Posts by gipfelhoibe

    Edelstoff kann ich seit ein paar Jahren nicht mehr wirklich trinken, da winkt schon bei äußerst durchschnittlichen Dosierungen ein leichter Schädel...🤔

    Das trägt nicht umsonst den Beinamen "Schädelstoff"...


    Helle gibt`s sehr viele gute in Oberfranken und Oberbayern. Herausstechen tut da noch das Helle vom Kuchlbauer. Das ist ungemein süffig. Absoluter Favorit beim Hellen ist aber das Tilmans. Zwar deutlich anders als was sonst unter Hellem serviert wird, aber einfach eine Wucht.


    Augustiner ist nicht schlecht und ok, wenns grad nix anderes gibt. Dazu gibt es leider auch viele belanglose Helle wie das Flötzinger, das mir gar nicht zusagt.

    Wie, warum, weshalb ist mir alles sowas von Wurscht. Als die Tickernachricht um kurz nach 21 Uhr auf dem iPhone aufploppte, gab es einen kleinen Sonnentanz.


    Endlich ein Aufbruch. Fürs Erste sind auch die Spieler gefordert. Dass sie Fußball spielen können, wissen wir alle und ich traue Flick da eine gute Kommunikation zu. Ob er es bis zum Saisonende macht, weiß ich nicht. Mein Favorit wäre Louis van Gaal, der genug Autorität hat und bei dem nach wenigen Trainingseinheiten wahrscheinlich wieder ein System erkennbar wäre, selbst wenn er zuletzt nicht mehr so erfolgreich war. Mourinho kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das geht eher soweit, dass ich dem BVB von ganzen Herzen Mourinho wünsche, nachdem wir sie am Samstag mit der üblichen Packung nach Hause schicken.


    Und dann hoffentlich Trainerplanung mit Weitblick. Wie wäre es mit einem Fußballlehrer? Ten Haag ist auch mein Favorit.


    Vielen Dank an Kovac für das Double. Aber eine Handvoll gute Spiele in knapp 1,5 Jahren reichen eben nicht. Für nen Job bei Hertha wirds schon reichen. Stallgeruch und so...

    Ich wünsche mir, Kovac beim FC Bayern für exakt zwei Dinge in Erinnerung zu behalten.


    1.) Wie er im ersten Spiel von Bastian Schweinsteiger gegen den Fußballgott auswechselt wird.


    2.) Wie er nach knapp 1,5 Jahren Stümperei beim FC Bayern entlassen wird.


    Es war ein Offenbarungseid, der kaum anzuschauen war. Das Interview nach dem Spiel das berühmte Tüpfelchen auf dem i. Es reicht. Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Matthäus:

    Was gibt es an Niko Kovac alle drei Tage zu bemängeln? Langsam reicht es damit.
    https://sport.sky.de/fussball/…u-erkennen/11847638/33895

    Ach, das passt schon. Er sagt doch gleich zu Beginn, dass das mit der Kritik an Favre und Kovac so langsam sein Ende haben muss. Ich würde behaupten, das sehen bis auf ein paar Versprengte hier ganz genauso. Wobei: Mir reicht es, wenn Kovac ein Ende findet und Favre noch ein bisschen machen darf. So macht BVB-Gestümpere wenigstens noch Spaß.


    Mir graut vor heute Abend. Wenn ich an das Heidenheim-Spiel der letzten Saison denke, frage ich mich, warum es diesen Thread hier eigentlich noch gibt. Und doch ist die Antwort so einfach: Die Spieler tragen ja die Verantwortung.

    Ein Vergleich, der hoffen lässt: Auch Klinsmann konnte ein 7:1 im Rückspiel gegen Sporting nicht retten und eine Runde später war nach dem 0:4 bei Barca für ihn Endstation.


    Ich hoffe, es dauert diesmal nicht so lang, gehe aber auch davon aus, dass mit solchen Leistungen in der Champions League einfach nichts zu holen ist und da gegen einen stark aufspielenden Gruppenzweiten im Achtelfinale wieder Schluss sein kann bzw. wird.


    Eine sich wirklich etablierende Spitze in der Bundesliga gibt es nicht, so dass die Schale trotz Kovac wieder drin sein wird. Auf der anderen Seite sehe ich nicht, dass ein Ersatz- oder Interimstrainer so schnell einen Turnaround schaffen kann. Man kann innerhalb einer Länderspielpause mit zig verreisten Spielern kein System etablieren. Wenn man wenigstens auf einem aufbauen könnte...;(


    Wir haben Spieler im Kader, die mit zu den besten der Welt auf ihren jeweiligen Positionen gehören (Lewa, Thiago, Coutinho, auch Neuer noch; auf gutem Weg: Kimmich, Coman, Gnabry, Süle). Was draus gemacht wird, ist ein Trauerspiel und dafür sind in allererster Linie der Trainer und sein Team verantwortlich. Wer zu Pep-Zeiten behauptet hat, dass es bei diesem Kader ja nicht mehr auf den Trainer ankommt, der ist jetzt hoffentlich eines Besseren belehrt worden. Es sei denn, er/sie/es hält zur Konkurrenz.


    Und morgen wird sich wieder zu einem Weiterkommen im Pokal gequält. Mir graut jetzt schon vor dem Spiel.

    Servus Inselbewohner. Seit einem knappen Jahr schwimme ich vor eurer Küste. Jetzt ist es genug und ich krabbele mal so langsam an Land, weil ich es nicht mehr aushalte. Bei vielem im letzten Jahr habe ich hier genickt. Manches wurde mir zu negativ gesehen und auch mir hatte die zweite Halbzeit gegen Tottenham kurz die Sicht vernebelt. Am Ende bleibt in dieser Saison nur noch die erste Halbzeit gegen Leipzig, die spielerisch schön anzusehen war. Der Rest ist oft einfach nur zum Weinen. Trauriger Höhepunkt war die erste Halbzeit gegen Mainz, bei der ich stinksauer zur Pause die Kurve verlassen habe und heimgefahren bin (das zweite Mal, dass ich überhaupt das Stadion vor Abpfiff verlassen habe - davor beim Stand von 0:2 gegen Gladbach).


    Ich habe mittlerweile einfach Angst um meinen FC Bayern. Ja, es gab immer mal schlechte Phasen. Dass diese aktuelle Phase mit zwei Titeln belohnt wurde, ist wohl eher der Konkurrenz zu verdanken gewesen, auch wenn Kovac trotzdem seinen Anteil daran gehabt haben wird (das Pokalfinale war stark, auch wenn es hätte kippen können). Fakt ist aber eben auch, dass die spielerische Entwicklung seit Jahren bedenklich nach unten geht. In den letzten 1,5 Jahren sogar rasant nach unten.


    Die Spiele aktuell nehme ich fast nur noch beiläufig wahr. So auch gestern. Tore allesamt eher ein Produkt des Zufalls. Das einzig herausgespielte Tor war das 1:0 von Piräus. Dazu kein spielerisches Konzept nach vorn erkennbar. Hinten klammern wir bei der Betrachtung lieber gleich ganz aus. Die Klasse und Qualität im Kader ist da. Allerdings wird daraus einfach nichts gemacht.


    Mark van Bommel hat sinngemäß einmal gesagt, dass es den FC Bayern ausmacht, dass er mit einer Mentalität den Platz betritt, wo es gar nicht mehr darum geht, dass man gewinnt, sondern nur noch wie hoch man gewinnt. In der Gegenwart sieht es so aus: Union Berlin kann mit einer ausgewogenen und etwas mutigen Spielweise am Wochenende durchaus was aus der Arena mitnehmen.


    Den Überschwang der Südkurve zum Ende der letzten Saison möchte ich übrigens vor allem der desolaten Außendarstellung ankreiden, die uns seit geraumer Zeit begleitet. Hätte es das öffentliche Anzählen des Trainers nicht gegeben und man in Ruhe nach der Saison eine Trennung beschlossen, hätte es womöglich noch kurze Proteste aus der Kurve zu Saisonbeginn gegeben. Aber dann müssten wir diesen Schmarrn, den wir Woche für Woche ertragen müssen, wahrscheinlich nicht mehr mit anschauen. So stolpern wir uns durch die Liga und stehen in der CL trotz allem sehr gut da.


    Ob das nach der spielerisch herausragenden Phase seit Louis bis Pep der Anspruch sein kann?