Posts by mexicola_gb

    andy100690153   roadrunner158   th0mi


    Ihr liegt selbstverständlich völlig richtig und ich tue Brazzo sicherlich Unrecht mit meiner Krittelei.


    Es ist aber auch so, dass wir seit Hoeneß' Abgang von der Managerposition über 10 Jahre keine Konstanz in diese Schlüsselfunktion bekommen konnten und der Weisheit letzter Schluss soll nun also Brazzo sein. Kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen, tut mir leid. So undifferenziert das auch sein mag.


    Klar kann man den Manager-Hoeneß von damals nicht eins-zu-eins ersetzen. Aber Salihamidzic ist jetzt Sportvorstand, ein Rummenigge geht bald in Rente und auch Kahn wird sich als dessen Nachfolger erstmal beweisen müssen. Die potentielle Fehlerkonsequenz von Salihamidzics künftiger Arbeit wird also gefährlicher, die Fallhöhe, nun ja, höher.


    Außerdem wird der Mann meiner Meinung nach völlig falsch eingesetzt. Nach dem, was man aus der Ferne von seinen Konzepten und seinen Fähigkeiten mitbekommt, gehört er ins Scouting. Er wäre prädestiniert dafür, ein Rahmensystem zu entwickeln und zu implementieren, dass die Top-Talente aus verschiedenen Target-Regionen zu uns holen kann. Der Vorgang der Davies-Verpflichtung muss multipliziert werden, sodass wir über die kommenden Jahre noch 2-3 solcher Treffer landen können. So können wir uns in der internationalen Konkurrenz ein Alleinstellungsmerkmal behalten, ohne die auch in Zukunft wieder rasant steigenden Ablösen und Gehälter mitgehen zu müssen.


    Brazzo sollte Scouting-Chef sein, von mir aus auch Scoutingvorstand auf Augenhöhe mit einem Profisportvorstand. Dann kann er mMn diesem Verein auch wirklich weiterhelfen, sonst ist er verschenkt.

    Laut Sané kommt der ehemalige SD mit seinem Konzept aber ganz gut weg (auch wenn offenbar J. Kimmich seinen Teil dazu beigetragen hat :-) )

    Was soll er auch sonst sagen? Auffällig ist, dass Salihamidzic regelmäßig von Dritten (ob nun KHR, Kahn oder neue Spieler) ins Rampenlicht geschoben und ganz doll gelobt werden muss. Wie bei einem Kind.


    Kompetente Führungskräfte haben sowas gar nicht nötig.

    Die Aussagen von Kalle hatten so einen schönen "für die Summen bekommen sie nicht mal das rechte Bein" - Flair :thumbsup:


    Geht doch. Solche Statements von Anfang an und wir hätten hier auch keine Diskussionen gehabt, ob uns ein Thiago für Witzsummen von +- 30 Mios verlässt^^

    Naja, er rudert halt zurück. Mit einiger Geschwindigkeit.


    Die "Ablösefrei verlässt uns kein Spieler"-Aussage war einfach dämlich und unüberlegt.

    Nach meinem Eindruck will das in Deutschland niemand, auch wenn das Thema immer wieder mal aufkommt. Man quatscht drüber, aber ändern will keiner etwas.


    Die Deutschen fühlen sich in ihrer Vereinsmeierei mit gefüllten Stadien wohl, Auslandsvermarktung interessiert niemanden ausser uns und den Zecken. Das einzige was die anderen Vereine nervt, ist dass ausser den letztgenannten niemand mehr Meister werden kann, also muss man es ihnen so schwer wie möglich machen.


    Das ist die deutsche Denkweise, und die wird sich auch nie ändern. Ob die Topclubs dann international noch wettbewerbsfähig sind ist zweitrangig bis völlig egal.

    Nimmt zwar Speicherplatz weg aber ich wollt's trotzdem nochmal zitieren - der Post trifft die Thematik nämlich perfekt!

    sehe ich zwar auch so, bin aber nicht sicher, ob die Spieler da zustimmen.

    Liest man sich zB Wouters Interview durch, sagt er, dass der größte Erfolg seiner Karriere Hollands Fußballer des Jahres war.

    Ich glaube schon, dass die Spieler diesen Ehrungen einiges an Bedeutung beimessen, auch wenn sie in Interviews immer sagen werden: Ein Erfolg der Mannschaft,... ohne das Team nie erreicht,... freue mich dem Team zu helfen,... Mitspieler wichtig,...“

    Das ist so und das stelle ich nicht in Zweifel. Fand es aber immer schon merkwürdig, wie sehr sich ernsthafte Vereinsfans (also keine "Kreischis" oder dergleichen) über eine solche Egoveranstaltung echauffieren können.

    Mein Fehler... :|


    Aber eigentlich ist das gar kein so schlechtes Beispiel. Weil genau das ja die Bilder sind, die die Bosse gerne transportiert wissen wollen. Ist halt die Frage, ob es dafür engagierter und organisierter Fans bedarf.

    Das tut es, denn nur dadurch bekommen die Choreos ihren USP.


    Diese Dinge durch Marketingagenturen organisieren lassen kann jeder, das tut selbst Plastik-City im "Emptyhad" (Volksmund) oder Barça mit ihren als "Opernpublikum" verschrienen Zuschauern. Diese professionellen Choreos sehen aber alle irgendwie gleich aus (Quadrate in Clubfarben plus Schriftzug) und sind nach Anpfiff wieder vergessen.


    Choreos wie "Heute ist ein guter Tag", "Pack Ma's" oder "120 Jahre" üben einen völlig anderen Eindruck aus, deswegen verwurstet der Verein sie ja auch seit jeher für sein eigenes Image.


    "Ultras" kann man gerne aussperren,nur dann entledigt sich der FC Bayern eben eines nützlichen Markenaspekts.

    Vor allem sind die Fans und die Stimmung im Stadion doch ein erheblicher Teil des "Produkts". Das merkt man doch aktuell besonders. Langfristig hätte die Branche doch ohne Fans und Stimmung überhaupt keine Überlebenschance.

    Zumindest in Deutschland. In England funktioniert das auch ohne Stimmung, die haben allerdings auch ein besseres Produkt.

    Einen grossen Vorwurf mach ich den westlichen Staaten jedoch: Wieso hat man nicht schon seit Jahren enger mit den asiatischen Staaten zusammengearbeitet, welche Erfahrungen mit Sars gesammelt hatten? Dass irgendwann auch uns wieder eine Epidemie erreichen würde, war ja klar. Wenn man etwa sieht, wie gut Taiwan die Krise gemeistert hat. Da hätten wir so viel lernen können und in der jetzigen Krise wohl Milliardenverluste und Tausende von Toten verhindern können. Diese Arroganz oder Blindheit werde ich nie nachvollziehen können.

    Sicherlich wird es Aspekte aus Ostasien geben, die hiesige Regierungen auch hätten implementieren können.


    Allerdings fußt die dortige Strategie auf zwei Dingen, die zumindest auf Deutschland nunmal nicht zutreffen: erstens ist das Leben dort praktisch komplett durchdigitalisiert, zweitens sind die Bürger relativ schmerzfrei, was die Nutzung ihrer (persönlichen) Daten angeht.


    Taiwanesische und singapurianische Maßnahmen wären hier völlig unvorstellbar.

    Das Schlimmste an der Geschichte für mich ist zu sehen, was für eine drastische Auswirkung die Massnahmen auf die subjektive Lebensqualität vieler Menschen zu haben scheint.


    Keine Clubs, Bars, Massenveranstaltungen, Flüge = keine Lebensqualität.


    Das finde ich äusserst traurig. Natürlich fehlen mir diese Dinge zuweilen auch. Aber es ist ja nicht so, als wäre ein jeder in der Isolation festgehalten. Man kann sich ja auch mit Freunden zu Hause oder im Freien treffen. Und Ferien lassen sich auch gut im eigenen Land oder gar wirklich in der eigenen Stadt verbringen. Das war über extrem lange Zeit normal und dennoch waren die Leute nicht per se alle unglücklich.

    Früher haben sich die Leute auch mit Pferd und Esel fortbewegt und sich ihr Essen selbst auf dem Feld erarbeitet. Die waren auch nicht "per se alle unglücklich".


    Das ist natürlich polemisch ausgedrückt, der Punkt ist aber dass sich die Definition von "Lebensqualität" mit dem allgemeinen Fortschritt verändert. Es ist aktuell eben sehr wohl eine kulturelle und soziale Einschränkung für viele, nicht in die Kneipe, den Biergarten oder den Club zu können. Ich zB empfände es als eine Zumutung bis auf weiteres nicht ins Ausland reisen zu dürfen, weil das zumindest theoretisch mein Leben lang problemlos möglich war.


    Empfindungen und Ansprüche verändern sich eben analog zu dem allgemeinen gesellschaftlichen Fortschritt. Und diese Uhr kannst du nicht einfach zurückdrehen, weil kurzfristige Umstände das zu erfordern scheinen.

    Naja.

    In den letzten Jahren sind wir meist weitergekommen und/oder gegen weit höherklassige Gegner ausgeschieden.

    Dieses Jahr könnten sie zum ersten Mal seit Pep da ist, überhaupt mal ein Duell gegen ein Team gewinnen, das als Gegner bezeichnet werden darf.

    Also ich würde da keine Wette darauf platzieren, dass sie die CL gewinnen. Auf uns da schon deutlich eher.

    Da würde ich dir doch gleich einen Gewinn dieser Wette wünschen ;)

    Ich weiss schon was Du meinst. Ich kann es mir jetzt aber nicht verkneifen: Wie deutlich haben wir 2018/2019 die Liga dominiert? Wie weit haben wir die "Konkurrenz" da distanziert? ;)


    So oder anders, ich hoffe er bleibt.

    Du hältst das Stöckchen, ich springe drüber: da spielten wir aber ohne Trainer das kannst du auch nur in der Bundesliga kompensieren. ;)


    Zum Rest: ich auch!

    Aber auch nur vom 3. bis zum 10. Platz (innerhalb 11 Punkten). Vorne Pool mit 21 Punkten Vorsprung und City wiederum mit 12 Punkten Vorsprung.


    Letzte Saison zwei Teams mit rund 25 Punkten Vorsprung vor einem Quartett.


    Sportlich näher beisammen ist für mich etwas anderes. Ausser man peilt den Kampf um Platz 3 bis 7 als sportliche Herausforderung an.

    Natürlich ist Citys Ligakonkurrenz sportlich näher beisammen als bei uns, völlig egal ob und wo da jetzt ein Punktegefälle liegt. Das fängt alleine schon damit an, dass es dort so etwas wie eine Konkurrenz überhaupt erst gibt - ein Thiago kennt das aus seiner Bayernzeit bis dato doch überhaupt nicht.

    Selbst wenn der CAS morgen die Sperre aufhebt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Pep in seine letzte Saison geht. Da geht doch aktuell kein Spieler hin, der wie Alaba und Thiago auf seinem sportlichen Peak steht. PL hin, PL her.


    Davon abgesehen fischt ManC doch auch in anderen Teichen. Die haben mit Ausname von Walker und Mahrez die letzten 3-4 Jahren fast ausschließlich U25 Spieler geholt, die zwar schon internationale Klasse hatten, aber noch 1-2 Schritte zur Weltklasse gehen mussten.


    Thiago und Alaba passen so gar nicht in deren Beuteschema. Für mich noch unwahrscheinlicher als ein Wechsel nach Liverpool.

    Das stimmt natürlich, mir ging es nur um den Gedanken, dass ein Wechsel von uns zu City Stand heute ein sportlicher Abstieg wäre. Ändern könnte das kurzfristig nur eine CAS-Bestätigung der Sperre.

    Ich halte Thiago und Alaba für intelligent genug, dass sie wissen, dass ein Wechsel vom FCB zu ManC aktuell ein ziemlich sportlicher Abstieg wäre. Selbst wenn am Montag der CAS die CL-Sperre reduziert oder sogar komplett aufhebt.

    Würde ich so nicht unterschreiben. Schlechtere Chancen auf den CL-Sieg als bei uns hast du bei City nicht und alles andere als der Henkelpott lockt beim FCB ehrlicherweise auch keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Für die drölfzigste Meisterschaft schindet sich weder Alaba noch Thiago.


    In England ist der Ligaalltag halt interessanter, weil die Konkurrenz sportlich näher beisammen ist.