Posts by bayernimherz

    Kovac wäre doch gut. Wir brauchen für unsere Kinder einen väterlich auftretenden Trainer.


    Und mit den Grünen in der Regierung kommt demnächst ohnehin das Tempolimit von 130 auf der Autobahn.

    Gegen ein Retro-Rot hätte ich noch nichtmal was einzuwenden, aber doch bitte nicht in der zwanghaften Kombination mit unserem Gegenwartsrot.


    Entweder richtig retro oder gar nicht. Das ist einfach nur ein schrecklicher Zwitter mit Anlehnung an das deutsche WM-Trikot.

    Ich war früher ja härtester Hardcore-Verfechter der Devise "Zero Blue" respektive "No Blue" ;-)


    Aber mittlerweile fände ich es tatsächlich schöner und "bayrischer", das ein oder andere KLEINE weiß-blaue Element zu Individualisierungs-Zwecken auf einem ansonsten roten Trikot zu haben, als solche Nürnberger Farbspiele sehen zu müssen, wie das gerade verlinkte.


    Kann jeden verstehen, der mich dafür mit Verachtung straft, ich hätte vor ein paar Jahren noch genau so reagiert.


    Aber Zeiten ändern Dich.


    Ich kann halt mittlerweile nicht mehr verleugnen, dass ich ein Fan-Kind der 90er bin mit den ersten Besuchen im Oly, als Bayern eben immer auch was bayrisch Blaues im Trikot hatte. Mein erstes Trikot hatte diese blauen Adidas-Streifen schräg an der Schulter, das prägt. Nicht falsch verstehen: Es muss immer ein rotes Trikot sein und ich will nie wieder so viel Blau sehen, wie man es bspw. zu Rizitellis Zeiten sehen musste.


    Aber so ein Spiel mit sehr kleinen weiß-blauen Details, bspw. in Rautenform, würde unser Trikot eben von Köln usw. abheben und mit unserem Wappen korrespondieren.


    Es muss mMn beides möglich sein: eine rote Trikot-Identität, aber ohne Leugnung des weiß-blauen Freistaats.


    Solange man Weiß-Blau (nicht zu verwechseln mit (Blau-Weiß!) kategorisch aus unseren Trikots ausschließt, zwingt man Adidas zu Verkaufszwecken ja geradezu zu solch seltsamen Farbspielen mit unterschiedlichen Rottönen, wie im Beitrag oben zu sehen ist.


    Gibt uns sowas dann mehr Identität als die sparsame Verwendung von bayrisch Weiß-Blau? Ich sage:


    Weniger!

    Nur, weil es mancherorts Usus sein mag, dass es dort so zugeht, muss ich das ja nicht gut finden. Die Herren mögen sich auf dem Platz auch mal vulgärer unterhalten haben, aber sie sind jetzt in verantwortlichen Positionen und wissen, dass ständig Infos nach draußen getragen werden, dass es den Medien beim FCB nur darum geht, irgendwo einen Angriffspunkt zu finden. Dann muss ich mich halt zusammenreißen und fertig.


    Wenn ich das mal nicht schaffe: menschlich, kann passieren. Aber dann ist es halt trotzdem nicht okay, wenn Flick sich seinem Vorgesetzten gegenüber so verhält, egal wie gut die beiden sich kennen. Auch, wenn Flick sich da mit seinen Jungs unterhalten und Brazzo ihm drunter gequatscht haben sollte - was man genauso wenig macht - gibt es Flick nicht das Recht, so mit ihm zu reden, ganz einfach. Ich weiß auch gar nicht, was es da zu relativieren gibt. Nochmal: Egal, wie es anderswo zugeht.


    "Jetzt halt endlich mal das Maul!"


    ist genau in einer einzigen Konstellation i.O.: Wenn man "best buddies" ist. Wie oft ich das im Spaß schon zu meinen Spezln gesagt habe ....


    Aber Spezln scheinen die beiden leider halt nicht ansatzweise zu sein... und dann ist es in einer Business-Beziehung vor vielen anderen Ohren einfach nur krass erniedrigend.


    Geht gar nicht.

    Brazzo kriegt momentan immer mehr Macht, daran wird ja auch im Hintergrund gearbeitet.

    Dazu passt auch die Aussage eines Berater der vor kurzem mit ihm verhandelt hat.

    https://www.sport1.de/fussball…rum-schweigt-salihamidzic


    Da braucht sich also keiner Hoffnung machen, bis 23(?) ist er mindestens safe. Ob es gefällt oder nicht.


    Der verlinkte Artikel enthält eine sehr gute Übersicht zu den problematischen Punkten der Causa "HS --- Flick".


    Und jeder, der unvoreingenommen an diese Sache rangeht, wird beim Lesen feststellen, dass ganz sicher nicht nur Flick sondern auch HS gute Gründe hat, mit ein paar Entscheidungen seines Kollegen unzufrieden zu sein.


    Allem Anschein nach liegt der Kern des Konflikts ja in einer unterschiedlichen Auffassung davon, wie genau das Spiel von Bayern München aussehen soll.


    Das ist gut und probelmatisch zu gleich:


    Gut ist es, da es ja eigentlich nicht um Eitelkeiten geht, das ist kein Kindergarten-Thema, das auf eine Charakterschwäche des einen oder des anderen schließen lässt. Man zofft sich nicht wegen Differenzen auf menschlicher, sondern wegen Differenzen auf sportlicher Ebene. Da geht es also um etwas Größeres, um eine Idee vom Fußball. Hat man dem FCB vor HS nicht immer vorgeworfen, dass es eine solche Idee nicht geben würde?


    Höchst problematisch ist es, weil dieser Disput -- wenn es um die grundsätzliche Vorstellung von Fußball geht -- kaum dauerhaft und allumfassend zu lösen sein dürfte. Eine solche Dissonanz kann sicher auch mal ruhen, aber sie wird immer ein gewisses Hintergrundrauschen erzeugen und jederzeit neu aufbrechen können.

    Hat jemand mal bei Nagelsmann angefragt ob der a) überhaupt darf und b) denn auch zu uns will, wenn Real Madrid ruft?

    Die Zeiten wo der FC Bayern ruft und alle kommen sind vorbei.

    ??


    Ich möchte zwar nicht so weit gehen und sagen, dass kein Verein mehr über uns stehen könnte, aber:


    Unsere Attraktivität ist derzeit doch größer als jemals zuvor...


    Das von Dir beschriebene Szenario hat es ja ohnehin nie gegeben.

    Langsam ist dieses Schwarz-Weiß-Denken, das auch der Ex-Pressesprecher vom DFB heute beim DoPa an den Tag legte, tatsächlich ermüdend:


    Hier der unfähige Brazzo, dort der heldenhafte Hans, der trotz eines ihm vorgesetzten Haufens Schrott Gold extrahieren würde.


    Dass HS einen ordentlichen Anteil an einem Kader mit Spielern wie Hernandez, Davies, Sané usw. hat und sich auch dafür verantwortlich zeichnen darf, eine gewisse Philosophie bei den Spielerprofilen eingeführt zu haben (wenn man von manchen Corona-Kaderauffüllern wie EMCM absieht), wird unterschlagen.


    Ein solches Verhalten entlarvt den klassischen Bayernhasser:


    Gute Leute bei uns sind für solche Zeitgenossen immer nur diejenigen, die evtl. von uns weg wollen bzw. sich nicht vollumfänglich dem FCB verschrieben haben. Auch Pep wurde von diesen Hatern erst dann positiver gesehen, als er seinen Vertrag nicht verlängern wollte.


    Stenger ist für diese Geisteshaltung ein Parade-Beispiel.

    Kovac nochmal für ein Jahr zurück als väterlicher Übergangstrainer a la Heynckes, der sich stets vor seine Kinder stellt, und dann Julian N.


    Das wäre mal eine langfristige Strategie!


    Aber sag das mal jemand der Teppichetage...