Posts by Don_Jupp

    Deine Provokationen kannst du dir sparen. Er hat geschrieben, dass er nur das nötigste einkaufen geht und den Rest online bestellt. Darauf lässt sich nicht schließen, dass er draußen mit einer Maske rumläuft, sondern es ist wohl jedem klar, dass er damit die Situation in den Geschäften meint, in denen er sonst die Sachen kauft die er jetzt online bestellt.

    Deshalb habe ich ja gefragt, weil er von mit Maske rum rennen schrieb. Gerade im Sommer und bei uns Männern, ist wohl die Zeit in Geschäften wesentlich geringer, als die Zeit draußen.

    Die Provokationen hab ich in kürzester Zeit von euch gelernt.

    Ist ja nicht gelogen. Nur sieht man halt doch das der Virus nicht harmlos ist.


    Man müsste das ganze halt wirklich viel mehr an der Verfügbarkeit der Intensivbetten messen. Ist wohl die einzige Zahl die wirklich ausschlaggebend ist.

    Und da sieht es bei uns ja zum glück sehr gut aus.

    Und warum? Weil wir eben, anders als Trump und Bolsonaro, so reagiert haben wie wir reagiert haben, was aber dennoch hier von Vielen als Schwachsinn kritisiert wird, weils ja nur ein harmloser Schnupfen ist.

    Deine Behauptung war aber, dass sich wissentlich über die Maßnahmen hinweggesetzt wird. Jetzt werden andere scho aufgrund von Hypothesen in die Ecke gestellt, bravo.

    So wäre es ja dann auch. Maßnahmen können auch Appelle sein und keine Vorschriften. Und warum Hypothesen? Kaum einer hier würde ne Maske tragen, wenn er es nicht muss.

    Glaube nicht das ferb93 seine Klamotten auf der Straße kauft.

    Er sagte, er habe keine Lust mit dem Teil rum zu rennen. Das klingt so, als würde er sie dann permanent in der Innenstadt tragen. Das er eine Tussi ist, die 2 Stunden zum Hosenkauf braucht, konnte ich ja nicht ahnen :D:D

    Hier ist es so, dass man draußen keine Maske tragen muß, sondern nur beim Betreten eines Geschäfts, wo ich mich nicht länger als 20-30 Minuten aufhalte. Als potentieller Shopping-Queen Kandidat dauert es natürlich länger. :D

    Jetzt drehst du es dir aber wieder ganz schön hin :DIch denke mal, dass sich ebenso kein normaler Mensch über die Coronamaßnahmen hinwegsetzt um Menschen zu töten. Und ich behaupte mal, dass der Großteil der Verkehrsunfälle Fahrlässigkeit als Auslöser hat.

    Also nach den Aussagen des Großteils der User hier im Forum, kann man davon ausgehen, dass diese keine Maske tragen würden, wenn dies nicht vorgeschrieben wäre.

    Ich war seit Wochen/Monaten nicht mehr richtig in der Innenstadt. Alles was ich brauche was keine Lebensmittel sind, das bestelle ich online. Und das mache ich nicht, weil ich Angst habe mich anzustecken, sondern weil ich kein Bock habe, mit dem Teil rum zu rennen. Ich hatte nie Hautprobleme, jetzt durch die Hitze bekomme ich teilweise kleine Hitzepickel, wenn ich das Ding mal ne halbe Stunde bis Stunde trage. Ist sicher nicht schlimm, aber nervig. Und jetzt kommt gleich wieder das Argument, dass ich wegen eines kleinen Pickel rumheule, während andere Menschen sterben.

    Habt ihr, da wo du wohnst, draußen eine Maskenpflicht?

    Ja. Aber gut, dass Lesen und Inhalte dann auch zu verarbeiten nicht so deine Stärke ist, wissen wir ja.

    Ich wollte nur für die Mitleser einordnen, wie man deine Panikmache verstehen muss. Was du davon hältst, ist mir latte.

    Ich habe Herrn Kuster vom BAG zitiert, aber scheinbar macht der dann auch nur Panik, oder kann seine eigenen Äußerungen nicht verarbeiten.


    Stefan Kuster, der neue Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG), sprach am Mittwoch vor den Medien von einem leichten Anstieg der Corona-Fallzahlen in den vergangenen Tagen. Er begründete dies mit den kürzlich erfolgten Lockerungsschritten. Beispielsweise habe die Reisetätigkeit wieder zugenommen. Halte der Anstieg an, müssten Massnahmen geprüft werden.

    Die Argumentation ist angesichts der Fallzahlen einfach nicht haltbar. Jeder Mensch der morgens ins Auto steigt um zur Arbeit zu fahren ist aktuell ein weitaus wahrscheinlicheres Risiko für Tote.

    Abstand halten und Masken tragen finde ich im Moment noch in Ordnung. Das kann aber auch keine dauerhafte Lösung sein. Wenn ich mit dem Ding ne halbe Stunde durch den Supermarkt laufe finde ich das schon ziemlich anstrengend und eklig. Für dich mag das Heulerei auf hohem Niveau sein, aber ich finde es ziemlich störend und würde deshalb im Moment auch nicht am Wochenende durch die Stadt laufen und shoppen gehen, weil das für mich einfach nichts Schönes ist unter den Umständen. Ich gehe mal davon aus, dass ich im Moment nicht der Einzige bin der so empfindet. Das wiederum hat erhebliche Auswirkungen auf Leute, die von dem Geld leben, was wir Momentan nicht so ausgeben wie wir es unter normalen Umständen machen würden.

    Hinzu kommt, dass die Masken für eine soziale Distanz sorgen, Mimik ist für uns "Normale" schon ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation, für Gehörlose ist es aktuell natürlich noch weitaus schwerer. Das alles sind Punkte, die man bei der Bewertung der Maßnahmen berücksichtigen muss.

    Och nö. Echt wieder das Argument Autofahren? Kein normaler Mensch setzt sich ins Auto um fahrlässig einen Unfall mit Toten zu verursachen. Setze ich mich aber über die Coronamaßnahmen hinweg, handel ich sehr wohl fahrlässig.

    Und gleich kommt wieder ein ganz Schlauer mit dem Argument um die Ecke, dass die ja auch viel mehr Einwohner haben :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    Das Gestorben wird, hat ja nun jeder im Fernsehen gesehen und das ist auch keine Überraschung, wenn man von einem Virus spricht. Aber diese Risikogruppe ist eben ein ganz geringer Teil in der Bevölkerung. Die soll man auch gerne schützen, nur müssen die Maßnahmen eben verhältnismäßig sein und man sollte den Menschen auch ein wenig Selbstverantwortung überlassen. Man kann doch nicht ernsthaft, wie der Politiker gestern bezüglich Gütersloh behaupten, es wird viele Todesfälle geben. Das ist nichts als Panik und für solche Behauptungen gibt es überhaupt keine Anhaltspunkte. Das ist das, was mich so ärgert, dass man jeden Infizierten behandelt, als könne er das Ende für die Menschheit bedeuten und verantwortlich für viele Tote sein. Wie lange sollen wir denn noch die Nachrichten damit füllen, wenn sich lokal irgendwo mal 50 Menschen infiziert haben? Wir kommen da ja nie wieder raus, selbst mit Impfstoff wird es weiterhin Infizierte geben. Wir sollten uns echt nochmal vor Augen führen, was hier das ausgerufene Ziel war. Eine Überbelastung des Gesundheitssystems und volle Intensivstationen verhindern! Und nun kämpfen wir darum, jede einzelne Neuinfektion zu verhindern. Das ist wie ein Fass ohne Boden, in das wir unsere Anstrengungen und unseren Fokus lenken. Jetzt haben wir bald ein Medikament, das bei schweren Verläufen (die ja ohnehin schon sehr selten sind) helfen soll. Wir haben leere Intensivstationen und ein Medikament. Was muss denn noch passieren? Sollen wir wirklich darauf warten, dass die Zahl weltweit auf 0 sinkt?

    Man kann das ja auch in seiner Argumentation abschwächen, indem man, wie du, von "lokal mal 50 Infizierten" faselt. In der Realität sind es in den Hotspots aber wesentlich mehr. Der Kreis Gütersloh ist DER Hotspot von ganz Europa.

    Was ist an Maske tragen in öffentlichen Einrichtungen und ÖPNV, Abstand halten und Hände waschen (was man als Kleinkind lernt) unverhätnismäßig?

    Und ja, jeder Infizierte kann verantwortlich für Tote sein, was er aber mit einfachsten Maßnahmen verhindern kann. Wo ist das Problem?

    Und Astronauten erst... die haben wahrscheinlich auch keine Lust, jedes mal den umständlichen Weltraumanzug anzuziehen wenn sie irgendeinen Satelliten reparieren. Da braucht sich niemand zu beschweren, wenn von ihm verlangt wird den ganzen Tag den sinnlosen Rotzlappen vor dem Gesicht zu haben.

    Mega Vergleich. Lange drüber nachgedacht oder gings?

    Ein Wunder, dass die Schweizer (oder andere) noch leben wo es keine Maskenpflicht gibt.

    Viele werden wohl jetzt bis an ihr Lebensende nur noch mit mulmigen Gefühl aus dem Haus gehen dank der „tollen“ Berichterstattung.

    Und schwupps gehen die Fallzahlen wieder hoch und das BAG teilte mit, dass erneut Maßnahmen geprüft werden, wenn dies so bleiben sollte.

    Da hast du natürlich völlig recht - das Virus ist unter uns, es bleibt oft unbemerkt, es ist oft harmlos. Wenn ich mich dann trotzdem anstecke und (schwer) erkranke, ist es eben das normale Lebensrisiko, so wird es ja gern ausgedrückt und damit können wir diese Diskussion eigentlich schließen, denn gegen dieses Argument komme ich auch nicht an.


    Ich trage halt die Angst, mich anzustecken und zu erkranken (oder Schlimmeres), weiter mit mir herum und werde damit leben müssen. Ich kann's ja eh nicht ändern. Glücklich macht mich das nicht, aber wer ist das schon... 😉

    Es ist ja nicht so, dass sich jeder durch Abstand halten und Maske tragen extrem einschränken muss. Ich finde, man hat sich schon komplett dran gewöhnt und ist Teil des Alltags geworden. Durch diese einfachen Maßnahmen lassen sich Menschenleben retten, ohne das jemand große Opfer bringen muß. Daher finde ich nicht, dass du es als normales Lebensrisiko akzeptieren musst, nur weil Einigen ihr Ego wichtiger ist, als Menschenleben.

    Ich glaube du musst das nicht. Darauf will ich hinaus. Wir haben doch jetzt nach 3 Monaten Maskenpflicht auch empirische Erfahrung: Frag doch mal einen Supermarkt-Mitarbeiter in deinem Stamm-Markt, was er von der Maskenpflicht hält. Hab ich gemacht, und die Antwort war zu 100%: Völlig sinnlose Symbolpolitik, die die Leute in den Märkten dazu zwingt, unter extrem harten Bedingungen zu arbeiten (versuche mal 8 Stunden am Tag mit dem Lappen in der Fresse Regale einzuräumen, stell ich mir nicht sonderlich lustig vor).


    Du hast hast halt ein höheres Risiko zu erkranken, das bedeutet aber nicht, dass du erkranken wirst, und erst recht nicht, dass die Erkrankung dann ein Todesurteil ist. Halt dich einfach fern von den Viren-Parties (Großveranstaltungen in stickigen Räumen), dann klappt das schon.

    Frag doch mal Chirurgen, die teilweise 8 und mehr Stunden mit einer Maske operieren, ob die das genau so Kacke finden. Da gewöhnt man sich dran. Alles hausgemachte Jammerei, weil man etwas vorgeschrieben bekommt.

    Oder so. Auf jeden Fall Angst. Tatsächlich Angst vor einer zweiten Welle, wobei ich nach wie vor selbst die erste Welle fast schon lächerlich fand oder das lange herauszögern, um irgendwie aus der "das Virus ist doch weitaus harmloser" Nummer wieder rauszukommen, ohne jemanden schuldig machen zu können. Und das geht nur mit Medikament oder Impfstoff. Da wir ja angeblich noch im Juli ein Medikament bekommen sollen, bin ich besonders gespannt, wie man uns ab dann hinhalten wird. Dann wird nämlich das Medikament zwar gegen schwere Verläufe helfen, aber das ist dann plötzlich doch kein Grund entspannt zu werden.


    Das das lange Herauszögern bis zu einem Impfstoff noch mehr Schaden anrichten wird, muss ich ja nicht erzählen und wird wohl jedem bewusst sein. Aber Hauptsache, man muss sich in der Politik keine Fehler eingestehen.

    Mich würde echt mal interessieren, welche Intention du vom Staat siehst, dass sie so handeln wie sie es tun. Wo ist der Sinn, uns Angst zu machen? Bin da echt auf deine Antwort gespannt, ob die sich von den Herren Hildmann und Konsorten unterscheidet.

    Wie willst du Risikogruppen schützen, wenn wir ihnen keinen Schutz geben (wollen)? Wegsperren? Bei der Beatmung bin ich aber bei dir.