Posts by jarlaxle2002

    Abgesehen davon darf man auch nicht vergessen, dass das 2:0 ein Geschenk und purer Zufall war. Auch das 3:0 war zwar ein toller Trick, der sich aber kaum wiederholen lässt. Es bleibt also mal wieder bei einem Treffer, den wir uns erspielt haben. Finde ich in Anbetracht des Gegners sehr mau.

    Genau!

    Man darf auf keinen Fall vergessen, dass Tore tatsächlich nach Fehlern der Gegner entstehen. Ist ja nicht so, wie wenn diese Fehler durch das Spiel des FcB begünstigt worden wären.


    Aber die Kritik am 3. Tor ist das Allergeilste. Also weil ein Tor so „toll“ war, dass es sich „nicht wiederholen“ lässt, ist das doof?


    Also Tore nach Standardsituationen (man beachte das Wort, fällt da etwas auf???) sind schlecht, weil man sie nicht wiederholen kann. Das war ja schon die beeindruckende Analyse nach dem Mainz Spiel, dass die Tore da eigentlich ja gar nicht zählten, weil es Standards waren.

    Ich hätte mal gerne den ein oder Anderen hier gelesen, wenn man unter einem der wohlgesonnenen Trainer so argumentiert hätte. Wenn souveräne und deutliche Siege so zerrissen worden wären, weil man nicht die Art von Toren erzielt hätte, die sich das Volk so wünscht. Wäre bestimmt witzig geworden.

    Das stimmt natürlich schon, aber wenn ein Trainer nach Monaten immer noch in diese Kerbe schlägt, mit keiner Silbe einen Fehler einräumt oder sich zumindest nicht öffentlich ärgert, dass die Mannschaft so aufgetreten ist, kann man das schon hinterfragen. Direkt nach dem Spiel kann ich so eine Reaktion aus der Enttäuschung heraus ja noch verstehen, aber wenn er heute immer nicht weiß was damals falsch gelaufen ist und sich hinter solchen Aussagen versteckt wie den aktuellen, muss ich mich schon fragen ob ihm bewusst ist, welchen Verein er hier trainiert.

    Mir wird da - und nicht nur da - viel zu viel Wert auf die Statements gelegt.

    WENN (man beachte bitte den Konjunktiv) ich für alles mögliche kritisiert würde und dabei auch vieles unfair wäre, dann würde ich mich auch eher defensiv verhalten und in Statements keine eigenen Fehler eingestehen.


    Das darf natürlich nicht heißen, dass er das intern auch so sieht. Aber das haben ihm Kalle und Co garantiert vermittelt. Deutlich.

    Ob er was gelernt hat, wird man dann sehen.

    Man hat doch wirklich über alle Kanäle - extrem Kalle, aber auch Brazzo, Spieler und Uh - verlauten lassen, dass die Art und Weise nicht gut war. nahezu jeder hat seine Unzufriedenheit deutlich gemacht.

    Macht doch nicht so, als hätte irgendjemand dieses Ausscheiden schöngeredet, nur weil sich keiner hinstellt und nach eurem Gusto sagt: „Diese Vollflachpfeife von Trainer muss fliegen“.


    Auf der anderen Seite ist es eben ein Fakt, dass man gegen den späteren Sieger rausgeflogen ist. Und dass es eben Pech ist, wenn man so einen Gegner als Gruppensieger im 1/8-Finale bekommt. Das kann man doch auch erwähnen und sollte nicht so tun als sei man gegen Barfuß Jerusalem rausgeflogen.


    Normalerweise „verdient“ man sich durch den Gruppensieg Gegner wie Basel, Arsenal oder Lissabon.

    Wenn es dann Pool ist, ist das schon unglücklich. Heißt aber nicht, dass man so rausfliegen muss oder dass Kovac nochmal so rausfliegen darf.

    Und das ändert nun was?

    Es ist ein weiteres Märchen, dass wir im April groß aufgetrumpft hätten. Von daher ist die Aussage vom Loddar unsinnig.


    Bis auf zwei Spiele war es Spiel für Spiel ein Hängen und Würgen. Liverpool hätte uns böse, ganz böse verdroschen.

    Bis auf 2 Spiele ein Hängen und Würgen.


    Unglaublich!

    Kannst du deine Paranoia nicht wo anders ausleben? Oder zumindest deine kindischen Argumentation mal sein lassen? Da sitzt ein erwachsener Mensch vorm Handy oder dem Rechner und muss ständig mit dem Finger in die Vergangenheit zeigen.

    Es ist doch super einfach

    Da gibt es einen Button, der heißt ignoriert

    Click den und fertig

    Da du ja eh Beiträge nicht verstehst, verschwende doch nicht deine Zeit.

    Es ging zu 0,0 um die Vergangenheit

    Sondern nur darum, zu zeigen,dass die zitierte Kritik mal wieder völlig daneben war.

    Denn damals wurde das nicht in der art und weise gemacht obwohl die Situation ähnlich war

    Aufstellung Bayern ZSKA Moskau, 1. Spieltag CL 2013/14


    Neuer

    Rafinha, Dante, Boa, Alaba

    Lahm

    Müller, Kroos

    Robben Ribery

    Mandzukic.

    Warum hat dieser super Schachzug dann in Runde 2 nicht mehr funktioniert?

    Weil Nagelsmann umgestellt hat und wir (Kovac) darauf nicht gut reagierten. Bzw. zu spät.

    Weil wie mexicola schrieb, die Abstände und die Unterstützung nicht gut war.

    Das kann man gerne kritisieren. Und auch Kovac dafür kritisieren, denn das war nicht gut.

    Aber dabei sollte man eben auch nicht unterschlagen, dass der Schachzug mit Coman in HZ 1 funktionierte. Weit besser als Nagelsmann das gefallen haben dürfte.

    Also: Weil Klostermann so super schnell ist, lässt man Gnabry gegen ihn Spielen der langsamer als Coman ist.


    Den sinn verstehe ich absolut nicht. Und da Gnabry wohl so ziemlich das schlechteste Spiel in unserem Trikot gemacht hat, hats wohl auch nicht so funktioniert.

    Welche erklärung gibt es dann eigentlich wieder, wenn beide für Perisic auf der falschen seite Spielen müssen? Ich bin gespannt.

    Weil eben Gnabry andere Stärken hat als die reine Geschwindigkeit. Er ist es - eher - gewohnt, Dinge nicht mit Geschwindigkeit zu lösen.

    Er ist auch klar stärker als Zielspieler im 16er. Es ist also sinnvoll, das Spiel hauptsächlich über Coman aufzuziehen und ihn dann Gnabry bedienen zu lassen.

    Und dafür ist es eben sinnvoller, Coman dahin zu stellen, wo er seine Stärken ausspielen kann.

    Es wurde ja hier gerne auf das Pokalfinale verwiesen. Glaubst du nicht, dass sich Nagelsmann das Spiel angesehen hat? Und daraufhin seine Taktik mit 5er-Kette und einem weiteren Speedster auf der rechten Seite angepasst hat?


    Unser erste war taktisch klar besser als die von RB.

    In der 2. Hälfte an JN dann reagiert und auf Kovacs bessere Taktik angepasst. Die hat er dann gewonnen. Aber unter dem Strich waren wir in der ersten Hälfte klar taktisch besser und in der zweiten ab ca. Mitte taktisch auf Augenhöhe.


    Unter dem Strich hat Kovac das taktische Duell gewonnen und wir hätten verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen.

    Zum ersten Teil: Wenn es so einfach ist, zu reagieren, warum hat der ach so brillante Nagelsmann dann nicht sofort reagiert? Müsste ja simpel sein...

    Stattdessen schaute er eine ganze Halbzeit lang zu, wie sein ach so toller Plan komplett in seine Einzelteile zerfiel. Ohne das Elfergeschenk von Thiago und Hernandez kommen die im Leben nicht mehr ins Spiel zurück. Da hätte ich dich mal gerne gehört, wenn das Kovac passiert wäre.


    Zu Klostermann wurde schon viel gesagt. Der hatte außerdem noch dahinter eine weitere pfeilschnelle Absicherung - die er im Pokalfinale nicht hatte.

    Gnabry kommt eben nicht - so - über Geschwindigkeit wie Coman. Daher passte er besser zu Klostermann. Das hat doch alles nichts mit Angst zu. Tun. Sondern damit, Offensivspielern ein möglichst günstiges Matchup zu verschaffen.

    Das ist doch eine abenteuerliche Aussage. Auf der einen Seite werden taktische Kniffe verlangt, es wird verlangt, dass Spieler in einem Spiel x Systeme beherrschen sollen, auf der anderen ist ein Seitenwechsel plötzlich ein komplettes Unding und beraubt die Spieler aller Stärken. Noch dazu wo weder Gnabry noch Coman in „normalen“ Spielen auf ihren Seiten festgeschraubt sind, sondern des Öfteren mal die Seiten tauschen.

    Ich lese Klostermann hier, Klostermann da.

    Warum haben wir Klostermann nicht verpflichtet, der scheint ja der Schrecken der Bundesliga zu sein.

    Was ein gequirlter Müll.

    Es geht nur darum, sich den Stärken des Gegners anzupassen. Das hat man doch gerade vor dem Spiel ach so gefeiert als Nagelsmanns brillanten Plan, seine Mannschaft so zu verschieben, dass er den ach so technisch schwachen Pavard anlaufen kann.

    Irgendwie wurde diesem Plan der Zahn gezogen. Sollte sich Hansi Flick (Kovac kanns ja nicht sein) da wohl etwas überlegt haben???

    Also wenn du mich auch ermutigst hast weiter zu schreiben (Danke), ob solcher Beiträge frage ich mich wirklich, wo denn mal Kritik an Kovac zulässig ist. Ich glaube, ich kapier dieses Forum hier nicht.

    Ping - Pong - Ping - Pong

    Die Kritik an der 2. Hälfte ist ja vollkommen ok. Was mE nur nervt, ist die Tatsache, dass ihm - und jeder Aussage - jeder Sinn und Verstand abgesprochen wird.

    Das ist eben hoffnungslos überzogen.

    Es ist ja völlig ok, zu kritisieren, so wie das mexicola zb gemacht hat, dass Coman auf rechts in der Luft hing. Aber zu unterstellen, dass das alles aus taktischer Stümperei geschieht, das passt eben nicht. Schon gar nicht, wenn der Plan eben phasenweise durchaus gut aufging.

    Danke. Ich wunderte mich schon, warum man dies seit einigen Tagen - nicht nur hier liest. Warum stuft man denn Klostermann besser ein als Coman? Was ist das für ein Trainer, der es Coman nicht zutraut, dass er Klostermann ein weiteres Mal deklassiert? Kovac soll also Klostermanns Defensivqualität höher eingestuft haben als Comans Offensivkünste? Ging Kovac etwa davon aus, dass Klostermann in der Zwischenzeit taktisch mehr gelernt hat als Coman, da besser geschult?


    Aber hier gibt es offenbar User, die ähnliche Schisser sind wie Kovac, wenn man dann noch diese Angst vor Mukiele liest. Macht ein paar gute Spiele und dann reicht natürlich nicht die Qualität von Hernandez + Coman. Die sind natürlich nicht gut genug.

    Es hat doch nichts damit zu tun, Klostermann „besser“ zu sehen als Coman.

    Kovac hatte 2 Optionen:

    Coman und Gnabry auf den „richtigen“ Seiten gegen Spieler, deren Stärken ziemlich genau auf die Stärken der Offensivspieler passen.

    Oder aber er lässt die Beiden seitenverkehrt spielen, so dass sie auf Gegenspieler treffen, die ihren Stärken nur wenig entgegenzusetzen haben.


    Man sollte jetzt auch nicht so tun als sei Coman ein Robben. Sprich ein Spieler, dem der Seitenwechsel tatsächlich locker ein Level brachte. Coman ist eh eher der Pass- als der Abschlussspieler. Ja, er ist stärker auf links, aber doch wirklich nur leicht stärker als auf rechts.


    Es gibt also gute Gründe für die Entscheidung. Wäre es vielleicht anders herum besser gewesen? Wer weiß das schon?

    Aber das, was hier abgeht, ist einfach völlig undifferenziertes Bashing.

    Sobald irgendetwas nicht der eigenen Nase langgeht, wird sich nicht überlegt, was dann der Sinn sein könnte, sondern direkt starr- und stumpfsinnig draufgeprügelt.

    Das Problem war gar nicht mal so sehr Comans Positionierung auf rechts, sondern dass seine Aktionen (speziell in der zweiten Halbzeit) so gut wie kein Endprodukt hatten - weil der nächste Mitspieler viel zu weit weg stand. So blieb ihm oft nur die gute alte Flanke um den vorne einsamen Lewandowski zu suchen.


    Völlig brotlos aber es nahm immerhin Zeit von der Uhr um den Punkt zu sichern.

    Das kann man ja gerne kritisieren.

    Aber das hat doch nichts mit der Seite zu tun. Sondern damit, dass wir in der zweiten Hälfte Fehler machten.

    Die Geschichte mit der Seite - und ich bin da grundsätzlich dabei, Coman ist stärker auf links - funktionierte doch in HZ1. Dass aus seinen vielen gewonnenen Duellen keine Tore entstanden, lag doch an der fehlenden Unterstützung und daran, dass speziell Gnabry einen schwachen Tag hatte.

    Das mag ja sein und trifft auch höchstwahrscheinlich zu, aber was soll dann die Umstellung von Gnabry und Coman, die man ihrer Stärken beraubt!? Vielleicht kann mir ja jemand hier den Sinn dahinter erklären.

    Ist das wirklich so schwer?

    Klostermann ist pfeilschnell. Der kann mit Comans Geschwindigkeit mithalten. Und dann sieht Coman meist alt aus.

    Halstenberg auf der anderen Seite hat andere Stärken. Der ist Comans Speed nicht gewachsen.


    Und das hat ja auch gefruchtet. Coman war an mehreren sehr guten Aktionen beteiligt, die gut und gerne zu einem Tor hätten führen können.


    Im Nachhinein wäre vielleicht Perisic die sinnvollere Alternative zu Gnabry gewesen. Aber Coman auf rechts war ein guter Schachzug, der zumindest in Hz 1 super aufging.

    Das ist mE nicht zutreffend, Pep wollte Neymar, man hat ihm aber Götze aufgeschwatzt stattdessen. Ich denke eher, dass UH und KHR die treibenden Kräfte dahinter waren, da man mit diesem Transfer dem BVB einen Stich ins "echte Liebe"-Herz versetzen konnte.

    Und obwohl man Götze vorlog, er spiele die zentrale Rolle in den Planungen von Pep, war wohl erst das Zuschaissen mit Geld der ausschlaggebende Punkt. Dass wir uns damit komplett das Gehaltsgefüge ruinierten, man Müller wohl auch deshalb den Vertrag im Jahresrhtythmus verlängern musste, und auch Kroos deshalb massiv mehr wollte, und letztlich ging, lässt den Transfer in jeder Hinsicht katastrophal erscheinen. Man hätte ihn gerne für diese Ablöse verpflichten können, aber niemals für dieses Gehalt.

    Natürlich ist das - wie fast alles bei den Neuverpflichtungen - Spekulation.

    Aber kommt es dir nicht komisch vor, dass man einen neuen Trainer vorstellt und gar nicht lange danach plötzlich einen derartigen Transfer klarmacht?

    Ich glaube auch, dass Pep Neymar wollte. Als er den aber nicht bekam, hat man ihm eben stattdessen Götze gekauft. Ob das jetzt auf expliziten Wunsch geschah oder nur mit Peps Zustimmung, spielt nicht die ganz große Rolle.

    Denn dass ein neu geholter Trainer bei einer derartigen Prestigeverpflichtung außen vor ist, das erscheint mir doch extrem unlogisch. Vor allem ein Trainer dieses Profils.


    Ansonsten stimme ich dir zu, Götze hätte man gerne holen können. Genau wie - bis auf Benatia - alle anderen der Liste. Aber eben nie für die angedachte Rolle und nie zu den Konditionen

    Okay, also alles Mist.


    Welche Prinzipien sollten vorausschauender Kaderplanung Deiner Auffassung nach denn zu Grunde gelegt werden?

    Nein, nicht alles Mist. Das wäre total überzogen.

    Kimmich und Coman waren perfekte Transfers. Coman sogar am Bedarf perfekt orientiert, ob man Kimmich bereits bei der Verpflichtung als RV sah, sei dahingestellt, perfekte Verpflichtung bleibt es dennoch.


    Was heißt perspektivisch für mich:

    Dass ich mir den Kader ansehe, überlege, was brauche ich jetzt und was kann ich jetzt schon anstoßen, was mir in Zukunft hilft.


    Was hätte es also mE gebraucht?

    Nach dem Triple hatten wir mE 3 mögliche Baustellen, die kurzfristig behoben :

    1) Dante. Der baute da schon ab und hätte ersetzt werden müssen. Hat man komplett verschlafen, obwohl damals der IV-Markt noch deutlich harmloser war als heute. Man hat stattdessen Martinez unnötig in die IV verfrachtet und als er dann später ausfiel, holte man einen Alibi-Kicker. Wäre ja ok gewesen, aber bitte nicht für 30Mio.


    2) MS. Da war man sich mit Lewa bereits einig. Zerschoss sich das aber selbst, weil man mit Gewalt dem neuen Trainer Götze schenken wollte. Verbaute sich dadurch ein Jahr Lewa, lief Gefahr, dass er nicht Wort hält und zu Real geht und das für einen Durchschnittskicker wie Götze.


    3) Zentrale: da machte man vieles richtig. Thiago wurde hier zum Fixpunkt. Sehr gute Verpflichtung (die ich damals viel zu kritisch sah). Umgekehrt gab man Kroos ab, was ich damals viel zu gut fand. Auch da muss ich sagen, dass sich das als Fehler herausstellte.


    Grundsätzlich wäre gegen Alonso dann ja nichts einzuwenden gewesen. Wenn man ihn geholt hätte wie jetzt Perisic. Sprich als Platzhalter, bis man einen echten Kracher bekommt, bzw. sich ein Perspektivspieler zu einem Kracher entwickelt.

    Aber ihn als echten Stammspieler mit Mitte 30 noch zu holen, das ist mE nichts, was Spitzenteams machen, sondern nur die Teams, die deutlich dahinter angesiedelt sind. Siehe Leverkusen/Ballack, Völler, Schuster...


    Perspektivisch hätte man auf Robbery besser reagieren müssen. Die grundsätzliche Idee war richtig: einen Soforthelfer mit Mitte 20, der dann beim „Niedergang“ der Beiden im besten Alter ist und ein Junge mit Monsterpotenzial.

    Dann hole ich aber bei dem Mittzwanziger keinen Costa...

    Fangen wir mit Davies an:

    So eine Einwechslung bringt einem Spieler 100.000x mal mehr als Einwechslungen in entschiedenen Spielen oder Einsätze gegen Kackgegner.

    Denn es fordert den Spieler auf höchstem Niveau und gibt ihm ne Menge Selbstvertrauen, weil der Coach in so einem wichtigen Spiel auf ihn baut.

    Es zeigt übrigens auch, dass Kovac nicht nach Namen aufstellt, sondern nach Situation.


    Mainz: keiner geht durch die Decke, weil man diese Gurkentruppe schlug. Aber anerkennen, wie überzeugend das im Endeffekt war und dass es eben AUCH mit der Ansprache von Kovac zu tun hat, könnte man schon.


    Leipzig: ich hätte mal gerne - oder eher nicht - das Forum gelesen, wenn wir wegen Kvacs Aufstellung derart in HZ1 dominiert worden wären um dann durch einen geschenkten 11er im Spiel zu bleiben und nach Umstellungen in HZ2 ein leichtes Übergewicht zu haben, ohne dass dabei wirklich Torchancen herausgesprungen wären.


    Das ist das, was hier vorherrscht:

    Unter Pep hatten wir auch zu Saisonbeginn in den allerwenigsten Spielen 90 überzeugende Minuten. Standardsaussage danach war: wenn wir das Geile, was man 45, 60, 70 (je nachdem) gesehen haben, über 90 Minuten bringen, dann wird‘s richtig genial. Und das ist mE auch die richtige Einstellung! Das Positive nehmen und gut finden und erwarten, dass man das Negative abstellt.


    Hier aber wird das Negative komplett in den Vordergrund gestellt, egal, was es denn ist (und sei es, dass man bei einem 6:1 nicht die Art der Tore erzielte, die man sich vorstellt) und das Positive entweder ignoriert oder bestenfalls mit einem „davon darf man sich aber auf keinen Fall blenden lassen“ bedacht.


    Das erschließt sich mir nicht und wenn man so an die Spiele herangeht, dann frage ich mich ernsthaft, wieso man sie überhaupt noch ansieht.

    Das ist nicht auf dich bezogen. Es kommt einem nur hier als Generalstimmung so vor. Habe jetzt nur dich zitiert, weil du angenehm sachlich geantwortet hast.