Posts by Schaumberger_W

    Wenn du das nicht selbst weißt, kann ich dir auch nicht helfen. Du bist offensichtlich einer von denen (Vielen), die die Geschichten, die öffentlich präsentiert werden, bereitwillig "kaufen". Im Mittelteil deines ersten Posts ist schon wieder so eine übernommenen Story drinnen.


    Ein kurzer Denkanstoß noch: Uli Hoeneß selbst hat doch mehrfach gesagt, die Verantwortlichen des Basketballs sollen gute Spieler scouten, er kümmert sich um die finanziellen Mittel. Wessen Verdienst ist die finanzielle Überlegenheit? Womit wir wieder an der Ampel stehen. Toll, wie der Porsche abzieht und mit was für einen geilen Sound. Der Fahrer ist wirklich ein toller Hecht. Vielleicht hat er einfach nur das Glück, dass Papa ihn ans Steuer gelassen hat.......



    Nein ich weiß es tatsächlich nicht. Freilich spüre ich, dass da tief in dir drin, ein gehöriges Missfallen gegenüber dem Wirken unseres GF besteht. Wie du richtig sagst: Mir fehlt der Einblick um das en Detail zu beurteilen, und von Aussen betrachtet gilt das schon geschriebene: Soooo schlecht steht die FCB Basketballabteilung (in meinen Augen, denen des FCB? denen der BBL?, denen der EL?) nicht da.

    Vielleicht probieren wirs anders herum:
    Was erwartest du denn vom FCB? Bessere Ergebnisse? Ein Besseres Abschneiden in der BBL und der EL? Was genau? Top Four?


    Dass sie zu ihrem Wort stehen? In Bezug auf die EL-Ambitionen sind sie da doch voll im Plan, die einzige Lücke zwischen Wort und Tat ist stets die Einbindung der Jugendspieler, aber da haben wir auch schon mal gesprochen, ich bin da halt verzeihender wenns nicht klappt (da das 1000 Gründe haben kann die ich nicht kenne).


    Oder geht es dir nur um das Geschäftsgebaren der Basketballer? (Wie gesagt, da hab ich nicht wirklich eine Meinung, da ich davon nichts mit bekomme – ausser das Ex-US-Spieler mehrheitlich positiv über ihre Zeit beim FCB Berichten...immerhin etwas)

    PS: Nach dem Würzburgspiel denke ich übrigens auch, dass das Team nicht nur auf der PG Position großes Steigerungspotential hat: Was da in der ersten Halbzeit in der Defense veranstaltet wurde, war tatsächlich ein echter "Team-Effort" – Hühnerhaufen wäre ja noch eine beschönigende Bezeichnung. Da stimmt noch gar nichts (und keineswegs wars immer Nelson, der seine Zuordnung nicht eingehalten hat!)

    Ja, aber worauf willst du den hinaus?

    Dem Argument, nicht genug aus den Mitteln gemacht zu haben kann niemand was entgegen setzen, das ist eine subjektive Einschätzung.
    Mich überzeugt seit dem Aufstieg der stete Fortschritt: Nahezu jeder Kader wurde jeweils immer besser als im Vorjahr, der Etat jedes Jahr immer höher, die nationale Konkurrenz wurde Stück für Stück auf die Plätze verwiesen, die neue Halle (irgendwann) gebaut werden, eine EL Wildcard gesichert, eine A-Lizenz in greifbare Nähe gerückt.


    Und dabei blende ich nicht die Rückschläge aus, mit den diversen Pointguard-Problemen, dem Jahr unter dem kranken Coach Pesic, die inzwischen saftigen Eintrittspreise und ab und zu auch die in oder andere Niederlage am Transfermarkt (z.B. Booker oder der Pointguard, der nicht bei uns spielt). Auch dass die dreieinhalb Jugendspieler mit Potential es bisher nicht geschafft haben im Kader Fuss zu fassen ist schade.


    Trotzdem bleibt der FCB in meinen Augen unterm Strich erfolgreich und im Aufwärtstrend.

    Extrem spannend finde ich, wie sich diese Saison entwickeln wird: Wie wird sich die Verletzungsmisere auswirken, wird man darauf reagieren? Wird man ggfs. auf die Probleme im Spielaufbau reagieren?

    ...


    Nur zur Erinnerung: Wir haben seit vielen Jahren einen der beiden höchsten Etats der BBL. Seit mindestens zwei Jahren sogar den deutlich größten Etat. Also auch dieses Jahr. Trotzdem war der Abstand zu den Verfolgerteams - in den letzten beiden Jahren v. a. Alba - nicht so wirklich groß. Darüber darf auch der sweep letztes Jahr nicht hinwegtäuschen. Alba war in jedem Spiel auf Augenhöhe. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass mindestens Alba, aber auch das ein oder andere weitere Team, mehr aus seinen Möglichkeiten macht, als wir.


    Und das ist halt etwas, was auch (nicht nur) bei Pesic zu verorten ist. Daher meine Zweifel an seiner Kompetenz....

    Da wär ich aber geneigt zu widersprechen: Wie viele Spiele soll so eine Serie haben, bis sich für dich herauskristallisiert wer der "wahre" Sieger ist? Ich weiß, die Spiele waren eng, aber das "Augenhöhe"-gerede hab ich nie wirklich nachvollziehen können: Der Letztjährige FCB hätte auch acht von zehn Spielen gegen Alba gewonnen. Das war zu keinem Zeitpunkt "Augenhöhe".
    In der Spitze wird es halt dünn und vor allem teuer! Wer die 100% will muss für die letzten 5% unverhältnismässig viel mehr investieren, als derjenige, der sich mit 95% zufrieden gibt, das gilt für nahezu alle Lebensbereiche. Ja, ALBA sieht zuweilen toll aus, gewinnen tun sie aber nichts – die taugen schlichtweg nicht als Vorbild für den FCB. (Räusper, die Jugendarbeit mal aussen vor...)

    Also, so sehr ich auch die Nase über das aktuell gebotene Spiel des FCB rümpfe, über die gesamte Zeit gesehen, macht Marko Pesic (bzw. der FCB insgesamt) einen verdammt guten Job.

    Ich denke, hier überwiegt nur etwas die Enttäuschung:


    Da kommen wir her:

    – Pesic hatte noch etwas großes angekündigt

    – bei Jovic erinnern wir uns alle an den gesunden Jovic, womöglich noch den aus den Finals von 2018

    – Nelson Weidemann (PG) überzeugt in der ProB


    ...und jetzt gucken wir die Spiele und sehen

    – keinen TJ Bray

    – einen Nelson der mit seinem Spiel seine Verpflichtung nicht wirklich selbst erklärt.

    – keinen Weidemann, dafür einen Flaccadori (bis Bamberg fehlt uns auch noch der direkte Vergleich der beiden)

    – keinen Jovic, und so trifft es uns auch gar nicht so, dass der, wie üblich wieder mal verletzt, nicht für seinen neuen Club spielen kann (Wir erinnern uns ja an den 2018 Finals Jovic)


    Hätte (wäre wenn) der FCB nicht diese Verletzungssorgen, dann würde TJ Bray 25 Minuten auf dem Platz stehen, und Nelson und Flaccadori wohl nur noch 5. Ohne TJ Bray jetzt zum Erlöser zu stilisieren: Ich denke man darf behaupten, dass das FCB Spiel dann doch gehörig anders aussehen würde.
    Ebenso wenig ist der FCB an der Vorbereitung schuld: Es gilt dem Team mit Wechseln von mehreren Positionen und Spielertypen Radonics Taktik beizubringen – das hat letztes Jahr lange gedauert, es wird dieses Jahr auch wieder länger dauern.

    Ganz rational bleibt von dem Unmut also übrig:

    – Nelson enttäuscht (kann halt passieren)

    – Es wäre schön, wäre das Team eingespielter (bei wem nicht)


    Das gefällt mir pers. nicht, und ich hab auch schon viel gemeckert – aber um auf die Barrikaden zu gehen, reicht es nicht wirklich... :-)

    Nein, dapeda, das vergessen wir nicht (glaube ich zumindest). Das ewige "was wäre wenn" ist halt unterhaltsam, mehr aber auch nicht.
    Am Ende aber wissen wir Aussenstehenden nie genau, wer nun welchen Beitrag zur letzten Entscheidung hatte. Auch sollten wir uns aus der Ferne etwas bedeckt halten, in der Beurteilung was für die Lebenssituation und Entwicklung wohl beste Möglichkeit für einen Nachwuchsspieler wäre. Das steht ausser den unmittelbar involvierten Personen niemandem wirklich zu. (Ich halte es aber für völlig legitim, als Fan zu betonen, das man wirklich sehr gerne (!) Eigengewächse im Kader sehen würde).

    bemha : Deinen Ärger über den Rebound kann ich nachvollziehen, aber die Krux liegt doch wirklich nicht in diesen 3 Sekunden, sondern in den 20 Minuten der ersten Halbzeit: Die Bayern haben sich auf die allerbilligste Weise abfrühstücken lassen: Zu tranig, zu wenig Einsatz, zu wenig Biss.
    Letztes Jahr war oft von der Team-Identität die Rede. Ganz offensichtlich muss sich die auch erst wieder festigen.



    Ja aber bemha: Wie soll es denn anders gehen? Hätten Nelson und Lessort (und Flaccadori) gestern jeder 30 Minuten gesehen, wäre das Spiel bei deren Intensität und Durchsetzungskraft wohl mit -15 verloren gegangen.

    Bei allem Plan und aller Langzeitstrategie, musst du Spiel für Spiel individuell entschieden wer auf dem Platz steht – ich fand das gestern – trotz der diskutablen Radosevic/Monroe Frage – gut gelöst vom Coach.

    Wir sind uns einig, dass der "neue Kader" noch große Lücken offenbart. Aktuell gehe ich noch davon aus, dass das in ein paar Wochen besser werden wird. Ich denke gerade Spieler wie Lessort und Nelson sollten dann deutlich effektiver spielen.
    (Klar: die Frage bleibt, ob wir diese Wochen haben, oder ob der EL Zug dann nicht längst ohne den FC Bayern weitergezogen ist).


    Aktuell werte ich den Saisonbeginn als eine Verkettung unglücklicher Umstände:

    – Bookers Abgang war wohl ungeplant, Ersatz ist Lessort, der war bei der WM und kam erst spät zum Team.

    – Auf PG wollte man wohl eine "Granate", ich halte es für recht offensichtlich, dass das Vorhaben schiefging, Nelson ist der solide Plan B. Auch wenn er mal im Team angekommen ist, wird es wohl "nur" solide bleiben.

    – TJ Bray, dem nach der schiefgegangenen Verpflichtung der PG Granate, eine noch größere Verantwortung zukommt, verletzt sich schwer.
    – Die WM hat eine bessere Vorbereitung verhindert. Das trifft ja viele Spitzenclubs, dumm nur dass der FCB sich in der Liga mit Clubs messen muss, die (unterstellt) eine deutlich effektivere Vorbereitung erfahren haben – auch das zehrt.

    Damit muss der FCB jetzt umgehen und sehen, wie man diese ersten Wochen bestmöglich übersteht. Verliert man am Donnerstag, dann ist das Wort "fehlstart" schon gar nicht mehr so unangebracht...

    (PS: hat jemand von euch Nelson Weidemann in Bamberg gesehen? Ist Flaccadori (der mir sehr gut gefällt!) für den FCB Kader wertvoller als das Eigengewächs? Oder ist es noch zu früh um darüber zu sprechen?)

    [...] Bis Bray zurückkehrt, hat der Euroleague-Playoff-Zug den Bahnhof bereits ohne den FC Bayern München Basketball verlassen. Da muss man sich meines Erachtens nach nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen.


    Mir gefällt der Stil des aktuellen Teams ehrlich gesagt überhaupt nicht. Man spielt weder schnellen noch spektakulären Basketball. Vielmehr gibt es sehr viele 1on1-Plays, die auf das Prinzip Glück setzen.


    Die diesjährige Zusammenstellung des Teams ist für mich - leider - ein klarer Rückschritt, zumal man auf der 1 nicht nur eine weitere Baustelle aufgemacht hat, sondern auch die Reboundschwäche auf der 5 auch nicht behoben hat.

    Zum ersten Absatz gebe ich dir Recht: Bis dieses Teams sein Potential ausschöpfen kann, gibt es der EL wahrscheinlich nichts mehr zu gewinnen.

    Das folgende sehe ich nicht so kritisch: Die bisherige Offense, die Monroe als Ballverteiler auf den High-Post stellt, gefällt mir persönlich gut. Klar ist, dass das nicht immer funktionieren wird und es zudem Monroes größte Stärke, das Scoren im LowPost, aus dem Spiel nimmt. Aber als eine Variante, die jetzt schon relativ gut funktioniert kann ich damit leben :-)
    und auch mit 1:1 Situationen kann ich mich anfreunden: Wir haben mit Dedovic, Lo und auch Koponen, einfach extrem gute 1vs1 Spieler im kader. Wenn es dem Team gelingt, die auf einer Seite zu isolieren (bzw. die Hilfe wegzunehmen) dann ist das für die Bayern eine gute Situation.

    Auch das Rebound Problem sehe ich, trotz der desaströsen Vorstellung in Moskau, auch (noch) nicht so kritisch: in den BBL Spielen hat sich das Team da doch deutlich anders präsentiert: Wenigstens auf dem Papier sieht alles danach aus, dass sich die Bayern beim Rebound gegenüber letzter Saison verbessern werden (was leider auch nicht so schwer ist).

    Die Vorbereitung war halt wieder mal eine Katastrophe und wie so oft frage ich mich, wieso man das anderen Teams nicht so stark anmerkt, bzw. was diese besser machen. (Mailand war z.b. deutlich sichtbar nicht eingespielt, gewonnen haben die aber trotzdem...Moskau hingegen wirkte gestern, zumindest in der Offensive schon recht harmonisch...)

    Bei Mathias Lessort geht es mir ähnlich. Aber man muss wohl anerkennen, dass der noch aus dem Koffer lebt, da er gerade erst aus China angereist kam. Mit etwas Eingewöhnung wird er defensiv sowie beim Rebound wohl schon eine Verstärkung sein.
    Aber Stand heute ist mein Eindruck derselbe: Er wirkt derzeit arg hilflos.


    Auch will ich nicht so große Hoffnungen auf TJ Bray setzen: Der muss sich erstmal wieder akklimatisieren: Sowohl generell nach der langen Pause, wie auch erstmals in seiner Karriere auf EL Level. Ich bin da zwar auch zuversichtlich, aber es ist keineswegs gesetzt, dass TJ alle PG Sorgen* löst sobald er das Feld betritt...

    *(Sooo groß sind die ja gar nicht: Nelson lässt noch ein wenig zu wünschen übrig, dafür wirkt Flaccadori vielversprechend. Lo spielt was er kann: als Scorer ist er super, als PG halt eher ein solides Provisorium. (Das entwickelt sich zur Bayern Identität: Wir lassen sehr gute Zweier "nur so mittel" auf der Eins spielen – Mia san eben doch Mia!)

    Einen Spieler rauswerfen, weil er eine Krankheit hat, wenn da was dran ist sollte man den Verein aus der Euroleague werfen.

    Naja, das liest sich ja nicht so als ob man in direkt "rausgeworfen" hätte. Man hat sich halt zusammengesetzt und sich auf die Beendigung des Vertrags geeinigt. Keiner weiß wieviel Druck da im Spiel war, ebenso wenig was das am Ende finanziell für Blatt und den Club bedeutet.

    Es liegt ja nicht so ganz fern, dass jemand mit der Diagnose (und unterstellter finanzieller Unabhängigkeit) vielleicht auch erstmal von sich aus kürzer treten möchte...

    Dass Rödl live und in Farbe sagt, Schröder sei nicht richtig fit gewesen wegen privater Dinge, damit ist doch alles gesagt. Wie bitte kann das sein? Zu einer Weltmeisterschaft?

    Hast du Kinder? Dennis Schröder hat ein frischgeborenes. Vielleicht wollte oder musste er in den wenigen Wochen zwischen NBA Saison und WM-Training mehr Zeit für seine Familie aufbringen als es die WM Fitness erlaubt hat?
    Das soll keine Rechtfertigung sein, ist aber ein in meinen Augen sehr naheliegende Erklärung.
    Dennis ist jung und agiert nicht immer überlegt, geschickt oder sinnvoll. Dafür kann er aber halt verdammt schnell rennen.

    Der mit Abstand beste Spieler des Teams ist Point Guard, dabei aber aufgrund seiner Persönlichkeit nicht unbedingt ein Typ, der eine Mannschaft tatsächlich führen kann. Kommt vor, ist aber für ein Team ohne dominanten/autoritären Coach sicher eine schwere und zuweilen konfliktträchtige Situation.

    Wahrscheinlich/hoffentlich haben alle Beteiligten was draus gelernt.

    Freut mich total für Maxi! Wirklich alles richtig gemacht!
    Es ist auch schön für die Bayern: Wenn der FCB glaubhaft ein Sprungbrett über den großen Teich sein kann, kann das nur helfen Talente zu rekrutieren!
    (Übrigens legt der Weg von paul Zipser und Maxi Kleber ein schönes Schlaglicht auf die Mär, dass sich Spieler "in den Vordergrund spielen müssen" oder "wichtige Rollen" haben müssen von US Scouts entdeckt zu werden. Sowohl Paul wie auch Maxi waren ganz normale Teile eines größeren Gefüges, weder Stars, noch regelmässige Starter, noch 35min/spiel-Typen.)


    Das Gehalt ist in NBA-Kreisen ja wohl noch ein eher moderates :-).
    Aber Maxi hat halt (abgesehen von seiner wohl sehr professionellen Einstellung) alles was aktuell extrem begehrt und gesucht ist: 211cm Länge, eine gute Athletik und enormen Speed auf den Füssen. Das noch kombiniert mit einem ansehnlichen Dreipunktwurf – Schon klappts mit der Altersvorsorge!

    @Mahrwahn! What?? Die Zahlen wirken ganz schön fantastisch! Werden da wirklich vergleichbare Zahlen verglichen? (Gesamtetat, Steuerbelastung/Gehälter/woher kommen die Schätzungen...).


    Egal: Bisher war ich der Ansicht, dass die Bayern, mangels russischem Oligarchen im hintergrund, in den nächsten Jahren wie auch bisher primär auf Borderliner, Prospects (Bray?), Rentenverträge (Koponen) und Fundstücke (Wie Williams) setzen müssen, weil gestandende EL-Profis so teuer sind und die am Ende doch lieber zu den üblichen verdächtigen gehen. Spannend wird halt, ob man Leute, die sich im Bayern Dress als gestandene EL Profis outen (wie z.B. Lucic), halten wird.
    Wenn man die Leiter weiter rauf kommen will, wird man da nicht drum herum kommen!

    "Eindimensional":
    naja, da bin ich eher Optimist: Ein auf EL/NBA Niveau tödlicher Baseline Move, ein relativ verlässlicher Turaround-Mitteldistanzwurf, ein relativ verlässlicher Dreier. Dazu Größe, Kraft, Speed, Sprunggewalt und genug Biss um auch mal ein paar Rebounds abzugreifen: Jeder Coach muss dreimal überlegen, wen er gegen Williams stellt und obendrein wen er wie an der Baseline aushelfen lässt. (Ich glaube aber auch, dass es im europäischen Basketball nur sehr wenige Spieler gibt die individuell/statistisch so dominieren können, wie wir das z.B. aus der NBA kennen. Da sprechen einfach sehr viele Aspekte dagegen...(Team-Defense, Größe des feldes etc))


    Und ob Williams, der ja aus China kam, sooo teuer war, wie andere EL Spieler seines Niveaus bezweifle ich. Aber das ist müssig, das wissen wir ja alles nicht...


    Egal wie: Wenn Bayern in der EL den nächsten Schritt machen will, dann muss es Leute wie Williams gleichwertig ersetzten und wohl auch gleichwertig ergänzen. Das wird viel Geld kosten!

    Es stimmt schon, dass Williams auffallend ruhige Playoffs gespielt hat, ich denke aber das sind einfach Nachwirkungen der Verletzung gewesen. Aber trotz der ungewohnt überschaubaren Leistung halte ich Williams trotzdem für einen GameChanger solange er auf dem Platz steht: Er hat sich die Saison über die gesamte Aufmerksamkeit der gegnerischen Verteidigung erarbeitet, das schafft, selbst wenn er persönlich nicht groß aufspielt, soviele Freiheiten für die Mitspieler. Der war und ist einfach verdammt wertvoll!
    (Es würde mich aber überraschen wenn wir ihn nächstes jahr nochmal beim FCB sehen... das glaub ich nicht wirklich)

    dapeda : genau richtig. Sie gewinnt!
    Allerdings habe ich tatsächlich auch im dritten viertel noch dran geglaubt: In der Serie war Bayern bisher einfach zu cool und Berlin das glatte Gegenteil davon. Es war irgendwie erwartbar, dass die einbrechen, sobald Bayern in Schlagdistanz kommt. (Auch weil dann leute wie Siva und Sikma übernehmen wollen, die aber gegen Bayern einfach kaum einen Stich machen...).


    Playoffs ohne Niederlage, 3:0 in den Finals!!! So muss es sein! Ein gelies team udn eine wirklich tolle Saison! Mit einem von Anfang bis Ende bockstarken Dedovic!


    PS: Hauptsache die Berliner beschwören auf SD die "Augenhöhe": Ganz ehrlich: wieviel Spiele würde Bayern gewinnen, wenn es 10 Finals Spiele wären? Ich pers. glaube 8! Das ist einfach keine "Augenhöhe" und ganz weit weg von "gleichwertig": Berlin war stark, ja, aber halt einfach nicht stark genug – sie haben dreimal (!) in Folge (!) verloren (!). Viel deutlicher gehts ja irgendwie nicht?

    Athletik hin oder her – Defensiv-Rebound-Arbeit ist zu 90% eine Einstellungssache, da bin ich ganz bei Bemha.


    Allerdings meine ich auch beobachtet zu haben, dass die Israelis es oft geschafft, die Defense zur Rotation zu zwingen, und spätestens nach drei Switches stimmt die Zuordnung, speziell beim Rebound nicht mehr. Vor allem Kopononen ist mir da negativ aufgefallen, weil der mehrmals nicht über den Block kam und damit eine Reihe von Switches initiert hat, die letztlich einem Wurf, Fehlwurf und völlig freiem Offense Rebound von maccabi endeten.


    Defensiv lässt der Finne wirklich Wünsche offen. Offensiv kann ich es nicht wirklich beurteilen wer letztlich dafür verantwortlich ist, aber auch hier verpufft seine größte Waffe viel zu oft wirkungslos. Oft sieht man ihn über gestaffelte Screens laufen, den ball bekommt er dann an der Dreierline, aber nicht in Wurfposition, sondern meist mit Rücken zum Korb, was das unmittelbare Catch-and-Shoot verhindert. Bis Koponen sich dann sortiert hat, ist meist der Verteidiger schon wieder da.
    Das das nach drei Monaten immer noch nicht wirklich gut funktioniert, würde ich auch ein bisschen dem Coach ankreiden. Ich glaube nachwie vor, dass Koponoen eine echte Waffe sein kann, aber dazu müssen bestimmte Plays eben perfekt auf ihn ausgerichtet sein. Koponen kreiert sich hin und wieder selbst etwas, schön das er das kann – aber deutlich effektiver wäre er wohl, wenn er für ihn herausgespielte Looks bekäme..



    Vielleicht sollte man die miserable Gesamtleistung nicht allzu hoch hängen – wir wissen ja oft nicht, ob es auf der Anreise, im Hotel oder sonstwo irgendwelche Probleme gab, die dann dazu führen, dass das Team mental unvorbereitet ins erste Viertel geht... Das muss man wohl alles unter Lerneffekt verbuchen :-)

    "man muss es nur üben" Wie jedes Jahr kann ich nicht wirklich glauben dass es in diesem Profisport scheinbar Usus ist, mit einem total uneingespielten und taktisch völlig unvorbereitetem Team in die Saison einzusteigen. Ist noch kein proficlub auf die Idee gekommen das Trainingscamp mal drei Wochen früher zu beginnen? (Ja, auch gegen mehr Geld für die Spieler)


    Bei Bayern ist es tatsächlich eklatant. Defense läuft noch gar nicht rund, Offense gibt es quasi nicht, und einzelne Spieler, wie Koponen, laufen rum wie verlorene Kinder im Einkaufszentrum.


    Freilich kenn ich die Problematik mit den Saisonverläufen der Basketballer. Aber da es in dem geschäft ja um zacken-viel Geld geht wundert es mich einfach so, das man zwar irre Gehälter für leistungsfähige Spieler bezahlt, aber scheinbar gleichgültig in Kauf nimmt am Saisonanfang scheinbar vermeidbare Niederlagen zu kassieren weil man nicht gut vorbereitet ist.... Erscheint mir irgendwie sehr irrational...

    Naja, letztlich kannst dus ganz einfach auf die Offenserebounds runterbrechen. Wenn du deinem Gegner derart viele zweite und dritte Chance zubilligst, dann gewinnst du nicht, nirgendwo.


    Gerade, dass da immer wieder kleine Guards den Ball aus dem Getümmel fischten, fand ich unerträglich. Auf der anderen Seite haben die Bayern ihren eigenen Offenserebound auffällig ignoriert, oft ist nur der Shooter seinem Wurf nachgegangen, alle anderen machten sich schon in Richtung Defense auf den Weg.


    Ich fands trotz der Rebounds und der Stärke des Barca Frontcourts erstaunlich knapp – nur diese vergebene letzte Chance (Bookers Freiwürfe) war dann wohl eine zuviel, danach war die Luft raus und Barca konnte sich erstmals befreien.


    Egal, Mund abwischen und trainieren!
    (Koponen muss schnellstmöglich integriert werden – aktuell wirkt der erschreckend ineffektiv)

    Zu Hobbs: gehört da aber nicht auch dazu, dass sich Hobbs genau in den Minuten die er bekommt zusammenreisst und sich auf die Basics konzentriert statt auf den Fancy-Pass zu geiern – der nicht klappt?


    Gestern haben viel weit unter ihren Möglichkeiten gespielt – aber Hobbs hat sich wahrlich nicht mit Ruhm beckleckert. Satt einfach nur nicht aufzufallen musste Radonjic ihn ja quasi vom Feld nehmen, damit er nicht noch mehr Unheil anrichtet...


    Insgesamt aber muss man wohl noch abwarten wie sich das Zusammenspiel entwickelt...aktuell rumpelts noch arg!