Posts by Rodeo_Baierlorzer

    Heißt also nach deiner Lesart:

    1. Thiago setzt sich nicht auseinander, sondern hat sich entschieden.

    2. Es gibt eine konkrete Anfrage eines Vereins.

    3. Die Sache ist entschieden.

    Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge geht davon aus, dass Mittelfeldspieler Thiago den FC Bayern München noch in diesem Sommer verlassen wird. Die Zeitung Sport hatte den Spanier zuletzt mit einem Wechsel zum FC Liverpool in Verbindung gebracht.

    "Ein Top-Junge auf und außerhalb des Platzes. Wir haben mit ihm seriös verhandelt und haben ihm alle seine Wünsche erfüllt. Doch es sieht so aus, dass er zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues machen möchte", sagte Rummenigge im Interview mit der Bild über Thiago.


    https://www.goal.com/de/meldun…bw3yp81h7b0r1t2dy5b44imw7

    Das mit den "vielseitigsten" Quellen des Users hatten wir ja damals beim Thema Corona schon einmal.

    Zumindest aber zitiert er Quellen, anstatt sein Bauchgefühl zu verallgemeinern und zur Maxime seiner Ansichten zu machen, wie manch anderer auch prominenter User hier.

    Es klang ja schon an, dass der AR 220 Mio bewilligt hatte.

    115 haben wir (ohne die Ausleihen, die dann statt Sane kamen) ausgegeben.

    Also ca. 100 für Sane und ein dazu passendes Gehalt, vermutlich in den Regionen von Lewa.

    Als Gehalt waren im Sommer '19 kolportierte 23 Millionen aufgerufen. Wenn Rummenigge nun diesbezüglich von einem "dramatischen Unterschied" spricht, wird Sané wahrscheinlich knapp unter Neuer (18 Millionen) angesiedelt sein: Das Vermögenmagazin schätzt 17 Millionen. Halte ich für realistisch und stellte für Sané dennoch annähernde Verdopplung seines bisherigen Jahresgehalts (kolportierte 9 Millionen) dar.

    Eines muss man aber auf jeden Fall festhalten: Kalle äußert sich selten ausführlich, aber wenn er es tut, dann ist das immer mega aufschlussreich und informativ. Und das in ziemlich sachlicher Art und Weise. Das gefällt mir schon immer.

    Finde ich auch, ich mag auch die Elderstatesmanness, die er sich mit den Jahren angeeignet hat, auch wenn er nicht frei von Fehlern ist. Aber nun, da Hoeneß eine Reihe zurückgetreten ist, meine ich eine gewisse Befreiung auch bei Rummenigge zu spüren, vielleicht ist es auch der finale Akt der Emanzipation von Hoeneß. So souverän, wie der Verein inklusive öffentlicher Äußerungen aller Beteiligten in den vergangenen Monaten geführt wurde, habe ich ihn allenfalls in der Hopfner-Zeit in Erinnerung. Regelrecht wohltuend.


    Und bedauerlich, dass Rummenigges Zeit, vielleicht auf der Höhe seiner Schaffenskraft, so bald schon zu Ende ist.

    Was mich nachhaltig irritiert, ist halt die Tatsache, dass Thiago und der FCB sich nach entsprechenden Verhandlungen bereits auf eine unterschriftsreife Vertragsverlängerung geeinigt hatten, alles war klar. So klar, dass die "Bild" bereits die Information von einer FCB-Quelle gesteckt bekommen und berichtet hatte.


    Man sollte meinen, dass Thiagos Berater den Markt vor und den Verhandlungen mit dem FCB sondiert und mit potenziellen Interessenten, also auch mit Liverpool, gesprochen hat. Und hat dennoch mit dem FCB Einigkeit erzielt.


    Was danach passierte, passt nicht zu meinem Bild vom integren Sportler Thiago. Dass privat etwas Unvorhergesehenes eintritt, würde sein Verhalten noch rechtfertigen; ein spätes Angebot von Liverpool aber m.E. nicht. Diese Ungewissheit verhagelt mir ehrlich gesagt ein bisschen die Freude über den Sané-Transfer, auch wenn das natürlich nur mein Problemchen ist.

    Deshalb gibt es ja sehr viele Forderungen in der EPL das ManCity unabhängig vom CAS Urteil von der EPL bestraft wird- sehr ernst zu nehmender Vorgang.

    Allerdings hätte Manchester City die Gelegenheit, vor einem ordentlichen Gericht gegen eine Sperre oder eine andere Sanktion zu klagen. Das FFP ist nicht mehr als ein Reglement, wie es die Ausländerregel auch war, bevor sie vom EuGH gekippt wurde. Ich bin nicht überzeugt davon, dass ein Ausschluss Citys in jedem Fall durchsetzbar wäre.

    Das der sich nebenbei auch noch an vielen Stiftungen beteiligt wird dabei unter den Tisch gekehrt. Traurig wie einem das gedankt wird.

    Stiftungsbeteiligungen werden Gates und anderen mit der Möglichkeit zur steuerlichen Abschreibung gedankt, deswegen sind so viele Reiche ja auch Stifter und werden in den USA quasi gewohnheitsmäßig als "Philanthropen" bezeichnet. Für meine Begriffe ist es erheblich philanthropischer und demokratischer, einfach Steuern zu zahlen anstatt über Stiftungen, mit denen man eigene, demokratisch nicht legitimierte Agenden fährt, Steuern zu sparen.

    Du weisst doch wie es ist, es muss immer erst was passieren bevor es Veränderungen gibt.


    Ohne Fukushima hätte es auch keinen Atomausstieg gegeben.

    Stimmt nicht.


    Der Atomausstieg war im Jahr 2000 von Rot-Grün auf 2019 fixiert worden. 2010 warf Schwarz-Gelb diesen Plan wieder um - nur damit Merkel nach den Eindrücken von Fukushima 2011 ad hoc schon wieder neue Regeln festlegen ließ.

    Für mich wäre Tuchel die absolute Z Kategorie.

    Deine Beiträge wären erheblich ernstzunehmender, wenn Du nicht immer so maßlos übertreiben würdest, um Deinen Standpunkt anzubieten. Auch wenn ich Deine Ansichten nur selten teile, setze ich mich mit Deinen Thesen gern auseinander. Die Z-Kategorie der A-Lizenz-Inhaber auf dem Planeten ist namentlich allenfalls erfolgsfoehn bekannt, selbst Basler, Effenberg, Vogts, Klinsmann, Ribbeck, Bohnhoff, Littbarski, Häßler und Eugen Hach (Pfalz!) repräsentieren eher die G- als die Z-Kategorie. Und Tuchl, wenn nicht die A-, dann objektiv aber gewiss die B-Kategorie.


    Für diese These, und nichts anderes wolltest Du ja ausdsrücken, ließen sich nämlich sogar Belege finden.

    Ja, das sagt er inzwischen in jeder PK. Man kann sich vorstellen welchen Druck er intern erst macht. Aber ob ihn dann jemand erhört ist wieder eine andere Frage...

    Ich glaube, der Vorstand hätte Flick keinen Vertrag bis 2023 gegeben, wenn beide Seiten zu zentralen Fragen der Kaderplanung keine Einigkeit erreicht hätten. Flick hat ja im Januar sogar öffentlich Druck gemacht, um einen RV-Backup zu bekommen, was ja auch, nun ja, zumindest zu etwas geführt hat. Glaube nicht, dass Flick wiederholt öffentlich die Kaderbreite thematisieren würde, wenn er sich nicht absolut sicher wäre, die uneingeschränkte Rückendeckung des Vorstandes in dieser Frage zu haben.

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben, heißt es im Anschluss an die oben zitierte Passage des SZ-Kommentars:


    Geändert hätte so ein BVB-Elfmeter aber wohl auch nicht mehr viel, denn in diesen Zeiten ohne Gewissheiten braucht ein Klub einen Trainer, der Gewissheiten vermittelt. Und dies ist Hansi Flick besser gelungen als seinen Kollegen, die man sich für die Zukunft wieder angriffslustiger, risikofreudiger wünschen würde. (...)


    Der Trainer Flick steht nicht so sehr für die große Vision vom Spiel, die sich in der Ära des Pep Guardiola spiegelte. Der 55-Jährige liegt mehr auf der Traditionslinie von Pragmatikern wie Hitzfeld und Heynckes, die 2001 und 2013 mit den Bayern die Champions League gewannen. Deren Credo: An starken Tagen ein Spektakel, an schwächeren tut's auch ein 1:0.


    Ich habe allein in dieser Woche erheblich schlechtere Meinungsartikel über den FCB gelesen als den, an dem sich nun wieder das halbe Forum abarbeitet.