Posts by mexicola_gb

    Du hast aber schon verstanden, dass es bei mir eine generelle Kritik am Umgang miteinander war, oder?

    Dann mit der Leistungsgesellschaft zu kommen, bekräftigt ja den Inhalt meiner Kritik. Stärker, lauter, besser, schneller sind vielleicht nicht die einzigen Kernwerte einer Gesellschaft und vor allem nicht die besten. Aber das ist zugegeben way too off topic, dessen bin ich mir bewusst.


    Daher nochmal in einem Satz zusammengefasst: Lasst uns versuchen die (berechtigte, willkommene) Kritik an den Personen des gesamten Fußballgeschäfts auf sachlicher Ebene zu belassen und den Menschen dahinter einfach außer Acht lassen, denn der Mensch hinter der Rolle geht uns nichts an.

    Es geht nicht um den Menschen Kovač. Es geht um dessen Leistung. Die Bewertung dieser Leistung wird in einem Fußballforum niemals sachlich kommuniziert werden, weil der Fußball für Sachlichkeit nicht geschaffen ist.


    Das war's von mir zu der Sache. Sonst muss ich auch zum Therapeuten.

    invictus   frat_eric2


    Kommt doch beide bitte mal ein bisschen runter. Kritik, auch unfaire, auch unbasierte, auch polemische, hagelt es in jedem Lebensbereich und gerade im Beruf.


    Nach Kovač' Werdegang auf der hiesigen Trainerbank, um mal beim Thema zu bleiben, kann man sich bei jenen, die seit jeher zu seinen Kritikern zählen, doch nicht ernsthaft an dem Begriff "Nichtskönner" aufreiben.


    Tut man das trotzdem und dann auch noch in dieser Vehemenz, dann wird man es in dieser Leistungsgesellschaft ohne Therapeuten sehr wohl schwer haben. Denn da hagelt es bei angezweifelter Leistung noch viel schlimmeres als "Nichtskönner". Nur subtiler als in einem Fußballforum.

    Immer wieder amüsant, dass ein erwachsener Mensch in ein anonymes Fußballforum geht um sich über Begrifflichkeiten wie "Nichtskönner" aufzuregen.


    Mit so einer sensiblen Empfindlichkeit hängt man im "wirklichen" Leben doch regelmäßig beim Therapeuten ab...

    Völlig unverständlich wie man die EPL als kompetitivste Liga bezeichnet.

    In den letzten 10 Jahren nur zweimal ein enges Renen

    Sehr oft stand der Meister früh fest.

    Die Spiele waren nun wirklich nicht besser als bei uns

    Kann nicht erkennen das BMG LEV RBL schlechter als ManUnited Chelsea Spurs Leicester Arsenal sein sollen.

    Weil in der PL in den letzten zehn Jahren mehr Vereine Meister wurden als in Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich.


    Und ja, United, Arsenal etc sind nunmal interessanter als die oft bieder daherkommenden Bundesligaclubs. Hat nicht unbedingt mit der Qualität des Fußballs zu tun aber die Namen machen schlicht mehr her - bessere Vermarktung.

    Ich glaube schon, dass es Situationen gibt, in denen ein Spieler bei Team A Grütze ist, so dass sie ihn dringend loswerden wollen, bei Team B aufgrund Trainer, Taktik, anderer Mitspieler,... aber auf einmal durchstartet.

    Sieht man doch aktuell bei uns sogar, obwohl sich nur wenig geändert hat, bei Boa.

    Im Sommer hätten wir ihn sicher mit Kusshand mit KO verliehen, jetzt ist er auf einmal sicherer Stammspieler in den letzten CL-Spielen. Diese Rolle könnte er genauso bei einem anderen Topclub ausüben, wenn die ihn im Sommer geholt hätten.

    Ich denke zB auch, dass Coutinho noch irgendwo durchstarten kann. Ich glaube, bei dem fehlen einfach so 2-3 Spiele wie gegen Köln (?) am Stück, dann kann der richtig durch die Decke gehen.

    Klar gibt's solche Situationen aber mir kann keiner erzählen, dass wir unsere Leihen als strategischer Teil unserer Kaderpolitik darauf aufbauen.


    Seien wir doch ehrlich: bis auf Coman und vielleicht James waren alle unsere Leihen der jüngeren Vergangenheit (Tasci, Perisic, Coutinho, Odriozola) Verlegenheitsentscheidungen weil wir vorher verkackt haben.


    Das nimmt mir langsam überhand.

    Der zweite Stürmer ist zirkzee.


    Der Plan jedes Jahr 3 bis 5 Spieler aus dem Campus im Kader zu haben sollte bekannt sein. Heißt auch das es in Zukunft nicht mehr als 18 vollprofis geben wird plus 3 bis 5 vom Campus.

    Das muss einem nicht gefallen aber so will das der Verein (muss er wahrscheinlich auch) und wird sich auch nicht so schnell ändern.

    Korrekt.


    Ich persönlich habe damit überhaupt kein Problem. Nur passt das mMn nicht zu dem Anspruch, konstant Teil der Top-4 in der CL zu sein - und dieser Anspruch wird von unserer Chefetage in jährlicher Regelmäßigkeit kommuniziert.


    Dann muss halt mal das Ziel CL-VF reichen. Das wäre schlicht realistischer. Dann wird es zwar schwierig, die oberste Riege im Kader langfristig zu binden aber so furchtbar sexy ist die aktuelle 18+3 Politik für diese Spieler nun auch nicht.

    Ja, aber dann haben wir immer noch 24.

    Und wieviele dieser 24 können uns in unserem Anspruch, Teil der Top 5 in Europa zu sein, weiterhelfen um vielleicht mal wieder ein CL-VF/HF zu gewinnen?


    Das ist doch der Punkt. Oder sollte es zumindest sein.


    Nach den ersten elf wird es nämlich schwierig meiner Meinung nach. Wir haben ja nichtmal einen zweiten Stürmer.


    Vielleicht kann Brazzo Ende September mal wieder ein paar Spieler leihen wenn im Lazarett der Baum brennt...

    Mal eine CL ohne Verletzungssorgen wär schon was, aber das wären einfach nicht wir. Wenn es nun heisst, ein Ausfall von drei Wochen wäre die positivste Variante, glaube ich nicht wirklich daran, dass wir Pavard diese Saison noch spielen sehen.

    Was bin ich froh, dass wir so einen kleinen Kader mit ganz vielen polyvalenten Spielern haben.


    Wo die denn alle spielen sollen wenn, ja wenn, erstmal alle fit sind...

    Naja ein paar Jungspunde mit viel Potential für kleines Geld mit Kaufoption „mieten“ könnte auch ein optimiertes Modell gegenüber kaufen sein. Wenn einer der Jungs durchstartet, Kaufoption ziehen, ansonsten Return to Sender.

    ... und warum soll der abgebende Verein bei wirklich vielversprechenden Talenten auf Zukunftskontrolle verzichten? Das passiert entweder bei wirklich überraschenden Entwicklungen, wie bei Coman. Die kommen aber höchst selten vor, die Trainerteams anderer Vereine haben ja auch ein ganz klein bisschen Kompetenz.


    Oder sie lassen sich so eine Kaufoption oder die Leihgebühr richtig teuer bezahlen, dann kann man den Spieler auch gleich ganz kaufen und nimmt im Worst Case selbst eine Ablösesumme ein.

    Einspruch. Sowas geht als Präsi, als VV, als AR, im Grunde auf fast jeder anderen Position, aber die höchste Stelle im Sportlichen Bereich muss (für mich) zwingend mit jemandem besetzt sein der selber auf entsprechendem Niveau gespielt hat. Als reiner Sesselpupser wirst du nie die Vernetzung und Akzeptanz im Markt, aber auch im eigenen Kader haben wie jemand der selber große Schlachten geschlagen, harte Niederlagen ertragen und schwere Verletzungen überstanden hat. Der Korpsgeist unter Ex-Fußballern steht dem von Ex-Militärs kaum nach, jeden Sonntag im DoPa eindrucksvoll zu bewundern.

    Hier kommen wir leider nicht zusammen, tut mir leid. Ich sehe das nicht als "Must Have", zumal es eben auch den Kandidatenkreis mMn unnötigerweise einschränkt. Ex-Spieler mit genügend Grips (den es als Sportchef nunmal unbestritten braucht) sind ja generell eher rar gesät.


    Das ist ähnlich bei Trainern. Hitzfeld hat nie auf höchstem Level gespielt, dito Klopp etc.

    Top Beitrag! 👌 Wie gesagt, mir fällt auch keiner wirklich ein. Eberl macht, wie du sagst, einen wirklich guten Job bei Gladbach. Aber eben auch "nur" bei Gladbach.

    Das ist dann halt auch so ein nur bedingt sonniges Totschlagargument. Schließlich soll so ein Sportchef ja auch fließend Deutsch sprechen, nehme ich mal an. Da kannst du bei jeder Vita außerhalb des FCBs in der Bundesliga das Wörtchen "nur" vorhängen, selbst bei Zorc und Dortmund. Wo war unser aktueller Sportvorstand eigentlich bevor er als Führungsperson geholt wurde? "Nur" im TV-Studio?


    Auch ein Eberl war und ist um ein Vielfaches qualifizierter und besser geeignet für diesen Posten beim FC Bayern als Salihamidzic. Das kann man doch nicht ernsthaft bestreiten.

    Der Sportvorstand oder -direktor muss ja kein ehemaliger Spieler sein. Es muss jemand sein, der im Fußballgeschäft vernetzt ist, konzeptionell denkt und eine gute Außendarstellung hat. Vom Wesen her muss das ein Macher sein, Profisportler sind ja dann doch eher Umsetzer.

    Klopp ist ein großartiger Trainer, der sehr viel für den deutschen Fußball bisher getan hat.

    Ist hier zwar eigentlich offtopic aber mir verschließt sich, was Klopp großartiges "für den deutschen Fußball getan hat"?


    Konterfußball gab's vor ihm auch schon. Seine konsequente Selbstvermarktung ist revolutionär, OK. Seine zweifellos hervorragende Arbeit in Liverpool hat mit dem deutschen Fußball genau was zu tun?