Posts by Voralpenland84

    Musialas Aufstieg ist so rasant dass vielleicht sogar die Chefetage ein wenig überrascht ist.

    Das geschah so schnell dass man kaum Zeit hatte abzuwägen wo seine ideale Position ist - denn auf allen Positionen die er gespielt hat - sogar auf der 6, hat er seine Aufgabe immer gut gemacht. Langsam kristalisiert es sich raus dass er sich auf der 8 und 10 am wohlsten fühlt.

    Davon wird seine Zukunft hier abhängen - welche Position man ihm im Zukunft im Kader zutraut.

    Wenn ich Brazzo wäre, würde ich dem Jungen ein leeres Blatt Papier und Bleistift geben:

    "Hier Junge, schreibe es selbst auf. Wir bauen ab Sommer 2025 das Team um dich als Ankerpunkt herum auf."

    Dann wird sowieso der große Umbruch 2026-2027 bevorstehen und das ist der perfekte Zeitpunkt eine neue "Musiala-Ära" Generation aufzubauen.

    Hoffentlich auch mit Zvonarek, Wanner und Vidovic.

    https://www.transfermarkt.at/d…rum/154/thread_id/1061566

    "Eine mögliche Verpflichtung, spekuliert das Transfer-Portal "calciomercatoweb", wäre angeblich auch der Serbe Dusan Vlahovic von Juventus Turin. Er stehe auf der Wunschliste des FC Bayern sogar noch vor Martínez, heißt es. Vlahovic fremdelt seit seinem 80-Millionen-Euro-Transfer im vergangenen Winter sichtlich im Trikot der Bianconeri. Berichten zufolge ist er mit seiner Rolle in Turin mittlerweile äußerst unzufrieden. Ein Umstand, den sich der FC Bayern angeblich schon bald zunutze machen könnte."

    Wäre fast zu schön, um wahr zu sein.

    Vlahovic wird aber auch eher 120 aufwärts kosten.

    Glaube nicht das wir bereit sind soviel Geld für einen Spieler auszugeben.

    Marktwert 85 Mio - und Juve muss Geld generieren.

    Das kann ein ähnliches Deal wie DeLigt werden wenn man den Spieler vorher überzeugt.

    Und das ist machbar, denn nicht jeden Tag steht beim FC Bayern die Nr. 9 frei.

    Vlahovic will auch um die CL mitspielen und er kann sich leicht ausrechnen dass dies mit Juve nicht möglich ist.

    Andererseits sehe ich nicht dass er zu einem Verein wie PSG oder Newcastle wechselt. Aus England sehe ich auch niemanden.

    Ich habe auch bis jetzt keine Gerüchte gehört dass Real sich nach ihm umschaut

    In welchem Land hat sich denn je die Situation der Armen nach einer WM gebessert? Das ist halt auch einfach ein unrealistischer Ansatz, welcher dem Zuschauer ein positives Gefühl geben soll.


    Man kann durchaus darüber diskutieren, ob eine WM in eine Diktatur vergeben werden soll. Ich bin da grundsätzlich dagegen, weil ein solches Fest wenn überhaupt nur der Regierung dient, die zeigen kann, wie toll doch alles ist. Umgekehrt ist es natürlich auch richtig, dass man immer auch in Kontakt mit unliebsamen Herrschern sein sollte. Von daher kann eine WM vielleicht auch einen kleinen positiven Effekt haben.


    Was aber überhaupt nicht geht, ist ein Vorgehen wie das von Uli, wo einfach jede Kritik abgebügelt und die WM quasi als ein Segen für die Arbeiter dargestellt wird. Angesichts der Tausenden von Arbeitern, die bei der Errichtung für die WM-Infrastruktur gestorben sind, ist das einfach ein Hohn. Man darf ja gerne zum Ausdruck geben, dass sich wegen der WM die Situation der Arbeiter bessern wird (was ich nicht glaube), aber das Leid, das dadurch beteits unabänderlich verursacht wurde, darf nicht einfach übergangen werden.

    Sobald ein Land - selbst mit autokratischem Regime sich für eine WM Austragung kandidiert, ist es sich sehr bewusst dass alle Augen der Welt auf sie gerichtet sein werden.

    Das führt zwangsläufig zu Verbesserungen.
    Ob jetzt diese Verbesserungen von Dauer sind - das kann man nie wissen.

    Jedoch, so oder so muss man die WM Austragung alle 8-12 Jahre einfach auf einem anderen Kontintent austragen, das nicht Europa oder Lateinamerika heißt.

    In 10 Jahren oder so wird es wieder zu einer politischen Frage wann Afrika wieder eine Austragung der WM bekommt - und zwei Mal kann man das nicht in Südafrika machen.

    Wenn sich. z.B. Ghana und Elfenbeinküste zusammen kandidieren, oder Nigeria und Kamerun - alle Länder wo Fussball Nationalsport Nr. 1 ist - dann wird es schwer vor allem politisch zu rechtfertigen wenn die es nicht bekommen wir aber zum X-ten Mal die Austragung in Europa veranstalten.

    Irgendwann werden die anderen Länder sagen dass die Welt nicht nur aus westlicher Hemisphäre besteht und das so nicht weitergehen kann.

    Und spätestens da wird dann eine ganz andere Diskussion beginnen. Ist es eine WM - oder WM? (Weltmeisterschaft - oder Westliche Sphäre Meisterschaft?)

    Der beste Weg wäre die WM Austragung nach Kontinenten aufzuteilen. Wenn z.B.
    es an der Reihe wäre, dass Afrika eine WM Austragung erhält - würden sich immer 3-4 Staaten melden und so würde es zu einem positivem Konkurrenzkampf kommen.

    Selbst wenn am Ende des Tages keiner von ihnen zu 100% an unsere Standards bzgl. der Gesellschaft, Menschenrechte etc, rankommt - würde es schon eine gewisse Änderung zum Guten geben.

    Und die anderen Länder könnten sich dann was davon abgucken wenn sie sich selber in 15-20 Jahren kandidieren wollen.

    Man ist gegenüber Qatar aber auch nicht ganz fair.

    Wir können nicht einfach die ganze Welt an unseren westlichen Standards messen - denn auch wir sind nicht zu diesen Standards in ein paar Jahren gekommen.

    Wenn die WM dazu beigetragen hat, dass sich die Situation in Qatar bzgl. der Arbeitsrechte der ausländischen Arbeiter auch nur für 40% verbessert hat - dann war es das vielleicht wert.

    Wenn wir unsere "westlichen Kriterien" für die Vergabe der zukünftigen WMs beibehalten, werden wir bald keine geeigneten Kandidaten außerhalb der westlichen Hemisphäre haben.

    Sehr bald wird z.B. Afrika als Kontintent wieder nach einer WM streben - und da werden wir das Problem wieder haben.

    In einem Land wird es Kinderarbeit sein, in anderem autokratisches Regime, im dritten Abholzung der Regenwälder, im vierten Frauenrechte etc.

    Die Vergabe der WM kann man aber als eine Art der Motivation nutzen, damit sich die Dinge verbessern.

    Der Flick ist gegangen weil ihm klar war dass er in der Zukunft immer am Jahr 2020 gemessen wird und sich ein Jahr wie dieses nicht so schnell wiederholen wird.

    Er ist in diesem Geschäft schon ein wenig länger dass er sich einfach ausrechnen kann dass es für ihn sowohl für sein Image als Trainer, als auch finanziell (work-life balance inbegriffen) viel besser ist zum DFB zu wechseln wo er mindestens die nächsten 3 Turniere (und das sind mindestens 5-6 Jahre) unumstritten ist - als auf der heißen Bank vom FC Bayern zu bleiben wo - wir sehen es gerade - 4 Wochen einen Trainer zwischen Himmel und Hölle trennen.

    Nehmen wir an, dass der Brazzo in der Tat in April 2021 gegangen wäre - Flick wäre selbst in diesem Fall weggegangen.

    Warum?
    Er ist beim DFB inwzischen 15-16 Monate und hat 0% Erfolgsdruck.

    Er wird pro Jahr max 10-12 Spiele, (je nachdem ob ein Endturnier stattfindet oder nicht) und davon sind 7-8 Spiele gegen schwächere Gegner die diese sehr starke Generation aufgebaut um Kimmich und Co nicht zu fürchten braucht.

    Selbst wenn er Katar vergeigt, wird ihm das niemand übel nehmen, denn die meisten wünschen es sich dass DFB an diesem Turnier überhaupt nicht teilnimmt und somit sind ihnen auch die Resultate dieser WM nicht so wichtig.

    Also hat Flick seinen ersten Turnier wo er überhaupt ein wenig unter der Lupe stehen wird erst im Jahr 2024 bei der EM in Deutschland.

    Selbst wenn er da nicht in der K.O. Phase weiterkommt, wird man ihm mindestens noch ein End-Turnier geben bevor man ihn überhaupt ein wenig zur Diskussion stellt und da sind wir schon bei der WM 2026 in Nordamerika.

    Jetzt versuche dich ins Flicks Situation zu stellen:

    Soll ich zum DFB jetzt gehen, wo ich die Chance habe, fast zum gleichen Gehalt, wo ich ziemlich locker bis 2026 bleibe oder auch länger - oder soll ich hier auf der heißen Bank vom FC Bayern bleiben wo ich trotz meiner 6 Titel in 1-2 Monaten auf der Abschussliste stehen kann?

    Denn ein Mal wird die Öffentlichkeit ihren Frust am Brazzo auslassen. Zwei Mal nicht.

    Wenn er wie Klopp lernt, dass Pressing nur ein Grundbestandteil ist und Fußball viel mehr sein kann als überfallartige, ungenaue lange Pässe, kann er vielleicht in 15 Jahren mit viel Erfahrung zurückkommen.

    Ich sehe ihn in 1-2 Jahren in der EPL.

    Dann wird er einen ähnlichen Weg gehen wie Klopp und Tuchel.

    Es ist im Vorfeld nicht klug, egal um welchen Trainer es handelt, über eine "Ära" zu reden.

    Man muss sich vorstellen dass dies am Ende des Tages immer Menschen mit verschiedenen Persönlichkeiten sind und dass man nie vorhersehen kann wie die miteinenader auskommen werden.

    Schaut euch wie viele europäische Spitzenvereine den Trainer in den letzten 1,5 Jahren gewechselt haben und wie viele kurz davor stehen (Juventus und vielleicht bald auch
    L´pool).

    Der Fussball ist einfach noch viel schnellebiger geworden als es noch for 10-15 Jahren war.

    Nagelsmann ist kein Blender - er ist ein guter Trainer und mit den Jahren vor ihm wird er noch besser, nur das hier kam für ihn ca. 10 Jahre zu früh.

    Soweit ich mich erinnere hat man auch nach den letzten Trainerentlassungen noch souverän den Titel eingefahren. Insofern besteht hier gar kein Druck, diese Entscheidung früher als später zu fassen. Weder Union, noch Freiburg werden am Ende Meister werden und unsere ärgsten Konkurrenten haben ebenfalls schon den Trainer gewechselt bzw stecken selbst in der Krise.

    Perfekt beschrieben.

    Sofern ich mich erinnere, war Nagelsmann der Wunschtrainer vom Brazzo,
    KHR hingegen präferierte ETH.

    Es ist leicht jetzt, ein General nach der Schlacht zu sein, aber
    auch damals hätte ich ein viel besseres Gefühl gehabt wenn ETH gekommen wäre.

    Er kennt den Verein, er kennt die chemische Zusammensetzung unserer Atmosphäre.

    Nagelsmann wird/ist ein guter Trainer - aber der FC Bayern kam für ihn mindestens ein Jahrzehnt zu früh.

    Selbst wenn diese Geschichte in den nächsten Wochen endet, bin ich mir sicher dass Nagelsmann irgendwann ein Mal in der Zukunft wieder hier aufschlagen wird.

    Der Anfang vom Ende war das Einführen der 3-Kette und die
    Umstellungen die danach kamen.

    Man ist dann von der 3-Kette abgewichen, musste aber durch den Abgang von Lewandowski wieder das Spielsystem vom Fundament auf ändern.

    Jetzt scheint einfach ein Punkt angekommen zu sein wo die Spieler einfach nicht mehr mitgehen.

    Nach mehr als einem Jahr, fühlt es sich an als ob der Trainer letzten Monat angekommen ist und immer noch sein System in die Mannschaft kommuniziert.

    Wenn man über Tuchel nachdenkt, darf man nicht vergessen
    dass wir einen Kader voll von Alphatieren haben.

    Er wird vielleicht kurzfristig das Team stabilisieren, aber spätestens in 6-7 Monaten
    werden schon die ersten Fetzen fliegen. Das sehe ich kommen und habe schon jetzt Angst.

    Da wäre mir Pochettino lieber. Bei PSG mit diesen "Diva-Ansamble" und
    zwei (oder drei?) Fraktionen im Team hat er zumindest geschafft dass halbwegs Ruhe herrscht.

    So viel "Ruhe" in diesem Zirkus-Verein herrschen kann.

    1:1

    Glaatz

    seppmaierfan


    0:1

    suedstern80

    Konfuzius


    1:2

    oberhesse

    Redrum

    haiscore

    ochris

    moenne

    samuray


    0:2

    JacksonLamar

    Theshadow72


    1:3

    elber35


    0:3

    mr_spocht

    glombitza

    kurtgr1s

    Diver

    Chris
    Voralpenland84


    1:4

    klaval

    kellerwaldbulle

    Frank H.


    0:4

    Ronny

    Sense

    sean26

    rza2.0


    0:5

    Goelsenbaer


    0:6

    FCBayernFan1974