Posts by Rodeo_Baierlorzer

    Nullkommanull Erklärung von Dir warum Krüger nicht das lernen/können sollte was Granovskaia heute Nacht.

    Nullkommanull aber wieder geplustert.

    Und hast Du nachgelesen wer Chairman, wer CEO ist bevor Du hier Märchen erzählst?

    Und nachgelesen wer Tenenbaum ist?

    Wahrscheinlich nicht.

    Oha, da liegen die Nerven aber blank. Nur weil Du keine Argumente für Deine Exklsiv-These hast, brauchst Du nicht gleich persönlich zu werden. Ich bin da mehr bei suedstern80 .

    Granovskaia hat bei Sibneft Gasverträge abgewickelt, war dann lange PA von Eugène Tenenbaum und im M&A trainiert bevor man sie zu Chelsea ohne Kenntnisse im Fußball oder Transfergeschäft eingesetzt, angelernt und peu a peu mehr Verantwortung übertragen hat.

    Granovskaia ist die Repräsentantin von Abramovic und CEO des Clubs; sie leitet quasi den Verein für ihn. Das ist eine völlig andere Position als Sportdirektor. Krüger wird beim FCB vieles, aber sicher keine Kaderplanerin, zumindest nicht in den nächsten zehn Jahren.

    Krüger scheint ja Sportdirektorin in spe zu sein

    Aufgrund welcher Qualifikation? Auf diese Stelle gehört ein erstklassig vernetzter Transferexperte mit jahrelanger Erfahrung und der Fähigkeit, Spieler relativ günstig ein- und relativ teuer zu verkaufen. Ein solcher Experte fehlt dem FCB.


    Für Krüger findet sich bestimmt eine andere verantwortungsvolle Aufgabe.

    Wenn Sané nicht der Ablöse und dem Gehalt gerecht wird, dann wird sich der Verein etwas überlegen müssen. Einfach schon deshalb, weil dann 2 von 5 Vertragsjahren rum sind und man sich Gedanken über die Zukunft machen muss. Verlängert man dann mit ihm? Wenn ja, zu welchen Konditionen?

    Sané hat vor elf Monaten sein erstes Spiel für den FCB gemacht, er steht ganz am Anfang seines zweiten von fünf Vertragsjahren. Ich bin sehr sicher, dass sich außer Dir im Moment niemand Gedanken darüber macht, ob man Sanés Vertrag verlängert und wenn ja, zu welchen Konditionen.


    Schauen wir doch mal, wie diese Saison läuft, dann die nächste, und dann werden sich Kahn, Salihamidzic, Neppe und die anderen darüber Gedanken machen, wie's weitergeht. Im Moment gilt es einfach nur, Sané alle Unterstützung zu geben, die er braucht, um das zu zeigen, was er kann. Nagelsmann scheint mir dafür ein guter Trainer und der FCB ganz allgemein ein guter Verein zu sein. Und es gibt ja tatsächlich auch Indizien dafür, dass Sanés Form ansteigt.

    Je nachdem wie sich Sané am Ende dieser Saison präsentiert, kann man schon darüber nachdenken. Brazzo sprach nicht ohne Grund von der Saison der Wahrheit. Sané muss liefern, wenn nicht, zwingt er den Klub dazu, sich anderweitig zu orientieren.

    Das geht mir wirklich viel zu weit. Natürlich ist generell vieles denkbar, aber was haben wir denn davon, dies alles auch in Betracht zu ziehen? Wir wissen, was Sané kann, und wissen, dass Nagelsmann und Flick hinter ihm stehen, wir sehen, dass es aufwärts geht. Lass mal darauf aufbauen anstatt Szenarien zu ersinnen, auf welche Weise wir eine potenzielle Säule der nächsten Jahre ganz eventuell und im schlechtesten aller denkbaren Fälle wieder loswerden können.

    Ich finde auch den ersten Passus gut. Die Lage ist immer noch unklar und nicht absehbar, völlig richtig also sich von den ganz großen Deals zu distanzieren und vor allem keine Spieler auf Pump zu holen.

    Sehe ich auch so. Seltsam liest sich nur dies:


    Hoeneß made it clear in the supervisory board...


    Das lässt keinen Zweifel daran, wer im Aufsichtsrat den Ton angibt, und das finde ich so eigentlich nicht in Ordnung, auch wenn die Entscheidung richtig ist. Dann hätte Hoeneß auch AR-Vorsitzender bleiben können. Wie steht den Hainer da, wenn Hoeneß die Ansagen macht und das so auch noch in der "Sportbild" steht?


    Na ja, ich will's auch nicht überbewerten. War den meisten ja klar, dass sein Rückzug eher das Gegenteil eines Rückzugs war.

    Na das ist ja jetzt wirklich überraschend :P

    Für mich jetzt ehrlich gesagt nicht so; ich wundere mich nur, dass die "Sportbild" das erst heute feststellt.

    Despite having stepped down as president, Hoeneß is still influential behind the scenes & holds more power than ever. Hoeneß made it clear in the supervisory board that the club will not be involved in huge deals on the market & will not take bank loans to keep up [@SPORTBILD]


    https://twitter.com/iMiaSanMia…/1432798491936542720?s=20


    So viel zum Thema, Hoeneß habe sich zurückgezogen. Das Gegenteil ist der Fall, wofür auch dies spricht:


    Uli Hoeneß is personally supporting Leroy Sané during the player's current difficult spell. Hoeneß has invited Sané to his home in Tegernsee in order to discuss the situation. The player has agreed [@SPORTBILD]


    https://twitter.com/iMiaSanMia…/1432797349047324672?s=20


    Sicher ist Hoeneß Einmischung nicht nur schlecht, in manchen Fällen vielleicht sogar immer noch ein Segen. Mir ist nur suspekt, dass er sich mit Lob- und Dankesreden salbungsvoll in den Quasi-Ruhestand verabschieden lässt, um durch Rummenigges erzwungenen Rückzug und die Besetzung der wichtigsten Positionen im Verein mit von ihm ausgewählten Leuten gleichzeitig bewusst seinen Einfluss auszubauen. Auf mich wirkt dieses Verhalten am Ende nicht ganz aufrichtig, so schwer es mir fällt, das zu schreiben.

    Der Marktwert definiert halt das, was ein Verein maximal bereit ist für einen Spieler zu bezahlen plus ein für den Spieler in seiner aktuellen Klasse übliches Gehalt.

    Heißt, bei Arp würde ich tippen, dass wir bereit waren, 25 Mio zu zahlen und maximal 1 Mio an Gehalt.

    Das gleiche hätten auch andere Teams bezahlt.

    Da wir aber nur 2,5 Mio zahlen mussten, waren wir eben bereit bis zu 22,5 Mio auf das Gehalt noch draufzupacken.

    Ist nachvollziehbar. Mich würde aber gerade bei Arp und Nübel interessieren, ob es denn damals Vereine gab, die wir tatsächlich in diesen Gehaltsdimensionen überbieten mussten, ob also Arp und Nübel, wenn der FCB signifikant weniger Jahresgehalt angeboten hätte, tatsächlich woanders hin gewechselt wären. Ich kann mir das nicht vorstellen.


    Mir ging unsere Großzügigkeit stellenweise schon etwas zu weit. Wird zukünftig so schnell vermutlich nicht mehr passieren.

    Nach BILD-Informationen gibt es bisher weder ein Angebot für Torhüter Roman Bürki (30/Vertrag bis 2023), noch für Rechtsverteidiger Marius Wolf (27/2023) oder Linksverteidiger Nico Schulz (27/2024).


    https://www.bild.de/bild-plus/…om-bvb-77490200.bild.html (€)


    Na, wenigstens sind wir nicht die Einzigen, die Probleme haben, Spieler loszuwerden. Allerdings:


    Das Tauziehen um Dortmunds EM-Star Thomas Delaney (29) ist beendet. Nach BILD-Informationen war der Däne bereits am Dienstag zum Medizincheck in Sevilla, hat dort einen 4-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der BVB kassiert für Delaney, der 2018 für 20 Mio. Euro Ablöse aus Bremen gekommen war, rund 7 Mio. Euro – 6 Mio. Euro sofort, den Rest über Bonus-Zahlungen.

    Schau, das geht wieder alles viel zu schnell. Jetzt wird Musiala schon in einem Atemzug mit Beckenbauer und Müller genannt. Zu Pele fehlt's bei ihm wohl noch?


    Ich weiß natürlich, wie dein Vergleich gemeint war (...).

    Du darfst jedem User hier zutrauen zu wissen, dass eine Handvoll starker Auftritte noch keine Vereinslegende macht. Wir alle wissen, dass jeder noch so talentierte Spieler nur eine schwere Verletzung oder ein mentales Tief vom Karriereaus (oder von einer unspektakulären Karriere) entfernt ist, wir haben es alle schon gesehen. Insofern greift mir Dein Einwand viel zu weit, so gut er auch gemeint sein mag.


    Zudem finde ich, dass diese Vergleicherei zum Sportfandasein dazugehört, auch wenn sie irrational ist. Damit verbunden ist teils ja auch die Hoffnung, die Entwicklung eines Talents zu einem Weltklassespieler und damit verbundenen Erfolgen für den Verein mitverfolgen zu dürfen. Was wäre Sport, wenn man ihn allein rational verfolgte? Respekt, wenn Dir das gelingt - mir gelingt es nicht, dafür liebe ich die emotionalen Aspekte viel zu sehr.

    Es könnte sein, dass der FCB noch nie einen Spieler hatte, der mit 18 Jahren so gut war wie Musiala. Einschränkend muss ich hinzufügen, dass ich weder Beckenbauer noch Müller gesehen habe, die in den 60er Jahren als 18-Jährige in der ersten Mannschaft des FCB gespielt haben. Auch Rummenigge kam ja mit 18 zum FCB; habe ich auch nicht erlebt, meine aber zu wissen, dass selbst er nicht auf Anhieb so gut war.


    Weiß jemand, ob die drei damals ähnlich herausstachen wie Musiala heute?

    Benjamin Eta, der Trainer vom Bremer SV und Kumpel von Jérôme Boateng, sagte gestern bei Sky, dass es seiner Meinung nach keinen besseren deutschen Trainer als Nagelsmann gebe. Besonders beeindruckt habe ihn die Entwicklung der Spieler bei Hoffenheim und Leipzig unter Nagelsmann, leider hat Eta keine Beispiele genannt. Fand das aber ein schönes Kompliment.


    Was mir positiv bei Nagelsmann auffällt, sind seine weitgehend phrasenfreien Interviews. Er gibt verhältnismäßig wenige oberflächliche Antworten, fast immer gewährt er Einsichten oder Einblicke in seine Arbeit und seine Entscheidungsfindungen. Und das in einem wahnsinnigen Sprechtempo - kurz vor und kurz nach den Spielen. Mich würde interessieren, wie er mit Spielern spricht, deren Muttersprache nicht Deutsch ist; die haben bei dem Tempo eigentlich auch dann kaum eine Chance, ihn zu verstehen, wenn sie schon einige Jahre im Verein sind.


    Und noch ein letzter Punkt: Nagelsmann sagte nach dem Spiel bezogen auf Sané sinngemäß, dass ein wesentlicher Teil seiner Arbeit getan sei, wenn seine Spieler "glücklich mit ihren Leistungen" seien. Auch das finde ich eine erstaunlich gute Aussage, die erheblich tiefer reicht als eine reine Erfolgsausrichtung. Ich bin wirklich froh, dass er bei uns ist.

    Meine Güte. Das daher gesagte "Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen" ist dir aber ein Begriff? Das soll selbstredend kein Aufruf für körperliche Gewalt sein.

    Wir können das so stehen lassen. Ich lese Deine Beiträge trotzdem gern und halte deswegen Deine Meinung selbst dann aus, wenn sie meiner entgegenläuft. So ist das eben schon mal.

    Was suggeriert Gottschalk denn mit der Zwischenüberschrift? Er verdient viel Geld, also pfeift was das Zeug hält. Häme? Warum nicht?

    Das ist unter aller Sau.


    Wie kann man es denn gutheißen und rechtfertigen, die eigenen Spieler zu verhöhnen? Und dann bleibe ich dabei, leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen. Denn viel nachgedacht hat Gottschalk bei seinem unverschämten Artikel absolut nicht.

    Da kommen wir nicht zusammen. Dass man anderer Meinung ist als Gottschalk - d'accor, bin ich auch. Schläge für einen von der Meinungsfreiheit gedeckten Kommentar vorzuschlagen - da bin, ehrlich gesagt, fassungslos.

    Klar kann er seine Meinung äußern. Ich muss sie aber auch nicht gut heißen. Im Grunde sagt er gar, Sané müsse damit leben in Anbetracht seines Gehalts. Was ist denn das für eine Argumentation? Umso mehr ein Mensch verdient, umso mehr darf er zur Zielscheibe werden?

    Es ist aber etwas anderes, eine Meinung nicht gutzuheißen, als anzuregen, dem Meinungsäußerer mal eine zu klatschen. Gottschalk schreibt nichts von Zielscheiben. Sané hat einen Beruf gewählt, mit dem er sich öffentlicher Kritik aussetzt, wie Schauspieler oder Berufspolitiker auch. Und mit der öffentlichen Kritik, gleich, ob sie sachlich oder emotional geäußert wird, muss man lernen umzugehen. Nagelsmann hat es ja recht treffend formuliert.


    Um's klar zu sagen: Menschen auszupfeifen, finde ich in nahezu jedem erdenklichen Fall respektlos. Bei eigenen Spielern genau so wie bei gegnerischen, übrigens. Genauso wie ich es respektlos finde, auf eine Meinungsäußerung, die deutlich vom Grundgesetz gedeckt ist, mit - verbaler - Gewalt zu reagieren. Oder, wie jemand anders hier vorschlug, mit Einschränkung der Pressefreiheit.

    Pit Gottschalk sollte mal wieder ein paar auf den Hinterkopf bekommen, alternativ ein paar links und rechts. Scheinbar scheint da im Kopf auch nicht mehr viel zu funktionieren.

    Ich bin auch überhaupt nicht Gottschalks Meinung. Allerdings hat er das Recht, sie trotzdem zu äußern. Toleranz bedeutet eben auch, andere Meinungen auszuhalten.


    Was man allerdings tun könnte, wäre, sein Nutzungsverhalten bezüglich Sport1 zu überdenken. Denn auch dazu hat ja jeder User ein Recht.