals aufgenommen werden. In Frage kommen die Redelsführer der Ultras Frankfurt (für Choreografie und Lautstärke), der Ultras Bremen (für Engagement), der Ultras St. Pauli (für Originalität), der Kölner Ultras (für den Karneval) und der Hertha Ultras (für monotonen Dauersupport). Die Kostenpläne wurden von Jan Schindelmeiser bereits aufgestellt, die Vertrags-Angebote wurden zur Ausarbeitung bereits an die Geschäftsstelle geleitet.

    lol:-) von einem Hoppenheimer:


    Ungebetene Gäste stören Hoffenheimer A-Junioren-Spiel
    Von Florian Huber
    Fussball - Es ist der Alptraum eines jeden Ordners im Fußballstadion. Eine Horde alkoholisierter Fans rückt an – und man ist ganz alleine. Wolfgang Neu hat das am Samstagmittag um 12.30 Uhr erlebt. High Noon im Dietmar-Hopp-Stadion beim A-Junioren-Bundesligaspiel zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Kaiserslautern.


    Ein Bus mit Frankfurter „Fußball-Fans“ machte zur Mittagszeit Halt vor dem Hopp-Stadion. Falsche Adresse ins Navigationssystem eingegeben? Hatte da jemand nicht mitbekommen, dass Eintracht Frankfurt um 15.30 Uhr in Mannheim gegen 1899 Hoffenheim spielt?


    Von wegen.


    „Die suchen Stunk“, sagte Ordner Wolfgang Neu. Also schnell die Eingangstore des Stadions verschlossen. Aber die 50 schwarzgekleideten Frankfurter Krawallbrüder liefen einfach um die Haupttribüne herum – und standen so auf einmal direkt am Spielfeldrand. „Scheiß Kaiserslautern, Scheiß Hoffenheim“, grölte der Bierflaschen schwenkende aggressive Frankfurter Mob. Die Spieler auf dem Rasen des Dietmar-Hopp-Stadions wirkten etwas verunsichert. „Die hatten sichtbar Angst, dass die den Platz stürmen“, sagte der Hoffenheimer A-Junioren-Trainer Guido Streichsbier nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft.


    Einer gegen Fünfzig


    Wolfgang Neu hatte keine große Lust, mit seinen ordnenden Händen ins ungleiche Duell Einer gegen Fünfzig zu gehen. „Wenn ich do jetzt eischreit, no krieg ich oine uff die Gosch“, sagte er hinterher. Und natürlich sang die Frankfurter Reisegesellschaft Lieder, die gegen eine Person gerichtet waren: Dietmar Hopp. Als Sohn einer Hure musste sich der Hoffenheimer Mäzen über mehrere Minuten beschimpfen lassen. Zudem lag in unmittelbarer Nähe der ungebetenen Gäste ein Stapel mit Holzscheiten. Potenzielle Wurfgeschosse. Einer dieser Holzbrocken wurde tatsächlich aufs Spielfeld, eine Flasche auf den Asphalt geschleudert. Ehe die bereits verständigte Polizei anrückte, war der Spuk schon wieder vorbei. So schnell und überraschend wie die Frankfurter im Dietmar-Hopp-Stadion auftauchten, waren sie auch wieder im Bus – und auf dem Weg nach Mannheim.


    Dort ging es weiter mit den Anti-Hopp-Chören. „Das scheint gerade en vogue zu sein. Kreativ ist das nicht gerade“, erklärte 1899-Manager Jan Schindelmeiser und ist überzeugt: „Es wird sich totlaufen.“




    Bericht eines weiblichen Hoffenheim-"Fans" . Die Arme...
    Ortszeit 14.30 Uhr
    Wir kommen in unserem Block M (Heimblock) an und sehen einige bekannte Gesichter (auch Dauerkartenbesitzer) mann kennt sich mittlerweile und grüßt, die Stimmung ist gut. Die Security hält die gekennzeichneten Flächen frei.


    Ortszeit 15.00 Uhr
    Wir sind umringt von Frankfurt Fans (In unserem Heimblock???) noch ist es ruhig, wir schäkern mit zwei Frankfurt Fans.


    Ortszeit 15.20 Uhr
    Das Spiel hat noch nicht begonnen und es werden schon Fußball-******-Hopp Gesänge angestimmt. Das sind wir ja schon gewohnt, wenn auch nicht in diesem Block. Unten am Schutzzaun steigen die ersten Frankfurt Fans hoch, sie fangen an ein Banner aufzuhängen. Hoffi läuft vorbei und wird gleich mal mit Bier übergossen. Drei Mann von der Security versuchen zu verhindern, das der Banner aufgehängt wird. Nach ein paar erfolglosen Versuchen lassen sie die Frankfurter Fans gewähren. Mittlerweile ist der Schutzzaun mit Gewalt verbogen worden und es wird eifrig weiter daran gerissen. Zwei Verantwortliche von Hoffenheim kommen und einer davon fotografiert das Ganze. Die Securtity schaut tatenlos zu.


    Ortszeit 15.30 Uhr
    Das Spiel beginnt, die Stimmung im Block ist aggressiv die Luft brennt. Unten am Spielfeldrand stellen sich ca. 20 Polizisten auf und beobachten das Geschehen. Die Frankfurter hängen immer noch auf und am Zaun. Die Security ist aus unserem Block verschwunden.


    Ortszeit 16.00 Uhr
    Die Polizei zieht unter hämischem Auf Wiedersehen Gegröle der Frankfurter Fans wieder ab. Getan wurde nichts. Von Security in unserem Block weiterhin keine Spur. Wie das Spiel bisher läuft wissen wir nicht, wir sind damit beschäftigt etwas Abstand zu den Frankfurt Fans zu bekommen.


    Ortszeit 16.15 Uhr
    Halbzeit! Noch nichts vom Spiel mitbekommen! Ein Teil der Frankfurter geht zum Bier holen. Wir atmen durch, endlich etwas Luft.


    Ortszeit 16.30 Uhr
    Das Spiel geht weiter. Die Fans von Frankfurt haben sich nochmals vermehrt, jetzt besteht unser Block zu 80% aus ihnen zudem ist der größte Teil aggressiv und alkoholisiert . Die uns bekannten Dauerkartenbesitzer sind alle verschwunden. Wir schauen uns ratlos an! Tor&#8230;!!!
    Demba Ba hat uns in Führung gebracht. Wir trauen uns kurz zu jubeln und hören im Hintergrund Kraichgau ****** und andere Beleidigungen und werden sofort angepöbelt. Also halten wir dezent den Mund. Immerhin wurde uns gestattet mit Hoffe Schals in unserem Heimblock zu stehen! Im Hintergrund spricht ein Frankfurt Fan von der Frau mit der blauen Brille und droht. Zu blöd das ich diese Brille auf der Nase habe. Ich habe es gewagt mich über ein Tor meiner Mannschaft zu freuen. Langsam bekommen wir Panik und überlegen den Block zu verlassen. Leider gibt es kein Durchkommen, zu allem Elend müssten wir an dem Herrn vorbei dem meine Brille nicht gefällt, er steht übrigens am Treppenaufgang wo eigentlich Sperrfläche ist.Von Security im Block auch weiterhin keine Spur.


    Ortszeit 16.36 Uhr
    Tor für Frankfurt, super der Fan dem meine Brille nicht gefällt schüttet mir sein Bier über den Kopf. Ich fange an zu beten und hoffe hier unbeschadet wieder herauszukommen.


    Ortszeit 16.42 Uhr
    Tor &#8230;Demba Ba versenkt dem Ball im Netz. Wir jubeln ganz kurz, hoffentlich hat uns niemand bemerkt! Wir werden beobachtet vom Fan der nicht auf blaue Brillen steht und zwei von seinen Freunden.


    Ortszeit 16.50 Uhr
    Wir schauen immer wieder auf die Uhr, und überlegen die ganze Zeit wie wir nach dem Schlusspfiff heil und unbeschadet an den drei Frankfurter Fans vorbeikommen. Frankfurt Fans beschmeißen die Hoffenheim Spieler mit Zigarettenschachteln, Feuerzeugen, Tomaten und anderen Dingen. Wir ziehen die Köpfe ein. Von Security ist weit und breit nichts zu sehen.


    Schlusspfiff
    Wir machen einen Umweg und gehen erst mal nach oben um nicht mehr im Blickwinkel der drei Herren zu stehen. Ich überlege meine Brille auszuziehen, leider sehe ich dann nichts mehr also lasse ich es und mache mir stattdessen meine Haare auf vielleicht hilft es was. Wir schaffen es an zwei von den Typen vorbeizukommen, der dritte passt uns ab und versucht uns von der Seite anzustänkern, wir gehen einfach weiter uns lassen uns nicht darauf ein. Wir sind total geschockt der Sieg wird zur Nebensache, wir haben Angst und Panik die Stimmung ist am Boden. In einer Sache sind wir uns sofort einig, wir gehen nie mehr in diesen Block.

    Die Frankfurter haben folgende Anweisung für Samstag bekommen:


    1.) Es dürfen maximal 25 handelsübliche Fahnen mit einer Stocklänge bis zu 1,00m und 3cm Durchmesser mitgebracht werden. Diese Fahnen dürfen zudem keine Zahlen oder Buchstaben enthalten.


    2.) Zaunfahnen und Banner werden am Eingang vor dem Gästebereich gründlich geprüft und gesammelt. Von dort werden sie dann, in Begleitung zweier Fans, welche wir bestimmen dürfen, zum Aufhängen gebracht und dort, mit Unterstützung des Ordnungsdienstes aufgehängt

    Ultras Frankfurt zu:


    Der ’’Fall Hopp’’
    Im Hinblick auf unser anstehendes Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim macht es Sinn, die
    Geschehnisse um die Person Hopp in den ersten Spielen der laufenden Saison- und vor allem den
    Umgang damit- auch an dieser Stelle zu thematisieren.
    Mit Dietmar Hopp persönlich hätte vermutlich so gut wie niemand ein Problem, das schwerer wiegt, als das
    mit einem vergleichbaren Firmenboss, er steht aber aktuell wie kein anderer sinnbildlich für die
    Entwicklung, die der Fußball in Deutschland seit Jahren nimmt.
    Auch das vielbeschrieene „soziale Engagement“ der Person Hopp nimmt ihm sicherlich niemand übel,
    definitiv aber die Tatsache, dass er einen Dorfclub künstlich mit seinen nie endenden Millionen nach oben
    drückt. Nun sind sie in der Bundesliga angekommen, und spätestens nun muss also auch eine
    Auseinandersetzung damit stattfinden.
    Selbst Fanszenen, die nicht als besonders kritisch gelten, oder in der jüngeren Vergangenheit größere,
    sogenannte „negative“, Schlagzeilen gemacht hätten, wie Gladbach oder Borussia Dortmund haben sich
    bei ihren Auswärtsspielen bei Hoffenheim deutlich geäußert, der Unmut kommt also von einer relativ
    breiten Masse
    Die Person Hopp ist derartige Unsympathie ihm gegenüber offenbar nicht gewohnt, wird er ja auch
    gewöhnlich außerhalb des Fussballs nicht mit dem „gemeinen Pöbel“ konfrontiert, und reagiert nun so
    kindisch auf diese Situation, dass man fast drüber lachen könnte, wenn es nicht so traurig wäre.
    Nun werden Anwälte beauftragt, Internetforen nach Beleidigungen zu durchforsten, Anzeigen wegen
    Aufrufs zur Gewalt werden gestellt, per se wird jedem Besucher „seiner“ Fußballspiele ein Stadionverbot
    angedroht, wenn nur gewagt wird, den Herrscher zu verunglimpfen, und nicht zuletzt werden die mächtigen
    Freunde aus Vereinen und Verbänden herbeigeordert- anstatt einfach einzusehen, dass man sich im
    Leben zwar vieles kaufen kann, aber sicherlich nicht die Sympathie von allen Menschen der Erde, schon
    gar nicht die der bundesweiten aktiven und kritischen Fanszene, wenn man sich mit seinen Milliarden in
    deren Lebensinhalt einmischt, und somit die negative Entwicklung des Fussballs im letzten Jahrzehnt noch
    beschleunigt.
    Noch viel peinlicher, als dass Herr Hopp also mit aller Macht erreichen will, dass man ihm vom allen Seiten
    zujubelt, ist die Tatsache, dass – neben den windelweichen, schleimigen Entschuldigungsbriefen der
    „betroffenen“ Vereine – auch Personen wie Beckenbauer oder eben auch DFB-Präsident Zwanziger sich in
    die Debatte einschalten, selbstverständlich ganz uneigennützig und sicherlich ohne, dass das etwas mit
    Spenden für Stiftungen oder Jobs für Verwandte zu tun hat...
    Die Ankündigung, man werde Anfeindungen aus den Kurven gegen Hopp nun sportgerichtlich verfolgen,
    schlägt dem Fass den Boden aus, und soll offensichtlich ein weiterer Schritt dazu sein, die Fans in das für
    sie vorgesehene Korsett der fernsehtauglichen, lustigen Stimmungsmacher zu pressen - denn ganz ohne
    will man ja auch nicht, weil’s dann den Logenbesitzern zu öde wird.
    Dies kann und darf man sich nicht gefallen lassen, möchte man nicht enden, wie die englische Fankultur
    der oberen Ligen mit Sitzplatzpflicht, Eintrittspreisen ab 50 EUR und wöchentlich neuen Oligarchen und
    Scheichkombinaten, die mal wieder einen Verein verschachern oder einkaufen!
    Lasst euch nicht von Drohungen seitens Hopp und DFB einschüchtern, sondern zeigt was ihr denkt – es ist
    UNSER Fussball!
    Kein Welpenschutz für Multimilliardäre! Dietmar Hopp – Hurensohn!

    vom HSV und Gladbach:


    Doch uns liegt ein anderes Thema ziemlich quer im Magen: Das Thema ZENSUR ist seit dem 27.9.2008 nun auch beim HSV angekommen. Was war passiert?!


    Gemeinsam mit den Gladbacher Ultras entstand die Idee, sich kritisch zur Diskussion um Diethmar Hopp und den Protesten der letzten Wochen zu äußern. Um die fanszenenübergreifende Wichtigkeit dieses Themas herauszustellen, war eine gemeinsame Spruchband-Aktion in vier Teilen mit den Gladbachern geplant. Die Hamburger Seite sollte wie folgt beginnen: „Entschuldigung, Herr Hopp, dürfen wir was sagen?“ Gladbacher Antwort: „Ohne gleich Repressionen zu ertragen…“ Dann wieder die HSV-Seite: „Sagen Sie lieber Hoffenheim adé“ und zuletzt nochmal Gladbach: „…und kümmern sich wieder um SAP!“.


    Doch dazu kam es nicht! Freitagabend wurde die Spruchbandaktion von allerhöchster Stelle (nein, nicht der Mitgliederversammlung, sondern dem Vorstandsvorsitzenden höchstpersönlich) verboten!


    Wir sind darüber entsetzt! Entsetzt nicht nur, weil es vor ein paar Monaten ein Treffen zwischen Vorstand, Stadionmanagement und Fanbetreuung / Supporters Club gab, in dem sich die Fanvertreter und der Verein darauf einigten, dass Spruchbandtexte zwar angemeldet, aber nicht zensiert werden, solange sie logischerweise keine politischen oder rassistischen Inhalte haben. Nein, wir sind vor allem darüber entsetzt, dass es offensichtlich seit diesem Tag nicht mehr erlaubt ist, im Volksparkstadion seine Meinung kundzutun. Denn als von vereinzelten Fans aus unserem Block verbale Beleidigungen in Richtung Diethmar Hopps gesungen wurden, hat uns der Ordnungsdienst gebeten, diese Gesänge zu unterlassen. „Wir sollten darauf achten und das unterbinden…“ hieß es von einem der Ordner. Wir sind fassungslos!


    Freie Meinungsäußerung ist ein wesentlicher Bestandteil der Welt, in der wir leben und sie gehört auch ins Stadion! Selbstverständlich muss man sich dabei an gewisse Regeln halten, aber wir haben diese Regeln NIE verletzt und sind auch der festen Überzeugung, dass die oben genannte Spruchbandaktion in keiner Weise hätte verboten werden dürfen.
    Wenn wir weiter mit dieser Art und Weise von Zensur konfrontiert werden, dann werden wir uns leider weitere Schritte überlegen müssen, um auf diesen Misstand aufmerksam zu machen und zurück zu unseren Grundrechten zu kommen.


    So macht die Unterstützung der Mannschaft, auch als Spitzenreiter, leider keinen Spaß!

    Forum Düsseldorf:


    Viel ist geschrieben worden in den vergangenen Wochen und Monaten über die TSG, oder wie der Klub dank kluger Marketingstrategen nun heißt: 1899 Hoffenheim. Egal ob Jubel oder Abneigung, kalt gelassen hat das, was sich binnen weniger Jahre in Hoffenheim abspielte, wohl so gut wie keinen Fußballfan in Deutschland. Wie könnte es auch. Denn keinem anderen gewöhnlichen Kreisligaklub ohne Fanbasis, ohne Bezug zu einer Stadt oder einer Region ist es je gelungen, sich einen Milliardär aus dem Hut zu zaubern, der ohne Rücksicht auf Verluste Jahr für Jahr das komplette Spielermaterial austauscht, um auf Teufel komm raus weiter aufzusteigen.


    Während die arrivierten Blätter und Sender vor allem das „revolutionäre“ sportliche Konzept des „sympathischen Underdogs aus der Provinz“ feiern, beziehen sich die negativen Äußerungen aus Fankreisen meist auf das komplette Gebilde und die Vorrausetzungen des sportlichen Erfolgs. Denn im Gegensatz zum Märchen von der „alten Liebe zum Heimatklub, der mit Talenten aus der Region hochkommen will“, setzte Hopp schon früh auf teure Spieler und Trainer, deren sportlicher Stellenwert weit mehr hergegeben hätte, als ein Engagement bei der damals dritt- oder zweitklassigen TSG.


    Der Versuch, durch Fusion mit mehreren Vereinen den FC Heidelberg 06 zu kreieren und die millionenschweren Transfers in der vergangenen Saison entlarvten das Konzept dann endgültig als das, was es war: ein erkaufter Erfolg eines kleinen Vereins, der ohne die regelmäßige Geldspritze von Herrn Hopp niemals eigenständig leben könnte und den eigentlich keiner haben will.


    Auch wir in Düsseldorf haben das Projekt in den vergangenen Jahren intensiv beobachtet. Denn gerade Fanszenen von abgestürzten Traditionsklubs wie Fortuna beanspruchten für sich immer wieder genau die Plätze in den oberen Ligen, die Klubs wie Wolfsburg oder Leverkusen innehaben. Doch bezog sich die Kritik an den, nennen wir sie mal „älteren Plastikklubs“ meist nur auf die fehlende oder kleine Fanbasis, hat sich die neue Generation der unverhältnismäßig gesponserten Klubs (Wehen, Ingolstadt) einen regelrechten Hass der kompletten Fangemeinde auf sich gezogen.


    Es mag wohl am sportlichen Erfolg der Hoffenheimer liegen, dass sie nun stellvertretend für diese neue Generation die meiste Kritik auf sich ziehen. Es liegt aber sicher auch am Auftreten eines Herrn Hopp, der sich meist mit Weißweinglas auf der VIP-Tribüne ablichten lässt und gebetsmühlenartig auf die Genialität seines Konzepts verweist während er andere Klubs als unfähig hinstellt.


    Dass dieses über kurz oder lang für mehr als harmlose Sprüche auf schlecht gemalten Transparenten oder belanglose Internetdiskussionen sorgen würde, war abzusehen. Nun hat sich ein Trend in den Kurven festgesetzt, der nicht nur Hopp, sondern auch seine Freunde und Gönner vom DFB in helle Aufregung versetzt: Ganze Szenen machen nun Mottofahrten nach Hoffenheim (oder noch Mannheim), kreieren eigene Lieder gegen den Mäzen und beschränken sich nicht nur auf ein „Pflichtspruchband“, sondern feuern ihre Kritik 90 Minuten lang ab. Und da auf dem Fußballplatz schon immer ein anderer Ton herrschte, als beim Sonntagskäffchen mit Oma und Opa, war auch das ein oder andere dabei, was unter die Gürtellinie ging.


    Doch was bei Oliver Kahn, Uli Hoeneß oder sämtlichen Minderheiten jahrelang von Verbänden oder Vereinen mit einer „so-ist-das-halt-im-Stadion-Haltung“ abgetan wurde, ist seit den Schmährufen gegen den Milliardär und neuen Vorzeigedeutschen auf einmal primitives Gepöbel von Krawallmachern. Selbst sportliche Konsequenzen will der DFB nun gegen die Klubs verhängen, deren Fans aus Sicht der Verbände und vor allem Hopp selber zu viel Kritik äußern.
    Ultras Düsseldorf 2/2


    Doch was im ersten Moment lediglich wie eine peinliche Drohung eines beleidigten älteren Herrn aussieht, könnte in Wirklichkeit der Anfang vom endgültigen Ende einer mündigen und lebendigen Fankultur sein.
    Schon in Sachen Pyrotechnik haben es Polizei und DFB in den vergangenen Jahren geschafft, das „Normalvolk“ gegen ultraorientierte oder sonstige Pyromanen aufzubringen. Und das nicht über eine Art Aufklärung über die ach so akuten Gefahren eines bengalischen Feuers. Nein, der große Unmut unter den Otto-Normal-Fans entzündete sich erst, nachdem der Verband Pyrotechnik mit Gewalt gleichsetzte und sportliche oder wirtschaftliche Strafen für Rauchbomben oder Leuchtraketen verhängte. „Eigentlich finde ich das bei einem Abendspiel geil, aber das schadet nun mal dem Verein, deswegen darf das nicht mehr sein“, ist wohl die Standardhaltung von weit über der Hälfte der deutschen Stadionbesucher. Und was dem Verein schadet, das darf nicht sein. Und vor allem: Wer dem Verein schadet, kann kein Fan sein.


    Was also aktuell Gewalt und Pyrotechnik sind, könnte in Zukunft das Recht auf freie Meinung sein. Wer eine Haltung vertritt, die der des DFB nicht entspricht, wird aussortiert. Schon jetzt hat Hopp im Donnerstags-Kicker eine Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien gefordert. Behalte deine Meinung für dich oder bleib draußen, lautet also das neue Gebot der Stunde. Was Nazis und Rassisten, die dunkelhäutige Spieler seit Jahrzehnten mit den wildesten Lauten begleiten, unter vorgehaltener Hand, immer noch gestattet wird, soll kritischen und aufgeklärten Menschen nun nicht mehr möglich sein.


    „Die Fußball-Arenen sind kein rechtsfreier Raum“, mahnte Hopp im gleichen Interview. Dass sich der Milliardär, der damit die verfassungsmäßigen Grundrechte eines jeden Bürgers beschneiden will, ausgerechnet auf den Rechtsstaat beruft, ist nur ein weiterer Mosaikstein der vielen Peinlichkeiten und Wirrungen rund um den SAP-Gründer.
    Was passiert also, wenn die nächste Kurve Herrn Hopp aufs Übelste beleidigt und der DFB dem Klub darauf hin Punkte abzieht? War die Kritik dann auch falsch, weil sie ja dem Verein geschadet hat? Man kann nur hoffen, dass es so weit nicht kommen wird. Denn dann sind der Willkür Tür und Tor geöffnet. Wer entscheidet, was noch gesungen werden darf? Ist „A...“ noch okay? Ist „W...“ schon zu viel?


    Es bleibt abzuwarten, was sich die Entscheidungsträger an der Spitze des deutschen Fußballs noch weiter einfallen lassen, um die mündigen und kritischen Fans weiter auszuschließen. Oder um aus einem ehemaligen Lebensinhalt der Proletarier nun ein Event für gelangweilte Besserverdiener zu machen. Von solchen Zuschauern, für die der Stadionbesuch und der Verein das Wichtigste im Leben sind, zu solchen, für die er nur eine von vielen möglichen Alternativen bei der allwöchentlichen Freizeitgestaltung darstellt. Solche Zuschauer fahren nicht auswärts, malen keine Fahnen, basteln keine Choreographien und brauchen keine Stehplätze. Diese erleben keine Repression und stoßen nie auf Ablehnung, da sie nie etwas tun würden, was nicht den Normen der Sicherheitsfanatiker und völlig weltfremden Gutmenschen in den Verbänden entspricht.


    Doch wir werden uns nicht kriminalisieren lassen und immer und überall unsere Werte vertreten. Steht zu eurer Meinung. Sagt, was ihr denkt. Kämpft diese Schlacht mit uns. Es könnte die Wichtigste der nächsten Jahre sein.


    Ultras Düsseldorf 2000

    Aus dem Forum des 1. FC Köln:




    "Sehr geehrte Damen und Herren des DFB,


    [...]


    Ich bin Fan des 1.FC Köln und unterstütze meinen Verein -soweit es die Zeit zulässt - gerne und so oft es geht mit meiner Stimme im Stadion. Im Zuge eines solchen Stadionbesuchs durfte ich mich zum Beispiel während des letzten Auswärtsspiels des 1.FC Köln beim Karlsruher SC von einigen tausend Karlsruhern als "Ziegenf*cker" beschimpfen lassen. Diese "Schlachtgesänge" waren sowohl im Stadion als auch über die Fernsehübertragung sehr deutlich zu vernehmen. Ähnlichen Beschimpfungen sieht man sich als "gemeiner Fußballfan" Woche für Woche in so ziemlich jedem Stadion dieser Republik ausgesetzt. Und um es vorweg zu nehmen - ich persönlich komme damit sehr gut zurecht. Mit diesem Phänomen müssen selbstverständlich nicht nur wir Fans des 1.FC Köln leben. Jeder Verein wird vorzugsweise auf eine sehr bestimmte Art und Weise beschimpft und kann sich dies so ziemlich bei jedem Auswärtsspiel in Deutschland anhören. Als einige Beispiele seien hier nur der BVB Borussia Dortmund ("BVB - H*rensöhne") oder Schalke 04 ("Arbeitslos und eine Flasche Bier, das ist der S04, die Sche*ße vom Revier") genannt. Diese Schlachtrufe schallen schon seit Jahrzehnten durch Deutsche Fußballstadien - hier habe ich noch nie eine Stellungnahme des DFB gehört, dass diese Verhaltensweisen "völlig inakzeptabel sind und deshalb künftig sportgerichtlich geahndet werden".


    Ebenso konnte man in der Vergangenheit sehr häufig Verunglimpfungen gegen einzelne Personen wahrnehmen. Ein Uli Hoeness wird fast in jedem Fußballstaion Deutschlands mit einem liebevollen "Hoeness Du A*schloch" begrüßt, Bruno Labbadia erfreut sich über ein "Schwuler Labbadia, ohohoh" aus tausenden Kehlen und ein Oliver Kahn( der im übrigen mit Sicherheit mehr für den Deutschen Fußball und den DFB geleistet hat, als ein Herr Hopp) wurde jahrelang mit Affenlauten begrüsst und ihm wurden von den gastgebenden Fans sehr häufig Snacks in Form von Bananen gereicht (allerdings nicht auf dem Silbertablett, sondern er musste sie im Strafraum selber aufheben). Sehr gerne werden ürbigens auch Schiedsrichter (also sozusagen Ihre eigenen Angestellten) nicht sehr freundlich bedacht. Ein "Hängt sie auf die schwarze Sau" aus tausenden Kehlen kann man in deutschen Stadien recht häufig vernehmen. Auch hier habe ich nie eine offizielle Mitteilung des DFB vernommen, dass dieses Verhalten "völlig inakzeptabel ist und deshalb künftig sportgerichtlich geahndet wird".


    Halten wir also fest: Werden tausende anwesende Fans vom Gegner als "H*rensöhne", "Ziegenf*cker", "Arbeitslose Sche*ße vom Revier" und ähnlichem beschimpft, ist dies für Sie vollkommen in Ordnung. Werden verdiente Manager wie Uli Hoeness als "A*schloch", ein Trainer Bruno Labbadia als "schwul" oder der langjährige Nationaltorwart Oliver Kahn mit Affenlauten bedacht und mit Bananen geschmissen, schert das den DFB überhaupt nicht. Verlangt man , dass Ihre Angestellten - die Schiedsrichter ("die schwarze Sau")- aufgehangen werden soll (im übrigen habe ich noch nie erlebt, dass dies im Anschluss tatsächlich passiert ist), bleibt der DFB stumm.
    Werden allerdings Äußerungen gegen einen Milliardär geäussert, der seit kurzem die Liebe zum Fußball entdeckt hat, überschlagen sich die Offiziellen des DFB geradezu, diesem Einhalt zu gebieten.


    Nun könnte man sich als gemeiner Fan natürlich fragen wieso dem so ist - spielt hier vielleicht die Geldbörse eines Herrn Hopp eine Rolle? Der Verdacht scheint mehr als nahe zu liegen. Dass Sie mit Ihrem schizophrenen Verhalten eine "Lex Hopp" schaffen, scheint Ihnen egal zu sein - sie scheinen dies sogar explizit zu wollen.



    Nicht dass Sie mich falsch verstehen: Ich fordere nicht, dass zukünftig jegliche Kraftausdrücke im Stadion mit Strafanzeigen und Stadionverboten geahndet werden. Ganz imGegenteil: Ich fordere lediglich, dass Sie den Fußballfans ihre Emotionen lassen. Wenn ein Uli Hoeness in diesem Geschäft die Schmähungen erträgt und jeder Fußballfan, der im Stadion seine Farben vertrittt, sich für diesen beschimpfen lassen kann und dies (teilweise mit einem schmunzeln auf den Lippen) erträgt - dann sollte man dies einem mehrfachen Milliardär auch zumuten können. Sollte dies für Herrn Hopp nicht möglich sein, steht es ihm frei, seine Millionen einem anderem Hobby zu widmen.


    Zum Schluß noch eine Frage ganz pragmatischer Natur, damit ich bei meinem nächsten Stadionbesuch nicht damit rechnen muss in Handschellen abgeführt zu werden oder ein Stadionverbot zu riskieren:


    Beleidigungen gegen Herrn Hopp persönlich scheinen ja nun geahndet zu werden!? Ein "Hopp, Du bist ein H*rensohn" scheint in deutschen Stadien ja nicht mehr gern gesehen. Wenn ich das Hoffenheimer Publikum im allgemeinen beleidige, ist das aber schon noch in Ordnung, oder ?? Also zum Beispiel ein "Verreck, verreck, Hoffenheimer Dreck" steht nicht auf dem "Index"?? Oder wenn der FC demnächst gegen Bayer Leverkusen spielt: Darf ich dann noch singen "Schwuler Labbadia, ohohohoh"???


    Bitte helfen Sie mir, ich bin etwas verwirrt - vielleicht könnten Sie ja einen "Fanguide" veröffentlichen, was in deutschen Stadien noch gesungen werden darf und was nicht.


    Ich hoffe ich konnte ihnen mit meinem Brief ein wenig den Spiegel vorhalten, wie Ihr Verhalten auf mich (und ich denke auf einen Großteil der aktiven deutschen Fußballfans wirkt).


    Ich würde mich sehr freuen ein Antwortmail von Ihnen zu erhalten, das über die üblichen Floskeln hinausgeht.


    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,


    Ein Fußballfan "