Posts by mexicola_gb

    Dann müsste er aber konsequent um seine sofortige Freistellung bitten wenn doch alles ach so schlimm ist.


    So konsequent ist er komischerweise nicht...


    Der will Bundestrainer werden das ist alles...

    Das Vertrauensverhältnis zwischen Flick und der Vereinsführung ist nachweislich zerstört, deswegen auch seine gestrigen Aussagen. Er traut den Herrschaften nicht zu, den Sachverhalt unfallfrei nach draußen zu kommunizieren und der öffentliche Druck wird bis nach dem Mainz-Spiel eher größer denn weniger.


    Das bedeutet aber nicht, dass er die restliche Saison nicht sauber zu Ende spielen lassen kann, denn das Verhältnis zwischen ihm und der Mannschaft ist ja nunmal absolut intakt - und das ist für einen Trainer das entscheidende.


    Mit einer Freistellung Flicks generierst du noch viel mehr Unruhe und böses Blut, nicht zu schweigen von einem dann relativ unfrohen Saisonabschluss.


    In der Causa Flick sollten wir vom Verein daher auf ein Pokerface und äußere Gelassenheit hoffen, während intern mit Hochdruck an dessen Nachfolge gearbeitet wird - denn die ist nicht zuletzt für die Vertragsverlängerungen mehrerer Schlüsselspieler entscheidend.


    Zur Meisterfeier gibt's dann einen Blumenstrauß für Flick und hoffentlich eine Ablöse des DFBs.

    Was stört ihr euch an Flicks gestrigem Alleingang? Der hat sich nur der im Verein vorherrschenden Unprofessionalität angepasst. Ich kann schon nachvollziehen, dass er jetzt entnervt die Brocken hinschmeißt, auch in dieser Art und Weise.


    Die kommenden Wochen werden unterhaltsam, in bester "FC Hollywood"-Tradition.

    Viel weiter als derzeit wird schwierig. Denn heuer zählten wir zu den absoluten Topfavoriten auf den CL Titel.

    Dass es dann nicht gereicht hat, das kann passieren. Aber viel weiter als aktuell wird es nicht gehen und das ist das Ergebnis von Ulis Lebenswerk.

    Das, was man sich wünschen kann, ist, dass man in 10 Jahren sagen kann, Kahn und Brazzo haben es genau so gut gemacht wie Kalle und Uli.

    Wenn das klappt, wären wir zwar nicht "vorangekommen" aber nach wie vor ziemlich weit oben.

    Nein, genau das wäre dann "vorangekommen".


    Unser Ziel muss es sein, langfristig einer der CL-Topfavoriten zu bleiben und nicht irgendwann wieder auf das internationale Mittelmaß der 2000er zurückzufallen. Uli hat's früher selber mal gesagt: nach oben zu kommen ist das eine, oben zu bleiben etwas ganz anderes. Für's Erste haben wir uns oben behaupten können, nur können wir das auch weiterhin? Als Verein, der regelmäßig in den Top-5 wertvollsten Marken im Weltfußball gelistet wird, ist das absolut möglich.

    Was dafür jetzt der richtige oder falsche Weg ist, möchte ich nicht erörtern, weil wir dann schnell in "Uli/Brazzo ist klasse/scheiße"-Gefilde abdriften.


    Allerdings ist die internationale Konkurrenzsituation, in der wir uns behaupten müssen, nunmal naturgemäß dynamisch und nicht statisch. Wettbewerbsvor- und -nachteile werden sich mit immer neuen Scheichs, Geldgebern und Oligarchen (den neuen CL-Modus nicht zu vergessen) über die kommenden Jahre verändern und neu gestalten. Mit dem Credo "So hat es früher auch funktioniert" kommen wir also nicht weit, weil es deswegen in Zukunft nicht zwingend auch funktionieren muss.


    Von daher dürfen wir gespannt sein, wie Kahn die Sache als neuer starker Mann anpacken wird. Salihamidžić klammere ich noch aus, der muss 2023 erstmal seinen Vertrag verlängert bekommen.

    unglaublich dreist diese Nachspielzeit von der Nachspielzeit...gut das unser Team das auch noch sauber und abgeklärt abgespült hat. Das war dann der 5' te Stern.

    Für mich waren die fünf Minuten ansich schon viel zuviel. Die Extraschicht war halt Hernandez' Verletzung geschuldet, hat ja etwas gedauert bis das Spiel wieder freigegeben wurde. Gut, der Schiri von Dienstag hätte pünktlich abgepfiffen. ;)

    Selbstverständlich ist der ständig kleiner werdende Kader ein Erbe der späten Uli-Jahre, bzw ist das unsere Strategie, uns in den Top-3 bis Top-5 in Europa zu halten: Ablösesummen und Gehälter werden stärker in die Topspieler investiert, sodass ein Gefälle zum Rest des Kaders in Kauf genommen wird.


    Corona ist mir daher auch als Argument zu billig, da es unsere Perspektive auf die internationale Konkurrenz nicht entscheidend verändert. Früher waren es die bösen Scheichs, ganz früher die bösen Italiener, heute eben das Virus. Irgendeinen finanziellen Nachteil haben wir alleine schon standortbedingt doch immer.


    Du hast recht, dass es unangefochtene Stammspieler nicht erst seit heute bei uns gibt, allerdings waren das die Kahns, Neuers, Robberys oder auch Lewandowskis - absolute Ausnahmespieler, die ich zB in unserem heutigen Mittelfeld bei allem Respekt für Kimmich und Goretzka (noch) nicht wirklich sehe. In der Innvenverteidigung stellt sich das ganz ähnlich dar.


    Da haben wir dann hinter den "Stammspielern" Hernandez und Upamecano also Süle und Nianzou als "Konkurrenz". Ersterer fiel in den letzten ein-, zwei Jahren hauptsächlich durch leistungsmäßige und physische Inkonstanz auf und Nianzou ist eine bis dato dauerverletzte und auf höchstem Niveau unerfahrene Wundertüte. Bissl dünn, findest du nicht?

    Die Mannschaft wird gerade umgebaut und weitestgehend ohne den Trainer wirklich einzubeziehen, da seine Wünsche nicht mit den Plänen übereinstimmen. Und es wird auch mit Nachhalt dafür gesorgt, dass die Pläne umgesetzt werden, indem man Spieler verkauft, um die Konkurrenzsituation zu verhindern, die nachteilig für Neueinkäufe sein könnte oder im Fall Nübel sogar schon war.

    Das alleine ist halt auch so dermaßen unbayernlike, dass es einem graust.


    Harte Konkurrenzkämpfe und das vielzitierte "Haifischbecken" waren vor nicht allzu langer Zeit mal ein ganz großer Teil des Spielerlebens beim FC Bayern. Ein Teil, der hier übrigens durch Uli Hoeneß etabliert wurde, bis er im Alter dann mit dem "Wo sollen die denn alle spielen?"-Dünnpfiff anfing.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob man mit so einer Politik Typen wie Kimmich oder Goretzka wirklich abholen kann, denn denen traue ich schon zu, über den Tellerrand ihrer eigenen Stammplätze hinauszudenken.

    Nagelsmann oder nichts. Hoffentlich stimmt es, dass wir schon unsere Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Ten Hag finde ich aber auch immer noch sehr interessant. Sein Fußball ist auch sehr dominant und offensiv ausgerichtet. Bei beiden hätte ich ein gutes Gefühl und würde mich freuen, sie als FCB-Trainer zu sehen.

    Dito, obwohl ich Ten Hag für die um einen Ticken bessere Lösung hielte. Er hat schonmal im Verein gearbeitet, riecht daher nach Stall. Außerdem, und hier ist viel Spekulation und wenig Grundlage drin, birgt seine etwas ruhigere Art weniger Konfliktpotential mit Salihamidžić. Nagelsmann kommt da etwas extrovertierter und selbstbewusster rüber, was überhaupt keine Kritik sein soll.


    Fachlich muss man über beide keine weiteren Worte verlieren. Das sind Klassetrainer, jeweils mit einer für den FC Bayern passenden Philosophie.

    Es war klar, dass Sané nach dem gestrigen Spiel jetzt Feuer bekommt, da kommen dann die üblichen Kandidaten wie bestellt aus ihren Löchern.


    Natürlich war das gestern nicht Weltklasse von ihm, gerade die Szene mit dem freistehenden Musiala hat ihm hoffentlich eine schlaflose Macht beschert. Aber er reihte sich da nahtlos in den Rest einer Mannschaft ein, die einfach komplett überspielt ist.


    Dass in diesem Thread dann allerdings nach Robben geschrien wird, ist dann auch irgendwie ironisch. Denn Sané hat mich gestern in vielen Szenen extrem an Arjen erinnert, nur eben an den Arjen der frühen 2010er, als er nicht nur hier im Forum für seine verbesserungsfähige Entscheidungsfindung und seinen einstweiligen Egoismus regelmäßig verflucht wurde. Das ist einfach Teil einer Entwicklung, durch die heuer auch Sané geht.


    Davon abgesehen lief unser gestriges Offensivspiel fast zu hundert Prozent über die Flügel, weil das Zentrum tot war - die Außenverteidiger gleichzeitig aber kaum helfen konnten, weil sie defensiv gebunden waren. Das heißt, dass ein völlig überspielter Sané und Coman die Offensive praktisch alleine schmeißen mussten. Und da sahen gestern manche fehlenden Einsatz bei ihm und sprechen von "10 Kämpfern und Sané?" Nach DEM Spiel?

    Schade!


    Insgesamt ist das Ausscheiden natürlich völlig verdient, teilweise weil wir heute Abend vor allem offensiv leider ziemlich schwach waren. Mal waren es die Laufwege, mal die Entscheidungsfindung und oft einfach die fehlende Klasse, mit Annahmefehlern und wilden Pässen. Komischerweise sah das in der zweiten Halbzeit defensiv richtig gut aus, allerdings merkte man dem Gegner an, dass die einfach nur die Uhr herunterspielen wollten und nicht unbedingt mit letzter Konsequenz auf das Tor gingen. Hernandez möchte ich bei uns aber herausheben. Der war heute bockstark!


    Die Mannschaft muss sich nichts vorwerfen lassen, sie hat toll gekämpft. Ob wir mit denselben Verletzungen aber ohne diese interne Unruhe besser aufgetreten wären, muss die sportliche Führung beantworten.

    Ergebnismäßig passt diese erste Halbzeit, wir bekommen offensiv aber leider nicht genügend Klasse auf den Rasen und hinten haben wir den Papst in der Tasche. Die Zentrale mit Kimmich und Alaba ist über weite Strecken krass ineffektiv, Choupo-Moteng trotz seines Tores stellenweise überfordert.


    Unsere eigene Leistung kann in der zweiten Halbzeit eigentlich nur besser werden.

    Verletzte und dünne Bank hin oder her, mental ist die Herangehensweise heute denkbar simpel: wir müssen drei Tore schießen, ohne Wenn und Aber, denn gegentorlos bleiben wir selbstverständlich nicht.


    Daher würde ich Flicks Stelle in der ersten Halbzeit volle Attacke spielen lassen (soweit mit dieser Aufstellung möglich) um dann mal zu gucken, was in der zweiten Halbzeit noch möglich ist. Der Offensive des Gegners nehmen wir so dann einfach den Ball weg. ;)

    Mit unserer Offensive habe ich heute kein Problem, da PSG stellenweise auch klasse verteidigt hat. Aber sorry, in einem KO-Heimspiel der CL darfst du keine drei Tore kassieren, vor allem nicht in dieser Art und Weise. Das ist schon derbe enttäuschend von allen Beteiligten, inklusive des Trainers.


    Bei allem Mia san Mia bin ich für das Rückspiel sehr skeptisch. Ich fürchte, wir haben uns heute eine viel zu hohe Herausforderung stehen gelassen.

    Offensiv sieht das von uns eigentlich größtenteils OK aus, defensiv ist das aber leider ein ziemliches Gruselkabinett. Wenn wir da nicht schleunigst unser Stellungsspiel verbessern (gerade unsere linke Seite hat PSG immer wieder eingeladen) kann das heute noch richtig bitter werden.

    Grausame zweite Halbzeit.

    War sie das?


    Klar haben wir in der zweiten Halbzeit dem Gegner Ball und Spielkontrolle überlassen, standen defensiv aber absolut sicher (ein Novum in dieser Saison) und Leipzig wusste damit auch so überhaupt nichts anzufangen. Für mich hat Flick Nagelsmann heute klassisch ausgecoacht. Ich muss allerdings zugeben, dass mir das phasenweise gefühlt auch etwas zu passiv war. Gegen Leipzig hat das funktioniert, gegen Paris wird es das in dieser Form nicht.


    Wie dem auch sei, die Meisterschale ist für mich damit eigentütet. Nie im Leben geben wir in dieser Liga sieben Punkte in sieben Spielen her.

    Bin zufrieden mit der ersten Halbzeit, das Tor ist natürlich das Extrabonbon auf unsere Leustung. Leipzigs Pressing in unserem letzten Defensivdrittel war lange nicht so problematisch, wie es sein könnte, ich finde, bis dato haben wir uns dessen mehr oder weniger effektiv entziehen können.


    Nach der Pause müssen wir unbedingt die Intensität beibehalten und offensiv auf das zweite Tor drängen. Bitte keine Lonter-Bettelei um den Ausgleich.

    Gerade bei Kuntz kommt mir immer zu kurz, dass der bis vor seinem Erfolg als U21 Trainer nicht wirklich was gerissen hat. Weder als Trainer, noch als Sportdirektor, oder Vorstand.

    Ich glaube nicht, dass das beim DFB groß ins Gewicht fällt, wenn man sich mal die Bundestrainer oder Teamchefs der Vergangenheit vor Augen hält.


    Was hatte denn ein Löw vor seinem Antritt gerissen, bis auf den Pokalsieg mit Stuttgart?

    Oder seinerzeit ein Rudi Völler? Oder Berti Vogts? Auch ein Franz Beckenbauer wurde damals doch vornehmlich aufgrund seiner Spielerkarriere Teamchef.


    Nicht, dass ich diese vergangenen Epochen mit der heutigen vergleichen will aber immerhin hat sich Kuntz innerhalb der DFB-Struktur bereits bewiesen, ihn kann man als Bundestrainer also besser einschätzen als seine Vorgänger.


    Ein Kuntz als Löw-Nachfolger wäre den Versuch definitiv wert. Ähnlich sähe das wohl bei einem Sorg aus, der in der DFB-Jugend ja auch erfolgreich war. Ihn kann man aber aufgrund des weniger bekannten Namens von außen schlechter einschätzen.

    Die Logoänderungen zollen der Wichtigkeit der Social Media Kanäle Tribut, da schlichte, geradlinige Designs in einem kleinen Profilbildfenster auf Twitter, Instagram etc wahrnehmbarer sind als komplexere Muster. Daher die Minimalistik bei Juve und nun auch Inter (wessen Logo auch von einem Genossenverband der DDR stammen könnte).


    Hoffentlich macht das nicht auch beim FC Bayern Schule.