Posts by fcbmaxi2424

    Bayreuth unterstreicht einfach das sie am Ende völlig zu recht aufsteigen werden. Genau so musst du gegen eine hochtalentierte, aber natürlich brutal unerfahrene U23 agieren.


    Mit der aktuellen Kaderqualität haben wir auch einfach nix in Liga 3 zu suchen, allzu viel scheint aus der U19 nicht nachzukommen und zukaufen will man ja wohl nur im Notfall. Eine Drittligasaison wo du jede Woche geschlachtet wirst hilft auch keinem der jungen Spieler.

    Geb dir recht, denn wenn sie schon offenbar bei der Atmosphäre in Bayreuth zusammenbrechen, kann man sich ausmalen wie das eine Liga höher ablaufen würde. Andererseits ist der Wettbewerb einfach stärker, was einzelne Jungs schon auch voranbringen kann.

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    BILD: Sie saßen beim Champions-League-Aus gegen Villarreal neben Uli Hoeneß auf der Tribüne. Waren Sie geschockt von dem, was Sie sahen?

    Karl-Heinz Rummenigge (66): „Das ganze Stadion war wie in einer Schockstarre. Alle hatten sich auf die Verlängerung eingerichtet, dann kam dieser Konter: Das war ein Stich ins Herz.“


    BILD: Wie war die Stimmung nach dem Spiel?

    Rummenigge: „Die Enttäuschung war riesig. Wenn sich Bayern einen Vorwurf machen muss, dann war es das Hinspiel: Das war ein rabenschwarzer Tag. Wenn man die 180 Minuten nüchtern analysiert, ist das Weiterkommen von Villarreal gar nicht mal unverdient.“


    BILD: Oliver Kahn sprach nach dem Aus sehr gefasst und nüchtern. Hätten Sie und Hoeneß nach solch einer Blamage verbal dazwischen gerätscht?

    Rummenigge: „Es nützt doch überhaupt nichts, Öl ins Feuer zu gießen. Ich denke, dass die Enttäuschung bei Oliver von allen, die im Stadion saßen, mit am größten war. Es geht um so vieles, um finanzielle Einnahmen, um das Image, um Gespräche mit Spielern wegen Vertragsverlängerungen, und, und, und. Da kommt so eine Niederlage zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.“


    BILD: Wird die Führung nun in Frage gestellt?

    Rummenigge: „Der FC Bayern ist für Konstanz bekannt und hat oft aus Niederlagen neue Kraft geschöpft und dann wieder angegriffen.“


    BILD: Woran liegt es dann?

    Rummenigge: „Es gibt eine Sache, die mir auffällt aktuell, und die betrifft sowohl den Klub als auch die Medien: Es ist der Eindruck entstanden, als würden permanent nur noch Vertragsgespräche stattfinden, und das alles wird andauernd öffentlich debattiert. Das ist nicht gut, das ist nicht hilfreich in so einer Phase der Saison. Hier muss man ein Procedere finden, das nicht permanent das Klima stört.“


    BILD: Wie beurteilen Sie die Arbeit von Julian Nagelsmann?

    Rummenigge: „Ein Aus gegen Villarreal im Viertelfinale spiegelt nicht die Erwartungshaltung des FC Bayern und seiner Fans wider. Wenn ich dem FC Bayern grundsätzlich einen Ratschlag erteilen dürfte, und das gilt übrigens im Fußball allgemein, dann den, dass sich jeder im Verein auf seine Kompetenzen beschränkt. Dinge wie beispielsweise Vertragsverlängerungen sind Angelegenheit des Vorstands und Aufsichtsrats.“


    BILD: Ist die Qualität des Kader zu schwach?

    Rummenigge: „Im Kader des FC Bayern stehen 18 Spieler, die voraussichtlich an der WM teilnehmen. Das Ausscheiden liegt nicht an der Kader-Qualität.“

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    BILD: Wie bewerten Sie die Saison des FC Bayern nach dem Frust-Aus gegen Villarreal in der Champions League?
    Herbert Hainer (67): „Wir sind alle enttäuscht über das Aus im Viertelfinale, denn bei allem Respekt vor Villarreal ist das sicher nicht unser Anspruch. Aber den FC Bayern hat immer ausgezeichnet, dass er nach Rückschlägen stärker zurückkommt. Genau das ist jetzt unsere Aufgabe.“


    BILD: Was stimmt Sie da zuversichtlich?

    Hainer: „Ich bin überzeugt, dass auch unsere ehrgeizigen Spieler so ein Aus nicht auf sich sitzen lassen werden. Das wird sie für die kommende Champions League-Saison anstacheln. Sie wollen mehr, wollen hier Geschichte schreiben. Wenn wir diese Saison mit dem zehnten Meistertitel in Folge abschließen, ist das eine historische Leistung in einer der Top-5-Ligen. Darauf können wir sehr stolz sein – und nächste Saison werden wir dann auch in der Champions League wieder mit aller Macht attackieren.“


    BILD: Wie ist die Arbeit der Führung um Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic zu bewerten?

    Hainer: „Jeder weiß, dass wir unter erschwerten Rahmenbedingungen arbeiten: Neben der Pandemie ist die Finanzkraft der Investoren- und Oligarchen-Klubs im internationalen Vergleich eine Herausforderung. Dennoch ist der FC Bayern eine der europäischen Top-Adressen, die von Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic kontinuierlich weiterentwickelt wird. Beide sind sich der Verantwortung bewusst und werden ihr absolut gerecht. Sie wissen, wie dieser Club tickt, worauf es hier ankommt, das ist ihre DNA. Als ich nach dem Spiel gegen Villarreal in ihre Gesichter geschaut habe, habe ich dort gesehen: Jetzt erst recht!“


    BILD: Der Vertragspoker um viele Stars zieht sich: Wie steht es um die Zukunft von Robert Lewandowski?

    Hainer: „Zunächst mal gilt es festzuhalten, dass sein Vertrag noch bis 2023 läuft. Wir betonen immer wieder, dass wir Robert extrem schätzen: Er ist zweifacher Weltfußballer und garantiert uns Tore, Tore, Tore. Unsere sportliche Führung ist mit ihm im Austausch. Wir müssen uns da nicht treiben lassen und nicht immerzu Wasserstandsmeldungen abgeben. Sobald es etwas zu vermelden gibt, machen wir das.“

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    Die Bayern kriseln sportlich: Böse 2:4-Pleite in Bochum, Ach-und-Krach-1:1 in Salzburg, beim 4:1 gegen Fürth eine ganz miese erste Halbzeit.

    Und auch in der Kabine rumort es nun! Gleich aus mehreren Gründen soll die Stimmung nach BILD-Informationen intern alles andere als optimal sein.


    Taktik-Grummeln!

    Trainer Julian Nagelsmann (34) ließ zuletzt fast immer extrem offensiv agieren: Hinter Lewandowski mit den vier Offensiv-Stars Coman, Sané, Müller und Gnabry. Dafür dahinter entweder nur mit einem echten Mittelfeld-Abräumer oder einer Dreierkette in der Abwehr.

    Das Team hat zwar weiterhin volles Vertrauen in den Trainer. Nach BILD-Informationen sind aber vor allem die Defensiv-Stars nicht glücklich mit dieser Hurra-Taktik: Durch die extrem offensive Ausrichtung ergeben sich hinten große Lücken, weil die Raumaufteilung im Gegenpressing teils nicht stimmt. Folge: Die Verteidiger müssen oft in die Eins-Gegen-Eins-Zweikämpfe. Der Vorwurf: Als Defensivkraft kann man da nur schlecht aussehen! Und: Trotz der vielen Angreifer auf dem Platz würden sich nicht viel mehr Chancen und Tore ergeben, da sich die Spieler vorne oft gegenseitig auf den Füßen stünden.

    Gerade vor den entscheidenden Saison-Wochen im Frühjahr wünschen sich viele Spieler etwas weniger Experimente und eine eingespielte Formation, in der sich alle sicher fühlen. Es gibt die Sorge, dass die Taktik-Experimente in entscheidenden Spielen in der Champions League nach hinten losgehen können.

    Nagelsmann weiß, dass er seinen Spielern aktuell viel Neues zumutet, hielt deshalb auch nach der Pleite in Bochum und vor der Partie in Salzburg Rücksprache mit seinen Führungsspielern. Die Rückmeldung von Neuer, Müller, Lewandowski und Kimmich war da positiv. Danach folgten aber noch zwei Spiele in denen sich Defensiv-Schwächen offenbarten. Der Coach ist um den Austausch bemüht, sprach die Taktik-Probleme auch öffentlich an.

    Das Taktik-Grummeln ist auch kein reines Nagelsmann-Problem: Schon vor ihm bei Bayern und im vergangenen Sommer auch bei der Nationalelf während der EM gab es ähnliche Diskussionen, dass viele Spieler lieber im gewohnten 4-2-3-1 spielen, dass sie in- und auswendig kennen. In dem System feierten die Bayern unter Flick 2020 und Heynckes 2013 die größten Erfolge.

    Nagelsmann will die Bayern auf Dauer variabler und weniger ausrechenbar machen. Muss aber überlegen, ob er in wichtigen Spielen erst mal lieber auf Bewährtes setzt.


    Das Einstellungs-Problem!

    Auch ein Grund für die schlechte Stimmung in der Kabine: Viele Spieler haben das Gefühl, dass Bayern aktuell anders als in den vergangenen Jahren etwas das Mia-san-mia abhanden gekommen sei, die Einstellung in manchen Spielen nicht stimmt.

    Joshua Kimmich (27) prangerte das nach dem Bochum-Spiel auch öffentlich an: „Mit so einer Einstellung kannst du nicht in ein Spiel gehen. Wir sind eine Weltklasse-Mannschaft, haben aber keine Weltklasse-Mentalität an den Tag gelegt. Das darf uns nicht passieren, ist es aber schon. Wir müssen uns hinterfragen.“

    Vor allem gegen kleinere Gegner hat Bayern Probleme. Ehrenpräsident Uli Hoeneß (70) monierte das zuletzt auch bei „ServusTV“: „Unsere Spieler scheinen, gegen schwächere Gegner immer so ein bisschen nachlässig zu sein.“

    Schwache Tage hatte Bayern immer mal, momentan aber gibt es die Sorge, dass es gerade ein grundlegenderes Problem ist.


    Nebengeräusche!

    Zudem drücken auch Themen abseits des Platzes ein wenig auf die Stimmung. Ein Beispiel: Die noch nicht geklärte Zukunft von Neuer, Müller, Lewandowski und Gnabry (Verträge laufen 2023 aus) scheint im Team für etwas Unruhe zu sorgen. Auch den Abgang von Niklas Süle (26/im Sommer ablösefrei zum BVB) und den öffentlichen Umgang mit ihm fanden viele Teamkollegen nicht gut.

    In den kommenden Wochen warten auf die Bayern anspruchsvolle Aufgaben: Frankfurt, Leverkusen, Salzburg-Rückspiel, Hoffenheim. Im April dann (hoffentlich) Champions-League-Viertelfinale.

    Nur mit vielen Siegen können die Bayern dafür sorgen, dass aus dem Kabinen-Brodeln nicht noch größerer Bayern-Alarm wird...